Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  8. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  9. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  10. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  11. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“
  15. Das Bild Gottes – eingeprägt in die Würde des Menschen

"Ich bin gerne ein Esel für Jesus"

17. August 2020 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Karl Wallner bei KISI-Sommerfest: Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Wir sind eine Kirche geworden, die Gott nichts mehr zutraut - Nicht "Wir schaffen das"


Altmünster (kath.net/rn)

"Wir haben jetzt Corona und plötzlich ist alles anders. Die Leute sind in Panik. Sie merken plötzlich, dass das Leben klein und begrenzt ist. In dieser Situation müssen wir ein Bibelwort ganz ernst nehmen: Matthäus 7,7 ("Bittet und ihr werdet empfangen, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch aufgetan"). Auf das verwies am vergangenen Sonntag der bekannte Wiener Zisterzienser Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreichs, beim Sommerfest der KISIs (God Singing people) in Altmünster vor hunderten Teilnehmern. "Wir sind eine Kirche  geworden, die Gott nichts mehr zutraut. Nicht "YES, we can" oder "Wir schaffen das", sondern wir trauen es Gott zu. Sagt bitte nie "wir schaffen das" sondern mit "Gottes Hilfe schaffen wir das."


Wallner verwies dann in einem weiteren Punkt auf die Bedeutung des Esels für die Christen. Dies sei das einzige Tier, das Jesus getragen hat. "Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Viele suchen Karriere, Anerkennung, Lob. Ich habe eine Anbetungsgruppe gestartet, und der Pfarrer ist skeptisch. Wir brauchen heute Menschen in der Kirche, die Esel sind und Jesus hinaustragen. Der Esel ist ein missionarisches Tier: Er trägt Jesus. "Ich bin gerne ein Esel für Jesus." Im kirchlichen Tun gäbe es laut Wallner ein Fehlverständnis, weil wir das Gefühl haben, dass wir etwas für die Welt tun. "Es endet nicht mit mehr Ehre auf der  Erde, sondern es endet mit mehr Ehre im Himmel."

Zum Schluss der Predigt lud Wallner die Teilnehmer, angesichts des Marienfestes vom 15. August, zu einem wichtigen Mariengebet ein. "Unser Ziel ist der Himmel. Unser Leben ist ein Himmelfahrtskommando.", so Wallner. "In den Himmel will ich kommen, fest hab ich mirs vorgenommen, mag es kosten, was es will, für den Himmel ist mir nichts zu viel."

Foto: (c) kath.net

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Winrod 18. August 2020 
 

@Stefan Fleischer

Ja, es sollte unser "Stolz" sein, zu Christus zu gehören und in seinem Auftrag in dieser Welt unterwegs zu sein.
Pater sieht man diesen "Stolz" noch an. er ist glücklich, im Weinberg des Herrn arbeiten zu dürfen.
Das sind Vorbilder.


6

0
 
 Cölestin 17. August 2020 

So ziemlich die letzte Chance für die Kirche Österreichs

Hoffentlich wird er der nächste Erzbischof von Wien!


5

0
 
 KatzeLisa 17. August 2020 
 

Beten ist angesagt

P.Karl versteht es, uns unsere Grenzen aufzuzeigen. Nur mit Gottes Hilfe können wir die Probleme der Welt lösen, wobei wir uns bewußt sein müssen, daß es das Paradies auf Erden nicht geben wird.
Gerade in der Corona-Krise muß man den Eindruck gewinnen, daß die Kirche und ihre Repräsentanten viel zu wenig Gottvertrauen haben. Bereitwillig wurden Kirchen geschlossen, der Klerus tauchte in manchen Pfarreien einfach ab. Beten? Fehlanzeige.


3

1
 
 Stefan Fleischer 17. August 2020 

Sollten wir nicht

uns immer wieder bewusst werden (und jenen bewusst machen, welches dies vergessen haben), dass wir auf Erden sind «um Gott zu dienen und einst in den Himmel zu kommen», wie der alte Katechismus sagt. (Schade, dass auch das der «Verbesserungswut» der modernen Zeit zum Opfer gefallen ist. Wir Christen sind nicht die Herren dieser Welt und/oder unserer Kirche sind, sondern Diener des besten aller Herren? Das sollte doch unser Stolz als Christenmenschen sein. einst als treue Diener Gottes - und in seinem Auftrag der Kirche - befunden zu werden, jeder an dem Platz dem der Herr ihm zugewiesen, in jener Funktion und Rang, welche Gottes Vorsehung ihm für diese Dienst schenkt. «Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.» (Mk 9,35) Wäre das die Haltung von uns allen, wie viel Geschwätz, wie viele Diskussionen und Zank würden da unnötig.


4

0
 
 nicodemus 17. August 2020 
 

Lieber Pater Karl!

Ich auch!


6

0
 
 mphc 17. August 2020 

Danke P. Karl!

So ist es. Jeden Tag, wenn nur irgendwie möglich, nehme ich auf missio.at an seiner Mittagsmesse um 12 Uhr, montags um 17 Uhr, teil. Die tägliche Predigt ist Katechese für die heutige Zeit, welche wir bitter notwendig brauchen.

www.youtube.com/watch?v=GMvYXsgDnU0


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

KISI

  1. Hineni - Hier bin ich!
  2. "Durch KISI habe ich die katholische Kirche wieder lieben gelernt"
  3. 'Yes, Jesus loves me'
  4. Yes, Jesus loves me
  5. ‚Mission 1‘ beim KISI-Fest 2017
  6. Adonai Roi!
  7. Hingezogen, zu einem Gott mir unbekannt
  8. Musical Ruth - Weltpremiere in wenigen Tagen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  10. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  11. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  12. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  15. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz