Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Bugnyar sieht in Trump-Vorstoß zu Jerusalem Friedensimpuls

4. Jänner 2018 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor des Österreich-Hospizes in Kärntner Kirchenzeitung: "Jetzt haben wir das heiße Eisen Jerusalem am Tisch und es muss geschmiedet werden" - Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig"


Klagenfurt (kath.net/KAP) Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump bringt nach Einschätzung des Rektors des Österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Bugnyar, wieder Bewegung in die Friedensgespräche. Die Entscheidung gebe keine Lösungen vor, rege die Konfliktparteien aber dazu an, diese selber zu finden. "Jetzt haben wir das heiße Eisen Jerusalem am Tisch und es muss geschmiedet werden", so der Hospiz-Rektor in der aktuellen Ausgabe der Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag".

Die aktuelle Lage in der Stadt ist laut Bugnyar "erstaunlich ruhig". Es habe zwar einige Demonstrationen mit Verletzten auf beiden Seiten gegeben, neue Straßenkriege oder gar eine Intifada hält er allerdings für unwahrscheinlich. "Die Menschen sind müde und wollen endlich Frieden." Für viele Israelis habe die Entscheidung Trumps "nichts weltbewegendes Neues gebracht", für sie sei Jerusalem immer schon "ihre Hauptstadt" gewesen. Das Leben dort gehe seinen "gewohnten Gang".


Einen Frieden in der Region hält der Hospiz-Rektor für möglich, allerdings nur dann, wenn die Existenz Israels gesichert und zugleich den Palästinensern eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive geboten wird. "Wenn sich Resignation und Müdigkeit breit machen und dann den Boden für Terror bereiten, dann deshalb, weil viele Menschen von dem Wenigen, das sie haben, nicht menschenwürdig leben können", so Bugnyar. Die Rolle der Hamas sieht er dabei differenziert. Die Organisation kümmere sich in Palästina um viele soziale Anliegen, betreibe Schulen und Kindergärten. Das erkläre auch den Rückhalt, den sie in der Bevölkerung habe.

Beim Thema "Siedlungspolitik" lohnt es sich laut dem Hospiz-Rektor, genau hinzusehen: "Wo sind diese Siedlungen? Ist es herrenloses Land oder ist es enteigneter Boden und wenn ja, aufgrund wovon? Sind es neue Siedlungen, sind es illegale Siedlungen, reden wir von Zuwächsen aufgrund des Bevölkerungswachstums in schon bestehenden Siedlungen oder von völlig neuen?" Dabei einfach in Aggression zu verfallen, helfe nicht weiter. "Nicht jeder, der sich zu diesem Thema meldet, hat auch wirklich Ahnung, wovon er redet, und leider verleitet Unwissenheit selten jemanden zum Schweigen."

Dass ein friedvolles Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen in Jerusalem möglich ist, zeige sich am Österreichischen Hospiz, das Arbeitgeber für 30 Menschen verschiedener Religionen ist. "In der besten Tradition des Wortes sind wir hier neutraler Boden", und es komme immer wieder zu unverhofften Begegnungen und Gesprächen, die an anderen Orten nur schwer möglich wären, so der Rektor.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 4. Jänner 2018 

In sich eine sehr gute Nachricht..

zum “heißen Eisen Jerusalem”!-
So wie die Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig" ist -
so erfüllt einen beim Lesen dieser Fakten ebenfalls– dankbar innere RUHE..!

Bleibt zu hoffen und zu beten, dass im Licht des Hl.GEISTES –
Trumps Vorstoß– entgegen allem anfängl. Aufruhr- ein wahrer Friedensimpuls zum SEGEN für Israel u. Palästina und damit für das ganze Hl.LAND werden möge!

So vertrauend verbunden..
u.dieses “heiße Eisen beim Schmieden“- nun in unserem BETEN + Opfern treu begleiten..


3
 
 Rosenzweig 4. Jänner 2018 

In sich eine sehr gute Nachricht...

In sich eine sehr gute Nachricht

zum “heißen Eisen Jerusalem” - So wie die Aktuelle Lage in der Stadt "erstaunlich ruhig" ist
- erfüllt einen beim Lesen dieser Fakten ebenfalls – dankbar innere RUHE..! Bleibt zu hoffen und zu beten – dass im Licht des Hl.GEISTES – Trumps Vorstoß – entgegen allem anfängl. Aufruhr - ein wahrer Friedensimpuls zum SEGEN für Israel + Palästina und damit fürs ganze Hl. Land werden möge..!
So vertrauend und dieses “heiße Eisen schmiedend“ - nun in unserem BETEN + Opfern treu begleiten...


1
 
 girsberg74 4. Jänner 2018 
 

Ja, doch! - War man nicht immer gewohnt.

@Gandalf : „Bravo!
Aus der Kirche gibt es auch Stimmen der Vernunft bei dem Thema.“


2
 
 Gandalf 4. Jänner 2018 

Bravo!

Aus der Kirche gibt es auch Stimmen der Vernunft bei dem Thema.


6
 
 Mr. Incredible 4. Jänner 2018 
 

Wäre nicht das erste mal,

dass sich das, was sich der böse Trump ausgedacht hat - nachdem der Geifer- und Beißreflex der linken abgeflaut ist - als positiv herausstellt.
Nach 20 Jahren Scheitern mal etwas Neues probieren, wo kämen wir denn da hin?


6
 
 Christa.marga 4. Jänner 2018 
 

Trump-Vorstoss war richtig

Wenn niemand etwas sagt, dann kann sich an einer Sache auch nichts ändern.
Bei den Friedensverhandlungen muß die Existenz Israels gesichert sein. Wir alle wissen ja, wie der IS und jetzt auch der Iran zu Israel stehen, die wollen Israel auslöschen, das Judentum und somit auch das Christentum, das ja aus dem Judentum entstanden ist.
Jerusalem war schon immer die Hauptstadt des Volkes Israel. Der Staat Israel gewährt freie Religionsausübung für alle Religionen und gewährt auch den Zugang auf den Tempelberg für alle.
Ich war vor vier Jahren in diesem wunderbaren Land, auch in Bethlehem und konnte die harmonische Zusammenarbeit von Israelis und Palästinensern hautnah miterleben.
Ich wünsche diesen Ländern Israel und Palästina nichts mehr als Frieden.


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jerusalem

  1. Einigung: Osterfeiern in Grabeskirche mit Jerusalemer Kirchenführern
  2. Jerusalems christliche Schulen in Existenz bedroht
  3. Jerusalem hat viele Gesichter
  4. Patriarch Pizzaballa: Heiliges Land ist ohne Pilger unvollständig
  5. Jerusalem: Österreich-Hospizrektor rechnet mit ‘ruhigen’ Ostern
  6. Jerusalem: Hospizrektor erwartet so viele Pilger "wie noch nie"
  7. Jerusalem - Hauptstadt der Welt in Tagen des Zorns
  8. Stein fällt aus der Klagemauer, betende Frau bleibt unverletzt
  9. Abendmahlssaal: Religiöser Zankapfel am Zionsberg
  10. Hospizrektor Bugnyar: Grabeskirchenschließung war grob fahrlässig







Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz