Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

"Ich bin gerne ein Esel für Jesus"

17. August 2020 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Karl Wallner bei KISI-Sommerfest: Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Wir sind eine Kirche geworden, die Gott nichts mehr zutraut - Nicht "Wir schaffen das"


Altmünster (kath.net/rn)

"Wir haben jetzt Corona und plötzlich ist alles anders. Die Leute sind in Panik. Sie merken plötzlich, dass das Leben klein und begrenzt ist. In dieser Situation müssen wir ein Bibelwort ganz ernst nehmen: Matthäus 7,7 ("Bittet und ihr werdet empfangen, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch aufgetan"). Auf das verwies am vergangenen Sonntag der bekannte Wiener Zisterzienser Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreichs, beim Sommerfest der KISIs (God Singing people) in Altmünster vor hunderten Teilnehmern. "Wir sind eine Kirche  geworden, die Gott nichts mehr zutraut. Nicht "YES, we can" oder "Wir schaffen das", sondern wir trauen es Gott zu. Sagt bitte nie "wir schaffen das" sondern mit "Gottes Hilfe schaffen wir das."


Wallner verwies dann in einem weiteren Punkt auf die Bedeutung des Esels für die Christen. Dies sei das einzige Tier, das Jesus getragen hat. "Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Viele suchen Karriere, Anerkennung, Lob. Ich habe eine Anbetungsgruppe gestartet, und der Pfarrer ist skeptisch. Wir brauchen heute Menschen in der Kirche, die Esel sind und Jesus hinaustragen. Der Esel ist ein missionarisches Tier: Er trägt Jesus. "Ich bin gerne ein Esel für Jesus." Im kirchlichen Tun gäbe es laut Wallner ein Fehlverständnis, weil wir das Gefühl haben, dass wir etwas für die Welt tun. "Es endet nicht mit mehr Ehre auf der  Erde, sondern es endet mit mehr Ehre im Himmel."

Zum Schluss der Predigt lud Wallner die Teilnehmer, angesichts des Marienfestes vom 15. August, zu einem wichtigen Mariengebet ein. "Unser Ziel ist der Himmel. Unser Leben ist ein Himmelfahrtskommando.", so Wallner. "In den Himmel will ich kommen, fest hab ich mirs vorgenommen, mag es kosten, was es will, für den Himmel ist mir nichts zu viel."

Foto: (c) kath.net

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

KISI

  1. Hineni - Hier bin ich!
  2. "Durch KISI habe ich die katholische Kirche wieder lieben gelernt"
  3. 'Yes, Jesus loves me'
  4. Yes, Jesus loves me
  5. ‚Mission 1‘ beim KISI-Fest 2017
  6. Adonai Roi!
  7. Hingezogen, zu einem Gott mir unbekannt
  8. Musical Ruth - Weltpremiere in wenigen Tagen






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  10. Ein Frühstück für den Verleugner
  11. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  12. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  13. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  14. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden
  15. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz