Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Die Kirche von morgen
  9. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Berliner Schaubühne betreibt Hass und Hetze gegen Andersdenkende

18. September 2016 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer gegen politische Korrektheit verstößt, dem droht soziale Ausgrenzung und Mobbing. Darf man dafür auch mit gefälschten Zitaten arbeiten und zur Vernichtung aufrufen? Gabriele Kuby möchte es wissen und klagt gegen Falk Richter und die Schaubühne.


Berlin (kath.net /Huffington Post)
"Politisch korrekt" - das klingt so harmlos. Aber wer es nicht ist, der wird mit Ausgrenzung, Mobbing und öffentlicher Hetze bestraft. Der Theatermann Falk Richter hat in unserer demokratischen Republik fünf Frauen ins Visier genommen und sie in seinem Stück FEAR an den Pranger der Schaubühne in Berlin gestellt. Er findet, sie seien "Zombies", die heutzutage aus den Gräbern kriechen, in die sie 1945 gefahren sind. Richter möchte sie gerne wieder unter die Erde bringen, am besten mit einem Schuss ins Gehirn. Einer von diesen Zombies bin ich. Auf der Bühne stehen große Fotos der fünf Frauen. Ihnen werden die Augen ausgestochen.

In der Nacht nach der Premiere, Ende Oktober 2015, wurde das Auto von Beatrix von Storch angezündet, die Außenwände ihres Büros beschmiert. Eine Woche später ging das Auto von Hedwig von Beverfoerde auf dem Firmengelände ihres Mannes in Flammen auf - beide Frauen ebenfalls "Zombies", die Falk Richter mit seinem Hass- und Hetzstück vernichten möchte. Die Schaubühne hatte nichts Eiligeres zu tun, als jedem mit dem Kadi zu drohen, der es wagen sollte, Falk Richter der geistigen Brandstiftung zu bezichtigen.

Das sind Stürmer-Methoden, aber Hetze gegen "Rechts" geht in Deutschland als politisch korrekt durch. Danach kräht keine Frau Kahane. Wie hat es angefangen mit dem Terror der Wächter neuer Tugenden, als da sind: Frauen, Ausländer und Nicht-Heterosexuelle müssen immer und unter allen Umständen für gut befunden
werden.

Der Begriff "politische Korrektheit" hat in zweieinhalb Jahrzehnten eine erstaunliche Karriere gemacht. Anfang der 1990 Jahre wurde er an den Universitäten von Texas und Berkley zu einer Waffe im politischen Kampf. Die Studenten hatten die Nase voll von den geistigen Hinterlassenschaften "weißer toter Männer". Nach "Ho-ho-Ho-chi-Minh" brüllten sie jetzt im Chor "Hey hey, ho ho, Western culture's got to go!" Das hatte er nun davon, der gute alte Teddy Adorno, der, selbst noch hoch gebildet, im amerikanischen Exil die Kritische Theorie salonfähig gemacht hatte: Wissenschaft sollte nicht nach Wahrheit forschen, sondern die ungerechten Herrschaftsverhältnisse auf den Kopf stellen.

Lieber als mit Aristoteles oder Shakespeare wollten sich die Studenten mit den Nöten von Minderheiten befassen: Schwarzen, Latinos, Homosexuellen und Frauen - sie sind zwar nicht direkt eine Minderheit, aber schließlich wurden sie tausende Jahre so behandelt. Damit sollte nun Schluss sein. Neue Fächer zogen in die ehrwürdigen Universitäten ein: Frauen studies, Schwulen und Lesben studies, afro-amerikanische studies und ein wenig später queer studies und gender studies - heute in Deutschland eine Pfründe für 200 Professor*innen.

Richard Bernstein berichtete bereits 1990 in einem hellsichtigen Artikel in der New York Times ("Ideas & Trends; The Rising Hegemony of the Political Correct"), dass sich an den Universitäten eine neue Art "stalinistischer Orthodoxie" breitmache. Konservative fühlten sich wachsender Intoleranz ausgesetzt; sie sahen die Freiheit des wissenschaftlichen Diskurses schwinden und mussten befürchten, jeder Zeit neuer Gedankenverbrechen angeklagt zu werden: Sexismus, Rassismus und Homophobie.

Da für die junge Studentengeneration die bisherige Geistesgeschichte nichts weiter war als ein "weißes, phallokratisches, heterosexuelles Unterdrückungsinstrument", war der historische Auftrag für die Guten im Lande klar: Dekonstruktion! Judith Butler veröffentlichte 1990 ihr Buch "Gender Trouble - Subversion of Identity" - ein Programm, das den Mächtigen und Reichen nur allzu gelegen kam und mit ihrer Hilfe weltweit in die Tat umgesetzt wurde. Heute, wo weder Religion, noch Nation, noch Geschlecht ein Anker für Identität sein dürfen, ist der Mensch das, als was er sich gerade fühlt - und das hat die Umwelt gefälligst zu respektieren. Dafür führt der Präsident der Vereinigten Staaten den "bathroom-battle", indem er die Schulen zwingt, Jungen, die sich gerade als Mädchen fühlen, das Mädchen Klo benutzen zu lassen.

Studenten der Washington University haben damit kein Problem. In einem youtube video des Family Policy Institute fragt ein junger, männlicher Interviewer Studenten auf dem Campus: "Wer glaubst du, dass ich bin?" die Antwort: "Ich würde vermutlich denken, dass du ein Mann bist, aber wer weiß das schon!" "Und wenn ich sagen würde, ich bin eine Frau?" Antwort: "Good for you! Be who you are!" Ob diese Studenten noch überzeugt werden können, dass zwei und zwei vier ist?

Fast könnte man meinen, unsere Kultur wäre unter dem Diktat der politischen Korrektheit zu einer großen Gehirnwäscherei geworden, aber das sehen nur Kulturpessimisten so. Ein Falk Richter freut sich über die grenzenlose Freiheit des autonomen Individuums und möchte alle "ausmerzen", die diesen Jubel nicht teilen. Er wirft anderen vor, was er selbst betreibt: Hetze und Hass gegen Andersdenkende. Es wird sich zeigen, ob deutsche Richter in den Prozessen gegen Falk Richter und die Schaubühne das demokratische Recht der freien Meinungsäußerung schützen werden.
Gabriele Kuby, Autorin von Die globale sexuelle Revolution - Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit, ist Publizistin und internationale Vortragsrednerin. Sie hat Anfang September Klage gegen Falk Richter, die Schaubühne und das Deutschlandradio eingereicht. Pressemitteilung hier: www.gabriele-kuby.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbert Klupp 19. September 2016 
 

Ein wertvoller Artikel ! Danke !


0

0
 
 chiarajohanna 19. September 2016 
 

Wohin führt die Reise - Von der Realität ins GEHIRN GEWASCHENE TRAUMLAND !

Nun liebe Menschen, gebt fein acht
ich hab euch etwas mitgebracht:

Die alten Werte wirft über Bord,
NEUES GILT + das, an jedem Ort!

Ein Junge, nicht länger Junge ist,
als Mädchen steht er auf meiner List.

Einen neuen Menschen will ich machen,
Werte VERDREHEN + nur noch lachen!

Ein NEUES ICH sitzt sich auf´m Thron,
LUST & SPASS wird sein Euer Lohn!

Gehirn durchpustend im Sauseschritt,
bring ich LUSTIGE ANSICHTEN mit.

Normen & Werte sind ein ALTER ZOPF
und müssen dringend in meinen Topf.

Ich leg die Welt in süßen BANN,
und geh mal an das KOLLEKTIVE ran.

GEMEINSAME SICHERHEIT aus der Kultur,
stell ich mal auf weiter Flur:

Was Menschen verbindet, das kann weg, ganz NEUE IDENTITÄTEN sind der Zweck.

Seid schön artig & denkt nicht mit,
Euer neues Profil, ist ein Hit.

Tut tut tut, ein AUTO, lernten wir,
eine BANANE warst, das sag ich Dir!


3

0
 
 m.guetersberg 19. September 2016 
 

Respekt Frau Kuby!

Danke, dass Sie so mutig gegen den Mainstream ankämpfen! Nur starke Schultern können so viel Kritik tragen.
Möge Gott Sie behüten!


4

0
 
 Angelus-Mortuus 19. September 2016 
 

Wen wundert es?

Ich denke, wenn man sich die Entstehungsgeschichte der Schaubühne anschaut, ist klar, warum die ein solches Machwerk hofieren und verteidigen. Es ist traurig, daß der Gesinnungsterror immer abstrusere und schamlosere Züge annimmt. Es ist überhaupt ein Witz, daß Terror gegen Rechts wie ein Verdienst, und Terror gegen Links als Verbrechen behandelt wird. Man bedenke: Es geht um Terror..um Aufruf zu Gewalt, Ausgrenzung und Verfolgung...das kann niemals ein Verdienst oder auch nur duldbar sein. Aber es ja modern geworden, daß alles und jedes relativiert wird, um es je nach Wunsch passend zu machen. Da kann aus Verunglimpfung und Hetze auch gerne mal ein Kunstwerk werden....unglaublich.


3

0
 
 Nummer 10 18. September 2016 

Liebe Frau Kuby, vergelt's Gott für Ihr wertvolles Engagement!

Ich bewundere Sie und denke im Gebet an Sie, möge MARIA ihren Schutzmantel ausbreiten, beten wir für unsere Feinde, der HERR möge alle segnen und Ihnen zum Sieg verhelfen. Jesus, ich vertraue auf Dich!


6

0
 
 Karlmaria 18. September 2016 

Ja und

Das kennen wir ja jetzt schon seit vielen Jahren. Von den Gerichten ist da nichts zu erwarten. Es wird noch wesentlich Schlimmeres auf uns zu kommen. Wenn einmal das Bargeld abgeschafft wird und keiner mehr kaufen oder verkaufen kann ohne unwahre Kompromisse mit dem Antichrist zu machen, dann kommt die wirklich heiße Phase. Dann wird auch der Greuel an heiliger Stätte stehen wie die Bibel sagt. Gemeint ist dass das Bild des Antichrist auf dem Altar stehen wird. In dieser Zeit geht es nur noch um das Durchhalten. Danach kommt das 1000 jährige Friedensreich. Viele von uns die durchgehalten haben werden noch tausend Jahre leben. Menschen die noch tausend Jahre leben sehen vieles gelassener. Und jetzt können wir das Durchhalten schon üben. Zum Beispiel mit solchen Dingen wie es Frau Kuby geschieht. Die Gerichte werden da ganz sicher nicht helfen!


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kuby

  1. Gabriele Kuby setzt sich gegen Deutschlandfunk durch
  2. "Gott ist am Werk auch in dieser sich verfinsternden Zeit"
  3. Gabriele Kuby setzt sich gegen Schaubühne gerichtlich durch
  4. Politischer Kampf aus christlicher Sicht
  5. Gabriele Kubys Kampf gegen Rufmord
  6. Deutschlandradio räumt verfälschtes Zitat von Autorin Kuby ein
  7. Gabriele Kuby erwirkt Unterlassungserklärung vom Deutschlandradio
  8. Gabriele Kuby – eine mutige Frau
  9. Kuby: 'Elternkompetenz und Familie zu stärken ist in sich gut'
  10. Gabriele Kuby: Werde von David Berger verleumdet








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz