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Bischof Oster: Lehramtliche Fragen trotzdem noch mit Rom besprechen

25. März 2019 in Deutschland, 43 Lesermeinungen
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Bischof von Passau: "Ich persönlich glaube, dass Papst Johannes Paul II. mit dem, was er ‚Theologie des Leibes‘ nennt, etwas vorgelegt hat, was auch auf dem Stand der Humanwissenschaften von heute ist."


Passau (kath.net)
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" zum umstritten "synodalen Weg“ der Deutschen Bischofskonferenz Stellung genommen und daran erinnert, dass man lehramtliche Fragen trotzdem noch mit Rom besprechen müsse. Auf die Frage, ob für ihn Änderungsschritte bei der Sexualmoral vorstellbar sei, meinte Oster, dass es hier eher um Vertiefung des Verstehens gehe und warum die Kirche so lehrt, wie sie lehrt. "Ich persönlich glaube, dass Papst Johannes Paul II. mit dem, was er ‚Theologie des Leibes‘ nennt, etwas vorgelegt hat, was auch auf dem Stand der Humanwissenschaften von heute ist." Die Sexualmoral der Kirche sei natürlich für eine Gesellschaft, die in ihrer Sexualmoral immer liberaler werde, ein Stachel im Fleisch. Der Passauer Bischof betonte, dass wir "von uns aus" nicht einfach Veränderungen beschließen können, zumal es ja um die Weltkirche geht.


Angesprochen auf die Zölibats-Frage meinte Oster, dass man auch hier die Zustimmung von Rom benötige. Wörtlich meinte er dann: "Aber es könnte sich etwa abzeichnen, dass Rom in dieser Frage offener wird." In dem Zusammenhang erinnerte er an die Amazonas-Synode haben. "Wenn da die Tür aufgeht, dann werden womöglich sogenannte viri probati in die Diskussion kommen." Dies Frage sei kein Dogma. Für Oster sei hier anders als bei der Sexualmoral mehr Spielraum drin. Oster gab aber zu, dass bei einer Freigabe der verheiratete Priester stark dominieren werde und die zölibatäre Lebensform dann wohl verschwinden werde. „Der Zölibat ist die Lebensform Jesu und daher ein großer geistlicher Schatz, um den es sich zu kämpfen lohnt", so Oster. Er möchte aber Priester nicht demotivieren, sondern sagen, dass sich der Kampf lohne.

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Archivfoto Bischof Oster (c) Bistum Passau


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 31. März 2019 
 

Der Zölibat

ist von Gott grundgelegt.
Unser sexuelles Verhalten ist nicht makellos!


1

0
 
 Stock 26. März 2019 
 

@Selene und Siebenschläfer

Vielen Dank für ihre Mitteilung.
Sie haben meine Befürchtung bestätigt. Und zwar keineswegs die kapitale kath. (!) theologische Argumentation, wie dieses Problem zu lösen ist, sondern die schlichte Feststellung, dass der Klerus über so eine auf der Hand liegende Folge bei der Abschaffung des Zölibats auch nicht annähernd nachzudenken scheint. Das Ganze ist m. E. daher eine Aporie.


4

0
 
 glauholie7771 26. März 2019 
 

Dank an Bischof Oster!

Vielen Dank, Bischof Oster, für Ihre durchdachten, realistischen, mit der Lehre Christi übereinstimmenden Worte!

Ihre Meinung ist stets eine zuverlässige Orientierungshilfe!


5

0
 
 lesa 26. März 2019 

Bitte klare Ampelbedienung und kraftvolle Handhabung des Hirtenstabes!

Die Richtung stimmt bei Bischof Oster gerade noch. Bischof Oster halte ich für ganz aufrichtig. Es geht ihm m.E. nicht darum, "gut anzukommen". Aber er denkt sehr viel (eine dringlich erforderliche Gewohnheit), aber auf die Vielschichtigkeit der Pastoral reagiert er mit übergroßer Behutsamkeit. Die Ampel kann aber nicht nur gelb blinken. Und in unserer Zeit ist nebst Behutsamkeit auch Festigkeit und Unmissverständlichkeit ein großer Dienst an den Menschen. Bitte den Hirtenstab fest in die Hand nehmen, um allfällig aufkreuzende Wölfe rechtzeitig zu vertreiben!
"Wer zu schwankenden Zeiten schwankt vermehrt das Übel."


15

0
 
 Montfort 26. März 2019 

@mirjamvonabelin - Danke für Ihre offenen Worte an Bischof Oster!

Ich fürchte, dass er versucht, ein „erfolgreicher“ Bischof zu sein und im „Establishment“ mitzumischen.

Hoffentlich können ihm viele ihm wohlgesonnene Katholiken ihren Eindruck auch persönlich sagen - wir alle können für ihn beten.


9

0
 
 Zeitzeuge 26. März 2019 
 

Was sagt Bischof Oster wohl zu der Verleihung des

"Herbert-Haag-Preises" an den BD"K"J?

Bisherige Preisträger dieser kirchenfernen Stiftung waren z.B.
Pfürtner, Drewermann, L. Boff und
P. Klaus Mertes SJ, der jetzt auch
die Laudatio hielt!

Herbert Haag war ursprünglich Alttestamentler, der sich dann immer mehr von der kath. Lehre entfernte und
z.B. die Erbsünde oder die Existenz des
Teufels leugnete und später sogar die
hierarchische Struktur der Kirche!

Er wurde zwar von Rom abgemahnt, weiter geschah jedoch - nichts!

Bis ins hohe Alter hielt Haag dann seine lehrabweichenden Vorträge.

Ein typisches Beispiel für das Versagen
der kirchlichen Strafgewalt!

Das scheint aber so gut wie niemand
zu interessieren, obwohl es doch um das
Seelenheil Vieler geht!

Dieser seit Jahrzehnten nicht geahndete
Missbrauch der Missio Canonica ist himmelschreiend und eine der Hauptursachen für die Kirchenkrise!

Zur Ausgangsfrage:

Was sagt wohl Jugendbischof Oster zur
Verleihung dieses unrühmlichen Preises
an den BD"K"J?

Custos quid de nocte!


10

0
 
 mirjamvonabelin 25. März 2019 
 

Lieber Herr Bischof Oster

Sie waren für mich ein großes Hoffnungszeichen aber nach dieser "schwachen, lauen, armseligen" Stellungnahme scheinen Sie wie ein Komet am Himmel der am verlöschen ist.

Ich kenne Ihre Gedankengänge nicht, ich weiß nicht was Sie fürchten und wen Sie schützen, doch ich bete für sie.

Mögen sie Ihre Liebe zu Christus Jesus wiederfinden.


15

0
 
 Mark Nie 25. März 2019 
 

Gott sei Dank

Die Theologie des Leibes hat mir sehr geholfen.
Danke auch an das Ehepaar Gams für ihre Kurse zum Thema. Auch die Symptothermalemethode der natürlichen Familienplanung ist ein Segen für mein Eheleben🙂


9

0
 
 agora 25. März 2019 
 

Schwach,

was Oster von sich gibt! Weichei.


9

0
 
 siebenschlaefer 25. März 2019 
 

@Stock: Nachfrage an die Leser

Es liegt in der Natur der Sache, dass wir nach den verheirateten Priestern auch bald geschiedene Priester haben werden, sogar wiederverheiratete geschiedene Priester (WvgP). Man kann PF ja vieles vorwerfen, aber nicht, dass er nicht vorausschauend plane. Deshalb hat er das Problem ja auch schon vorwegnehmend mit AL gelöst. (Ironie off).
Seien wir doch ehrlich, wenn wir uns hier reden hören, dann wissen wir doch alle, dass es längst ein de-facto-Schisma zwischen neukatholisch und traditionellkatholisch gibt. Die Frage ist nur, wann es de iure vollzogen wird. Dafür braucht es einen äußeren Anlass, und wenn ich in mich hineinhorche, wäre ich auch froh, wenn mehr Klarheit kommt.


12

0
 
 lakota 25. März 2019 
 

@Tisserant

Wie sagte der Vater von Sophie Scholl im Hinblick auf Hitler und die Nazis:
"Der Herrgott läßt die Bäume nicht in den Himmel wachsen."
Ich denke, bevor wir eine Mama im Mamikan bekommen, wird unser Herr einschreiten. Gott läßt seiner nicht spotten!


14

0
 
 Selene 25. März 2019 
 

@Stock

das ist eine berechtigte Frage und dann hätten wir ein neues Problem nämlich geschiedene Priester, die irgendwann wieder heiraten wollen.

Bei den ständigen Diakonen ist eine Heirat nach der Diakonenweihe grundsätzlich nicht mehr möglich, auch nicht bei Witwern.

Ich habe allerdings schon gehört, dass verwitweten Diakonen ausnahmsweise vom Papst eine Wiederheirat gestattet wurde, wenn der Witwer kleine Kinder hatte, die versorgt werden mussten.

Ein geschiedener ständiger Diakon, sofern es das gibt, kann nicht wieder heiraten ohne sein Amt zu verlieren.


5

0
 
 schlicht 25. März 2019 
 

schwammig

was würde ich mir wenigstens einen deutschen Bischof wünschen, der mal ganz klar die katholische Lehre vertritt. Diesre ist es jedenfalls nicht. Scheint ja direkt zu bedauern, dass an der Sexualmoral der Kirche nicht zu rütteln ist...


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0
 
 Tisserant 25. März 2019 

Dann kommt das Diakon at der und das Priestertum der Frau und dann die erste Mama in Rom.
Habemus Mamam.
Die dann Gender gerecht einen bunten Namen wählen wird und mit den bunten Fahnen der LTBGS diese unter famosen Applaus diese auch, auf dem Peters Dom hisst.
Um danach ein rauschendes Fest im Mamikan zu feiern.

Was heute noch vollkommen absurd klingen mag, könnte jedoch bald wahr werden!
Dank diverser Personen innerhalb der Kirche.


14

0
 
 Stock 25. März 2019 
 

Nachfrage an die Leser

Vielleicht habe ich etwas verpasst, aber mich beschäftigt eine Frage, auf die ich noch nirgendwo eine Antwort gefunden habe:
Falls es zur Eheschließung kath. Priester käme bzw. verheiratete Männer die Priesterweihe erhalten könnten, müsste folglich doch auch die (zivilrechtliche) Scheidung möglich sein. Das wäre theologisch zumindest für mich in der Tat ein Ausschlussgrund für die Lockerung bzw. Aufhebung des Zölibats.
Wer kann meine Frage beantworten?
Besten Dank!


6

0
 
 Fides Mariae 25. März 2019 
 

Himmel, hilf!

Die Lockerheit, mit der viele Priester bis in die höchsten Reihen ihren eigenen Zölibat bewerten, ist mir ein Graus. Sie sollten entschiedener zu ihrer Lebensform stehen und sie mit Herz und Verstand den Laien erklären. "Wer es fassen kann, fasse es"- das müssten doch die Priester selber sein! Woher kommt dieser Kleinmut selbst bei den Besten? So hat das ein unangenehmes Gschmäckle von "andere ermahnen, aber sich selbst keine Vorschriften machen." Der Verlust des Zölibats, wie Oster ihn in Kauf nimmt, wäre für mich als Katholikin eine Katastrophe. Da können wir doch gleich evangelisch werden, wenn wir alles nivellieren, was aus der Welt herausragt.


16

0
 
 wedlerg 25. März 2019 
 

G.Horst schreibt in der Tagespost

vom Schisma, das Marx in D vorantreibt. Er hat dabei Eile, weil man in D davon ausgeht, dass nach Franziskus all die angedachten Änderungen nicht mehr möglich sein werden oder viel schwieriger werden.

Host gibt allerdings zu bedenken, dass bei weniger als 2% der Welt-Katholiken in D die Bedueutng des Vorstoßes eher begrenzt sein dürfte.

Gefährlicher dürfte die Amazonas-Synode sein. Hier muss Widerstand geleistet werden. Denn hier könnten Weichen gestellt werden.

Ich werte es im übrigen als gutes Zeichen, dass sich Kardinal Müller nicht äußert. D.h. für mich, dass außer einem Debattenmarathon mit einem dünnen Abschlussbrief an Rom aus D nicht viel zu erwarten ist.


16

0
 
 Selene 25. März 2019 
 

An Rom führt selbstverständlich kein Weg vorbei

das wissen wir alle. Außer, der Papst erlaubt den Bischofskonferenzen je eigene, regionale Sonderwege zu beschreiten.

Auch die Bischöfe haben Anteil am Lehramt der Kirche, besonders in ihrer jeweiligen Gesamtheit als Bischofskonferenz.

Letzten Endes kommt es auf den Papst an, was er den einzelnen Bischofskonferenzen erlauben wird oder nicht.


5

0
 
 Tonika 25. März 2019 
 

Einfach nur lau!!! Bischof Oster ist wieder so ein Hoffnungsträger, der sich als Flop entpuppt.


19

0
 
 lesa 25. März 2019 

Vergleichbar aber nicht messbar an den Humanwissenschaften

Die "Theologie des Leibes" ist ein bedeutsames Stück lehramtlicher Verkündigung. Diese kann zwar mit den "Humanwissenschaften" verglichen, aber nicht "gemessen" werden. Sie ist selber Maßstab von Gott her, die die reine Humanwissenschaft übersteigt und sie erhellen kann.


20

0
 
 11.07 25. März 2019 
 

@siebenschläfer

"Armselig" ist das richtige Wort!
Er "möchte aber Priester nicht demotivieren"? Dann hätte er besser geschwiegen.


20

0
 
 siebenschlaefer 25. März 2019 
 

Für mich eine armselige Stellungnahme!

Wer von den deutschen Bischöfen ist eigentlich noch katholisch?


25

0
 
 Mr. Incredible 25. März 2019 
 

Immerhin.

Dazu möchte ich setzten: Nicht "Ich persönlich glaube", denn dies ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Wirklichkeit, die verstanden und begriffen werden kann.
Die Theologie des Leibes IST die Antwort. Das hätte ich mir gewünscht.
Es scheint, dass die meisten Denken, dass es um eine Theologie ÜBER den Leib ginge. Das ist ein Irrtum. Die Aussage lautet: Der Leib des Menschen IST Theologie. Er spricht von Gott und nur er (der Leib) kann das Unsichtbare sichtbar machen.
Die TdL kann verstanden und begriffen und, was ebenso wichtig ist, am eigenen Leib konkret als wirksam und 100% wahr erfahren werden. Das ist KEINE THEORIE!
Liebe und Verantwortung ist der Schlüssel.


15

0
 
 Stephaninus 25. März 2019 
 

Mindestens zum Zölibat

sind die Äusserungen von Bischof Oster, den ich an sich sehr schätze, für den normalen Gläubigen eher verwirrlich als hilfreich.


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0
 
 Ad Verbum Tuum 25. März 2019 

Zölibat ..

Was bei diesem Thema m.E. neben der Offenheit/Möglichkeit zur wirklichen, einzigen Hingabe an Gott, der radikalen Verwirklichung des 1. Gebots, zu kurz kommt, ist, dass jede andere Lebensform dem Zeitgeist, der politischen Willkür, der Anpassung an den Zeitgeist sehr viel stärker unterworfen ist.
Als Familienvater muss ich mir z.B. an Schulen & im öffentlichen Diskurs, sehr häufig die Frage stellen ob ich bestimmte Aussagen öffentlich tätige oder ob ich es unterlasse, um meinen Kindern und/oder meiner Familie nicht zu schaden.
Leider spielt dieser Umstand, diese Bedingung, heute wieder eine sehr viel stärkere Rolle als noch vor 10 Jahren.
...
Dass viele Pfarrer dennoch nicht den Mut haben dem Zeitgeist entgegenzustehen ... ist einerseits allzu menschlich (nicht weniger schändlich), andererseits dem mangelnden Rückhalt durch dei Bischöfe geschuldet. Und hier schließt sich wieder der Kreis zum Lehramt.


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0
 
 nazareth 25. März 2019 
 

Endlich ein Wort von Bischof Oster! Ich hatte mich schon gefragt wo es bleibt... Danke für die Aufklärung zu Humanae Vita! Wir vermissen sonst Ihre Klarheit! Aber Herr Bischof:die verheirateten Priester werden NULLLL mehr werden in der Gesamtheit der Priester sehr hoch geschätzterHerr Bischof. Die evangelische Kirche, das Traumparadies für alle synodalen Erneuerer in hohen Plattformen der Kirche, verliert mehr Mitglieder und Pastoren als wir. Geschiedene wiederverheiratete Priester( und noch weitere Möglichkeiten) werden genau NICHT die Sexuallehre der Kirche glaubwürdig wiederspiegeln. Und verheiratete Priester ergänzen nicht mehr durch ihren zölibatären Stand die Laien, die ihrer Ergänzung im Glaubensweg bedürfen! NEIN, wir sind dankbar für jeden zölibatär berufenen Diener in Gottes Weinberg! Gott stärke Sie! Wir schätzen Sie!


13

0
 
 Fatima 1713 25. März 2019 
 

@Herbstlicht

"...ein neuer Papst könnte auf diesem Gebiet ganz andere Vorstellungen haben"

Hoffentlich!


17

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 11.07 25. März 2019 
 

@Eliah

Sie haben mit Ihrem herausragenden Kommentar wirklich recht.
Meine volle Zustimmung!


12

0
 
 Montfort 25. März 2019 

Sind Bischof Osters Aussagen noch katholisch - oder nur mehr bischöflicher "Minimalismus"?

Bitte was bedeutet, "dass man lehramtliche Fragen TROTZDEM NOCH mit Rom BESPRECHEN müsse"?!

Und: "Aber es könnte sich etwa abzeichnen, dass Rom in dieser Frage offener wird."
Ist denn das Festhalten an einer wertvollen Lebensform für den kirchlichen Dienst etwa "Verschlossenheit"?

Himmel, hilf!


22

0
 
 ThomasMoore 25. März 2019 

@Bernhard Joseph

"Da aber die Welt nicht Deutschland ist, auch wenn dies die deutschen Bischöfe glauben möchten, könnte die Destruktion des Katholischen vielleicht doch noch ausfallen"

Es ist leider nicht so, dass die deutschsprachigen Bischöfe mit ihren Ansichten hinsichtlich Zölibat, Frauenweihe und Sexualmoral allein auf der Welt sind. Da gibt es zahlreiche Amtsbrüder im Europäischen Ausland und in Lateinamerika, die ähnliche Ansichten vertreten. Allen voran etwa Claudio Hummes, der als Zölibatsgegner gilt und dem die Leitung der sog. "Amzonassynode" zusammen mit Bischof Kräutler anvertraut wurde, der sich sogar die Frauenordination vorstellen kann. Was also wird diese Synode empfehlen?
Die wenigen kath. Amazonas-Indianer sind doch nur ein Vorwand, um hier einen Präzedenzfall zu schaffen, der auch Nachahmer in anderen Ländern finden wird.


15

0
 
 Herbstlicht 25. März 2019 
 

Falls die Bischöfe die von Kardinal Marx ins Spiel gebrachten lehramtlichen Fragen "trotzdem noch mit Rom besprechen" wollen, müssen sie sich aber beeilen, denn ein neuer Papst könnte auf diesem Gebiet ganz andere Vorstellungen haben.
Nämlich die, dass die Lehre Christi (und nicht die Forderungen eines Kardinals und anderer) wieder in den Mittelpunkt gestellt wird.
Überall in der katholischen Welt und besonders auch in Deutschland.


7

0
 
 Herbstlicht 25. März 2019 
 

konsequent oder angepasst?

In Teilen vorsichtig geäusserte Distanzierung, ohne es auf eine Konfrontation mit Kardinal Marx ankommen zu lassen, so wirken die Worte von Bischof Oster zumindest auf mich.

Doch es wird die Zeit kommen, wo die Bischöfe -auch der Papst- Farbe bekennen müssen und jeder sehen kann, was ihnen wirklich wichtig ist: die Lehre Christi oder Anpassung an die Welt.


14

0
 
 Eliah 25. März 2019 
 

Bettvorleger

Aha. Es lohnt sich zu kämpfen, sagt Bischof Oster und setzt zum Sprung als Tiger an. Mit seinen sonstigen Äußerungen landet er dann allerdings unsanft als Bettvorleger.
@ MSM: Sie sind sehr wohlwollend, das als Pussycat-Stellungnahme einzuordnen. Ich fühle mich eher an die Grinsekatze in "Alice im Wunderland" erinnert. Deren herausragende Eigenschaft ist es, sich mehr und mehr aufzulösen, bis sie vollständig verschwunden und nur noch ihr Grinsen übriggeblieben ist.


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 Fatima17 25. März 2019 
 

"Theologie des Leibes" sehr gut !

Die Theologie des Leibes fand Eingang in der Abschlussbericht des Gesprächsprozesses der DBK (2011-2015) sowie in den Schlussbericht der römischen Jugendsynode. Mit der TdL haben wir Katholiken den Welt viel zu bieten. Möge der Schatz entdeckt werden, auch von der synodalen Kommission, die sich mit dem Thema Sexualmoral beschäftigt.


13

0
 
 ThomasMoore 25. März 2019 

Theologie des Leibes

Es ist schön, dass Bischof Oster der Meinung ist daß die Theologie des Leibes auf dem Stand der Humanwissenschaft von heute ist. Ich bezweifle allerdings, dass diese Meinung vom Vorsitzenden der DBK, einer Mehrheit der Deutschen Bischöfe und dem ZdK geteilt wird. Jedenfalls lassen die bisherigen Äußerungen darauf schließen dass man die Morallehre lieber möglichst geräuschlos entsorgen möchte als sie gemäß JP II zu vertiefen. Zumal diese Erkenntnisse seit Jahrzehnten von der DBK, den Ortspfarreien und der Universitätstheologie totgeschwiegen werden.
Meinen Respekt, wenn demnächst in einer Vielzahl von Pfarreien des Bistums Passau Kurse zur Theologie des Leibes angeboten werden.


17

0
 
 MSM 25. März 2019 
 

Viel zu schwach!

Das Statement von Bischof Oster ist viel zu schwach.
Außerdem hätte er sein Veto gegen den "synodalen Weg" einlegen müssen.
Auch hier jetzt eine Pussycat-Stellungnahme.


32

0
 
 Corinquietum 25. März 2019 
 

Bischof Oster ist SDB

und als SDB hat er es gelernt, "mit der Zeit zu gehen"!
Don Bosco, der klar und deutlich zur Kirche stand, (man lese einmal "Theodor Seelbach: Don Bosco spricht.")
ist längst in der Pädagogik der SDB unter "moderne" Pädagogik oder ihren Vertreter hinabgesunken. Ein P.Nikolaus Endres, der sich gründlich mit der "Methode" Don Boscos beschäftigt und uns bereits als Scholastiker in sie eingeführt hat, wir heute nur noch belächelt. "Jedem Wohl und niemand Wehe" gilt heute in SDB-Kreisen! Ich weiß, warum ich weggegangen bin!
Corinquietum


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 ThomasMoore 25. März 2019 

Lippenbekenntnisse

Zwar wird stets wiederholt, wie wertvoll der Zölibat sei, andererseits wird dieser Wert durch das praktische Handeln ausgehöhlt. Was das dann in der Praxis bedeutet kann man an den orthodoxen und unierten Kirchen sehen: Obwohl ausschließlich zölibatäre Mönche zu Bischöfen geweiht werden und zölibatäre Priester auch unter den Gläubigen als Beichtväter hohe Wertschätzung genießen, werden von den Bischöfen ausschließlich verheiratete Priester in die Pfarreien entsandt, da zölibatäre von den Pfarreien nicht akzeptiert werden, wie mir meine rumänische Verwandtschaft erklärte. De facto führen die zölibatären Mönche somit ein Außenseiterdasein unter den Geistlichen.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die Mission in der orthodoxen Kirche mit dem Aufkommen verheirateter Weltpriester praktisch zum Erliegen gekommen ist. Was auch kaum verwunderlich ist: Welche Priesterfamilie kann sich damit anfreunden, etwa in den Amazonasdschungel zu ziehen? Rücksichtnahme auf Frau und Kinder sprechen dagegen.


21

0
 
 Christiane W. 25. März 2019 

Es reicht nicht,

ein bißchen weniger schlimm zu sein, als die anderen Bischöfe. Und was soll der Satz, es lohne sich zu kämpfen, wenn er selbst dann gar nicht kämpft und sagt, "Der Zölibat darf nicht aufgegeben werden", sondern sich auf eine Beobachterposition zurückzieht? Wir brauchen keine Beobachter als Hirten sondern Kämpfer!


30

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 benedettino 25. März 2019 
 

Die Wahrnehmung in der breiten Masse wird dann die sein: Die wenigen, die sich dann als Diözesanpriester trotzdem für die Lebensform Christi entscheiden und zölibatär leben wollen, werden dann die sein, mit denen irgendetwas nicht stimmen kann, weil sie eben keine Frau haben. Entweder sie sind übrig geblieben, weil sie keine Frau abbekommen haben, sind schwul oder Karrieristen, die das Bischofsamt anstreben. Was da momentan in der Kirche läuft, zielt auf die Zerstörung der Kirche hin. Ihre Feinde sind nicht mehr außerhalb, sondern sitzen mitten drin. Schaut doch nur zu Protestanten, wie es da aussieht, wenn es immer flacher und der Welt angepasster wird. Das sollte doch den Bischöfen eine Lehre sein. Nein, sie kapieren es scheinbar nicht, oder zerstören sie vielleicht doch mutwillig?


38

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 Bernhard Joseph 25. März 2019 
 

Am deutschen Wesen soll wieder mal die Welt genesen?

So scheint es zumindest der Großteil der deutschen Bischöfe zu sehen. Man sucht die Gunst der Stunde eines theologisch äußerst schwachen Papstes zu nutzen, um die Kirche fundamental zu verändern, wobei betont werden muss, nicht zum Guten!

Man müsste völlig naiv sein, wenn man glaubte, es würde bei den sogenannten "viri probati" - was immer das auch heißen mag - bleiben. Nicht lange und das Priesteramt für Frauen stünde auf der Agenda der deutschen Abrißbischöfe, die scheinbar unter ihrem Hirtendasein schwer zu leiden haben.

Da aber die Welt nicht Deutschland ist, auch wenn dies die deutschen Bischöfe glauben möchten, könnte die Destruktion des Katholischen vielleicht doch noch ausfallen. Hier geht es ja schlicht ums Ganze des Glaubens und da kann es Kompromisse nicht geben, denn eine halbe Wahrheit ist immer auch ein halbe Unwahrheit. Darum sagt ja Jesus: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen (Mt 5,37).


28

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 Gandalf 25. März 2019 

Auf Distanz zu Marx

Oster geht mit der Aussage über Sex. klar auf Distanz zu Marx, gut so!


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 gebsy 25. März 2019 

Die Hinführung

zum Schlüsselerlebnis wird doch im Ausbildungsrahmen für Priester und Ordensleute vorhanden sein:
http://www.kathtube.com/player.php?id=32472
Ein Erlebnis macht viele Fragen überflüssig ...


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