Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

"Ich bin gerne ein Esel für Jesus"

17. August 2020 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Karl Wallner bei KISI-Sommerfest: Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Wir sind eine Kirche geworden, die Gott nichts mehr zutraut - Nicht "Wir schaffen das"


Altmünster (kath.net/rn)

"Wir haben jetzt Corona und plötzlich ist alles anders. Die Leute sind in Panik. Sie merken plötzlich, dass das Leben klein und begrenzt ist. In dieser Situation müssen wir ein Bibelwort ganz ernst nehmen: Matthäus 7,7 ("Bittet und ihr werdet empfangen, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch aufgetan"). Auf das verwies am vergangenen Sonntag der bekannte Wiener Zisterzienser Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreichs, beim Sommerfest der KISIs (God Singing people) in Altmünster vor hunderten Teilnehmern. "Wir sind eine Kirche  geworden, die Gott nichts mehr zutraut. Nicht "YES, we can" oder "Wir schaffen das", sondern wir trauen es Gott zu. Sagt bitte nie "wir schaffen das" sondern mit "Gottes Hilfe schaffen wir das."


Wallner verwies dann in einem weiteren Punkt auf die Bedeutung des Esels für die Christen. Dies sei das einzige Tier, das Jesus getragen hat. "Wenn Du in der Kirche etwas weiterbringen willst, musst Du Dir jeden Tag sagen: Lieber Gott, ich bin gerne ein Esel. Viele suchen Karriere, Anerkennung, Lob. Ich habe eine Anbetungsgruppe gestartet, und der Pfarrer ist skeptisch. Wir brauchen heute Menschen in der Kirche, die Esel sind und Jesus hinaustragen. Der Esel ist ein missionarisches Tier: Er trägt Jesus. "Ich bin gerne ein Esel für Jesus." Im kirchlichen Tun gäbe es laut Wallner ein Fehlverständnis, weil wir das Gefühl haben, dass wir etwas für die Welt tun. "Es endet nicht mit mehr Ehre auf der  Erde, sondern es endet mit mehr Ehre im Himmel."

Zum Schluss der Predigt lud Wallner die Teilnehmer, angesichts des Marienfestes vom 15. August, zu einem wichtigen Mariengebet ein. "Unser Ziel ist der Himmel. Unser Leben ist ein Himmelfahrtskommando.", so Wallner. "In den Himmel will ich kommen, fest hab ich mirs vorgenommen, mag es kosten, was es will, für den Himmel ist mir nichts zu viel."

Foto: (c) kath.net

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

KISI

  1. Hineni - Hier bin ich!
  2. "Durch KISI habe ich die katholische Kirche wieder lieben gelernt"
  3. 'Yes, Jesus loves me'
  4. Yes, Jesus loves me
  5. ‚Mission 1‘ beim KISI-Fest 2017
  6. Adonai Roi!
  7. Hingezogen, zu einem Gott mir unbekannt
  8. Musical Ruth - Weltpremiere in wenigen Tagen






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz