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Nein zu einem „Humanismus der Nettigkeit“

14. August 2018 in Aktuelles, 38 Lesermeinungen
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Passauer Bischof Oster glaubt nicht, dass die Menschen näher bei Jesus wären, wenn „alle Themen“ im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung abgearbeitet worden wären.


Passau (kath.net)
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat in einem Interview mit der „Passauer Neue Presse“ erneut zum Eucharistie-Streit in der katholischen Kirche Deutschlands Stellung genommen. „Ich hoffe auf eine einheitliche Lösung“, vertrat Oster. Zur Frage, warum protestantische Ehepartner den katholischen Kirchenbegriff nicht nur kennen und akzeptieren, sondern auch vollumfänglich teilen müssen, um die Kommunion zu empfangen, erklärt Oster, dass es in der katholischen Kirche immer eine Einheit zwischen Eucharistieverständnis und Eucharistiegemeinschaft, zwischen Kirchenverständnis und Kirchengemeinschaft gäbe. Der Passauer Bischof erinnerte in dem Zusammenhang an das 2. Vatikanische Konzil, beim dem klar definiert wurde, dass die Eucharistie Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Lebens sei. Wörtlich meint der Bischof: „Im Hochgebet kommt die ganze Hierarchie, das Gebet für den Papst, für die Bischöfe, Priester, Diakone, das Gebet zu den Heiligen, für die Verstorbenen, zur Muttergottes, das Bekenntnis der realen Gegenwart des Herrn, zum Ausdruck. Wenn wir das alles bejahen, als die, die wir Leib Christi sind – ein anderer Begriff für Kirche –, dann können wir auch unser Amen sagen beim Kommunionempfang.“

Oster wolle weiterhin das Evangelium verkünden und möchte weiterhin sagen, wovon er überzeugt sei. Kritik übt er an der medialen „konservativen“ Einschätzung seiner Positionen. Er glaube nicht, dass die Menschen näher bei Jesus wären, wenn „alle Themen“ im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung abgearbeitet worden wären. „Ich glaube eher, wir wären dann auf dem Weg zu dem Salz, das schal geworden ist und das keinen mehr interessiert. Und ich glaube auch, dass das Evangelium auch immer im Widerstand zu manchen Strömungen der Gesellschaft stehen muss. Das war immer so.“ Oster wolle nicht, dass der Glauben verflache in etwas, das er als „Humanismus der Nettigkeit“ bezeichnete. Ein Heilsuniversalismus, der in eine Art Heilsautomatismus führe, führt am Ende dazu, dass es egal sei, was ich glaube oder wie ich lebe. Dies widerspreche laut Oster aber dramatisch dem Evangelium. Christus sei zuerst ein Retter. „Der Anfang des Christentums ist nie zuerst Moral. Der Kern des Christentums ist immer Begegnung, Freundschaft mit Christus – und diesen Kern freizulegen und Menschen zu helfen, dem zu begegnen, von dem wir glauben, dass er lebt, das ist die Mitte des Evangeliums.“

Beim Thema Islam erinnerte Oster daran, dass bei den zehn Ländern, wo es die größte Christenverfolgung gäbe, dies von Nordkorea abgesehen nur Länder mit islamischer Mehrheit seien. Er stelle sich die Frage, ob es innerislamisch systemimmanent sei, dass es keine Religionsfreiheit geben könne. Er kenne auch Muslime, die Christen geworden sind. Diese haben Angst, damit nach außen zu gehen.

Bischof Oster


Archivfoto Bischof Oster (c) Bistum Passau


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Lesermeinungen

 Alpinyeti 15. August 2018 

Gotteslästerung?

@Doda: Sie erheben den Vorwurf der Gotteslästerung. Wer glauben Sie zu sein, sich zum Richter zu machen? Alle Rache und alle Barmherzigkeit sind alleine Sache des Herrn, und Er braucht keinen, der festlegt, wer katholisch ist und wer nicht. Noch weniger braucht Er Eiferer, die andere in Seinem Namen niedermachen.


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 Hans Josef 15. August 2018 

Vor einigen Wochen

durfte ich dabei sein, als ein evangelischer Christ zum katholischen Glauben konvertierte, in der Heiligen Messe im Auftrag des Bischofs die Firmung empfing und den HERRN empfing. Leider hat der Pfarrer dieses zum Teil meiner Meinung nach zerredet, indem er auf seine eigene familiäre Situation vor Jahrzehnten einging, evangelischer Opa u.s.w.. Für mich war der Tenor von dem was er so von sich gab, Hauptsache Christen die in schwierigen Zeiten zusammenrücken sollten. Gewissermqaßen kann man so auch Konvertiten verunsichern, ob es überhaupt nötig ist, katholisch zu werden. Das es weltweit ca.40000 aus der Reformation hervorgegangene kirchliche Gemeinschaften gibt, die sich auch immer weiter spalten, und keine einheitliche evangelische Kirche, bleibt auch unerwähnt. Diese sind sich untereinander oft nicht grün. Wer katholisch werden will ist herzlich willkommen, aber es gibt diesen Glauben nicht mit falschen evangelischen Überzeugungen.


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  15. August 2018 
 

Wenn Ökumene gefährlich wird für das Heil der Menschen

Die sogenannte Interkommunion wird selbst von katholischen Klerikern (auch ohne echte Notlage) als inzwischen völlig problemlos angesehen.
Dies sei kein Thema mehr sagte mir ein Beichtvater im Bistum RS, wo der Bischof vor vier Wochen ohne großes Aufheben seinen Seelsorgern erklärte: "Ich möchte, dass die Orientierungshilfe in unserer Diözese zukünftig beachtet wird" und beruft sich auf Aussagen von Papst Franziskus in der Lutheranerkirche zum Kommunionempfang von Protestanten.
Dieser sagte der fragenden Lutheranerin schließlich‚ `machen sie es wie sie wollen‘.

Genauso billig wird bei weiteren Einwänden von den Klerikern argumentiert, daß schließlich viele Katholiken weder Beichten noch den Glauben an die Realpräsenz hätten.

Katholisch ist das nicht mehr, wenn es jeder macht wie er will.
Vielmehr spricht dies für eine völlige Gottvergessenheit.


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 freya 15. August 2018 
 

@proot = pro Troglodytarum = für den ollen Troll?!


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 Ad Verbum Tuum 15. August 2018 

Ökum. Gottesdienste ...

@Rolando & Herbert K.
So hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber das ergibt natürlich viel Sinn. Der Aufschrei bei so mancher ökumen. Veranstaltung wäre groß.

Ich war die Tage erst bei einer Taufe in einer ev. Kirche. Richtig war: "Im Namen des Vaters und Sohnes und des Hl. Geistes" ... ansonsten fehlte sooo viel. Für mich hatte es etwas den Charakter einer Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung, der tiefe Sinn der Taufe kam kaum rüber ...


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 Herbert K. 15. August 2018 
 

@Rolando

"Man kann ökumenische Andachten halten, aber was bringen ökum. Gottesdienste?"
In der Tat ein komplett sinnloses Unterfangen. Ich finde Ihren Ansatz gut, einen katholische Messe anzubieten und die Evangelischen teilnehmen zu lassen, außer bei der Kommunion natürlich. Vielleicht bekehrt sich dann auch der eine oder andere Evangelische.
Ökumenische Gottesdienste machen nur da falsche Hoffnung wo es keine gibt. Unterschiede sind Unterschiede.


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 Rolando 15. August 2018 
 

Fortsetzung

Das gilt auch an Kirchweihfesten in gemischtkonfessionellen Gemeinden, wo es leider auch solche Auswüchse gibt, es ist einfach Unwissenheit. Daher verweise ich immer wieder auf die Vorträge, wie ich sie @proot empfohlen habe, da wird in einer Stunde der Protestantismus zerlegt und seine Lügen offenbart, bei den „Eucharistischen Wundern“ wird der echte Glaube sehr gestärkt.


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 Rolando 15. August 2018 
 

Hans Josef

Das Problem ist darin, das viele den Unterschied zwischen dem Hl. Meßopfer und dem evang. Abendmahl einfach nicht kennen und fest der Meinung sind, es ist ja alles gleich. Ein Beispiel, die jährliche Floriansmesse bei der Freiwilligen Feuerwehr, des gibt evang. und kath. Feuerwehrleute, daher ist der Gottesdienst ökumenisch, das war aber der Hl. Florian nicht, es fällt einfach des Hl. Meßopfer aus, was für verstorbene und lebende Feuerwehrleute segensreich wäre. Man kann doch eine Hl. Messe feiern, mit den evang. Feuerwehrleuten, sie dürfen nur nicht zur Hl. Kommunion, (das können sie im ökumenischen Gottesdienst auch nicht), sie haben da doch alles, was sie im ökum. Gottesdienst auch haben. Die Katholiken verzichten auf das Wichtigste und Fundamentalste, die Protestanten protestieren, (daher auch der Name), wenn sie keinen ökumenischen Gottesdienst bekommen, sondern eine Hl. Messe. Man kann ökumenische Andachten halten, aber was bringen ökum. Gottesdienste? Das gilt auch an Kirchweih


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 Hans Josef 15. August 2018 

Ebuber

Habe mich vermutlich missverständlich ausgedrückt! Ich habe diese Fragen gestern auf Facebook dem Hochwürdigsten Herrn Bischof Oster gestellt, auf dessen Seite dort auf diesen Artikel verlinkt ist. Und sonst keinem zukommen lassen. Es sind einfach Fragen die mich als Katholiken beschäftigen. So fällt mir noch ein, ob man um der falschen Ökumene Willen sich nicht mehr getraut katholische Glaubensüberzeugungen zu benennen? Und was die evangelischen Christen in deren Überzeugung von uns trennt und dieses auch ganz klar benennt?. In Bezug auf die Piusbruderschaft getrauen sich deutsche Bischöfe Klartext zu reden! Warum nicht in Bezug auf Luther und was dieser angestellt hat bis zum heutigen Tage und was uns trennt? Und das evangelische Gemeinschaften keine Kirchen im eigentlichen Sinne sind, und sich selbst der meisten Sakramente beraubt haben! Und das der katholische Glaube der wahre ist? Ohne klare Kante geht es nicht nur im weltlichen Leben.


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 Therese_49 15. August 2018 
 

Es empfiehlt sich hier ausdrücklich, das vollständige Interview von Bischof Oster in der Passauer Neuen Presse zu lesen, denn er hat viel mehr gesagt, als das hier genannte.


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 griasdigott 15. August 2018 

@proot

Ergänzend zu Rolando möchte ich Ihnen ans Herz legen 1. Kor 11,17-34.

Paulus spricht hier davon, dass wer irgend das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt in unwürdiger Weise, des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein wird. Ja, dass man sich das Gericht isst und trinkt, indem man nicht unterscheidet.

Bereits IM NEUEN TESTAMENT steht also die Antwort!


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 Herbert K. 15. August 2018 
 

@Alt?tting

"Die Demutshaltung des knieenden Kommunionempfangs hat viele, die den Leib des Herrn nicht unterscheiden können, abgehalten sich das Gericht zu essen."
Ich hoffe Sie hatten einen erbaulichen Gottesdienst mit seiner Exzellenz Bischof Oster und haben ihm auch schöne unterstützende Grüße von den kath.net Lesern übermittelt!

Wie unser Unterstützer Wölki ja schon glasklar und schön gesagt hat, geht es um Leben und Tod! Das muss klar gesagt werden, es geht nicht um Nettigkeit, sondern um Heil!
Ich bin so froh dass die Handreichung im Bistum seiner Exzellenz Oster demnach keine Anwendung finden wird. Hoffentlich findet es viele Nachahmer in Deutschland!


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 Rolando 14. August 2018 
 

proot

Alle Irrlehrer wie Sie berufen sich auf die Urkirche, auf die ersten Christen, tun aber nicht, was sie taten, denn sie hatten schon einen Papst, sie ehrten die Muttergottes, sie feierten das Hl. Meßopfer, wo eine Transubstantiation stattfand. Die kath. Kirche kann das lückenlos anhand der Schriften der ersten Christen, der Kirchenväter beweisen. Sie können Ihre Irrlehren nicht beweisen, sie glauben nur die Irrlehren der Irrlehrer. Ich empfehle Ihnen, wenn Sie wollen, den Vortrag von Alma von Stockhausen, „Von Luther über Hegel zu Rahner“, hier bestellbar
http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm
die CD Nr. 97, ebenso, bitte nachfragen, ist noch nicht auf der Liste, die Doppel-CD von Michael Hesemann, „Eucharistische Wunder“, sie werden staunen, was die Wissenschaft da heute feststellt, hieb und stichfest. Das sind Fakten, keine Magie!


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 Rob Albers 14. August 2018 
 

wenn es so einfach wäre...

...und die Kommunion alle Probleme lösen würde! Doch der entscheidende Punkt vor der Kommunion ist das das "Bekenntnis", dass wir unser Herz zu Gott erhoben haben. Denn haben wir es nicht getan, dann nützt alles Später gar nichts. In den alten Zeiten gingen die Menschen oft bloss einmal im Jahr zur Kommunion.


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  14. August 2018 
 

@Hans Josef

Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Ich kann auch nicht verstehen, wie ein Mensch, der glaubt, in der katholischen Kirche den Leib des Herrn zu empfangen, in einer evangelischen Kirche einfach Brot empfangen möchte. Deswegen kann ich das nur so verstehen, dass derjenige den Leib des Herrn von normaler Speise nicht unterscheiden kann. Wenn ein Kind die Hl. Kommunion empfangen möchte, darf es das erst, wenn es den Leib des Herrn von normaler Speise unterscheiden kann.
Die frühen Christen ließen niemanden von den sie umgebenden Heiden zur Opfermesse zu, sie durften nur das Wort hören. Um hier der Respektlosigkeit der Heiden in Kleidung und Benehmen vorzubeugen sollte das wieder eingeführt werden. Die Demutshaltung des knieenden Kommunionempfangs hat viele, die den Leib des Herrn nicht unterscheiden können, abgehalten sich das Gericht zu essen. Können denn die, die alle die Hl. Kommunion wie einen Coffee-to-go behandeln den Leib des Herrn unterscheiden. Mensch erkenne, we du bist und wer Gott ist


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 hape 14. August 2018 

@proot

Sie wissen ja bestimmt, dass Sie mit Ihren Behauptungen den katholischen Glauben fundamental infrage stellen. Auf welche Konfession und welchen Theologen beziehen Sie sich oder ist das Ihr eigener Mist, den Sie da verbreiten?


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 doda 14. August 2018 

Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, der Sohn Gottes

sagte bei seiner Einsetzung der Hl. Eucharistie: " das ist! mein Leib" und " das ist! mein Blut".
Jesus Christus ist der Urheber der Tatsache der Wesensverwandlung.
Wer dies verneint ist nicht katholisch.
Wer hier Magie behauptet, bezichtigt Gott der Magie.
Das erfüllt tatsächlich den Tatbestand der Gotteslästerung.


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 Federico R. 14. August 2018 
 

@proot

Wer behauptet das? Martin Luther? Der Theologe Walter Kardinal Kasper? Papst Franziskus? Also @proot: Wer behauptet das? Von wem haben Sie Ihr Wissen bezogen? Sicher nicht vom Heiligen Geist?


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 proot 14. August 2018 
 

@Rolando

Ganz einfach, weil bei der Eucharistie keine Wesensverwandlung stattfindet.
Das war jedenfalls nicht der Glaube der ersten christlichen Gemeinden.


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  14. August 2018 
 

@Alpinyeti / @proot

Wenn die deutschen Bischöfe sich ernsthaft um den Mohammedanismus (eine faschistoide Ideologie mit einem religiösen Mäntelchen verbrämt, um so ihre Gewalt und Unterdrückung religiös zu legitimieren) kümmern würden, könnten sie nicht so reden, wie sie reden, dann müssten sie die Europäer aufklären.
@proot auch ohne Verb im vorletzten Satz, frage ich Sie, wer Sie sind und welche Botschaft Sie in dieses Forum einbringen wollen?


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 Ebuber 14. August 2018 
 

@Hans Josef

Ich finde Ihre Gedanken sehr gut - und noch besser ist, dass Sie diese Fragen unseren Bischöfen gestellt haben. Denn hier zeigt sich wirklich die totale Verwirrung. Bitte, falls Sie Antworten erhalten, dann lassen Sie diese über kath.net veröffentlichen. Es wird viele Interessieren.
Ich fürchte aber, es wird von den meisten keine Antwort geben, denn wie sollte sie lauten? Aber ein paar mutige Bischöfe gibt es ja vielleicht doch noch, die sich für die Wahrheit stark machen. Bleiben wir Laien dran und bitten wir höflich immer wieder unsere Hirten, ihr Hirtenamt so auszuüben, dass niemand Anstoß nehmen kann.


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 Alpinyeti 14. August 2018 

Das ist keine Frage

"Er stelle sich die Frage, ob es innerislamisch systemimmanent sei, dass es keine Religionsfreiheit geben könne."

Was gibt es hier zu fragen??? Soll der Herr Bischof den Koran lesen, und diese Frage wird beantwortet. Verfolgung Andersgläubiger ist nicht nur Programm im Islam, sondern Pflicht jedes rechtgläubigen Moslems!


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 derGl?ckliche 14. August 2018 
 

Ja, der Islam hat ein Problem mit Religionsfreiheit,

darüber hinaus sind Angehörige des Islam, also Muslime, deutlich öfter im Namen ihrer Religion gewaltätig als dies in anderen Religionen der Fall ist. Das Gegenargument der Relativierer sind die Kreuzzüge, dabei wird übersehen, dass es sich dabei um legitime Verteidigung gehandelt hat (der 4. Kreuzzug mit der Plünderung Konstantinopels mal augenommen) - außerdem liegen die Kreuzzüge weit in der Vergangenheit zurück, die Expansionsgelüste des Islam sind hingegen hoch aktuell.

Auch steht Jesu Wort im Evangelium jeglicher Gewalt entgegen;"... denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Mt 26,52)

Der Koran hingegen kennt klare Tötungsbefehle, (Sure 9,5 und weitere) wie zum Beispiel im Schwertvers; „Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“

Wie dem auch sei, ich freue mich schon auf Bischof Oster - (er ist ein guter Bischof), morgen in Altötting.


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 proot 14. August 2018 
 

@Ulrich Motte

Da habe Sie mit Ihrer Frage sehr recht.
Das sind nur sehr wenige.
Und es geht noch weiter: Die Anzahl derer, die an das, was man Transubstantiation nennt, wird immer größer. Zu recht, denn damit steht man mit einem Bein voll in der Magie.


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 Herbert K. 14. August 2018 
 

@HansJosef

"Muss man nicht auch einem evangelischen Christen sagen, das man nicht auf zwei Hochzeiten tanzen kann?"
Ja, das sagt ja seine hw. Exzellenz Bischof Oster, das das nicht geht!
Die einzige Option ist es, katholisch zu werden. Darauf sollte sich auch die Ökumene ausrichten. Alles andere ist Augenwischerei.


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 Hans Josef 14. August 2018 

Leider habe ich

bisher von keinem deutschen Bischof eine Antwort auf meine Fragen bekommen, wie es möglich sein soll, das ein evangelischer Ehepartner den katholischen Glauben bekennen muss um den HERRN empfangen zu können und somit für die Wahrheit Zeugnis ablegt und dann andererseits evangelisch bleiben kann und das nächste Mal zum evangelischen Abendmahl hinzutritt und dann für die Falschheit Zeugnis ablegt? Muss man nicht auch einem evangelischen Christen sagen, das man nicht auf zwei Hochzeiten tanzen kann? Und er dann nicht mehr zum evangelischen Abendmahl hinzutreten darf, wie das ja auch für jeden Katholiken verboten ist, der nicht für die Falschheit der evangelischen Glaubensüberzeugungen Zeugnis ablegen darf?


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 freya 14. August 2018 
 

@Ulrich Motte

Sie sind doch Protestant, oder täusche ich mich?
Auf jeden Fall sind Sie vom Wiederholungsverein - wie @lakota schon feststellte.


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  14. August 2018 
 

Gemeinsame Kommunion

..ein wichtiges theologisches Thema.
Wir rkk Christen, was die Eucharistie in Wahrheit ist.
Ich stimme aber Goldmund zu: ist DAS das Thema, dass der Leitung der Kirche für die Gewinnung von Menschen (Seelen) für Christus am dringendsten erscheint?
Und zwar im Rahmen der von JPII geforderten Neuevangelisierung?


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 goldmund 14. August 2018 
 

Zum Thema "Gemeinsame Kommunion"

Es wird immer vom Bedürfnis nach der gemeinsamen Kommunion bzw. dem Abendmahl gesprochen. Tatsache: 4% ev. Christen gehen am Sonntag in die Kirche, dort ist alle heilige Zeit eine Abendmahlsfeier, bei uns Katholiken gehen 10 % in die Messfeier. Und wie viele nehmen an der Kommunion teil?
Wäre das Verlangen so groß, müssten mehr in die Kirche gehen und auch die evangelischen Christen in ihren Gemeinden mehr Abendmahlsfeier einfordern. Aber so? Alles nur Schein!


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 Rolando 14. August 2018 
 

Ulrich Motte

Sind Sie für jeden Katholiken, der das Eucharistieverständnis vollumfänglich teilt dankbar, denn sie sind es, die alljenige, die keine Hl.Eucharistie und somit kein Erlösungsgeschehen Jesu haben, (z.B. Sie), stellvertretend mit hineinnehmen und es auch anderen und Verstorbenen zuwenden. Gesetzt den theoretische Fall, Sie würden mit all Ihren Irrlehren alle Christen überzeugen, dann würde kein Mensch mehr erlöst werden, auch Sie nicht, denn das Erlösungsgeschehen, gegenwärtiggesetzt im Hl. Meßopfer, in der Hl. Eucharistie gäbe es dann nicht mehr. Alle würden Obladen essen und Wein trinken, mehr nicht. Das nur mal zum Nachdenken, eintreten wird dieser Fall nicht.


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 lakota 14. August 2018 
 

@Ulrich Motte

Was soll das?
Hatten Sie nicht gestern in einem anderen Thread geschrieben, Sie möchten sich nicht ständig wiederholen?
Eine solche Frage haben Sie schon öfter gestellt. Und SIE können diese Frage genau so gut beantworten wie Bischof Oster (der hier wohl kaum mitliest). Er kann natürlich nicht in die Herzen und Köpfe aller Katholiken schauen, genau so wenig wie Sie...Ihre Frage ist also wieder reine Provokation.
(Sie können natürlich eine Umfrage vor jeder Kirche starten, vielleicht bekommen Sie dann eine Antwort).


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 bernhard_k 14. August 2018 
 

@Ulrich Motte

Nun, es ist wie in der Schule: Wenn etwa jemand nicht richtig rechnen kann, dann muss es ihm von einem guten Lehrer beigebracht werden. That's it!


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 griasdigott 14. August 2018 

Jesus Christus zuerst Retter

Danke an Bischof Stephan Oster für seine klaren Aussagen! Jesus Christus zuerst Retter. Wenn es einen Heisautomatismus gäbe, bräuchte man ja keinen Retter!

Den Humanismus der Nettigkeiten habe ich bisher real so erfahren, dass
irgendwie alles relativ ist,
man sofort immer vergeben MUSS,
dem Täter alle Aufmerksamkeit und Hilfe zusteht,
man auch von anderen, insbesondere anderen Religionen immer lernen könne,
dass man solidarisch neuerdings mit der ganzen Welt sein muss (Erpressung) ,
Dass man immer barmherzig sein muss, bis sich letztlich alles auflöst in Anarchie,
die Liebe entstellt wird, so dass letztlich erzwungene Liebe, auch Vergewaltigung in verschiedenen Formen, daraus wird.

Ja, es ist innerislamisch sytemimmanent, dass es keine Religionsfreiheit gibt. Bischof Oster formuliert hier als Frage, was aber bekannt ist. Bestenfalls wird man bei islamischer Mehrheit als Dhimmy geduldet, der Schutzgeld zu bezahlen hat.


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 Quirinusdecem 14. August 2018 
 

@Ulrich Motte

...wenn es danach ginge, schaffen wir die katholische Kirche und den christlichen, weil trinitarischen Glauben ab, weiß eh keiner mehr was los ist, und ergehen uns in esoterischem Westentaschenglauben, zumeist an das große Ganze, was immer das auch sein mag und feiern allgemeines Ringelpietz mit Anfassen....


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 Quirinusdecem 14. August 2018 
 

..der Kardinal

...der Kardinal aus München wird schäumen.....


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 Ulrich Motte 14. August 2018 
 

Frage, nicht Behauptung

Sehr geehrter Herr Bischof!
Wie viele Katholiken teilen (wohl) vollumfänglich das katholische Eucharistieverständnis? Wie hoch ist (wohl) der Prozentsatz der Katholiken, die das katholische Eucharistieverständnis vollumfänglich darlegen können?
Ihnen Gottes Segen! UM


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 Federico R. 14. August 2018 
 

Lieber Bischof Stefan Oster, ...

... Exzellenz. Auch diese Ihre Wortmeldung zu Interkommunion und Eucharistie war dringendst geboten. Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass sich noch weitere, nein alle Ihre Mitbrüder, vor allem auch die neugeweihten, dahingehend offen und öffentlich äußern mögen – ganz im Sinne unserer geliebten katholischen Kirche und deren Einheit und vor allem im Sinne unseres Herrn. Vergelte es Ihnen Gott – und weiterhin ein segensreiches, genießbare Frucht bringendes Wirken als Priester und Oberhirte.


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 Herbert K. 14. August 2018 
 

Bravo!

Es geht mir das Herz auf, dass wir im Südosten unseres Landes noch ein Bollwerk des Konservativismus finden! Gäbe es doch mehr solche Hirten in Deutschland, die den Laien eine klare Richtung entlang dem Evangelium verkünden!
Es ist immer wieder erfrischend klar wenn ein guter Hirte eine Aussage trifft: Der Kirchenbegriff ist das Hindernis dafür dass Evangelische an der Kommunion teilnehmen können. Damit ist auch die unselige Handreichung hinfällig für jeden aufrechten katholischen Priester.


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