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Passauer Bischof warnt vor Kirchenspaltung

27. Mai 2019 in Aktuelles, 47 Lesermeinungen
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Bischof Oster: „Es gibt aus meiner Sicht eine breite Mehrheit innerhalb unserer Kirche und innerhalb unserer theologischen Wissenschaften, die den Katechismus für überaus problematisch halten."


Passau (kath.net)
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat am Freitag am Abend in einer Predigt anlässlich der Ausrufung der Maria-Hilf-Woche und des 5. Jahrestages seiner Bischofsweihe an die Muttergottes erinnert. "Maria hilf! Ein Ruf der Christen, die Mutter des Herrn möge uns in den Mitteln stärken, die wir in solchen Kämpfen haben – und mit denen sie selbst gekämpft hat: Das Gebet, die Buße, die Demut, der Liebesdienst am Nächsten, die Treue zu Christus auf all seinen irdischen Wegen – bis zur Folter des Kreuzes und darüber hinaus."

Nach Einschätzung von Bischof Oster gibt es derzeit eine der schwersten Krise der Kirche seit der Reformation vor 500 Jahren. "Und tatsächlich, liebe Schwestern und Brüder, meine ich Anzeichen zu sehen, die der Zeit der Reformation durchaus ähnlich sind. Das Vertrauen in die Kirche, in ihre Lehre und in viele ihrer Vertreter ist fundamental erschüttert. Die Glaubwürdigkeit von uns Amtsträgern ist massiv beschädigt."

Der Passauer Bischof erinnerte dann aber daran, dass in Christus allein das Heil sei und kritisiert in dem Zusammenhang eine Mentalität, die meint, dass angesichts eines so barmherzigen Gottes ohnehin alle in den Himmel kommen. Die Beichte als das Sakrament der Versöhnung sei nahezu verschwunden. An der Eucharistie, der Quelle und dem Höhepunkt allen kirchlichen Lebens, nehmen durchschnittlich 90 Prozent der getauften Katholikinnen und Katholiken nicht mehr teil.


Oster erinnert auch an die 100 000 Abtreibungen in einem der reichsten Länder der Erde. "Wir erleben auch, wie Menschen, die für ein klassisches Familienideal oder den Lebensschutz von der Empfängnis bis zum letzten Atemzug eintreten, ideologisiert und in die braune Ecke gestellt werden."

Der Glaube bleibe aber für Oster der Maßstab, der ihn leite. Er halte beispielsweise die Inhalte unseres Katechismus für wahr. Er habe auch bei seiner Bischofsweihe feierlich versprochen, eben diesen Glauben auch zu schützen und zu verteidigen. "Und hier sind wir schon beim ersten Problem: Es gibt aus meiner Sicht eine breite Mehrheit innerhalb unserer Kirche und innerhalb unserer theologischen Wissenschaften, die den Katechismus für überaus problematisch halten."

Im Zusammenhang mit einer Debatte um Entwicklungsmöglichkeiten des Glaubens müsse man laut Oster unterscheiden lernen, was denn wirkliche und wahrhaftige Vertiefung sei. "Viele der heute gängigen Forderungen zu den klassischen Reizthemen zielen aus meiner Sicht eher in die zuletzt genannte Richtung: Sie drehen sich in den meisten Fällen um Sexualität und/oder um das Verhältnis der Geschlechter zueinander." Oster warnte davor, dass bei dem Thema letztlich eine erneute Kirchenspaltung drohe, „weil mit solchen Veränderungen zugleich Kernpunkte der Offenbarung berührt werden und diese nach meiner Einschätzung verfälschen und eben nicht weiterentwickeln würden“.

Der Passauer Bischof erinnert auch daran, dass bei substantiellem Wachstum im Glauben die katholische Profilierung ausdrücklich zunehme. "Und ich sehe es eben nicht dort, wo die Liberalisierung unserer Überzeugungen um sich greift. Im Grunde kenne ich keinen einzigen Ort, wo Liberalisierung in diesem genannten Sinn fruchtbar wäre und zu Wachstum in diesem Sinne führt."


Kath.net-VideoBlog - Montag #15 - Mit Philipp Knapp - Hilfe; ich soll kleiner werden, soll ich? from kath.net on Vimeo.

Bistum Passau - "Fünf Jahre Bischof Stefan Oster"



Foto Bischof Oster (c) Dionys Asenkerschbauer/Bistum Passau


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Lesermeinungen

 lesa 31. Mai 2019 

Irrlehrer können beliebig schalten und walten.

@Montfort: Danke für die "Kurzkatechese: "Tja, erstens ist es immerhin die Kirche als Gemeinschaft gewesen, die den verbindlichen Kanon der Hl. Schrift erstellt hat (erst Luther hat seine späteren Änderungen nach eigenem Gutdünken - sprich: willkürlich und im Alleingang - durchgesetzt und das verschleiernd "sola scriptura" genannt).
Und zweitens ist die Quelle aller kirchlichen Normen die göttliche Offenbarung, die in der Hl. Schrift gegeben ist, sich allerdings als "grundlegende Norm" nur im rechten Verständnis der Glaubenstradition erschließt."
Manche wollen das einfach nicht wissen. Halten sie sich für zu gescheit, um das Wort der Bibel "Bevor du redest unterrichte dich?" anzufwenden oder würden sie ihre irrigen Thesen dann nicht mehr durch die Lande trompeten können? Wie z.B. gestern ein theologisch ungebildeter Pfarrer: "Es steht nicht in der Bibel, dass Frauen nicht Priester werden dürfen." Gute Nacht, Kirche!
Kostbar ist jeder Hirte, der die Wahrheit öffentlich ausspricht!


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 Msgr.Westenfeld 31. Mai 2019 

Seien sie weiterhin mutig

Bischof Stefan Oster ist sehr wohl einer der qualifiziertesten und intelligentesten ebenso gläubigsten unt er den deutschen Bischöfen. Dagegen kann sicher keiner etwas sagen. Natürlich gibt es an jedem Verhalten eines Menschen - und bekanntlich ist ein Bischof auch ein Mensch(!!!)das eine oder andere zu bemängeln. Ich würde denjenigen Bischöfen raten, die in ihrer Haltung einander nahestehen, sich zu vereinigen und einander zu bestärken. Das könnte sich dann auch auf den einen oder anderen der Bischöfe ermutigend auswirken, der vielleicht in Sorge um sein Ansehen bei manchen seiner Kollegen ist Natürlich braucht auch ein Bischof für seinen pastoralen Dienst geistliche und menschliche Kraft. Diese braucht Gemeinschaft und Zusammenhalt. Diese brauchen wir heute alle. Bischöfe, Priester und Laien. Lassen wir uns nicht euseinanderdividieren- stehen wir zusammen. Wir haben eine gute Basis. Und Bischof Oster danke ich sher. Er steht nicht allein.


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 gebsy 31. Mai 2019 

Parteiungen

waren bereits dem Hl. Paulus bekannt und wurden von ihm scharf verurteilt.
Da es nur eine Wahrheit in der Person Jesu gibt, werden Spaltungen naturgemäß durch Lügen provoziert.
Wie kann ich sicher sein, nicht vom Weg, der Wahrheit und dem Leben abzuweichen? Der sicherste und kürzeste Weg zu Jesus ist MARIA ...


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 Montfort 31. Mai 2019 

@Couperin - Von einem Theologieprofessor hätte ich mir mehr erwartet!

Sie schreiben: "Katechismuis als Norm? Bisher dachte ich, die Bibel sei die Norm."

Tja, erstens ist es immerhin die Kirche als Gemeinschaft gewesen, die den verbindlichen Kanon der Hl. Schrift erstellt hat (erst Luther hat seine späteren Änderungen nach eigenem Gutdünken - sprich: willkürlich und im Alleingang - durchgesetzt und das verschleiernd "sola scriptura" genannt).

Und zweitens ist die Quelle aller kirchlichen Normen die göttliche Offenbarung, die in der Hl. Schrift gegeben ist, sich allerdings als "grundlegende Norm" nur im rechten Verständnis der Glaubenstradition erschließt.

Es würde mich wundern, wenn Sie ein "wörtliches Verständnis" der Hl. Schrift als "normativ" ansehen würden.

Da das Christentum keine "Buchreligion" ist, braucht es im gemeinsamen Glauben auch ein gemeinsames Verstehen in Beziehung zum dreieinen Gott - deshalb gibt es normative Glaubensbekenntnisse und deren erläuternde Erklärung in der Glaubens- und Sittenlehre der Kirche, die auch normativ ist.


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 winthir 29. Mai 2019 

meine Begeisterung (s. mein Beitrag von gestern), hat sich etwas gelegt.

ich bin dort (bei der website von Bischof Oster, Passau) trotz meiner gestrigen Anmeldung immer noch nicht freigeschaltet, zur Kommentarfunktion.

kath.net war da eindeutig schneller, damals, und technisch viel besser.


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 Tonika 29. Mai 2019 
 

Diese Mehrheit soll gehen.Wir dürfen nicht zulassen, dass getaufte Heiden unsere Kirche ruinieren.


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 pjka 28. Mai 2019 

Mangel an Bildung

Die Kirche hat in der Vergangenheit viel zu leicht die Lehrerlaubnis erteilt an Lehrer, die selbst nicht Glauben und / Ode rnicht praktizierende Christen sind. Sie können den Glauben nicht vermitteln. Der Diskussion um das Zölibat begegne ich immer mit der FRage, ob mein Gegenüber denn die Vorteile des Zölibates kenne. Wenn er das verneint frage ich, ob er denn die Vorteile kenne , die die Kirche nennt. Das führt ihm vor Augen, daß er ein Urteil hat ohne sich vernünftig damit zu befassen. Und das ist symptomatisch für viele Bereiche. Auch Maria 2.0 entspringt einem Mangel an Bildung, deren Vermittlung Aufgabe der Kirche ist.


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 hape 28. Mai 2019 

@Wunderer

Da können Sie ruhig noch weiter zurückblicken. Ich erinnere an den Anti-Modernisteneid, der 1910 von Papst Pius X. eingeführt wurde, nachdem dieser mit der Enzyklika Pascendi Dominici gregis die Gefahren des Modernismus gut beschrieben hatte.

Dem wiederum ging der Syllabus errorum voraus, mit dem Papst Pius IX. sogar schon 1864 versuchte, die Kirche vor dem Modernismus zu bewahren. 1967 schaffte Papst Paul VI. den Anti-Modernisteneid wieder ab. Heute stehen wir vor einem Schisma.

Mit anderen Worten: die Probleme im Zusammenhang mit dem Modernismus werden von der Kirche schon seit 155 Jahren nicht gelöst.


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 lesa 28. Mai 2019 

Gemeinsam hoffen

@Ad Verbum Tuum: Danke,(Ein)verstanden!


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 Wunderer 28. Mai 2019 
 

Das Schisma ist doch schon länger da

Die Kirchenspaltung gibt es doch schon länger. Das wurde doch deutlich an der Ablehnung der Enzyklika Humanae Vitae durch die Mehrheit der damaligen Bischöfe. Die Tatsache, daß Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wurde da zur Disposition gestellt.
1968 war der Bruch und das thematisierte Papst Benedikt XVI. in seinem hochaktuellen Brief, der ja kurz vor Ostern veröffentlicht wurde.
Der Riß ist ein tiefgreifender geistiger Riß und nur, weil viele sich arrangiert haben mit der Unwahrheit, ist er noch nicht so deutlich ersichtlich geworden. Aber man kann das immer weniger vertuschen und will es nicht recht wahrhaben.
Das Schisma mit Christus und Seiner Kirche ist da.


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 Ad Verbum Tuum 28. Mai 2019 

@lesa

ja freilich, unsere christliche Hoffnung stirbt gar nicht -
es bezog sich ja nur auf die aktuelle konkrete Form der Kirche in D, daraufhin hatte ich Ihren letzten Satz gelesen & interpretiert:
"Aber wenn nun immer mehr Hirten öffentlich zum Glauben stehen, könnte sich das Blatt wenden."
In der Hoffnung verbunden ...


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 winthir 28. Mai 2019 

Volltext lohnt sich, schrieb Katholik.

ja. Volltext habe ich gelesen.

Und die Leserdiskussion auch :)

da schreibt nämlich Bischof Stefan Oster auch mit. In der Diskussion. Ob ich in allem seiner Meinung bin, finde ich da zweitrangig. wichtig finde ich: Der diskutiert! im Internet! Das soll ihm erst mal ein Bischof nachmachen. Hut ab!


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 winthir 28. Mai 2019 

Kirchenspaltungen -

gab und gibt es immer wieder.

Die Große Kirchenspaltung zwischen Ost- und Westkirche, die Katharer, die Waldenser, die Lutheraner, die Reformierten, die Pilgerväter, die Hugenotten, die Altkatholiken, die Pius-Brüder, usw. (um alles aufzuzählen, müßte ich wohl ein zehnbändiges Werk schreiben).

Irgendwie scheint das in uns Menschen angelegt zu sein.

ich sehe die Sache mit Gelassenheit (lat.: "hilaritas"), und bleibe Christ (röm.-kath.).


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 lesa 28. Mai 2019 

Gott kann Bitten erhören auf eine Weise die unser Denken übersteigt.(Phil)

@Ad Verbum Tuum: Ihre Überlegungen sind realistisch. Und Sie fragen: "Die Hoffnung stirbt zuletzt"?
Antwort: Sie stirbt GAR NICHT! Denn:
@Diadochus: Die derzeitigen Strukturen sind teilweise eine Gefangenschaft. Aber "Das Wort Gottes ist nicht gefesselt" (Hl Paulus) Ungeachtet dieser Strukturen, die blockieren, weil unchristliches Machtstreben sie bestimmt, sehen wir in dieser Kirche unübersehbare Zeichen, dass der Geist Gottes auf anderen Wegen eine Sammlung in den mystischen Leib Christi hinein bewirkt. (Z. B. Neuevangelisationsoasen u. -medien)Es ist Karsamstag. Aber der die Fäden in der Hand hat, der Auferstandene lebt und wirkt. Er hat Mittel und Wege, die wir gar nicht ahnen können, weil seine Möglichkeiten größer sind als unsere Denkkategorien.
(vgl Phil 4)
An uns ist es, zu beten und die Wahrheit zu bezeugen (wenn nötig auch mit Worten, wie der Hl. Franziskus rät)
@Nummer 10: Die Gospa geht voran, am Abend, am Übergang vom Tag in die Nacht, hin zum Morgen der Ewigkeit.


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 Paissios 28. Mai 2019 
 

Wer und was ist gemeint?

Die Kritik hat sehr viel Substanz.

Leider fehlen Namen.

Gemeint sein können nur Papst Franziskus, Kardinal Marx, Bischof Bode, Erzb. Becker, u.a.; und natürlich 95 % der Theologenschaft.

Weil eine Irrlehre mehr benannt wird, können sich selbige ungehindert ausbreiten. Der rechtgläubige Christ befindet sich darum immer schon in Spaltung (des Schwertes des Evangeliums) zu den vereinnahmenden Mächten dieser Welt. Im Gebet allerdings bittet er Gott um die Einheit und Heilung der Wunde der Spaltung(en).

Die Bestandsaufnahme gibt folgendes her: Man hat in einem pluralistischen synkretistischen Gebilde einen Einheitsbrei hergestellt und versucht im Nachhinein festzustellen, was das überhaupt ist: eine Wurst oder ein Kuchen? Einige ganz schlaue fragen: Wo ist der Koch? Aha, viele Köche. Hat einer das Rezept? Einer schreit: "Da ist ein Buchstabe vom Evangelium drin." Ein anderer: "Und vom Koran." Ein dritter: "Und ganz viel leckere Esoterik und Weltanschauung." Trockenbrot ist mir lieber


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 Paissios 28. Mai 2019 
 

Namen werden nicht genannt.


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 nazareth 27. Mai 2019 
 

Danke lieber Herr Bischof Oster! @"sie sehen den Katechismus kritisch" oder sollten sie fairerweise wahrheitshalber sagen, sie sehen ihre Denk- und Lebensweise im Licht des Katechismus durchaus kritisch? Was muss ich dann ändern? Gesetz oder Lebensstil?


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 Wunderer 27. Mai 2019 
 

Zurück zu den Wurzeln

Ich meine, daß das Hauptproblem heute ist, daß nicht erst jetzt, sondern seit Jahrhunderten und immer mehr Kirche und Kultur, Wissenschaft usw. auseinanderklafften. Die Kirche ist weithin allein in diesem anderen kulturellen Umfeld und viele
paßten und passen sich in der Kirche dem an.

Das Judenchristentum wurde in die gr.-röm. Welt der Heiden verkündet und konnte aufgenommen werden, weil der Herr für alle gekommen ist. Grieche oder Römer zu sein und Christ zu sein, waren kein Widerspruch, sondern beides ergänzte sich und wurde zu einer Einheit. Trotzdem mußte das wahre Christliche immer wieder neu gesagt werden wie es der hl. Benedikt von Nursia getan hatte und nach ihm so viele wirkliche Reformer, auch Päpste natürlich.
Heute stehen wir an einer Weggabelung wo es gilt, das eigentlich Christliche, seine Wurzeln wieder offenzulegen für uns Christen selbst und hin zur Umgestaltung auch der zeitgenössichen und oftmals gegenchristlichen Kultur. Wir müssen und sollen Salz sein.


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 Diadochus 27. Mai 2019 
 

Scherben

Die Predigt von Bischof Oster kommt mir so vor, als verbliebe ihm nur noch, die Scherben und das zerbrochene Porzellan zusammenzukehren. Scherben, die die liberale Theologie hinterlassen hat, die den katholischen Glauben zerschlagen hat. Bischof Oster hat das erkannt, ist aber in den Strukturen gefangen. Er kann da gar nicht mehr dagegen reagieren. Da würde er sein ganzes Bistum gegen sich aufbringen. Dennoch, er muss gegensteuern, auch wenn der Wind eisig ist. Die Zeit der Gemütlichkeit ist definitiv vorbei. Klug genug ist er. Das traue ich ihm zu.
@Georgina, es freut mich für Sie, dass Sie den Weg zur Petrusbruderschaft gefunden haben. Da bin ich auch dankbar.


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 Nummer 10 27. Mai 2019 

jarhzehntelange Irrlehre-Verkündigung zeigt nun verdorbene Früchte

Liebe Leser,
tja, kein Wunder, wenn jahrzehntelang vom Glauben abgefallene "Hirten" verdorbenes Saatgut = Irrlehre ("es gibt keine Hölle" usw.) ausgebracht haben: Die Hirten in Deutschland führen ihre Herde in die Irre. Jesus kann wieder wie vor ca. 2000 Jahren aufstehen und sagen, dass die Pharisäer den Menschen den Weg in den Himmel versperren statt öffnen!
Es wurde jahrzehntelang schon Verrat an Jesus Christus durch Verführung der Herde praktiziert. Kein Wunder, dass darauf massiver Glaubensabfall folgt.
Gott sei Dank sendet die Barmherzigkeit Gottes unsere himmlische Mutter Maria nach Medjugorje, sehr treffend formuliert sie in der jüngsten Botschaft vom 25.5.19!
Helfen wir unseren Hirten durch Gebete und Opfer, dass Gott die Verfehlungen vergibt und Deutschland eine tiefe Bekehrung zu Jesus Christus durch die Liebesflammen des Hl. Geistes, durch die Hl. Herzen Jesu und Mariens empfangen dürfen!
Ich glaube an Gott ... Vater unser ..., Gegrüßet seist du, Maria ..., Ehre sei dem V...


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 lesa 27. Mai 2019 

Tradition ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt (M. Thurian)

@bernhard_k: Danke! Die Hl. Schrift ist ja sogar selber eine Frucht des lebendigen Überlieferungsvorganges der Kirche. @Der Katechismus als zeitgebundenes Kompendium der Kirche zu bezeichnen scheint doch stark verkürzt. Der Katechismus fasst die Lehrtradition der Kirche zusammen. Wenn es im Laufe der Geschichte zu einer gewissen Neugestaltung kommt, so beinhaltet und schützt er doch das von Gott Geoffenbarte. Denn "Tradition, das ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt." (M. Thurian)
Wie es gestern im Evangelium hieß "erinnert der Hl. Geist an all das, was der Herr gesagt hat". Erinnern nicht nur als Gedankenstütze, sondern als lebendige Geistmitteilung, gewissermaßen eine Gegenwärtigsetzung von Wahrheit.
"Zu glauben ist das, was in allen katholischen Gemeinden unvermindert und unverändert seit der Zeit der Apostel als christliche Lehre von einer Generation an die andere weitergegeben wird" (hl. Irenäus von Lyon)Im Katechismus ist dies nachzulesen.


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 Paissios 27. Mai 2019 
 

Illusion

"Es gibt aus meiner Sicht eine breite Mehrheit innerhalb unserer Kirche und innerhalb unserer theologischen Wissenschaften, die den Katechismus für überaus problematisch halten."

Dem stimme ich zu.

@Winrod: "Nein, es ist keine breite Mehrheit, sondern eine aktiv sich nach vorne drängende Minderheit. Die leider schweigende Mehrheit steht treu zum Katechismus."

Die schweigende der Lehre des Katechismus treu ergebene Mehrheit der Gläubigen ist in meinen Augen eine Illusion.

Es gibt nämlich, wie Bischof Oster es anspricht, eine Zweiteilung oder einen Riss unter/zwischen den Gläubigen.

Die einen (die Mehrzahl) denken liberal und haben mit dem Katechismus überhaupt nichts am Hut. Die Minderheit, die sich eigentlich nur "gläubig" nennen dürfte, wird gerade von diesen liberalen Katholiken als fundamentalistisch verschrieen.

P. Franziskus und die liberalen Katholiken verlassen das Maß jeder verträglichen Situationsethik (, die es ja in der Pastoral durchaus als 'Übergang' gibt).


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 bernhard_k 27. Mai 2019 
 

@Couperin

Die Kath. Kirche atmet schon immer mit zwei Lungenflügeln, der Hl. Schrift sowie der Tradition!

Eine "zukünftige" Tradition kann es aus der Gegenwartsperspektive logischerweise gar nicht geben ...


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 schlicht 27. Mai 2019 
 

Neues aus dem Bistum Osnabrück

gestern musste ich wieder in der Heiligen Messe Fürbitten vernehmen, die ausschließlich politischer Natur waren. "Fridays for future", Europawahl(mit versteckter Wahlempfehlung) etc. und natürlich wieder eine Predigt (immerhin von einem Pfarrer), die der Schönheit des gestrigen Evangeliums in keinster Weise gerecht wurde. Dafür müßte niemand Theologie studieren...
Die Predigt von Bischof Oster hat anscheinend wesentlich mehr Substanz gehabt. Er und andere Bischöfe, die man für treue Verfechter des Glaubens hielt, haben aber in letzter Zeit verwirrende/uneindeutige Erklärungen abgegeben und auch Ihre Enthaltung bei dem synodalen Weg zur Sexualmoral hat mein Vertrauen in sie erschüttert.


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 Couperin 27. Mai 2019 
 

@Rolando

Jeder Katechismus ist ein - durchaus zeitgebundenes - Kompendium. Das zeigt in Blick in die Geschichte der Katechismen.


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 wedlerg 27. Mai 2019 
 

Politische Interessen

Ein noch wichtiger Punkt sind die pol. Interessen in den Kirchenapparaten.


So sind die Sozialverbände (durchaus wichtige Einrichtungen) längst zu mächtig und politisch problematisch ausgerichtet: Man verdient nicht nur an der Kirchensteuer (obwohl viele Mitarbeiter ungläubig oder säkular-gläubig sind), sondern übernimmt auch linksextreme Positionen in der Entwicklungshilfe, in Klimapolitk, in Gender- und Frauenfragen. Man ist linker als die Befreiungstheologen. Die Sprache mit der z.B. Brasiliens (von Christen weit mehrheitlich gewählter) Präsident beschimpft wird, ist reiner Marxismus.

Diese Leute profitieren von Migration mit Mrd-Umsätzen, allein in D, von Abtreibungs- und Gender-Kampagnen. Verteufelt wird alles, was den Armen helfen könnte (siehe link).

Diese Gruppen haben natürlich ein valides Interesse daran, dass die Kirche nicht der Wahrheit auf den Grund geht.

www.keckl.de/texte/MISEREOR.pdf


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 Smaragdos 27. Mai 2019 
 

"Es gibt aus meiner Sicht eine breite Mehrheit innerhalb unserer Kirche und innerhalb unserer theologischen Wissenschaften, die den Katechismus für überaus problematisch halten."

Das trifft selbst auf viele Priester und leider sogar Bischöfe zu, die den Katechismus am liebsten umschreiben würden. An die Möglichkeit, in sich zu gehen und reumütig umzukehren, um zur Lehre der Kirche zurückzukehren, denken sie vermutlich schon gar nicht.


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 kurz 27. Mai 2019 
 

Kirchenspaltung kommt vom Teufel, Jesus Christus will die Einheit der Gemeinde in der Liebe!

Kirchenspaltung kommt vom Teufel, Jesus Christus will die Einheit der Gemeinde in der Liebe!
Spaltung kann nur durch Streit entstehen. Aber Streit ist nicht in der Liebe. Das heißt Streit kommt vom Satan. Der Satan möchte, dass die Kirche immer mehr in einzelne Glieder zerfällt, sowie das aktuell bei den Protestanten geschieht. Fast jede Gemeinde hat dort seine eigene Lehre.
Aber Jesus Christus möchte die Einheit der Kirche. Darum bittet er und dass seine Jünger sich untereinander Lieben. Die Liebe bleibt ewig, das Wissen bläht auf!
John 12,21-23
ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich.
Die Früchte der Spaltung hat man schon erlebt als sich die Protestanten abgespaltet haben. Beschimpfungen und Streit gegeneinander, Aufbau einer Gegenkirche ja sogar Krieg Bruder gegen Bruder im Namen des Herrn Jesus Christus. Solche Früchte bringt nur der Satan hervor.


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 ottokar 27. Mai 2019 
 

Gedanken zur Gründung Seiner Kirche

Das entscheidende Problem vieler Mitglieder der Kirche, ob Laien oder Geistliche, ist der besserwisserische, egoistische Ungehorsam gegenüber dem Willens ihres Gründers Jesus Christus. Zu Petrus hat Christus gesagt: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich m e i n e Kirche bauen. Und dazu hat Jesus Christus ganz klare Anweisungen gegeben und wir sind nicht berechtigt diese Anweisungen besserwisserisch nach unseren Wünschen zu ändern. Denn er hat nicht gesagt: Auf diesen Felsen will ich e i n e Kirche bauen, sondern er hat gesagt: Auf diesen Felsen will ich m e i n e Kirche bauen. All diejenigen, die ausrufen "wir sind Kirche" , wollen (irgend)eine Kirche und glauben alles besser zu wissen, als das, was uns der Kathechismus lehrt. Sie wollen nicht s e i n e Kirche, die wollen ihre eigene Kirche.Aber es bleiben Jesu Worte: Die Pforten der Unterwelt werden sie (die vom Herrn gegründete Kirche) nicht überwältigen.Danke Bischof Oster!


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 Rolando 27. Mai 2019 
 

Couperin

1 Tim 3,15 „Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist“.
Die Kirche ist die Säule der Wahrheit, somit ist es der Katechismus, da er die einzige legitime Auslegung der Hl. Schrift ist. Das protestantische, „die Schrift alleine“ ist nicht biblisch, sondern öffnete der Fehlinterpretation Tür und Tor. Zur Bestätigung der Auslegung durch die Kirche gehört auch noch 2 Petr 1,20 „Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden“. Wieviele Bibelwissenschaftler und moderne Theologen verbreiten Irrlehren, weil sie ihrem eigenen Vogel folgen, jedoch den Hl. Geist, der in seiner Fülle nur in seiner Kirche wirken kann, ignorieren.


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 edith7 27. Mai 2019 
 

Spaltung mitten durch die Gemeinden

Die Spaltung geht längst mitten durch die Gemeinden. Dabei sollte eigentlich klar sein, dass der Katechismus das verbindliche katholische Fundament ist.
Wer dem Katechismus entgegengesetzte Positionen vertritt, stellt sich außerhalb des kirchlichen Rahmens.
Schade, dass Bischof Oster nicht "Maria 2.0" als Spalter beim Namen nennt: Mit ihren "thesenartigen" Forderungen, die am Ursprungsort der Initiative in der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster an die Kirchentür angeschlagen wurden, wird die Lutherische Assoziation bewusst gesucht und als Antriebskraft genutzt.
Hier wurde „Reformation 2.0“ inszeniert, und es ist unausweichlich, dass die deutschen Bischöfe unmissverständlich Stellung nehmen, statt mit Wecken falscher Hoffnungen und Vertröstungen erneut den notwendigen Schnitt zu verschleppen.


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 lesa 27. Mai 2019 

Vielleicht doch noch nicht zu spät

Vielen Dank, Herr Bischof! Umfassend, prägnant, eindeutig und verständlich. Vor allem das Ansprechen des "Kerns der Sache"! Was vom Schöpfungsbericht an die Grundlage unseres Menschseins darstellt und in der Erlösungsordnung erst recht nicht missachtet werden kann, ohne dass die Kirche sich von Christus entfernt, sich wieder abspaltet, zerfällt, ist Schutz und Voraussetzung gedeihlichen Lebens.
@hape: Wie Sie sagen: Inzwischen ist es wohl leider nicht mehr eine schweigende Mehrheit, die dem Glauben treu ist, der Großteil kümmert sich nämlich einen Deut um seine Inhalte und kennt sie auch nicht mehr. Wahr ist, was den Ohren schmeichelt und das wird noch religiös verbrämt. Die Verdrehtheit wird von vielen mit dem "zeitgemäßen Glauben" verwechselt. Die "Ellbogenleute" mit ihrem Durchsetzungswillens um der Selbstbehauptung willen nutzen die allgemeine Ausgehöhltheit. (siehe Maria 2.0)
Aber wenn nun immer mehr Hirten öffentlich zum Glauben stehen, könnte sich das Blatt wenden.


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 wedlerg 27. Mai 2019 
 

Mehrheiten

Die Mehrheit der "Theologen" glaubt nichts. Das liegt v.a. daran, dass sich hier die Netzwerker an den Unis gegen die Glaubenden durchgesetzt haben. Die Mehrheit der Taufscheinchristen glaubt wenig, weil sie die Theologie der Theologen vorgesetzt bekommt, die man nicht glauben kann. Sie glaubt allerdings auch nichts, weil sie sich mit anderen weltlichen Dingen betäubt.

Und in dieser Leere gedeihen dann Klima"schutz", LGBT, et al. Und das nutzen dann wieder die Theologen der ersten Art.

Die Mehrheit der Kirchgänger muss das ganze tragen, was die Desinteressierten und die Theologen verbocken.


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 Couperin 27. Mai 2019 
 

Katechismuis als Norm?

Bisher dachte ich, die Bibel sei die Norm.


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 Ginsterbusch 27. Mai 2019 

Die Spaltung ist doch schon da

Wie @Sebi1983 richtig bemerkt, sind es eine Vielzahl von Hirten, die den katholischen Boden verlassen haben.
Diese kreieren sich, bis in die höchste Ebene hinein, ihre „eigene Kirche“, die mit der katholischen Lehre nicht mehr viel gemeinsam hat.
Ich bleibe bei dem, was ich von JPII und Benedikt XVI gelernt habe. Deshalb habe ich schon manche kirchliche „Veranstaltung“ verlassen und die verbliebenen katholischen Hirten gesucht. Diese findet man in der Regel in den Dörfern.
Sehr geehrter Bischof Oster, auch SIE sind ein Teil der DBK und auch SIE sind bei der Häresie gegen die Gottesmutter NICHT aufgestanden. Deshalb: fangen Sie am besten bei sich selbst an.


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 Antonia54 27. Mai 2019 

Das habe ich auch festgestellt,

Je lauer der Christ desto mehr Möglichkeiten werden akzeptiert, und die Eindeutigkeit der Lehre der Kirche wird in Frage gestellt. Heiliger Erzengel Michael verteidige uns gegen die Mächte des Bösen!


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 SpatzInDerHand 27. Mai 2019 

@Winrod: da wo ich wohne, steht leider schon lange mehr keine "schweigende Mehrheit

treu zum Katechismus"! SIE scheinen ja noch im gelobten Land zu leben...


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 Winrod 27. Mai 2019 
 

Breite Mehrheit?

Nein, es ist keine breite Mehrheit, sondern eine aktiv sich nach vorne drängende Minderheit. Die leider schweigende Mehrheit steht treu zum Katechismus.
Meine Schwester bercihtete mir von einem Sonntagsgottesdienst, in dem die Predigt durch eine Meditation inklusive einem Grönemeier-Song ersetzt wurde.
Besucher des Gottesdienstes waren vorwiegend ältere Menschen. Sie sagte wörtlich: "Da wird drauflos experimentiert und nach uns ( den treuen Gottesdienstbesuchern ) fragt niemand."


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 Sebi1983 27. Mai 2019 
 

Beängstigend!

Es ist wirklich beängstigend, wenn Bischöfe mittlerweile vor einer Kirchenspaltung warnen müssen; andere Bischöfe (v.a. Overbeck, Bode) diese durch ihre unverantwortlichen Äußerungen befördern.


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 Herbstlicht 27. Mai 2019 
 

@hape

Ich sehe es wie Sie:
"Im Grunde kann man die Spaltung nur noch feststellen. Sie ist längst allgegenwärtig und nicht etwa eine Gefahr, die erst bevorstünde."

Man kann es aber auch noch drastischer sagen:
Die Spaltung ist längst da - nur noch nicht offiziell verkündet.
Es ist mir ein Rätsel, wie beide Gruppierungen je zusammenfinden sollen, die sich inzwischen doch so fremd geworden sind. Das reicht ja schon bis in den Privatbereich hinein.


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 JBE 27. Mai 2019 
 

Leider haben sich viele Hirten und Theologen vor allem in den deutschsprachigen Ländern schon weit vom Glauben und seinen Inhalten entfernt und versuchen nun auch das Bollwerk des KKK noch zu entfernen oder durch eigene Konstruktionen entsprechend dem Zeitgeist zu ersetzen. Auch P.Franziskus vertritt ja die These der Barmherzigkeit für alles und alle sodass man sich eigentlich nicht mehr bemühen muss.
Ich befürchte,wenn dieses Pontifikat noch lange dauert,wird sich eine Spaltung nicht mehr vermeiden lassen.


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 hape 27. Mai 2019 

Zu spät.

Die Warnung vor einer weiteren Kirchenspaltung kommt zu spät. Denn im Grunde kann man die Spaltung nur noch feststellen. Sie ist längst allgegenwärtig und nicht etwa eine Gefahr, die erst bevorstünde. Entspr. wird die Ursache der Krise jeweils anders erklärt. Ein Katholik, für den der KKK geistliche und moralische Norm ist, begründet die Krise mit dem allzu liberalen Reformkatholizismus. Der Reformkatholik dagegen begründet dieselbe Krise damit, dass der KKK dem Zeitgeist hinterher hinkt. Schade, dass Bisch. Oster die röm.-kath. Lehre nur als seine Privatmeinung darstellt. Als ob es daneben noch andere katholische Lehren geben könnte. Nein! Die gibt es eben nicht! Diejenigen, die, wie Bisch. Oster selbst sagt, Kernpunkte der Offenbarung verfälschen, haben die röm.-kath. Kirche längst verlassen. Sie hängen allerdings noch an den Fleischtöpfen der Kirche. Das macht die Sache so kompliziert.


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 Georgina 27. Mai 2019 
 

Glaubenskurs - Katechismus

Ich bin seit 12 Jahren katholisch. Seit einem Jahr habe ich die St. Petrusbruderschaft entdeckt. Dort erhalten wir regelmässig Erwachsenen-Katechese aus dem Katechismus. Erst seither, weiss ich, was „katholisch“ bedeutet. Ich bin zutiefst dankbar, dass es sie gibt!

Gott segne die Petrusbruderschaft und schenke Ihnen viele Berufungen!


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 Katholik 27. Mai 2019 

Volltext lohnt sich!

stefan-oster.de/maria-hilf-die-kirche-in-der-welt-von-heute/


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 bernhard_k 27. Mai 2019 
 

Vergelt's Gott vielmals!

Danke lieber Bischof Oster!


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 horologius 27. Mai 2019 
 

Kein einziger Ort,

wo Liberalisierung fruchtbar wäre. Wie wahr!! Wachstum kommt aus der Fülle, nicht aus Reduktion und Anpassung.


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 doda 27. Mai 2019 

Diese Predigt ist ein Glaubenszeugnis!


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