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Warum wir – leider - nicht anders konnten, als meine Mutter zu töten…

1. April 2015 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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Ich habe selten etwas Abstoßenderes gelesen als den Text „Mama, gleich bist du erlöst“ in „Christ & Welt“. Man sollte Leuten, die töten, kein öffentliches Forum geben, ihre Taten zu verniedlichen. kath.net-Kommentar von Klaus Kelle


Köln (kath.net) Wenn es um die großen ethischen Fragen wie Sterbehilfe oder auch Abtreibung geht, werden regelmäßig persönliche Schicksale zur Argumentation herangezogen, die sich in der Regel dadurch auszeichnen, dass eine an allgemeingültigen Fakten und ethischen Grundsätzen orientierte Diskussion danach kaum mehr möglich ist. Und natürlich sind bewegende Einzelschicksale ernst zu nehmen. Nun hat die einst einflussreiche (erst evangelische, später in den katholischen „Rheinischen Merkur“ integrierte) Wochenzeitung „Christ & Welt“, die seit Ende 2010 lediglich noch ein Dasein als Beilage der linksliberalen „Zeit“ fristet, ein solches Einzelschicksal dokumentiert. Es erzählt im Detail, wie zwei Menschen ihre engste Angehörige ersticken.

Unter geändertem Namen lässt „Christ & Welt“ die Mittäterin, die Tochter des Opfers, erzählen:

„Ich spürte, wie ihre Kraft nachließ. Irgendwann waren ihre Hände kraftlos. Langsam nahm mein Vater meiner Mutter die Hand von Nase und Kiefer. Ich legte ihr die Hände auf die Brust, ging zur Tür und schob die Kommode wieder weg. Ich ging zurück. Wir beugten uns über meine Mutter, um zu prüfen, ob noch Atmung zu spüren war. Mein Vater suchte nach dem Puls. Wir guckten uns an, wollten uns gerade hinsetzen, mein Vater auf der einen Seite des Bettes, ich auf der anderen. In dem Moment zog meine Mutter wieder nach Luft. Wir sprangen auf, und mein Vater hielt ihr noch mal Nase und Mund zu, wieder für eine halbe Minute. Dann war es endgültig vorbei.“

Der Artikel, in dem diese Zeilen zu lesen sind, erregt Übelkeit. Dabei ist die Vorgeschichte wirklich bewegend. Die Frau, deren Leben durch Brustkrebs und Metastasen an der Wirbelsäule zur Qual geworden ist, bei der Palliativmaßnahmen nicht oder nur gering anschlagen, die sich in ein Hospiz bringen lässt, um dort in Würde zu sterben, die in langen Einzelgesprächen Abschied von ihren Lieben nimmt. Und die nicht stirbt. Ihre Tochter, die spätere Mittäterin, schreibt aber auch von Telefonaten und Gesprächen, in denen ihre Mutter regen Anteil am Familienleben nimmt. Sie berichtet vom gemeinsamen Kartenspielen. Klingt das nach einer Frau, die nichts weiter ersehnt, als zu sterben? Die von ihrem Mann und ihrer Tochter unbedingt getötet werden möchte? Ich kann es nicht beurteilen, aber ich darf mich fragen, warum ein solcher Text veröffentlicht wird.


Auch die verantwortliche Journalistin der C&W-Beilage, Christiane Florin, hat wohl schon frühzeitig bemerkt, dass sich die Redaktion mit der Veröffentlichung auf dünnem Eis bewegt. In einem Begleittext schreibt sie:

„Eine Tochter, die dem Vater dabei hilft, der Mutter die Atemwege zu verlegen, das soll unser Beitrag zur aktuellen Debatte um würdevolles Sterben sein? Ist das nicht ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich um Sterbende kümmern, ihnen Angst und Schmerzen nehmen? Ich muss zugeben, dieser Zweifel war auch mein erster Impuls.“

Und dann weiter: „Aber Journalisten sind Anwälte der Wirklichkeit.“ Ja, das sind wir. Und natürlich dürfen Journalisten auch darüber berichten, dass es solche Fälle gibt. Aber ist es für das Verständnis eines Thema wirklich notwendig, die Tötung der Ehefrau und Mutter plastisch zu schildern? Wir reden hier über eine Straftat, egal, ob man den Vorgang als Mord oder Tötung auf Verlangen wertet. Würden wir das bei anderen Fällen auch so machen, etwa zum Thema Pädophilie schildern, wie sich jemand an einem Kind vergeht, weil er meinte, sein Opfer hege zärtliche Gefühle für ihn? Lassen wir die ehemaligen RAF-Mörder ausführlich erzählen, wie sie Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine Begleiter töteten, weil sie meinten, es sei wichtig für die Erhaltung der Demokratie? Natürlich würde das kein Redakteur tun.

„Ich stand auf, schob eine Kommode vor die Tür, mein Vater nahm meiner Mutter das Sauerstoffgerät aus der Nase und hielt ihr mit der rechten Hand die Nase zu, mit der Linken den Kiefer, dass sie nicht mehr durch den Mund atmen konnte.“

Muss man das lesen, um das Thema Sterbehilfe zu verstehen? Ich glaube nicht, ich nehme eher an, es geht um den volkserzieherischen Ansatz zu verdeutlichen: Seht ihr, wenn man einfach nur ein Gesetz macht, dass man Angehörige mittels Gift straflos ins Jenseits befördern darf, dann wären ja normale Menschen nicht gezwungen, zu solchen Mitteln zu greifen! Eine perverse Logik.

In einer freien Gesellschaft dürfen Medien berichten und veröffentlichen, was sie wollen. Auch eine Beilage in der „Zeit“ darf das natürlich, wenngleich schon ein wenig befremdet, dass ausgerechnet ein Blatt, das vorgibt, etwas mit Christentum zu tun zu haben, diesen Tabubruch wagt. Aber ich habe selten etwas Abstoßenderes gelesen als diesen Text unter der Überschrift „Mama, gleich bist du erlöst“ in der „Christ & Welt“. Einmal, vor vier oder fünf Jahren, machte mich jemand auf einen Text im Internet aufmerksam, in dem eine junge Frau von ihrer ungewollten Schwangerschaft berichtete. Für sie war von Anfang an klar, dass sie das Kind in ihrem Leib töten lassen würde. Doch sie „genoss“ ihre Schwangerschaft, schilderte in allen Einzelheiten, wie sie beim Baden zum Baby in ihrem Leib sprach, wie sie ihren Bauch streichelte und so weiter, ich erspare den Lesern die Details. Und dann erzählt sie locker und unbeschwert, wie sie kurz vor Ablauf der gesetzlich erlaubten Frist in eine Klinik ging, um ihr Kind töten zu lassen. Und wie gut sie sich dabei fühlte.

Ich gebe zu: Das empfand ich als noch widerwärtiger. Doch der Sterbehilfe-Beitrag in der aktuellen „Christ & Welt“ hat auch etwas mit dieser Geschichte zu tun. Man sollte Leuten, die töten, kein öffentliches Forum geben, ihre Taten zu verniedlichen. Als in diesen Tagen ein wohl psychisch kranker Pilot sein Passagierflugzeug in den französischen Alpen gegen einen Berg lenkte und sich sowie weitere 149 Menschen in den Tod stürzte, schrieben einige deutsche Medien: Wenn der Mann eine Rechtfertigung für seine Tat hinterlassen hat, werden wir sie nicht veröffentlichen. Es wäre schön, wenn es mehr Journalisten gäbe, die so handelten.

Foto © Klaus Kelle


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Lesermeinungen

 Suarez 7. April 2015 

Die Wurzel dieses Denkens liegt im Nationalsozialismus

Die Nationalsozialisten vertraten die Ideologie des "unwerten" Lebens. Hierzu zählte eine schwere körperliche oder geistige Behinderung sowie Altersdemenz. Diese mörderische Ideologie stellt die letzte Konsequenz eines Nihilismus der Moderne dar, der den Menschen nur noch rein funktional begreift. Der Schritt, dieses vermeintlich "unwerte" Leben dann einfach auszulöschen, wird dann noch unter dem Deckmantel einer Humanität, die sich völlig pervertiert hat, gerechtfertigt. Wo der Mensch zur "Last" wird, hat er in dieser Ideologie sein Lebensrecht verwirkt. Es ist wirklich nur noch deprimierend, dass diese nihilistische Sicht auf den Menschen, die unter den Nazis zum schlimmsten Terror geführt hat, heute im Kontext christlichen Denkens wieder auftaucht. Daran kann man ermessen, wie weit der Glaube heute auf breiter Basis vom Nihilismus der Moderne schon zersetzt worden ist. Diejenigen, die diese Ideologie vertreten, wissen nicht einmal mehr, wo die Ursprünge dieses Denkens liegen.


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 Reichert 6. April 2015 
 

Konrad Georg

Meinten Sie Franz Müntefering?


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 Ester 2. April 2015 
 

Erschreckend

dies Frau wollte leben! Deshalb hat sie nach Luft geschnappt, und den liebenden Angehörigen fällt nichts anderes ein, als ihr nochmal Nase und Mund zuzuhalten, das ist nur noch gemein!
Es ist teilweise schrecklich einem Leidenden beizustehen, sich den Verfall anzuschauen, und nichts machen zu können!
Aber sowas kann doch nicht die Lösung sein!
Ich wollte Zuneigung und bekam Nase und Mund zugehalten!
Herr erbarme dich!


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  2. April 2015 
 

Erlösung oder Mord aus Habgier?

Wer erlöst solche Menschen von ihren Erlösungsgedanken?
Ich finde es auf jeden Fall wenig erbauend und tröstend zu wissen, dass sobald ich älter und krank bin meine Nachkommen, des früheren Erbes willen, über die Wertigkeit meines Lebens entscheiden und mich "erlösen" werden. Von dieser Angst wäre ich gerne zu Lebzeiten erlöst um mein Leben befreiter leben zu können.


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 Konrad Georg 2. April 2015 
 

Es war ein SPD-Mann der sagte,

daß wir uns nie auf das Wort Sterbehilfe einlassen dürfen!!!!

Weil er SPD-Mitglied ist, deshalb mich diese Wort besonders beeindruckt.

Warum hört niemand auf ihn?


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 sttn 2. April 2015 
 

Wer einem Menschen der lebt die Luft

raubt, tötet diesen Menschen. Das ist nicht weit weg vom Mord was ich da gelesen habe.

Muss man das veröffentlichen? Nein, das gehört auf den Schreibtisch eines Staatsanwaltes und es kann keine Rechtfertigung für die Sterbehilfe sein.


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 Ehrmann 1. April 2015 

Als eindeutiger Mord ist das doch ein Fall für den Staatsanwalt-auch in Deutschland

-oder nicht? Die weitere Diskussion müßte unter Geschworenen stattfinden, die Zeitung, die berichtet und nicht anzeigt, macht sich dadurch doch auch strafbar - oder sind wir schon so weit, daß das ein Kavaliersdelikt ist?


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 girsberg74 1. April 2015 
 

Bitte nur mit glasklaren Begriffen argumentieren.

@ IMEK „Dies war Tötung keine Sterbehilfe!“

Das kann man so und anders sehen!

In der Umgangssprache, die auch die Sprache Meinungsumfragen ist, können unter „Sterbehilfe“ sehr wohl Tötungshandlungen einfließen wie „Tötung auf Verlangen“ und „Beihilfe zur Selbsttötung“, nicht einmal das Wort „Sterbebegleitung“ ist vor Missbrauch geschützt.

Der Grund liegt zum einen darin, dass Ärzte immer noch von „aktiver“, von „passiver“ oder von „indirekter Sterbehilfe“ reden, wobei „aktive Sterbehilfe“ immer für eine Tötungshandlung steht – im Strafgesetzbuch: „Tötung auf Verlangen“ . Wird also einfach nur von „Sterbehilfe“ gesprochen, weiß man nie, was dahinter steht, denn alle Bedeutungen schwingen mit.

Zum anderen ist es so, dass Euthanasiebefürworter dieses Wort zum Verschleiern ihrer Interessen nutzen und damit in Umfragen Punkte gewinnen können, wo arglose Menschen nur eine mitfühlende menschliche Nähe vermeinen.


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 Holger R 1. April 2015 
 

Sterbende brauchen Hilfe und Begleitung aber keine Aufforderung zum Suizid

Heißt ein Diskussionspapier zu diesem Thema. Dort heißt es auch: „Die Diskussion über die Zulassung der aktiven Sterbehilfe führt nach unserer Meinung in die Irre und nimmt den Menschen nicht in seiner Würde war.“

Mehr: http://www.ka-sachsen.de/index.php/aktuelles/pressemitteilungen/128-katholischer-arbeitskreis-der-cdu-sachsen-sterbende-brauchen-hilfe-und-begleitung-aber-keine-aufforderung-zum-suizid


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 Christa.marga 1. April 2015 
 

Mord, nichts anderes als Mord!

...und unwahrscheinlich grausam - ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Frau auf solche Art sterben wollte. Todkranke Menschen brauchen vor allem Zuwendung und Mitgefühl, um ihnen ihr Leiden zu erleichtern.

Es ist skandalös, daß die Zeitung "Christ & Welt" diese Anleitung zum töten überhaupt abdruckte.


8

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 Kleine Blume 1. April 2015 
 

Dammbruch durch Ausnahme

Mir kommt das so vor, als ob man gezielt auf die Euthanasie hinarbeitet. Man will doch nur in einem "Ausnahmefall" das Leiden beenden. So geschieht der Dammbruch. Und später wird der "Ausnahmefall" zum allgemeinen Gesetz ausgeweitet.


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 magnolia 1. April 2015 
 

Gott bewahre vor solchen Kindern!!!


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 Herbstlicht 1. April 2015 
 

Für mein Gefühl war das Mord, nichts anderes!

Die beiden haben sogar eine Kommode vor die Tür gestellt, damit sie bei ihrem Tun nicht gestört werden konnten und niemand mitbekam, was da geplant war und auch ausgeführt wurde.
Wenn wir uns beim Essen verschluckt hat, spüren wir doch, wie uns so etwas wie Angst überkommt, weil wir eine kurze Zeitspanne keine Luft bekommen.
Und hier schicken Vater und Tochter auf grausame und Panik verursachende einen ihnen nahestehenden Menschen in den Tod.
Jeder kleine Ladendieb, sogar jedes falsche Parken hat eine Strafe zur Folge.
Hier wird eine Tötung geschildert und es bleibt folgenlos, folgenlos für die Handelnden und für "Christ und Welt".
Ist es deshalb, weil es "nur" eine alte, kranke Frau betraf und deshalb keinen "Nutzen" mehr für Wirtschaft und Gesellschaft hatte?
Wie lange dauert eigentlich die Verjährungsfrist einer solchen Tat?


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 Kant 1. April 2015 

Verirrt wie Schafe, die keinen Hirten haben!

Ja, ein solcher Artikel macht unruhig und besorgt, … weil er das Ausmaß der Verwirrung in unserer Gesellschaft zeigt. Wie weit haben wir uns vom christlichen Glauben entfernt, wenn selbst eine christliche Zeitung dazu nicht mehr eindeutig Stellung zu nehmen wagt oder weiß!

„Erlösung“ eines Menschen ist für uns Christen definitiv nicht, ihn zu töten, wenn er es möchte. Wenn er sich selbst töten will oder getötet hat, dürfen wir ihn selbstverständlich nicht dafür verurteilen, aber unsere Aufgabe als Christen kann es niemals sein, ihm dabei zu helfen, sondern wir sollten ihm helfen herauszufinden, warum er sein Leben nicht mehr leben will, und ihm von daher zu zeigen, wie wunderbar Gott unser und sein Leben geplant hat.

Aber gibt es nicht Leiden, das so unerträglich, so, sinnlos ist – wie z.B. der hier beschriebene Fall –, daß Hilfe beim Selbstmord gerechtfertigt ist? Nein , denn Leiden ist immer unerträglich, wie klein es auch sein mag, aber nie sinnlos, wie groß es auch sein mag.


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 hortensius 1. April 2015 
 

Finanzierun ?

Jedenfalls bekam diese eigenartige Wochenzeitung früher Geld von der Kirche. Wenn dies jetzt noch der Fall sein sollte, dann wäre es höchste Zeit, den Geldhahn zuzudrehen.


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 egon samu 1. April 2015 
 

Mord als "Sterbehilfe"?

Der beschriebene Fall ist auch für Nichtjuristen nachvollziehbar ein Mord. Demnächst können wohl auch Gewaltverbrecher die einen Menschen umgebracht haben behaupten, sie hätten "nur" einvernehmliche "Sterbehilfe" geleistet. Erschreckend, wie krank manche Mitbürger sind und bereits unauffällig unter uns weilen.


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 Gipsy 1. April 2015 

Diejenigen

die diese "Sterbehilfe" praktiziert haben,sollten sich genau überlegen, ob auch sie, so elendig getötet werden möchten.
Das hatte nichts mit Barmherzigkeit zu tun, das war eine brutale Art einen Menschen zu töten .So hatte sich diese arme todkranke Frau bestimmt nicht ihre Sterbehilfe vorgestellt. Ganz bestimmt nicht.


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 Waldi 1. April 2015 
 

Ich muss es zugeben,

diese gemeinsame "Sterbehilfe“, (Tötung), die durch den Vater mit seiner Tochter an ihrer Mutter zum Erstickungstod geführt hat, ist in diesem Zusammenhang, das Abscheulichste aller Abscheulichkeiten, die ich jemals im Leben vernommen habe! Aber dass es in "Christ & Welt" auch noch in allen Einzelheiten, in sadistischer Perversion und Aufmachung, fast schon als nachahmenswerte Barmherzigkeit, (aus der man sich eine Lehre ziehen sollte), dargestellt wird, stellt sogar den abartigen Arzt Dr. Frankenstein in den Schatten! Auch in unserer Pfarrkirche liegt dieses Schreckgespenst „Christ & Welt“ auf!


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 Rolando 1. April 2015 
 

Kleine Blume

Ja, ich bin immer wieder erstaunt, das dem Teufell die "Argumente" nicht ausgehen.


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 Kleine Blume 1. April 2015 
 

"scheinbar humane Argumente"

"[...] Heute wird das Tötungsverbot häufig durch scheinbar humane Argumente unterlaufen. Aber weder Euthanasie noch Abtreibung sind humane Lösungen. [...]"

(YOUCAT, Frage 379: Welche Eingriffe sind durch das Tötungsverbot untersagt?)


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 M.Schn-Fl 1. April 2015 
 

So ist es, Klaus Kelle.

Danke für diese klaren Worte.Ich werde sie sofort auf facebook übernehmen.


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 ASchell 1. April 2015 
 

Persönliche Gefühle etc.

Herr Kelle hat natürlich recht damit, dass persönliche Gefühle, Einzelschicksale, anekdotische Begebenheiten, etc. nicht als Grundlage einer intersubjektiv nachvollziehbaren Diskussion herhalten dürfen.

Nur: Begeht er in seinem Kommentar nicht genau diesen Fehler? Denn: Die Grundlage für seine Empfehlung oder Forderung, derartigen Berichten kein Forum zu geben, ist doch sein persönliches Gefühl der Abscheu, das dann auch durch Adjektive wie "pervers" oder "widerwärtig" zum Ausdruck gebracht wird.
Eine Argumentation, die sich an (weitgehend) universell gültigen ethischen oder meinetwegen auch rechtlichen Normen orientiert, finde ich in diesem Kommentar leider nicht. Aber genau das wäre es, womit Herr Kelle seine Empfehlung untermauern müsste.

So bleibt letztlich nur als Ausweg: den betreffenden Text einfach nicht zu lesen.


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0
 
  1. April 2015 
 

Dies war Tötung keine Sterbehilfe!


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