Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Erzbischof Viganò kritisiert AIDS-Benefizabend im Stephansdom

3. Dezember 2019 in Österreich, 42 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal im Stephansdom statt. Viganò verurteilte sie als ‚homoerotische und blasphemische Provokation’.


Wien/Rom (kath.net/lifesitenews/jg)
Der frühere Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, hat die Veranstaltung „Believe Together – Von der Sehnsucht nach den Engeln“, die am Abend des 30. November im Wiener Stephansdom stattgefunden hat, als „homoerotische und blasphemische Provokation“ verurteilt.

Bei der Veranstaltung trat neben anderen Thomas Neuwirth unter dem Pseudonym „WURST“ auf. Als „Conchita Wurst“ hatte er, mit Bart, langen Haaren und Frauenkleidern, 2014 den Eurovisions Song Contest gewonnen.

In einem Brief an Alexander Tschugguel und die Teilnehmer des Rosenkranzgebetes vor dem Dom, in dem zur gleichen Zeit die Veranstaltung abgehalten wurde, warnte der ehemalige Nuntius vor einer Kirche, „die sich gegen den Glauben und gegen die Wahrheit der menschlichen Person neu erbauen will.“ (Siehe Link am Ende des Artikels) Tschugguel, der die Pachamama-Statuen während der Amazonas-Synode in den Tiber geworfen hat, hat zu dem Rosenkranzgebet aufgerufen.


„Homoaktivisten, Transvestiten und Transsexuelle treten in der Kathedrale des hl. Stephanus auf, obwohl sie von der katholischen Kirche die Verkündigung der befreienden Wahrheit Christi und das Geschenk seiner rettenden Liebe erfahren sollten, die er allen anbietet, die von aus der Tiefe ihrer Wunden und Reue ihr Bedürfnis nach Rettung kundtun“, schrieb Viganò wörtlich.

Kardinal Schönborn (Foto) und Dompfarrer Toni Faber haben die von Gery Keszler organisierte Benefizveranstaltung bereits zum dritten Mal im Stephansdom ermöglicht. Bei der Veranstaltung wurde Geld für das Aids-Hospiz „Brotherhood of Blessed Gerard“ in Südafrika gesammelt, das von der Hilfsorganisation des Malteserordens betrieben wird. Der Malteser-Ritter-Orden Österreich war neben Keszlers Verein „LIFE+“ Mitveranstalter des Benefizabends.

Laut Kathpress wollte Kardinal Schönborn die Mitwirkenden und Besucher ausdrücklich nicht nur als „Gäste“ begrüßen, „denn Sie sollen wissen: In diesem Dom sind wir alle zu Hause. Es ist das Dach über der Seele das in diesen Steinen zum Ausdruck kommt und das wir so sehr brauchen.“

Gery Keszler wurde als Organisator des „Life Balls“ international bekannt, bei dem ebenfalls Geld für die Bekämpfung von AIDS und Hilfe für AIDS-Kranke gesammelt worden war. Der „Life Ball“ fand 2019 zum letzten Mal statt. Keszler sagte bei der Veranstaltung, dass beim Einsatz gegen HIV/AIDS „jede und jeder ein Engel sein“ kann. Er bezeichnete Engel als „Türöffner für alle, die fern zur Kirche stehen, denn Engel haben keine Berührungsängste. Sie bewerten nicht nach Lebenssituationen oder Religion. Sie sind ein Symbol für Solidarität, wenn nicht das Symbol für Solidarität.“

Neben der Veranstaltung im Stephansdom gab es unter der Devise „Together“ 14 weitere Initiativen von LIFE+ um Spenden für die HIV/AIDS Hilfe zu sammeln. Im Ken Club, angeblich „der beliebteste Pop-Club für Gays & Friends“ wurden die Gäste von „Sexy Shot Boys“ begrüßt. Bei der Veranstaltung „Drag Together“ in einem anderen Lokal fand am 1. Dezember ein spezieller „Drag Brunch“ statt, der „durch schillernde Drag Queens und Künstler*innen zu einem unterhaltsamen Erlebnis“ werden sollte.


Link zum Artikel auf LifeSiteNews mit dem Brief von Erzbischof Viganò an Alexander Tschugguel (englisch):

Abp Viganò condems pro-’LGBT’ concert in Vienna cathedral als ’blasphemous’


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzdiözese Wien

  1. Der Wiener Erzbischof sucht Laien als Berater – Bitte melden!
  2. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  3. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  6. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  7. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  8. Das ist unser Beitrag zur Überwindung der Krise
  9. #corona - 'Eucharistie to go' in der Erzdiözese Wien
  10. Anima-Rektor Brandmayr wird neuer Dompropst von Wiener Neustadt







Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz