Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Bugnyar sieht in Trump-Vorstoß zu Jerusalem Friedensimpuls

4. Jänner 2018 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor des Österreich-Hospizes in Kärntner Kirchenzeitung: "Jetzt haben wir das heiße Eisen Jerusalem am Tisch und es muss geschmiedet werden" - Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig"


Klagenfurt (kath.net/KAP) Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump bringt nach Einschätzung des Rektors des Österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Bugnyar, wieder Bewegung in die Friedensgespräche. Die Entscheidung gebe keine Lösungen vor, rege die Konfliktparteien aber dazu an, diese selber zu finden. "Jetzt haben wir das heiße Eisen Jerusalem am Tisch und es muss geschmiedet werden", so der Hospiz-Rektor in der aktuellen Ausgabe der Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag".

Die aktuelle Lage in der Stadt ist laut Bugnyar "erstaunlich ruhig". Es habe zwar einige Demonstrationen mit Verletzten auf beiden Seiten gegeben, neue Straßenkriege oder gar eine Intifada hält er allerdings für unwahrscheinlich. "Die Menschen sind müde und wollen endlich Frieden." Für viele Israelis habe die Entscheidung Trumps "nichts weltbewegendes Neues gebracht", für sie sei Jerusalem immer schon "ihre Hauptstadt" gewesen. Das Leben dort gehe seinen "gewohnten Gang".


Einen Frieden in der Region hält der Hospiz-Rektor für möglich, allerdings nur dann, wenn die Existenz Israels gesichert und zugleich den Palästinensern eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive geboten wird. "Wenn sich Resignation und Müdigkeit breit machen und dann den Boden für Terror bereiten, dann deshalb, weil viele Menschen von dem Wenigen, das sie haben, nicht menschenwürdig leben können", so Bugnyar. Die Rolle der Hamas sieht er dabei differenziert. Die Organisation kümmere sich in Palästina um viele soziale Anliegen, betreibe Schulen und Kindergärten. Das erkläre auch den Rückhalt, den sie in der Bevölkerung habe.

Beim Thema "Siedlungspolitik" lohnt es sich laut dem Hospiz-Rektor, genau hinzusehen: "Wo sind diese Siedlungen? Ist es herrenloses Land oder ist es enteigneter Boden und wenn ja, aufgrund wovon? Sind es neue Siedlungen, sind es illegale Siedlungen, reden wir von Zuwächsen aufgrund des Bevölkerungswachstums in schon bestehenden Siedlungen oder von völlig neuen?" Dabei einfach in Aggression zu verfallen, helfe nicht weiter. "Nicht jeder, der sich zu diesem Thema meldet, hat auch wirklich Ahnung, wovon er redet, und leider verleitet Unwissenheit selten jemanden zum Schweigen."

Dass ein friedvolles Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen in Jerusalem möglich ist, zeige sich am Österreichischen Hospiz, das Arbeitgeber für 30 Menschen verschiedener Religionen ist. "In der besten Tradition des Wortes sind wir hier neutraler Boden", und es komme immer wieder zu unverhofften Begegnungen und Gesprächen, die an anderen Orten nur schwer möglich wären, so der Rektor.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 4. Jänner 2018 

In sich eine sehr gute Nachricht..

zum “heißen Eisen Jerusalem”!-
So wie die Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig" ist -
so erfüllt einen beim Lesen dieser Fakten ebenfalls– dankbar innere RUHE..!

Bleibt zu hoffen und zu beten, dass im Licht des Hl.GEISTES –
Trumps Vorstoß– entgegen allem anfängl. Aufruhr- ein wahrer Friedensimpuls zum SEGEN für Israel u. Palästina und damit für das ganze Hl.LAND werden möge!

So vertrauend verbunden..
u.dieses “heiße Eisen beim Schmieden“- nun in unserem BETEN + Opfern treu begleiten..


3
 
 Rosenzweig 4. Jänner 2018 

In sich eine sehr gute Nachricht...

In sich eine sehr gute Nachricht

zum “heißen Eisen Jerusalem” - So wie die Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig" ist
- erfüllt einen beim Lesen dieser Fakten ebenfalls – dankbar innere RUHE..! Bleibt zu hoffen und zu beten – dass im Licht des Hl.GEISTES – Trumps Vorstoß – entgegen allem anfängl. Aufruhr - ein wahrer Friedensimpuls zum SEGEN für Israel + Palästina und damit fürs ganze Hl. Land werden möge..!
So vertrauend und dieses “heiße Eisen schmiedend“ - nun in unserem BETEN + Opfern treu begleiten...


1
 
 girsberg74 4. Jänner 2018 
 

Ja, doch! - War man nicht immer gewohnt.

@Gandalf : „Bravo!
Aus der Kirche gibt es auch Stimmen der Vernunft bei dem Thema.“


2
 
 Gandalf 4. Jänner 2018 

Bravo!

Aus der Kirche gibt es auch Stimmen der Vernunft bei dem Thema.


6
 
 Mr. Incredible 4. Jänner 2018 
 

Wäre nicht das erste mal,

dass sich das, was sich der böse Trump ausgedacht hat - nachdem der Geifer- und Beißreflex der linken abgeflaut ist - als positiv herausstellt.
Nach 20 Jahren Scheitern mal etwas Neues probieren, wo kämen wir denn da hin?


6
 
 Christa.marga 4. Jänner 2018 
 

Trump-Vorstoss war richtig

Wenn niemand etwas sagt, dann kann sich an einer Sache auch nichts ändern.
Bei den Friedensverhandlungen muß die Existenz Israels gesichert sein. Wir alle wissen ja, wie der IS und jetzt auch der Iran zu Israel stehen, die wollen Israel auslöschen, das Judentum und somit auch das Christentum, das ja aus dem Judentum entstanden ist.
Jerusalem war schon immer die Hauptstadt des Volkes Israel. Der Staat Israel gewährt freie Religionsausübung für alle Religionen und gewährt auch den Zugang auf den Tempelberg für alle.
Ich war vor vier Jahren in diesem wunderbaren Land, auch in Bethlehem und konnte die harmonische Zusammenarbeit von Israelis und Palästinensern hautnah miterleben.
Ich wünsche diesen Ländern Israel und Palästina nichts mehr als Frieden.


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jerusalem

  1. Einigung: Osterfeiern in Grabeskirche mit Jerusalemer Kirchenführern
  2. Jerusalems christliche Schulen in Existenz bedroht
  3. Jerusalem hat viele Gesichter
  4. Patriarch Pizzaballa: Heiliges Land ist ohne Pilger unvollständig
  5. Jerusalem: Österreich-Hospizrektor rechnet mit ‘ruhigen’ Ostern
  6. Jerusalem: Hospizrektor erwartet so viele Pilger "wie noch nie"
  7. Jerusalem - Hauptstadt der Welt in Tagen des Zorns
  8. Stein fällt aus der Klagemauer, betende Frau bleibt unverletzt
  9. Abendmahlssaal: Religiöser Zankapfel am Zionsberg
  10. Hospizrektor Bugnyar: Grabeskirchenschließung war grob fahrlässig






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz