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Ihr Atheismus zieht den Zorn Gottes auf uns herab!

27. Juli 2018 in Chronik, 106 Lesermeinungen
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Der griechisch-orthodoxe Bischof Ambrosios von Kalavrita hat den griechischen Premierminister beschuldigt, an den schweren Bränden in Griechenland mitschuldig zu sein


Athen (kath.net)
Der griechisch-orthodoxe Bischof Ambrosios von Kalavrita hat den griechischen Premierminister beschuldigt, an den schweren Bränden in Griechenland mitschuldig zu sein. "Der atheistische Premier Alexis Tsipras zieht den Zorn Gott auf uns herab.", schreibt der Bischof auf seinem Blog. "Die Atheisten von Syriza sind die Ursachen für das große Desaster! Ihr Atheismus zieht den Zorn Gottes auf uns herab!", betont er nochmals. Bei den Waldbränden sind in den vergangenen Tagen 74 Menschen verstorben. Der Erzbischof von Athen hat aber betont, dass dies nur die persönliche Meinung des Bischofs sei.



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Lesermeinungen

 Veritatis Splendor 6. August 2018 

Cogito ergo sum :-)

Werter Atheist @Descardes, Ihre präzise Einschätzung zur (nicht) vorhandenen K.I. teile ich vollkommen. Kompliment! Wer sich ein bisschen mit Programmieren auskennt, weiß, dass auch neuronale Netzwerke usw. niemals eigenes Bewusstsein entwickeln(werden können).

Und ja, das tägliche Wunder des Lebens, der Geburt neuen Bewusstseins (Seelen!) usw. deutet auf Gott hin, der den Menschen zwar an seiner Schöpfung mitwirken lässt, aber nicht ersetzen kann.

Kein Wissenschaftler kann tote Materie beleben. Der vermutete Übergang von zufällig verklumpten Aminosäuren zu plötzlich wundersam belebter Materie ist ebenso absurd für mich wie die Generierung von echter, selbstbewusster K.I.

Auch in der Quantenphysik verliert die klassische Wissenschaft ihre geliebte Präzision und Sicherheit :-)


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 Diasporakatholik 5. August 2018 
 

Wir kommen unweigerlich zu Gottes Gegenfrage an den Menschen gem. Hiob 38,4ff

Weißt Du, Mensch, wie und warum ICH, GOTT, die Welt so, wie Du sie vorfindest bzw. (rekonstruierend) erkennst, geschaffen habe und nicht irgendwie anders?

Kennst Du meine Pläne und Ziele und willst MICH gar beurteilen oder weil Du z.Zt. keinen Sinn erkennen kannst, MEINE Existenz leugnen?

Nicht von ungefähr lautet das in Ex20 ,4 ausgesprochene Gebot, sich kein Gottesbild zu machen.

Damit ist nicht nur ein "Schnitzbild" sondern m.E. auch ein geistiges Bild gemeint.

Es ist demnach müßig, einen Gott, der die Schöpfung entweder gem. theistischer Evolution oder nach intelligent design schuf als "klein" zu bezeichnen gegenüber einem "Kreationismusgott".

Da aber die genossene Frucht vom "Baum der Erkenntnis" in uns Menschen weiter fortwirkt, werden wir niemals aufhören [können], all diese Fragen - u.a. nach dem Ursprung und der Beschaffenheit der Schöpfung und des Lebens etc. - zu stellen...


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 Diasporakatholik 5. August 2018 
 


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 Rolando 4. August 2018 
 


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 Rolando 3. August 2018 
 

Descartes

„Augenzeugenbericht und authentische Reportage“,
http://www.frmaniyangathealingministry.com/Content/viewcontent.aspx?linkid=46
sowie, falls Sie Englisch können,
https://www.youtube.com/watch?v=N2SQ_mMdadY
oder auch,
https://www.pater-pio.de/UserFiles/File/buch_gloria.pdf
Dazu die Bibelstelle, Lukas 16, 19-31, besonders 31.


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 Descartes 3. August 2018 
 

Nochmal zur Evolutionsfrage. (2)

Aus der Sicht von @SCHLEGL und anderen beschreiben wissenschaftliche Erkenntnisse die Welt tatsächlich weitgehend so, wie sie ist, aber sie werden gerade so beschnitten, dass das aus ihrer Sicht Wesentliche am Glauben noch erhalten bleiben kann. So mag die Evolution zwar ein realer Vorgang sein, aber Gott habe zumindest irgendwann irgendwie eingegriffen, Stichwort Theistische Evolution oder ID. Damit gelten zwar Naturgesetze, aber nur solange kein Wunder geschieht. Das erscheint mir gegenüber einem allmächtigen Kreationismusgott ein sehr kleiner Gott zu sein, und das möchte nicht jeder. Andererseits möchte man sich aus guten Gründen auch nicht vom allgemein anerkannten wissenschaftlichen Weltbild verabschieden.


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 Descartes 3. August 2018 
 

Nochmal zur Evolutionsfrage. (1)

Bei der Sicht von @Rolando steht nach meinem Verständnis dahinter, dass bei der Akzeptanz der Evolutionstheorie die Macht Gottes stark beschnitten wird, und dazu noch seine Eigenschaften, denn die Natur kann unbarmherzig und grausam (z.B. bei der Selektion) sein. Warum sollte er die Welt so erschaffen, dass sie quasi sich von selbst schafft bzw. abläuft? Dazu widerspricht der Zufall jeglichem Plan eines Schöpfers. Wenn Gott extrem mächtig ist, warum sollte er nicht alles einfach so erschaffen können?


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 Descartes 3. August 2018 
 

@Veritatis Splendor

Keine Ahnung. Das, was bisher als KI bezeichnet wird, hat kein Bewusstsein. Zumindest sieht alles danach aus. Sondern es sind Algorithmen, die an sich "strohdumm" sind, aber intelligent gestaltet und eingesetzt.
Bewusstsein entsteht aber tagtäglich quasi vor unseren Augen, wenn Lebewesen gezeugt werden und heranwachsen, und verschwindet wieder mit dem Tod des Gehirns. Die biologischen Prozesse sind letztlich auch "nur" Chemie und Physik und erzeugen aber Bewusstsein. Wir Menschen können durch Züchtung oder auch eigene Fortpflanzung Leben erschaffen oder es lassen, daher ist es nicht undenkbar, Gehirnstrukturen auch auf andere Weise zu erzeugen und damit auch Bewusstsein. Hört sich nach Horror an, aber wie gesagt, auf "natürliche" Weise ist es ganz alltäglich, bei allem Wunder.


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 golden 3. August 2018 
 

Boden der Tatsachen

Atheismus ist nicht kreativ; Gott lässt seiner nicht spotten- immer mehr europäische Regierungen stehen gegen die Hl. Lebensordnungen und Gesetze des Herrn auf.Es wird dürr, heiss und dunkel (=verbrannt) in Europa !


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 Diasporakatholik 3. August 2018 
 

Fortsetzung meines letzten Postings

Monsignore Schlegl führte hier u.a. zu Recht hierfür als mögliche Erklärung, wie z.B. die ersten Menschen geschaffen sein könnten, den Begriff des "intelligent design" an - leider wurde das mit einer kritisch geäußerten Ausnahme von niemandem hier aufgegriffen.

Mir ist bekannt, dass sich u.a. Kardinal Schönborn intensiv mit intelligent design als Schöpfungserklärung beschäftigt hat und darüber auch verschiedene Bücher publiziert hat.

Wenngleich z.B. "intelligent design" als Erklärungstheorie für die Schöpfung von überzeugten Atheisten als unzulässiger Versuch, angebliche "Unvereinbarkeiten religiösen Glaubens mit Erkenntnissen der Wissenschaften wegzutheologisieren" abgetan wird oder gar dieser Begriff bei Wikipedia u.a. als "junk science" diffamiert wird, halte ich selbst es gerade auch vor unseren bemerkenswerten jüngsten menschlichen Entdeckungen wie z.B. der Genschere crispr cas9 zumindest für eine bedenkenswerte Erklärung der Schöpfung durch Gott.


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 Diasporakatholik 3. August 2018 
 

Das Buch Genesis und weitere sind altjüdisches Erbe

Man darf sehr wohl nach der Vereinbarkeit dieser biblischen Berichte mit den Erkenntnissen der seriösen Wissenschaft fragen, und kommt zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass man dieselben nicht wortwörtlich 1:1 als naturwissenschaftlich belegbare Tatsachenberichte nehmen darf.
Mich stört allerdings, dass auch heute noch Jahr für Jahr der Schöpfungsbericht z.B. feierlich im Osternachtsgottesdienst dem christlichen Volk verlesen wird ohne irgendwelche Kommentierung bzw. Erläuterungen bzgl. seiner Interpretation vor den wissenschaftlichen Erkenntnissen!
So lässt man unverantwortlicherweise die Gläubigen in Unkenntnis und Unmündigkeit mit der Möglichkeit des Glaubensabfalls wg. Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Bibel insgesamt.
Ausgenommen erklärter Atheisten ist es in dieser z.T. sehr scharf geführten Diskussion hier immerhin Konsens, dass Gott den Menschen (wie auch die übrige Schöpfung) wirklich mit Leib und Seele geschaffen hat.

Fortsetzung folgt


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 Veritatis Splendor 3. August 2018 

KI

Werter Atheist, @Descartes, glauben Sie persönlich, dass künstliche Intelligenz irgendwann einmal dem menschlichen Geist ähnlich sein oder ihn sogar überragen könnte (Stichwort: Singularität), inkl. Selbstbewusstsein + Liebesfähigkeit ?


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 Descartes 2. August 2018 
 

@Tonika

Zitat: "Der Urknall vor Millionen Jahren ist aber eine authentische Reportage und Augenzeugenbericht der Evolutionstheoretiker."

Der Urknall vereinigt erklärend viele der Beobachtungen der Astronomen wie z.B. die Kosmische Hintergrundstrahlung und die Expansion des Raums. Wissenschaft geht so vor, dass sie Rückschlüsse zieht auf der Basis des bis dato bekannten Wissens. Es muss auch alles zusammenpassen. Das ist sogar viel besser und mehr als ein Augenzeugenbericht oder eine "authentische Reportage" und das Gegenteil eines Dogmas. Genauso ist es auch mit der Biologie.
Interessant wird es bei der Frage, warum die Wissenschaft in manchen Teilen abgelehnt wird. Dazu wurden hier schon einige Motivationen genannt, besonders auch von @Rolando.
Wobei ich die Thesen von ihm und anderen Ganz- oder Halbkreationisten insofern sympathisch finde, als sie die Unvereinbarkeit des religiösen Glaubens mit den Erkenntnissen der Wissenschaft bemerken und nicht versuchen, sie wegzutheologisieren.


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 1

Was geschieht, zieht Folgen nach sich. Jedes besonnene, gediegene, gerechte Handeln macht Völker und Reiche gedeihen; jedes törichte, der Wirklichkeit ungemäß, ungerechte Handeln zerstört. Kein Antrieb bleibt unvollzogen; alles läuft nach seiner inneren Art zur letzten Auswirkung. Was geschieht, bleibt Vollstreckung dessen, was voraufgegangen, und bereitet das Folgende vor. So vollzieht sich immerfort eine Art Gericht. Oft sehr undurchsichtig allerdings, und schwer zu verstehen. Vor allem, weil die Wirkungen der Tat fast nie dort zum Austrag kommen, wo die Verantwortung liegt, sondern meistens in späterer Zeit und im Leben anderer Menschen. Oft ist die Form, wie dieses Gericht sich vollzieht, selbst ein neues Unrecht, und zeigt dem, der sehen kann, wie tief die Ordnungen des Daseins zerstört sind.


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 2

Abgesehen davon aber bereitet der Gerichtsvollzug etwas ganz anderes, als was Jesus meint; kein Strafgericht Gottes über bestimmte Schuld. Wird man sagen, die Schlacht bei Waterloo sei Gottes „Strafe“ für die Anmaßung Napoleons? Aber dann wären die Jahre seines Glanzes „Lohn“, und für was? Nein, so gehen die Dinge nicht. Die Geschichte ist ein unabsehbares Geflecht von Ursachen, die selbst Wirkungen sind und von Wirkungen, die wieder zu Ursachen werden. Sie als Gericht, also von Gott her zu deuten, geht über Menscheneinsicht. Wohlergehen und Glanz einer Zeit kann in Wahrheit Heimsuchung sein; ein Unglück aber Zeichen des göttlichen Zutrauens – ebenso wie im Leben des Einzelnen Krankheit nicht Strafe und Wohlstand nicht Lohn zu sein brauchen.


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 3

Wir in der Geschichte Lebenden wissen nur – nein glauben...dass alles, was uns geschieht, im Letzten von Gott her zu uns kommt, auch wenn es durch das Unrecht geschieht, das ein Anderer tut. Mehr können wir nicht sagen.
Die äußere Geschichte ist Frucht des Kampfes zwischen der von Gott ausgehenden Offenbarung und dem Willen des Volkes, der sie annimmt oder gegen sie sperrt. „Habt acht, wacht, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. (Mk 13, 19-37) Man hat den Untergang der Welt naturwissenschaftlich zu verstehen gesucht … Temperatur usw. Der Untergang, von dem Jesus redet, kommt ebenso wenig aus Naturursachen, wie jener der heiligen Stadt – ein Strafgericht genannt – sondern aus dem souveränen Urteil Gottes hervor. Dieses Urteil bildet die letzte Antwort auf die Sünde. Gott ist nicht nur der „Wahrer des Sittengesetzes“ und antwortet nicht nur so, dass an Ihm, dem Lebendig-Heiligen, das Böse sich als das enthüllt, was es ist, sondern er wendet sich gegen die Sünde.


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 4

Er hasst sie. In Ihm steigt gegen die Sünde etwas unausdenklich Furchtbares empor, das die Heilige Schrift den „Zorn Gottes“ nennt. Der wächst bis zu dem Augenblick, in dem er losbricht. Die Buße des Sünders kann ihn lösen – siehe die Rettung Ninives durch die Predigt des Jonas. (Jon 3) Einmal aber wird das Maß voll. Wir denken an den Untergang von Sodom und Gomorrha: Wie sich zeigt, dass in den Städten nicht einmal jene kleinste Zahl von Gerechten lebt, die Gott der hartnäckigen Fürbitte Abrahams als hinreichend zugestanden hat, muss dieser selbst sie verloren geben. Nicht weil sie geschichtlich unfähig wären, weiter zu bestehen, sondern weil der Zorn Gottes nicht mehr aufzuhalten ist. (Gen 19)


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 5

… Der Untergang der Welt tritt von anderem her ein, als was sonst in der Welt geschieht: von dorther, wo auch die Offenbarung kommt und der gesendete Sohn und der Heilige Geist. So hat es keinen Sinn, zu fragen, wie dieser Untergang vor sich gehen werde. Er ist ein Geschehnis vom „Andern“ her und also unbegreiflich. Was der Hl. Text (Mk 13) sagt, will nicht naturwissenschaftlich erklären; was er enthält, sind Bilder der Erschütterung aller Ordnungen und Mächte. Paulus und Johannes sagen uns, dass durch sie hindurch die Welt verwandelt werden, der Neue Himmel und die neue Erde entstehen sollen. Aber auch sie sind ein Geheimnis, und nur die christliche Hoffnung ahnt ihre Herrlichkeit (Röm 8, 17-18; Offb. 21, 1ff)


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 6

… Furchtbare Ironie! Der wissenschaftliche Skeptiker, der Mensch des praktischen Erfolgs und der Philosophie der selbstherrlichen Weltlichkeit: alle lächeln sie über solche Gedankengänge – genauso, wie einst die Erfahrenen und Mächtigen gelächelt haben, wenn Gott durch den Mund seiner Propheten Unheil über Volk und Stadt verkünden ließen. Sie haben sich als Realisten und Aufgeklärte empfunden. … gerade aus dem für sie Unwirklichen kam ihnen das Schicksal. Untergang der Welt und das Gericht dürfen wir nicht als etwas ansehen, das weit weg liegt.


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 lesa 2. August 2018 

Guardini 7

Zu diesem Thema Gedanken von R. Guardini:

Was geschieht, zieht Folgen nach sich. Jedes besonnene, gediegene, gerechte Handeln macht Völker und Reiche gedeihen; jedes törichte, der Wirklichkeit ungemäß, ungerechte Handeln zerstört. Kein Antrieb bleibt unvollzogen; alles läuft nach seiner inneren Art zur letzten Auswirkung. Was geschieht, bleibt Vollstreckung dessen, was voraufgegangen, und bereitet das Folgende vor. So vollzieht sich immerfort eine Art Gericht. Oft sehr undurchsichtig allerdings, und schwer zu verstehen. Vor allem, weil die Wirkungen der Tat fast nie dort zum Austrag kommen, wo die Verantwortung liegt, sondern meistens in späterer Zeit und im Leben anderer Menschen. Oft ist die Form, wie dieses Gericht sich vollzieht, selbst ein neues Unrecht, und zeigt dem, der sehen kann, wie tief die Ordnungen des Daseins zerstört sind. Abgesehen davon aber bereitet der Gerichtsvollzug etwas ganz anderes, als was Jesus meint; kein Strafgericht Gottes über bestimmte Schuld. W


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 Veritatis Splendor 2. August 2018 

Anima forma corporis

@Rolando: Die moderne Wissenschaft kann letztlich nur den leiblichen Träger des Lebens erforschen, welche durchaus eine biologische Verwandschaft untereinander nahelegt.

Das Leben und die Seele bleiben aber geheimnisvoll verborgen und lassen sich nicht im Reagenzglas injizieren und reproduzieren (weder die anima sensitiva noch vegetativa ist "greifbar").

Wenn die Seele als - durch die biologischen Möglichkeiten konditioniertes - Formprinzip verstanden würde, könnte man sowohl der körperlichen (anatomische und biologische) Verwandschaft als auch der geschöpflichen Einzigartigkeit der Arten und vor allem des Menschen zustimmen.


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 Rolando 2. August 2018 
 

Schlegl

Pius XII hat ebenso,wie später Johannes Paul II die Vereinbarkeit der Urknalltheorie mit der Schöpfung aus dem NICHTS anerkannt. Dem stimme auch ich uneingeschränkt zu. Mir geht es um die Erschaffung der einzelnen Arten und des Menschen, eben von Gott, und nicht eine durch Mutation und Selektion, sowie durch Zufall Weiterentwicklung von einer Art zur Anderen und dann zum Menschen, das ist nicht möglich. Oft wird hinter dem Urknall schon Gott, oder ein höheres Wesen gesehen, dann wird aber die Artenenstehung als Weiterentwicklung betrachtet. Es schafft aber Gott jede einzelne Art. Es gibt schon die Weiterentwicklung, menschlicher Fortschritt, Bildung, Erkenntnisse, Landschaften, doch keine Entstehung neuer Arten durch Weiterentwicklung Vorheriger. Darum geht es mir, mein zentraler Blick liegt auf der Ausklammerung Gottes, alles sei irgendwie durch Weiterentwicklung entstanden. Das soll nicht so sein, sondern der Herr steht im Zentrum als Schöpfer, danken und loben wir ihn.


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 phillip 2. August 2018 
 

Papst Franziskus und seine Botschaften

Wenn PF nur die Absicht hätte, durch Einführung irgendeiner neuen Art und Weise der kirchlichen Verkündigung, Barmherzigkeit Wissenschaft und deren Methode den heutigen Verhältnissen und Anforderungen anzupassen, so gäbe es kaum einen Grund zur Besorgnis; aber in einem unklugen Übereifer eines „Irenismus“ halten anscheinend einige auch diejenigen Dinge für Hindernisse bei der Wiederherstellung der brüderlichen Einheit, welche auf den Gesetzen und Grundsätzen Christi und den von Ihm gegründeten Einrichtungen selbst beruhen, oder welche als feste Schutzmittel und Stützen für die Unversehrtheit des Glaubens dastehen: Wenn diese fallen - und für mich besteht angesichts der Handlungen und Unterlassungen des aktuellen Papstes und seines homo- und pädophilen sowie Glaubenswahrheiten fernen Umfeldes kaum Zweifel - dann ist zwar alles geeint, aber nur als ein Trümmerhaufen. Gott bewahre uns vor der absehbaren offenbarungs- und glaubenswidrigen Entwicklung!


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 phillip 2. August 2018 
 

Mein heutiger Dank gilt mariat dafür, dass Sie mit dem Link indirekt die Müßigkeit der Debatte und dazu noch - vermutlich ungewollt - die geistlichen - geistigen Grundlagen PF's aufzeigt. Aufmerksamen Lesern der Enzyklika wird das auch auffallen. Nun ein Auszug zur Debatte: "Deshalb verbietet es das Lehramt der Kirche nicht, daß die Theorie des Evolutionismus, insoweit dort Forschungen angestellt werden über die Herkunft des menschlichen Leibes aus einer bereits bestehenden, lebenden Materie – während ja der katholische Glaube uns verpflichtet, daran festzuhalten, daß die Seelen unmittelbar von Gott geschaffen sind – gemäß dem augenblicklichen Stand der weltlichen Wissenschaften und der heiligen Theologie, Gegenstand von Untersuchungen und Besprechungen gelehrter Fachleute auf beiden Gebieten sei. Und zwar sollen die Begründungen für beide Ansichten, also der begünstigenden und auch der ablehnenden, mit gebührendem Ernst, besonnen und maßvoll abgewogen und beurteilt werden".
Danke!


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 SCHLEGL 2. August 2018 
 

@Tonika

Wissen Sie nicht,dass die Theorie vom Big bang (Urknalltheorie) von einem kath.Priester,Jesuit aus Belgien,Abbe Lemaitre formuliert wurde,das kirchliche Lehramt unter Pius XI/ Pius XII keine Einwände formuliert hat.Im Gegenteil,Pius XII hat ebenso,wie später Johannes Paul II die Vereinbarkeit der Urknalltheorie mit der Schöpfung aus dem NICHTS anerkannt.
Wissen Sie,dass in der Sowjetenzyklopädie noch bis 1989 die Urknalltheorie ABGELEHNT worden ist und stattdessen die "EWIGE MATERIE" postuliert wurde,nur um dieser Offenheit auf der göttlichen Schöpfungsakt zu entgehen?
Darf ich Sie darauf hinweisen,dass berühmte Physiker,wie Werner Heisenberg, Professor v. Weizsäcker,Max Planck u. v.a. andere GLÄUBIG gewesen sind?
Atheisten können mit dem Hinweis ausgehebelt werden,"WAS DIE BEDINGUNG DER MÖGLICHKEIT "war,dass in einem Augenblick aus dem NICHTS die Materie und die ZEIT ins Dasein kam?
Da wird die Frage nach dem SCHÖPFER, der immateriell und zeitlos ist, unausweichlich!Msgr.F.Schlegl


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 Mariat 2. August 2018 

Wer ist wie Gott?

@Rolando die Evolutionstheorie war für mich „ Gott sei es gedankt“, nie wirklich wichtig, oder gar Wahrheit. Auch wenn Papst Joh. Paul II. etwas liebäugelte damit,Papst Benedikt XVI. verneinte diese Ideologie, diese Irrlehre, die wie Sie schreiben, der Kirche schadet.
Man überlegt, warum manche aus der Kirche austreten. Dass aber diese Evolutionslehre, die in Schulen Eingang gefunden hat, die Seelen der Kinder und Jugendlichen verstört, die von ihren Eltern im Glauben der Lehre der Kirche unterrichtet wurden, einen großen Anteil daran hat, bedenkt man nicht.
So mancher Jugendliche ist dann verunsichert, geht nicht mehr in die Hl. Messe, weil alles Lüge ist - ein Märchen – um wie manche sagen: die Kirche Macht über die Menschen ausüben will.
Wo sucht man dann Hilfe? In der Esoterik?
In meinem Lieblingspsalm 139 heißt es: „ Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort[…] Du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter."
Danke an @St. Hildegard und @Tonika


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 Tonika 2. August 2018 
 

Schleg. Urknall kein Augenzeugenbericht oder authentische Reportage aber für Sie dennoch glaubwürdig

"Darum lehnt das kirchliche Lehramt eine solchen Biblizismus ab, der aus jedem Text eine authentische Reportage machen will.Msgr. Franz Schlegl"

Der Urknall vor Millionen Jahren ist aber eine authentische Reportage und Augenzeugenbericht der Evolutionstheoretiker.

Anstatt atheistische Dogmen mit Feuereifer zu verteidigen, sollten Sie Monsignore das Evangelium und die Bibel verkünden. Bedenken Sie Für die Evolutionstheoretiker, die Sie voller Ehrfurcht als Autorität betrachten, gibt es kein Gott, keine Wunder, keine Sünden, Keine Auferstehung, kein Leben nach dem Tod, kein Paradies und kein Lehramt. Was kommt demnächst wird das Lehramt den Katholizismus als Märchenglaube ablehnen nur um sich als Wissenschaftsgläubig hinzustellen? Schuster bleib bei deinen Leisten. Verkünden Sie bitte unverkürzt das Evangelium anstatt den Urknall- und Evolutionstheorie wie das HEILIGE EVANGELIUM zu verbreiten. Ihre überhebliche Kritiken an bibeltreuen Katholiken ist beschämend.


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 Rolando 2. August 2018 
 

Zum Nachdenken

Als die Evolutionstheorie verbreitet wurde, glaubte man, (auch ich), den Wissenschaftlern. Dann kommen zwangsläufig Wissenschaftler, die die Annahmen, (prüfen kann es niemand), als unmöglich beweisen, das kann man. Schauen wir jetzt mal auf die Genderideologie, sie hat doch nur Erfolg, aufgrund der Evolutionstheorie, Gott ist schon so auf Seite geschoben, das aller Schmarrn geglaubt wird. Wieviele Genderlehrstühle gibt es? Es sind künstlich zubereitete Professoren/innen, Wissenschaftler/innen. In einigen Jahren werden sie selber ihren Schwachsinn erkennen, meist wenn die Folgen sicht- und spürbar sind. Die Folgen der Evolutionstheorie besonders in der Kirche sind fatal! Heilsnotwendig ist es nicht, zu wissen wie es war, doch was macht die Evolutionstheorie mit den Menschen, brauchen sie noch Gott? Wozu? Für Was? Noch fataler ist, wenn Fatales verteidigt wird!


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 Mariat 2. August 2018 

In der Enzyklika" Humani generis" v. Papst Pius XII. ( 1950)

geht es um die kath. Glaubens - Lehre über die Schöpfung, die Erbsünde, wie auch eine Mahnung in Bezug auf die 11 Kapitel der Genesis.
" Besonders beklagenswert ist eine gewisse allzu freie Art und Weise in der Auslegung der geschichtlichen Bücher des Alten Testamentes. Um ihre Gründe zu verteidigen, berufen sich deren Begünstiger zu Unrecht auf ein Schreiben, das vor nicht langer Zeit von der Päpstlichen Bibelkommission an den Erzbischof von Paris gerichtet wurde."
http://www.domus-ecclesiae.de/magisterium/humani-generis.teutonice.html


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 Tonika 2. August 2018 
 

@ Msgr Schlegl, Wissenschaft muss sich oft korrigieren und Evolutionstheorie ist nur eine Theorie.

Das Lehramt hat sich auch gegen Galileo gewendet, weil die damalige herrschende Wissenschaft die Erde und nicht die Sonne als Mittelpunkt des Universums betrachtet hatte. In Wissenschaftsfrage sollte die Kirche vorsichtig sein. Wie können Sie als Priester Evolutionstheoretiker, die GOTT als Schöpfer kategorisch ablehnen, die Bibel und den christlichen Glauben als Märchen und Aberglaube abtun, als unfehlbarer Götter hinstellen? Ich glaube an Gott den allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde und nicht an den Big Bang Mythos. Außerdem ist die Evolutionstheorie nicht so wasserdicht wie alle denken. Traurig, wenn Priester mehr an Menschen glauben als an die Heilige Schrift. Die katholische Kirche kapituliert nur noch vor der Welt und wundert sich noch warum der Glaube stirbt. Anstatt atheistische Literatur als Teil der katholischen Lehre zu sehen, sollten sie Christliche Wissenschaftler wie John Lennox, der die Schwächen der Evolutionstheorie und der Big bang exakt aufdeckt, lesen.


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 Rolando 2. August 2018 
 

Just, Schlegl

Bitte begründen Sie Ihre Aussage gegen Dr. Weth. Er griff z. B. die evolutionären Irrlehren in den Schulbüchern plausibel auf, was ist da falsch an seiner Darstellung? Diesen Link bitte, https://www.bonifatius.tv/home/dr-dr-gosbert-weth-evolutions-dogma-wissenschaftlich-widerlegt-teil-1_5625.aspx
nicht nur den von gestern.
Dr. Weth eine Scharlatan zu nennen, wo er namhafte Wissenschaftler erwähnte, die seine Sichtweise teilen zeugt von Unbegrifflichkeit. Dr. Weth‘s Ausführungen haben nichts mit den Zeugen Jehovas zu tun, wenn doch, bitte Beispiele. Mir kommt es so vor, sie überfliegen meine Texte, erkennen vage, daß sie nicht auf Ihrer Linie sind, und verwerfen sie, ohne sich mit ihnen auseinanderzusetzen, das machen die Zeugen Jehovas auch.


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 SCHLEGL 1. August 2018 
 

@Just

Danke für Ihr Statement! So ungefähr habe ich es mir gedacht!
Aber ich gebe es auf über dieses Thema weiter zu diskutieren, es hat genauso wenig Sinn, wie mit Zeugen Jehovas über die ersten 11 Kapitel der Genesis zu reden.
Im Forum, welches jetzt leider geschlossen ist, hat einmal ein User allen Ernstes behauptet, Gott hätte für die Sintflut so viel Wasser zusätzlich erschaffen, dass auch der Mount Everest bedeckt gewesen sei und danach hätte Gott das Wasser eben wieder "weggeschaffen".
Darum lehnt das kirchliche Lehramt eine solchen Biblizismus ab, der aus jedem Text eine authentische Reportage machen will.Msgr. Franz Schlegl


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 Just 1. August 2018 
 

@Rolando

Exakt auf das von Ihnen verlinkte Dokument habe ich mich bezogen: Darin findet sich die von mir erwähnte, grob fehlerhafte Darstellung der Evolutionstheorie.

Mit anderen Worten: Die in diesem Dokument getätigten Behauptungen über die Evolutionstheorie sind falsch. Folglich ist auch das, was Herr Weth darin "widerlegt" nicht die Evolutionstheorie, sondern ein von ihm konstruiertes Zerrbild.
Sie können ja gerne weiter glauben, Herr Weth hätte die Evolutionstheorie widerlegt, aber a) wäre das ein Irrtum und b) wäre es traurig, weil sie damit einem Scharlatan auf den Leim gingen.


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 SCHLEGL 1. August 2018 
 

@Rolando

Sicher! Aber Fachleute wie Konrad Lorenz, Irenäus Eibl- Eibesfeld, Rupert Riedel und andere namhafte Biologen haben natürlich gegen Rolando und seine wenig qualifizierten Fachleute keine Chance.
Die ganze Sache wird langsam lächerlich,weil eine maßvolle Position zum Thema Höherentwicklung vom kirchlichen Lehramt seit vielen Jahrzehnten akzeptiert wird.
Mein 1. verstorbener Pfarrer, bei dem ich 15 Jahre Kaplan war, (Geboren 1909), Studium in Rom, römisches Doktorat, hat mir mehrmals erzählt, dass im Knabenseminargymnasium (1919-1927) die Evolutionslehre selbstverständlich in Biologie als beste Erklärung dargelegt wurde.Ebenso bei seinen Studien in Rom bis 1933. Nur Kreationisten in Sekten,welche die Erschaffung aller Tiergattungen getrennt und einzeln behaupten (man nennt diesen Unsinn "Artenkonstanz"), halten an solchen Positionen fest.Msgr. Franz Schlegl


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 St. Hildegard 1. August 2018 
 

(Forts.)

Das ist eine Privathochschule im Südschwarzwald, gegründet von der Philosophin Alma von Stockhausen, einer Heidegger-Schülerin und gut bekannt mit Benedikt XVI. Pseudowissenschaften sind somit also mit Sicherheit ausgeschlossen.
Im Übrigen glaube ich, dass es @Rolando hier um Mikro- versus Makroevolution geht: Die Mikroevolution ist gesichert (also die Entwicklung der Art-Varianten aus einem Urtypus), an der Makroevolution (über die mehrere Art-Grenzen hinweg) scheiden sich wohl die Geister. Im Übrigen sprechen Sie ja selbst von „Intelligent Design“ - dann ist Ihnen aber sicher auch bewusst, dass das unter manchen Wissenschaftlern ebenfalls bereits als „kreationistisch“ und „pseudowissenschaftlich“ gilt – also wenn, dann sollte man wohl die Begrifflichkeiten klären!


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 St. Hildegard 1. August 2018 
 

Sehr geehrter Msgr. Schlegl!

Erlauben Sie, dass ich mich hier noch einmische: Ich lese schon die ganze Zeit mit und muss leider sagen, dass mich der Diskussionsstil allmählich sehr befremdet! Soweit mir bekannt ist, war die heilige Hildegard von Bingen an Wissenschaften sehr interessiert (trotz meines Nicknames bin ich aber keine Expertin, deshalb alles unter Vorbehalt). In ihren Schriften geht es um die Beziehung zwischen Gott und Mensch bzw. Verantwortung zur Schöpfung, und das hat sehr wohl Relevanz! (Gerade auch im Bezug auf das obige Thema). Wie können Sie da sagen, solche Schriften seien ein „Schlag ins Gesicht“ und „beschädige das Ansehen Johannes Pauls II.“?
Das ist ja auch der Kernpunkt der Diskussion: Von Anfang an tritt der Mensch als geistbegabtes, schöpferisches, und ja, auch „religiöses“ Wesen auf (wie Sie ja selbst anhand der Höhlenzeichnungen zeigen).


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 phillip 1. August 2018 
 

Sind Evolutionswissenschaftler unfehlbar?

Rolando, nein, sie sind nicht unfehlbar, sondern beweisen mit ihren Behauptungen, dass sie sich stets auf dem aktuellen Stand des Irrtums befinden; das ist meine Gewissheit! Abgesehen sind sie strohdumm, zumal alles, aber auch alles eine außer Prozess, also übergeordnete bewegende Ursache haben muss. Und im Übrigen beweist der Annahme einer Evolution durch Selektion und Mutation genaugenommen gar nichts. Für wie dumm halten Evolutionstheoretiker denn die Menschen, dass eine Selektion (sagt schon der Begriff, dass selektiert wird, was wohl nur dann einen Sinn macht, wenn ein außer Prozess, also übergeordnetes handelndes Wesen selektiert und/oder ausscheidet) ohne kausalen Eingriff von außen aus sich selbst heraus geschieht. Und Mutation führt bekanntlicherweise nicht zur Entwicklung in ein höheres Sein; gerade das Gegenteil ist der Fall.


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 phillip 1. August 2018 
 

Strafe Gottes? Straft Gott so wie ein Staat?

Strafe im staatlich weltlichen Sinn ist - vereinfacht ausgedrückt - ein Übel, dass jemandem für den Fall angedroht oder an ihm zwangsweise vollzogen wird, dass er sich nicht so verhält, wie es der Souverän möchte; und zwar solange und sooft, bis er sich konform verhält. Das wesentliche Merkmal einer Strafe ist, dass sie zwangsweise verhängt und die Freiheit vollständig eingeschränkt wird. Kann es nun einen Menschen geben, an dem Gott solange ein Übel vollzieht, bis dieser seine Gebote auch einhält? Schränkt Gott also die Freiheit ein, oder möchte er doch haben, dass seine Geschöpfe ihn um seiner selbst Willen und in vollkommener Freiheit lieben und deswegen seine Gebote einhalten? Bedauerlicherweise verwechseln Manche den Begriff der Sanktion im religiösen Sinn mit Strafe. Sanktion bedeutet aber nicht Strafe, sondern
ihrem Wesen nach und unter dem Aspekt der Gerechtigkeit - dann im Göttlichen Gericht - Belohnung oder Nichtbelohnung für ein bestimmtes Verhalten. Gott straft nicht!


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 SCHLEGL 1. August 2018 
 

@Mariat

Die heilige Hildegard von Bingen ist Kirchenlehrerin, das ist mir wohl bekannt! Das besagt aber NICHT, dass alle ihre Schriften UNFEHLBAR richtig sind!Ich hoffe, dass Sie sich im medizinischen Krisenfall NIEMALS nach der Hildegard-Medizin behandeln lassen, das könnte tödlich ausgehen!
Sogar bei einem so großen Heiligen, wie Thomas von Aquin († 1274) finden sich in dessen Schriften Ansichten zur Natur, die gelinde gesagt, schwer daneben sind! Das hat ihn aber nicht gehindert ein heiliger Kirchenlehrer zu werden. Dasselbe gilt für die heilige Hildegard.
Ich wollte Ihnen damit klarmachen, dass solche Texte zur Klärung schwieriger theologischer Fragen ungeeignet sind.
Dasselbe hat ihnen auch @Kirchental zu erklären versucht. Gerade weil der heilige Johannes Paul II ein so großes Interesse an dem Dialog mit der Naturwissenschaft hatte, empfinde nicht nur ich, solche Texte als einen Schlag in sein Gesicht und eine Beschädigung seines Andenkens!Msgr. Franz Schlegl


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 Mariat 1. August 2018 

@Msgr. Schlegl

..."
Und dann kommt @ Mariat mit Privatoffenbarungen der heiligen Hildegard von Bingen und schlägt damit dem heiligen Papst Johannes Paul II, der sich so den Dialog mit den Naturwissenschaften bemüht hat, mitten ins Gesicht!
Es gibt eben auch in der katholischen Kirche Frömmler mit einer gewissen Affinität zu sektoiden Ansichten."
Sie wissen schon, dass Hl. Hildegard v. Bingen, Kirchenlehrerin ist; ihre Schriften anerkannt.
Und bezl. Papst Joh. Paul II., den ich schätze - schlage ich keineswegs ins Gesicht.
Sie sollten Ihre beleidigende Wortwahl zügeln!
Wer solche Beleidigungen äußert, ist meines Erachtens nicht in der Liebe.
Denken Sie einmal darüber nach.
Mit frdl. Grüßen
Mariat


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 Rolando 1. August 2018 
 

Schlegl, Just

https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Verschiedenes/Das-Biogentische-Naturgesetz.pdf

Das ist nur ein Auszug, er hat bewiesen, was nicht sein kann.


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 Mariat 1. August 2018 

Günter Bechly - ein Atheist - Wissenschaftler - wurde Christ!

Vom atheistischen Wissenschaftler zum gläubigen Evolutionskritiker
Früher war der angesehene Paläontologe überzeugter Atheist. Eher aus Zufall beschäftigte er sich jedoch mit den Argumenten von Kreationisten – und wurde überzeugt. Heute glaubt Günter Bechly an die Existenz eines Schöpfergottes, denn die Argumente gegen die Evolutionstheorie waren für ihn zu stark.
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/09/27/vom-atheistischen-wissenschaftler-zum-glaeubigen-evolutionskritiker/


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 Kirchental 1. August 2018 

@Mariat

Ich schätze Hildegard als Mystikerin sehr.

Trotzdem bin ich sehr, sehr froh, dass sich die Menschheit nicht an diesen Rat gehalten hat.

Zwischenzeitlich wissen wir, wie wir im Leibe leben - und wir leben alle dank dieser Erkenntnisse deutlich besser als im 12. Jhd. Wahrscheinlich möchte auch niemand zu den medizinischen Kenntnissen aus der Zeit von Hildegard zurück.

Wir haben auch Himmel (nicht geistlich) und Erde erforscht und führen deshalb ein besseres einfacheres Leben.

Darüber sollen wir den geistlichen Himmel nicht vergessen, unsre geistlichen Wurzeln, unsre himmlische Heimat nicht vergessen!


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 Mariat 1. August 2018 

Dass der Mensch das Erhabene nicht erforschen soll,

weil er nicht einmal das Niedrige durchschauen kann.
„ Nun sag mir doch, Mensch: Was bist du nach deiner Meinung gewesen, bevor du Leib und Seele besaßest? Du weißt ja nicht, wie du selbst geschaffen wurdest; doch jetzt willst du, Mensch, Himmel und Erde erforschen, über ihren Sinn im Plane Gottes urteilen und das Erhabene erkennen, da du nicht einmal das Niedrige durchschauen kannst, weil du nicht weißt, wie du im Leibe lebst oder wie du des Leibes entkleidet wirst. Der dich erschaffen hat im ersten Menschen, er hat dies alles vorausgesehen. Als gütigster Vater sandte er seinen Sohn, dass er für das Volk sterbe, um den Menschen aus der Gewalt des Teufels zu befreien.“

Hl. Hildegard v. Bingen ( Scivias, Seite 33, Nr. 30)


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 Rolando 1. August 2018 
 

Fortsetzung

Ich kenne Frau Prof. Alma v. Stockhausen persönlich, auch den Rektor, Albrecht Graf von Brandenstein- Zeppelin, sind kompetente Leute, zumal KEIN Nobelpreisträger der Naturwissenschaften die Evolutionstheorie faktisch anerkennt. Sie können nach Vorträgen googeln. In Ihren Links ist immer die Rede von, vermutlich, scheinen, es wird darauf oder daraus geschlossen, könnte, und Beweise gibt es NICHT. Es werden immer nur die Unterschiede benannt, was kein Problem ist, doch dann wird vermutet, geschlossen und angenommen. Irgendwann soll sich der Mensch aufgerichtet haben, wann, wie, gab es Buckelmenschen oder aufgerichtet Affen?,
Die negetive Sichweise auf die afrikanische „Untermenschen“ in der Kolonialzeit, ist Evolutionsbedingt, damit kann man viel rechtfertigen und Gewissen betäuben. Sind Sie bitte so nett, und lesen das Buch und hören Sie den Vortrag, welche ich Eingangs erwähnte. Die Sichweise von em. Papst BXVI bezgl. Evolution ist anders als vom Hl. Papst JPII.


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 Veritatis Splendor 1. August 2018 

Geistseele

Mit der Erschaffung des ersten Menschen gab es einen Quantensprung, vergleichbar dem Übergang von unbelebter zu belebter Natur.

Ohne auf das "wie" eingehen zu können, die menschliche, gottfähige Seele lässt sich definitiv nicht im Genom fassen. Sie ist wie die freie Software, die unserem Leib innewohnt (=schlechter Vergleich!). Aber vor allem der freie Wille, die Liebesfähigkeit übersteigen jegliche biologistische Wissenschaft. Die Krönung ist die Inkarnation des Logos, die Annahme der menschlichen Natur, ja auch des menschlichen Fleisches von der zweiten göttlichen Person!

Die Theologie muss die Synthese von Entdeckungen und Offenbarungswarheiten leisten: Bspw. das Geheimnis der Erbsünde, Gebrochenheit, Unheil in Menschheit und Schöpfung als Folge von Schuld + Erlösung usw.

Womit wir wieder beim Ausgangspunkt des Artikels angelangt wären :-)


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 Rosenzweig 31. Juli 2018 

Fortstg. II - Das war übrigens mein Anliegen schon meines gestrigen Post .. -

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außer der Klarstellung betr. der Ital. Mystikerin Luisa Piccaretta!

Und hier- werter Msgr. Schlegl, dass Sie Piccarettas Schriften grundsätzl. als “Süßlichen Stil "abstempeln”, die ja viele Jahre von Ihren Seelenführern + Beichtvätern–
darunter 17 Jahre der heiliggespr. Seelenführer Annibale Maria di Francia- gewissenhaft geprüft/ begleitet wurden – dazu auf Anordnung des Ortsbischofs!
-
Ich möchte hiermit einfach meine BITTE an Sie, Msgr. Schlegl nochmals wiederholen.
Wir wissen auch alle, dass Sie kompetent sind, als Priester und langjähriger Studienrat– aber schauen Sie doch gerade deshalb bitte mal pädag.einfühlsamer auf uns hier “Unmündige vor GOTT”-

Matth 11:- denn Jesus sprach:
"ICH preise dich, VATER und HERR Himmels und der Erde, dass DU solches den Weisen u. Klugen verborgen hast u. den Unmündigen offenbart. Ja, VATER, denn so hat es DIR gefallen.."
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In dieser Hoffnung u. Bitte mit freundl.Gruß verbunden-
Christa-Maria Hpt.


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 Rosenzweig 31. Juli 2018 

Werter Herr Msrg. Franz Schlegl..

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Zum heutigen Abend möchte ich mich noch einmal auf Ihre heutige Rückantwort melden.

Es ist hier u.uns bekannt, dass Sie übernatürliche Geschehnisse u. entsprd. Aussagen, diese auch von den Ortsbischöfen schon bestätigt u. dem Kirchl. Urteil der Glaubens-Kongregationen weitergeleitet, persönl. wohl grundsätzl. distanziert gegenüber stehen!?
Das ist selbstverständl. Ihr persl. Recht u. lasse ich- mich etwas befremdend– gern so stehen!

Nur– werter Herr Msgr. Schlegl– Ihre, daraus resultierenden Kommentare– ebenso bei anderen THEMEN sind eben oftmals- (erlauben Sie mir..)in Ihrer Wortwahl für uns betreffende Mit!Foristen verletzend– bis demütigend verfasst.

Schmerzl. Beispiel hier - auch wertem @syntyche gegenüber- den Sie auf Grund Ihrer ausführl. Widerlegungen- auf das Niveau der Islamisten u. christl. Sekten platzieren wollen u.
dazu mit Ihrer Frage, "..ob werter @syntyche überhaupt noch katholisch ist?”- abschließen.

Das war übrigens mein Anliegen schon gestern..
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Forts. II


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 SCHLEGL 31. Juli 2018 
 

@ Mariat

Natürlich, das hat Ihnen aber aber @ Just bereits gesagt, stammt der Mensch NICHT vom Affen ab!Aber nach der Genetik naben Mensch und Affe somatisch einen gemeinsamen Stamm!
Fast 99 % der Gene (Link ist unten) zwischen Menschen und Schimpansen sind identisch!
Die von Ihnen angegebene Website ist fundamentalistisch und naturwissenschaftlich fragwürdig, daher völlig belanglos!
Vielleicht bedeutet es für Sie und andere eine psychologische Kränkung, dass wir Menschen mit höheren Säugetieren ein gemeinsames Genom haben. Das ändert aber nichts an der Erschaffung des Menschen mit Seele und Leib durch Gott!
Johannes Paul II hatte damit kein Problem, vielleicht könnten Sie von ihm lernen! Wäre doch schön:Msgr. Franz Schlegl

www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/186251/index.html


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 Rolando 31. Juli 2018 
 

Alle Evolutionsexperimente endeten katastrophal!

Die Fliegenexperinente zeigten nach vielen Versuchen genau das Gegenteil was man erwartete (eine Evolution). Die Ideologie der Naturgesetz-Leugner (Atheisten), daß Mutationen zu einer Höherentwicklung führe, trat nie ein. Mutationen führten nur zur Degeneration und Tod. Es kam bei den tausenden Fliegen bei keiner einzigen Fliege zu einer Höherentwicklung der Nachkommenschaft. Es kam nur zu Katastrophen. Die Experimente endeten tödlich. Die in Bernstein eingeschlossen Insekten zeigen KEINE Höherentwicklung! Auch der Evolutionist Hitler ist mit der Züchtung seiner Arierrasse gescheitert. Woher kommt die Bezeichnung Untermensch, wohl von Evolutionisten? Was dieser Evolutionswahn für Menschenleben forderte ist katastrophal, und das wird vehement verteidigt. Die Muttergottes warnte in Fatima vor 100 J. vor den Irrlehren Rußlands, des Kommunismus, welche die Evolutionstheorie verbreiteten, das passt doch nicht zu Christen.


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 Mariat 31. Juli 2018 

Due Wissenschaft stösst an ihre Grenzen. Gott steht über allem.

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab.
http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott/schoepfung/evolution/mensch-stammt-vom-affen-ab.html


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 Rolando 31. Juli 2018 
 

Just

Und bitte auch diesen Vortrag hören, „Von Luther über Hegel zu Rahner“,CD Nr. 97, http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm
Da ist die Grundlegende Irrlehre herausgestellt, worauf sich die Evolutionstheorie beruft. Auch hier gilt, erst hören, dann kritisieren.


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 Kirchental 31. Juli 2018 

@Rolando

Natürlich ist die Evolutionstheorie in der ernstzunehmenden Naturwissenschaft unbestritten. Kreationisten zähle ich nicht dazu.

Und ich finde es wunderbar, wie die Genesis in quasi kindgerechter Sprache dieses Wunder der Entstehung der Welt erzählt - und dabei doch im Großen und Ganzen an den modernen Erkenntnissen dran bleibt. Wie man eben einem Kind einen schwierigen Tatbestand zu erklären versucht.

Das Wunder der Entstehung des Lebens ist doch um keinen Deut kleiner, wenn Gott die Möglichkeit der Entwicklung von Anfang an in die Elemente gelegt hat, als wenn er Palme, Goldfisch und Mensch von Hand töpfert.

Wie groß dieses Wunder ist, sieht man daran, dass es offenbar im ganzen Universum nur ein einziges Mal geschehen ist. Im Anbeginn der Schöpfung legte Gott die Möglichkeit, dass Sie und ich geboren werden - gewünscht und geplant. Das ist doch großartig!


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 SCHLEGL 31. Juli 2018 
 

@Rosenzweig

Es ist durchaus möglich, dass Luisa P. im Ruf der Heiligkeit gestorben ist. Damit werden aber noch lange nicht ihre Privatoffenbarungen anerkannt! Das sind zwei verschiedene Dinge, die man unterscheiden muss! Die persönliche Lebensführung, möglicherweise Heiligkeit und diverse Aussagen, die deswegen noch lange keinen übernatürlichen Charakter haben.
Wenn Sie im Neuen Testament anschauen, wie Jesus mit verschiedenen Frauen spricht und dann diesen, verzeihen Sie, "süßlichen Stil", der auch was den Satzbau betrifft, verklausuliert ist, betrachten, kommen einem die Zweifel.
Ob es zu einer Seligsprechung kommt, erscheint allerdings zweifelhaft, aber das muss man abwarten.Msgr.Franz Schlegl


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 Rolando 31. Juli 2018 
 

Worum es im Kern geht,

Wenn Gott nicht mehr als der Schöpfer jeder einzelnen Art der Lebewesen und Pflanzen anerkannt und verehrt wird, wenn Gott nur der Anstoß allen Seins ist, und sich alles vom Einzeller an entwickelt haben soll, (wie ist es da mit den Pflanzen?), dann ist die Hl. Schrift ein Märchenbuch. Aufgrund der Lehre der Evolutionstheorie wird Gott nicht mehr gebraucht, es hat sich alles entwickelt, er hat evtl, mal nen Anstoß gegeben, das führt zum massiven Glaubensabfall. Wenn die Küsterin in der Kirche einen prachtvollen Blumenschmuck aufbaut, die Leute aber denken, es hat halt jemand reingestellt, die Küsterin ihre Arbeit aber nicht erwähnt wird, wie fühlt sie sich, wie fühlt sich der Schöpfer, wenn alles nur entstanden sein soll?


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 Rosenzweig 31. Juli 2018 

Korrektur - Werter Msgr. Franz Schlegl...

-
Ohne zweites “e”!-
Bitte Verzeihung und
nochmals mit freundl. Grüßen verbunden...


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 Rosenzweig 31. Juli 2018 

Fortsetzg. II - Luisa Piccaretta im Ruf der Heiligkeit...

Am 20.Nov.1994, gab der Heilige Stuhl seine Approbation für die offizielle Eröffnung des Seligspr.-Prozesses und stand am
29. Nov. 2005 vor dem Abschluss der diözesanen Phase!
--
Mit diesen belegten Fakten denke ich, dass mit den Aufzeichnungen der, im Ruf der Heiligkeit stehenden Luisa Piccaretta-
auf keinen Fall die Kath.Kirche lächerlich gemacht - noch Unsinn verbreitet wird.

Und so mit freudl. Gruß,
auch wertem @Rolando dankend - verbunden..


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 Rosenzweig 31. Juli 2018 

Werter Msgr. Franz Schlegel - eine Bitte ...

-
es tut schon weh, wenn Sie manchmal uns MIT!User, wie hier werten @Rolando– schnell mal gleich wie man so sagt: “abkanzeln”-
hier mit Ihren Worten:
“..kathl. Kirche lächerlich machen wollen- dann verbreiten Sie weiter solchen Unsinn.”

Mit dem- von @Rolando reingestellten Text der Aufzeichnungen der Mystikerin Luisa Piccaretta–
hat er betont persönl. keinen KOMMENTAR dazu gegeben!-

Es ist viell. wenig bekannt– dass
Luisa Piccaretta(*23.4.1865-†4.3.1947)- ab ihrem 17. Lebensjahr bis zu ihrem Tod ohne Nahrung u. Wasser, allein von der Eucharistie und dem Göttl. Willen lebte!

Über 60 Jahre war sie (Sühneseele)
bettlägerig.
Sie starb im Rufe der Heiligkeit mit
82 Jahren!
Ihr außerordtl. Beichtvater u. Seelenführer war 17 Jahre lang der schon heiliggespr. Annibale Maria di Francia!

Auch bekannt dem hl.Pater Pio, schickte er viele Leute zu ihr!
-
Fortsztg. II


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 Rolando 30. Juli 2018 
 

Es könnte sein....

....das es menschenähnliche Wesen gab, z. B. Neandertaler o.ä. die keine Gotteserkenntnis, auch keine Gottesebenbildlichkeit hatten. Denn das Adam und Eva Höhlenmalerei betrieben, (wenn man sieht, was da gemalt wurde), kann ich mir nicht vorstellen. Es kann sein, daß das vernunftbegabte gottesebenbildliche, mit Geistseele ausgestattete Wesen, eben der Mensch, Adam und Eva, vor etwa 6000 Jahren erschaffen wurden. Die evolutionäre Weiterentwicklung vom Ursuppeneinzeller über den Affen und Menschenzweig, als nicht pro Art einzig erschaffen, gab es definitiv nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Kein Nobelpreisträger der Naturwissenschaften glaubt an die darwinistische Evolutionstheorie. Die altersbestimmenden Meßmethoden, über Zehn- bis Hunderttausende von Jahren sind nicht nachprüfbar. Bei aller Differenz, sollte das Interesse darauf liegen, den Himmel zu erreichen, was war, ist nicht so wichtig, auch nicht Heilsrelevant.


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 Stefan Fleischer 30. Juli 2018 

@ SCHLEGL

Richtig. Der Hang zu Privatoffenbarungen scheint im Wachsen begriffen. (In wie weit die mangelhafte, einseitige und beschönigende Verkündigung von heute daran schuld ist, wäre eine Untersuchung wert.) Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema habe ich schon vor Jahren in meinem Büchlein "Heiligkeit für Anfänger" dargelegt:

www.stefanfleischer.ch/AUTOR/HEILIGKEIT/lesepro/kap307.html


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 Stefan Fleischer 30. Juli 2018 

@ Rolando

Mein Kommentar dazu:
6000 Jahre, das wären 4'000 Jahre vor Christus.
1904 wurden in diesen Höhlen (Wildkirchli AI) vom St. Galler Naturwissenschaftler Emil Bächler prähistorische Funde von Höhlenmenschen wie bearbeitete Steine, Werkzeuge und Knochen gefunden. Diese lassen sich in die Zeit von 50'000 bis 30'000 v. Chr. datieren und beweisen, dass damals Neandertaler im Alpsteingebirge lebten! (Quelle Wikipdia)
Weitere Kommentare überflüssig!


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 Veritatis Splendor 30. Juli 2018 

Nicht real?

„Wenn es sich aber um eine andere auf Vermutung gründende Ansicht handelt, nämlich um den sog. POLYGENISMUS, dann genießen die Kinder der Kirche keineswegs eine solche Freiheit [Anm.:…der Erörterung].

Die Christgläubigen können diese Auffassung nämlich NICHT gutheißen, deren Anhänger behaupten, entweder habe es nach Adam hier auf Erden wahre Menschen gegeben, die nicht von demselben als Stammvater aller durch natürliche Zeugung abstammten, oder „Adam“ bezeichne eine Menge von Stammvätern; es ist nämlich keineswegs ersichtlich, wie eine solche Auffassung mit dem in Übereinstimmung gebracht werden könnte, WAS DIE Q U E L L E N DER G E O F F E N B A R T E N WAHRHEIT und die Akten des Lehramtes der Kirche über die Ursünde vorlegen, die aus der wahrhaft von dem e i n e n ADAM begangenen Sünde hervorgeht und die, durch Zeugung auf alle übertragen, einem jeden als ihm eigen innewohnt…“ [Pp. Pius XII. Humani Generis, DH3897, 1950]


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 Rolando 30. Juli 2018 
 

Alter der Menschheit?

Jesus zu Luisa Picaretta,
„Meine gesegnete Tochter, Mut! Ich bin mit dir, und Meine Freude ist so groß, während du schreibst, dass Ich jedem Wort, das du schreibst, einen Kuss gebe, eine Umarmung, ein Göttliches Leben von Mir als Geschenk, und weißt du, warum? Ich sehe in diesen Schriften Unser Leben der ewigen Liebe nachgebildet, die Nachbildung Unseres wirkenden Göttlichen Willens. Außerdem hat Unsere für über sechstausend Jahre unterdrückte Liebe, die erleichtert ist, ihre Erfrischung für die Flammen, indem sie bekannt macht, wie sehr Er das Geschöpf liebt. Er liebt es so sehr, dass Er ihnen Seinen Willen als Leben geben will, und dies, damit wir auf beiden Seiten sagen können: ‚Was mein ist, ist dein.“
(aus „Das Buch des Himmels“; übersetzt aus Italienisch: „Libro di Cielo" von Dr. Gertraud Pflügl; © Copyright 2017 - Privates Manuskript - Vorläufiger deutscher Text - Band 36; 11. Juli 1938).
Ich kommentiere den Text nicht, ich stelle nur diesen Auszug rein.


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 SCHLEGL 30. Juli 2018 
 

@ Veritatis Splendor

Es ist wohl klar, dass ein einziges Menschenpaar erstmal Menschen im theologischen Sinn gewesen sind. Fachleute der Genetik im gehen von einer "Urmutter"( wegen Mitochondrien) in Afrika aus.Msgr.Franz Schlegl


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 Veritatis Splendor 30. Juli 2018 

Die Schrift wieder ERNST nehmen

Pp Pius XII. verwirft in "Humani Generis" den Polygenismus (DH3897), v.a. wegen der geheimnisvollen Erbsünde. Alle Menschen stammen von einem einzigen ersten Menschenpaar ab.

Vertreter der diktatorischen HK-Exegese leugnen das versteckt oder ganz offen:
https://www.herder.de/cig/cig-ausgaben/archiv/2018/20-2018/das-menschenpaar-des-anfangs/

Früher wusste man die Weisheit der Schrift über den 4fachen Schriftsinns zu entfalten, beginnend mit dem Literalsinn :-)

Oftmals sind (unhaltbare) kreationistische Tendenzen nur die hilfesuchende Gegenreaktion auf die fehlende Glaubens-Synthese bei rein analytischen, sezierenden HK-Exegesen.


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 griasdigott 30. Juli 2018 

Waldbrände oder Energiewaffen?

Gerade habe ich ein Video vom "Freund der Wahrheit" gesehen ( auf deutsch):"Wird Griechenland gegrillt? ! Waldbrände oder Energiewaffen! (11,16 min).
Man sieht dort Drohnenaufnahmen, die das gleiche Bild, wie in Kalifornien im Okt 2017 zeigen: Häuser dem Erdboden gleich gemacht zwischen mehr oder weniger intakten Bäumen, Autos ausgebrannt-Alufelgen geschmolzen (660,3°C Schmelzpunkt ), Strassen mit Autos in Fluchtrichtung Meer, alle ausgebrannt, doch untypisch der Blick an die Seiten, intakte Bäume, Häuser.Was ist das?

Kann man eventuell auch von Zulassung Gottes sprechen? Ich denke auch an das Wort Jesu, Lk 21,11: "auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben."
Aus der Rede über die Endzeit habe ich mir die Tunwörter herausgeschrieben, was wir tun sollen:Wachet und betet allezeit, erschreckt nicht, lasst euch nicht verwirren, habt acht auf euch selber, lauft niemand hinterher, blickt auf, erhebt euer Haupt, denn eure Erlösung ist nahe.


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 Rosenzweig 30. Juli 2018 

Danke- werter Josef Menke: “Könnte nicht doch ein Zusammenhang bestehen?”...

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Ja- ganz sicher, Ihren Kommentaren möchte ich gern ZUstimmen–
(leider durch K.Sperre, erst heute!)

Warum soviel über den “Zorn GOTTES”– der doch im AT + NT uns oftmals aufgezeigt ist, ZU- bzw. gar WEG-diskutieren?

Wer u. Wo die Existenz Gottes u.seine
10 Gebote geleugnet werden– dort sind früher o. später die Folgen zu TRAGEN!

Das spüren wir ggbf. im eigenen Leben – ohne noch lange die Folgen von bewusst gelebter GOTTES-Ferne u.SÜNDEN Verfall- sichtbar in aller Öffentlichkeit- erschreckend viell. anders deuten/ hinterfragen?
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Und hier- die WERTVOLLE Ergänzung von @Rolando: Mutter Theresa!

Auf die Frage:„ist AIDS eine Folge der Sünde der Homosexualität“?- „Ich bin eine Sünderin“!

DAS ist eigentl. DIE ANTWORT auf diesen Kath.net Bericht u. unsere hier vielfältg. Erwägungen/Diskus. u.u.!?

DANKE, werter @Rolando!
Bitten wir die hl.Mutter Theresa, uns zu dieser wahren demütigen Erkennznis- im tägl. Bemühen eigener UMKEHR zu führen!

In dieser Bitte dankb.verbunden..


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 SCHLEGL 30. Juli 2018 
 

@syntyche

Oh je! Dann ist Ihrer Meinung nach Papst Pius XII und Papst Johannes Paul II(mit seiner Enzyklika "Fides et Ratio= Glaube und Vernunft") in die Falle Luzifers gegangen!!??
Ich habe bereits Zweifel, ob Sie überhaupt noch katholisch sind! Nach solchen Äußerungen, welche Entscheidungen des päpstlichen Lehramts ablehnen, erscheint dies fraglich. Sollten Sie eine WÖRTLICHE Inspiration der Bibel annehmen, sind sie auf dem Niveau der Islamisten, für die der Koran als wörtlich diktiert gilt!
Solche Auffassungen haben aber nur mehr bei christlichen Sekten einen Platz. Ich empfehle Ihnen einen guten Kommentar zur heiligen Schrift (ev.Herderbibel) zu studieren!Sonst landet man bei Frömmelei und die vom heiligen Johannes Paul II so eingeforderte Vernunft, wird ausgeschaltet!Msgr. Franz Schlegl


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 hape 30. Juli 2018 

@syntyche

Sie führen da wirklich große Dinge an: Demut und Metanoia. Alle Christen sind ja aufgefordert, sich täglich wieder neu in Demut und Metanoia einzuüben. Damit das auch gelingt, ist es gut, dass wir uns auf das ewige und lebendige Lehramt der Kirche berufen können, die das Wort Gottes verständlich und verbindlich darlegt. Insofern ist es in der Tat ist es wirklich nicht gut, am Wort Gottes herumzufeilen.

So etwas aber kann ich bei Msgr. Schlegl nun wirklich nicht erkennen. Vielmehr argumentiert er – Gott sei Dank – in voller Übereinstimmung mit dem lebendigen und ewigen Lehramt der Kirche.

Deshalb kann ich beim besten Willen nicht erkennen, was an der Rede von Msgr. Schlegl rationalistisch oder sonst irgendwie falsch sein soll.

Fallensteller sind eher jene, welche das Lehramt der Kirche anzweifeln, wie z.B. die Autoren, auf die Sie sich weiter unten berufen haben.
Wer diesen Autoren aber folgt, begibt sich selbst aufs Glatteis


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 Mariat 30. Juli 2018 

Alles unterliegt den göttlichen Gesetzen, die wir nur erahnen können.

Was der Mensch saet, wird er ernten, steht in der Hl. Schrift. Als "Saat und Ernte", kann der Einzelne es in etwa erkennen. In seiner ihm von Gott gegebenen Freiheit, kann er gegen das in alles hineingelegte göttl. Gesetz( wozu auch die 10 Gebote gehören),handeln oder im Gehorsam, den Willen Gottes erfüllen.

Dieses Gesetz " Saat und Ernte", kann man auf den Einzelnen, die Familie, den Stammbaum anwenden.

Sichtbar ist doch auch " Saat und Ernte", in der Umwelt. Wieviel hat der Mensch bereits eingegriffen? Flüsse begradigt, abgeholzt, ausgebeutet, etc.
Unter der Ernte, leiden meist die Armen, zumindest sichtbar, für uns erfahrbar durch die Medien.

Dennoch " unsichtbar" betrifft die Ernte auch die Verursacher.

In diesem Gesetz liegt die ganze Liebe Gottes zu seinen Kindern und der Schöpfung. Alles was gegen die Liebe wirkt, zerstört.
Der Mensch soll Ehrfurcht vor Gott, dem Schöpfer haben - und sich seinem Willen aus Liebe unterordnen.


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 syntyche 30. Juli 2018 
 

Gottes Wort

Schlegl Shalom ! Das Geheimnis des
Verstehens ist einfach : Demut und
Metanoia. Es tut der Seele nicht gut,
an Gottes Wort herumzufeilen.
Rationalismus ist eine gefährliche
luziferische Falle. Shalom !


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 Nussknacker 30. Juli 2018 
 

Unter Strafe gestellt

ist schon vom Allerhöchsten, vom Logos selbst, das Handeln wider seiner Ordnung, wider der Logik.
Nämlich ausnahmslos jede unvernünftige Handlung.
Jedem falschen Handeln wohnt das Leid schon inne und straft in jedem Fall den Verursacher, auch wenn es nicht unmittelbar geschieht und bemerkt wird.
Aufgehoben wird ein unvernünftiges Handeln der Möglichkeit nach durch vernünftige, dem Willen des höchsten Ordnungshüters gemäßen Handlungen.

Der Lohn für Unvernunft wird das frühe und gründliche Scheitern sein, selbst dann, wenn derjenige nicht an das Wort den Logos, die Wahrheit glaubt.
Oder gerade dann erst recht.
Denn auf das Handeln wider der Logik, der Wahrheit, folgt Verzweiflung und Elend und das ganz bestimmt.


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 syntyche 30. Juli 2018 
 

nicht wörtlich....

SCHLEGL Shalom ! „Die ersten 11 Kapitel der Genesis : nicht wörtlich!“
Ich begrüße Sie im Club der Sterndeuter auf der Basis des Rationalismus und der kritischen historischen Phantasie. Ich empfehle zur Aufhellung:
Karel Claes : Die Bibel bestätigt das Weltbild der Naturwissenschaft;
Dr. G. Weth : Evolutionsdogma und 12. Band : Der Gottmensch (Valtorta).
Shalom !


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 Diasporakatholik 29. Juli 2018 
 

Deutung irdischen Leids und Unglücks durch den HERRN gem. Lk13 -Fortsetzung

Fortsetzung von Lk13: 

"6 Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. 

7 Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? 

8 Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. 

9 Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen."


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 Diasporakatholik 29. Juli 2018 
 

Deutung irdischen Leids und Unglücks durch den HERRN gem. Lk13

Noch eine Antwort bzgl. des Deutens von ird. Leid und Unglück als direkte Strafe Gottes hier vom Herrn Jesus Christus selbst dargelegt in Lk13 (Einheitsübersetzung):

"1 Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte. 

2 Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht? 

3 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.

4 Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?

5 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt."

Fortsetzung folgt


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 Stefan Fleischer 29. Juli 2018 

Im Übrigen

Gott hat viele Möglichkeiten zu strafen. Eine, welche er meines Erachtens sehr oft anwendet ist, dass er die Folgen unseres Fehlverhaltens für uns nicht abwendet.


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 SCHLEGL 29. Juli 2018 
 

@Stefan Fleischer

Eben, es ist so, wie Sie gesagt haben! Wir können es NICHT WISSEN, ob etwas eventuell eine Strafe Gottes ist. Damit ist auch in der Geschichte viel Unfug getrieben worden.
Deshalb findet sich die beste Antwort von Jesus selbst bei Johannes im 9. Kapitel (Heilung des Blindgeborenen). Als die Leute fragen, ob er selbst, oder etwa seine Eltern gesündigt hätten, sodass er blind geboren worden sei, antwortet Jesus ganz klar: "Weder er, noch seine Eltern haben gesündigt, sondern an ihm sollen die Werke Gottes offenbar werden."
Schon weiter unten habe ich darauf hingewiesen, dass der koptische Patriarch Shenuda von der Schöpfung als "2. Bibel" gesprochen hat, in die Gott seine Gesetze hineingelegt hat. Wenn der Mensch gegen die Schöpfung verstößt, beschädigt er nicht selten unschuldige Mitmenschen, genauso wie sich selbst. In diesem Sinn sind die negativen Folgen bereits in die Tat hineingelegt, denn Gott ist auch der Herr der Schöpfung.Msgr. Franz Schlegl


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 Stefan Fleischer 28. Juli 2018 

Gott straft nicht?

Eine solche Aussage habe ich in der Schrift bisher nicht gefunden. Gegenteilige Aussagen aber gibt es einige. Natürlich straft Gott nicht aus Rachegelüste oder gar aus Hass. Aber er ist auch der gerechten Richter der Lebenden und der Toten und das heisst sichere nicht, dass er uns alles einfach durchgehen lässt. Er ist zudem unser Vater, der uns erzieht. Könnten wir uns z.B. einen Staat vorstellen, der nicht straft, als Sühne für die Tat und als Mahnung an den Täter und die ganze Gesellschaft?
Ob aber etwas eine Strafe Gottes ist oder nicht, das können wir als Aussenstehende kaum je beurteilen. Uns fragen aber, ob wir nicht selber auch Strafen verdient hätten und dann Gott danken, dass er wieder einmal Gnade vor Recht walten liess, das dürfen wir sicher.


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 Diasporakatholik 28. Juli 2018 
 

@MVZ - FORTSETZUNG

Fortsetzung des Gesprächs Jesu mit Nikodemus:

"9 Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? 

10 Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 

11 Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. 

12 Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?

13 Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn."


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 Diasporakatholik 28. Juli 2018 
 

@MVZ

Der Herr Jesus Christus legt selbst im nächtlichen Gespräch mit Nikodemus (Joh3,3-13) das Wiedergeborenwerden im Hl.Geist dar; hier im Wortlaut der Einheitsübersetzung:

"3 Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. 
4 Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden. 
5 Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. 
6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. 
8 Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist."

Fortsetzung folgt


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 lakota 28. Juli 2018 
 

Selbst in der Lutherbibel stehen

bei Mt 5,48 die Worte Jesu:" Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist."
Von wegen Hilferuf!


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 Rolando 28. Juli 2018 
 

MVZ

Sie haben schon ein seltsames Gottesbild. Gott ist nicht im Baum oder Tier, er hat sie nur erschaffen, ohne Vernunftbegabte Geistseele. Jesus wohnt in jedem Menschen, die Fähigkeit vollkommen zu lieben ist hineingelegt, jene Sehnsucht, wie der Hl. Augustinus schrieb, „Unruhig ist mein Herz, bis es ruht in Dir“. Wir sind aufgerufen durch Gebet und Sakramente ihm immer ähnlicher zu werden, die Heiligen lebten es vor. Was haben Sie für eine Bibel? Sie legen sie eigenmächtig aus, was 2Petr. 1,20 widerspricht. Lesen Sie den kath. Katechismus, das ist die einzige legitime Auslegung der Hl. Schrift, die die hl. kath. und apostolische Kirche zusammengestellt hat, daher besser eine kath. Bibel, z.B. die Einheitsübersetzung.
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/
Solche Sichtweisen wie Ihre, bekomme ich von Leuten, die in esot. Selbsterlösungspraktiken beheimatet sind.


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 SCHLEGL 28. Juli 2018 
 

@Adamo

Wenn Sie genau schauen, werden Sie lesen, dass ich geschrieben habe, dass hier Brandstiftung vorliegt, also Spekulation mit Grundstücken, nichts Neues in Griechenland.
In erster Linie ging es aber um die problematische Aussage des orthodoxen Bischofs, zu der ein anderer User theologisch problematische Positionen bezogen hat. Wenn Sie meine theologischen Richtigstellungen in einem katholischen Forum als "Wortklauberei" bezeichnen, verwechseln Sie Kathnet mit einer Tageszeitung, deren Meldungen man natürlich auch kommentieren kann.
Aber hier geht es um theologische Dimensionen und ich hoffe sehr, dass diese auch Ihnen zugänglich werden könnten.Msgr. Franz Schlegl


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 syntyche 28. Juli 2018 
 

Der Zorn Gottes

Shalom!Gott läßt seiner nicht spotten.
Die Sünde Evas u. Adams hatte verher-
rende Wirkung auf alle Menschen. Die
Gottlosigkeit der Menschen zur Zeit
Noahs hatte ihre gesamte Vernichtung
zur Folge. Die Verkommenheit Sodoms und der Nachbarstädte hatte deren Ver-
nichtung zur Folge. Die Kreuzigung des
Gottes Sohnes Jesus durch den Sanhe-
drin in Israel hatte die Vernichtung
des Staates Israel und die zweitausend
Jahre andauernde Zerstreuung zur Folge
Die beispiellose aggressive Gottlosig-
keit Europas und vieler Erdteile wird
ein unvorstellbares Gericht der Reini-
in nicht ferner Zukunft erleiden.
Der Mensch erntet, was er sät.
Bischof Ambrosios liegt schon richtig,
grundsätzlich gesehen. Shalom !


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 SCHLEGL 28. Juli 2018 
 

@MVZ

IHR POSTING: "Ihre Aussage: "Gott ist VOLLKOMMEN", ist doch die Projektion der Unvollkommenheit des Menschen nach menschlichen Vorstellungen auf Gott in dem Sinne,das Gott alles das besitzten müsste, wonach wir Menschen fortlaufend streben, insbesondere Allwissenheit und Allmacht.
Somit ist die Feststellung Gott sei vollkommen schlicht nur ein Hilferuf." ENDE IHRES POSTINGS.
Das Wort "Projektion" klingt nach Feuerbach, oder noch mehr nach Sigmund Freud, dem damals schon der protestantische Pastor Pfister vehement widersprochen hat.
Würde Gott nicht all das besitzen, was wir menschlich unzulänglich "VOLLKOMMENHEIT" nennen, gäbe es in Gott einen Mangel, was wieder mit dem Wesen Gottes unvereinbar wäre!
Die östliche Kirche bedient sich des Platonismus (berühmtes Höhlengleichnis!). Aussagen über Gott weisen in die RICHTIGE RICHTUNG,sind sich aber gleichzeitig bewusst,das Mysterium des göttlichen Wesens zwar richtig, aber nur inadäquat aussagen zu können.Msgr. Franz Schlegl


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 Selene 28. Juli 2018 
 

Mein Beichtvater

den ich dieser Tage gefragt habe, hat gesagt, dass Naturkatastrophen KEINE Strafe Gottes seien.

Mein Beichtvater gehört nicht zu den supermodernen Priestern sondern ist ein durch und durch vernünftiger, immer abwägender Mensch.


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 Josef Menke 28. Juli 2018 
 

@Msgr.Franz Schlegel

Sie werden sich selbstverständlich umfassender mit der ganzen Materie auseinandergesetzt haben. Da werde ich sicherlich auch nicht annährend mitsprechen können. Und doch erlaube ich mir den Hinweis auf den Brief des Apostels Paulus an die Römer, wo er in 1,18 den Zorn Gottes anspricht. Könnte es nicht doch möglich sein, dass Gott wegen der Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit auf seine Art und Weise bestraft? Selbstverständlich vermute ich das nur. Aber ist es nicht so, dass unser ganzer Glaube aus "nicht wissen," sondern eben aus "glauben" besteht?


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 MVZ 28. Juli 2018 
 

@SCHLEGL

Verzeihung, Sie haben recht.
Die angegebene Stelle ist nicht 9,1-13, sondern 1,1-13 (Tippfehler)

wünsche Ihnen ein schönes Wochenende


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 Adamo 28. Juli 2018 
 

Unmöglich diese Wortklauberei hier zu lesen.

Sie lenken völlig von den Schlampereien und gesetzlosem Verhalten von Behörden und Spekulanten in Griechenland ab.


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 lakota 28. Juli 2018 
 

@MVZ

Ich weiß ja nicht, was Sie für eine Bibel haben, in meiner steht von ihren Auslegungen nichts.
Zudem widersprechen Sie sich selbst:
"Frage: Woher WISSEN Sie, dass Gott so ist, wie Sie das beschreiben ?
NIEMAND hat GOTT je gesehen !"

Joh.1,18 "Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der an der Brust des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht."
Wer den Sohn kennt, kennt den Vater sagt Jesus und so sollen wir zu ihm beten "Vater unser im Himmel"...!
Was machen Sie mit all den Bibelstellen, wo von Jesus, dem Sohn Gottes, die Rede ist und wo Jesus vom Vater im Himmel spricht? Wie können Sie da behaupten, Gott sei keine Person?


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 Veritatis Splendor 28. Juli 2018 

Rahnersche (faule) Früchte überall...

"Die alte Christologie bleibt unsere Christologie, aber wir haben das Recht und die Pflicht, sie immer wieder neu zu durchdenken, zu versuchen, dort, wo wir Verständnisschwierigkeiten haben, das eigentlich Gemeinte vielleicht anders zu sagen, von anderen Aspekten her zu bedenken. Man könnte vielleicht das, was eigentlich gegeben ist, mit einer evolutiven Weltanschauung im Stil von Teilhard de Chardin neu formulieren, Christus Jesus als der schon in der Welt und in ihrer Entwicklung wirksame Punkt Omega der Weltentwicklung sehen."

(Was heißt Jesus lieben, S. 54)


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 SCHLEGL 28. Juli 2018 
 

@ Josef Menke

Sie erinnern mich an eine Predigt,die der Papst und Patriarch der Kopten, Shenuda im Wiener Stephansdom vor vielen Jahren gehalten hat. Er sagte, wir hätten eigentlich 2 Bibeln, nämlich das geschriebene Wort Gottes und die Schöpfung. Auch in die Schöpfung (Natur) hat Gott seine Gesetze hineingelegt (deswegen betont die katholische Kirche so sehr auch das Naturrecht). Wenn der Mensch gegen die Natur, gegen die Gesetze, die Gott in die Schöpfung hineingelegt hat, handelt, beschädigt er nicht nur die Natur, sondern auch sich selbst. Das heißt, die Natur schlägt zurück.
Trotzdem kann ich die Aussage des orthodoxen Bischofs (die übrigens auch von orthodoxen Erzbischof von Athen und ganz Griechenland als "Privatmeinung" klassifiziert wurde) nicht zustimmen. Den Durchblick haben wir einfach nicht und ich meine, der Ansatz von Patriarch Shenuda trifft die Sache viel besser!Msgr.Franz Schlegl


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 Josef Menke 28. Juli 2018 
 

Könnte nicht doch ein Zusammenhang bestehen?

Immer dann, wenn wir uns von den Gebote Gottes trennen, leben wir in Sünde und möchten unser Leben genießen. Er soll uns in Ruhe lassen und sich gefälligst nach unseren Wünschen richten. Irgendwann bemerken wir, dass ein Leben ohne Gott in die falsche Richtung führt. Für mich besteht zumindest ein Zusammenhang zwischen: Homosexualität und Aids, verehrenden Feuerwalzen und der Geldgier, verheerenden Klimakatastrophen und der sorglose Umgang mit Öl, Gas und Kohle, dem Fachkräftemangel und dem Mord an ungeborenen Kindern, vielen Krebsarten und der Geldgier der Zigarettenkonzerne. Und ich kann mir ebenso sehr gut vorstellen, dass bestimmte Politiker und Politikerinnen Gottes Zorn auf sich ziehen und er ihnen dann zeigt, wer der Herr ist. Sollte das wirklich so unglaublich sein? Die Existenz Gottes und seine 10 Gebote zu leugnen, kann sehr gefährlich und schmerzhaft sein.


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 Selene 27. Juli 2018 
 

So gesehen

müsste nach dieser Theorie mindestens der Bundestag in Berlin abbrennen.

Warum sollte Gott unschuldige Menschen wegen einer gottlosen Regierung umkommen lassen?


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 Rolando 27. Juli 2018 
 

Mutter Teresa

Mutter Teresa antwortete auf die Frage, „ist AIDS eine Folge der Sünde der Homosexualität“?
„Ich bin eine Sünderin“
Bitten wir um das Erbarmen Gottes für ganz Europa, bitten wir um Vergebung, erbitten wir eine neue Ausgießung des Hl. Geistes, weihen wir Europa täglich neu der Muttergottes.


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 Suebus 27. Juli 2018 
 

@SCHLEGL

Danke für Ihre nüchterne Betrachtungsweise!


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 Rozaniec 27. Juli 2018 
 

@Uwe Lay
Es ist ein Unterschied, ob man an Gottes Eingreifen in den Lauf der Welt glaubt oder ob man meint, dieses Eingreifen genau zu verstehen, wie es hier der Bischof tut. Dann ist man nämlich ziemlich schnell bei einer selbstgerechten Sicht à la „Dem Sünder da geschieht sein Unglück gerade recht, es ist eine Strafe Gottes. Aber mein eigenes Unglück hat nichts mit einer Strafe Gottes zu tun, da ich ja gerecht bin.“


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 ThomasR 27. Juli 2018 
 

Gott zeigte mehrmals Sein Zorn in der Geschichte des alten Bundes

(übrigens nicht nur in Sodoma)

Kann jemand Gott verbieten Sein Zorn im neuen Bund zu zeigen?

Auf die Abwendung des neuen Israels von der Hlg. Dreifältigkeit kann Gott auch mit Zorn reagieren.
Auch für die Abwendung vom Leben (= Geschenkes Gottes): und einer freien Entscheidung gegen Lebenschutz? Ca 80% Abtreibungen wird jährlich von Müttern christlicher Herkunft vorgenommen, wo die Mutter des Kindes oder wenigstens ein Großelternteil noch getauft wurde.
Trotz steigenden seit Jahren Kirchensteuereinnahmen (und einer gleichzeitigen Reduzierung der Ausgaben für Priester- und Diakonegehälter) war die Amtskirche bis jetzt nicht bereit wenisgtens 5% der Kirchensteuereinnahmen in die Einrichtung und Betrieb von Frauenhäuser für schwangere Mädchen und sozial schwache Frauen zu investieren. Womit sonst als mit Zorn kann Gott auf solche Entscheidungen zu reagieren?
Allmächtiger Gott ist kein Papa!, (zum Papa wurde Gott erst vom kalwinischen Exegeten Joachim Jeremias ernannt)


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 Uwe Lay 27. Juli 2018 
 

Praktischer Atheismus

An Gott zu glauben, aber zu meinen, daß Gott nicht mehr in die Realität eingreife, daß er nur noch ein Zuschaugott ist, das ist praktischer Atheismus. Zu urteilen: Hier wirkt Gott als Strafender, ist immer
ein Wagnis, aber eine Kirche, die so nicht mehr redet, ist eine, die Gott abgeschrieben hat, weil sie nur noch Menschen als Handlungsträger in der
Geschichte kennt und Gott vergißt.
Uwe C. Lay


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 St. Hildegard 27. Juli 2018 
 

Irgendwie nachvollziehbar ...

aber nur dann, wenn man das entsprechend erklärt, denn sonst erweist er dem Christentum in der Öffentlichkeit tatsächlich einen Bärendienst (in Sachen "Rückständigkeit"). Bei einem wahrhaftigen Christen kann man nämlich voraussetzen, dass er um das Wohl der Mitmenschen besorgt ist und deshalb in die Sicherheit investiert. Diese Dinge erlebt man zwar auch bei Atheisten - aber als Atheist ist man möglicherweise anfälliger für kurzsichtiges Profitdenken, Sparen am falschen Ende etc. Ansonsten gebe ich @Phil2 recht. An einem bestimmten Bekenntnis kann man das sicher nicht festmachen - das ist abenteuerlich.


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 J.g.Ratkaj 27. Juli 2018 
 

Das Telos der Aussage des Bischofs Ambrosios

ist durchaus nachvollziehbar. Es ist gut, daß es kirchliche Hierarchen gibt, welche gegen den sozialistischen Mainstream beredt Widerspruch erheben.
Man sollte ihm auch nicht inkriminieren zu simplizistisch zu argumentieren. Anders kann der gute Bischof nicht erwarten von den Medien heutzutage wahrgenommen zu werden. Er weiß hiezu braucht es nicht Irenik sondern Rabulistik. Präs. Trump ist ebenso mitunter auf dieses Stilmittel angewiesen, weil eben die Denk- und Sprechverbote des mainstream geradezu bereits kanonisiert sind.


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 goegy 27. Juli 2018 
 

Dies ist natürlich eine antiquierte Art von klerikalem Denken. Diese sei dem alten Herrn verziehen; giesst aber Wasser auf die Mühlen der ach so aufgeschlossenen, Neuzeit-gläubigen Atheisten und Protestanten!


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 supernussbi 27. Juli 2018 

Verkrustetes Christentum?

Das kann man heute vergessen. Gescheiter: auf die Knie gehen und zu beten - und in den eigenen Spiegel zu schauen!


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 Phil2 27. Juli 2018 
 

Bei allem Verständnis

für diesen Bischof, wenn er mit einer atheistischen Regierung unzufrieden ist, aber dieser Zusammenhang ist doch reichlich abstrus und beleidigend.
Man kann die griechische Regierung bestimmt aller möglichen Versäumnisse beim Brandschutz usw. bezichtigen - nicht dass ich es genaue wüsste, aber es wäre jedenfalls vorstellbar, aber den angeblichen Zorn Gottes über das Bekenntnis oder Nichtbekenntnis von Regierenden würde ich doch zuletzt dahinter vermuten.


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 supernussbi 27. Juli 2018 

Was für eine Ansicht bzgl Zorn Gottes...

Da bin ich schon (sogenannten) Atheisten begegnet und mich mit ihnen unterhalten - und dabei staunend ein offenes und charaktervolles Gegenüber erfahren, das mir (und vielleicht auch dem Herrgott) besser gefällt, als abschätziges Verhalten sogenannter Christen oder Menschen (Kirchenführer), die meinen, Gottes Ansichten unfehlbar zu kennen...


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 Adamo 27. Juli 2018 
 

74 Menschen verstorben

Weshalb? Unvermögen und Schlampereien der Behörden an allen Ecken und Enden. Straßen enden im NICHTS. Keine Katastrophenpläne, keine Ordnungskräfte, daher blockierten sich fliehende Autofahrer selbst und verbrannten in ihren Autos. Deshalb hat der Bischof Ambrosios den atheistischen Premierminister Alexis Tsipras zu recht für die schrecklichen Brände mitschuldig gemacht.


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