Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  14. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht
  15. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

Ehe für alle – „Hier bietet man für Ungleiches die gleiche Lösung an“

17. September 2019 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Scheidender evangelischer Bischof Abromeit: „Ich halte die Öffnung der Ehe, die wir im Moment erfahren, für ein Zeitgeistphänomen.“


Greifswald (kath.net) „Ich halte die Öffnung der Ehe, die wir im Moment erfahren, für ein Zeitgeistphänomen.“ Das sagte der scheidende Greifswalder Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche, Hans-Jürgen Abromeit, im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“. Die Ehe von Mann und Frau, die schöpfungstheologisch sowie durch Jesu Verkündigung begründete sei, habe ihre große Zukunft erst noch vor sich. Zwar könne er verstehen, „dass aus dem Gefühl heraus, dass bisher homosexuell liebende Menschen sich diskriminiert gefühlt haben und es auch waren“, gesagt werde, dass sie jetzt auch eine Ehe eingehen könnten. Doch biete man hier „für Ungleiches die gleiche Lösung an.“ Die befreiende Botschaft der Bibel werde sich auch diesbezüglich noch durchsetzen, wenn man „in einer ganz langen Perspektive“ denke. „Dieses Zutrauen habe ich einfach, weil ich feststelle, dass in der Bibel so viel konstruktives Potenzial zur Entfaltung des Lebens liegt.“ Er erinnerte: „Nicht umsonst finden wir gleich in den ersten Sätzen der Bibel die Aussage, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. Lebensentfaltend ist meines Erachtens die Ehe zwischen Mann und Frau, völlig partnerschaftlich geführt. Positiv sind Entwicklungen wie die völlige Gleichberechtigung der Frauen – aber das hat nichts mit der Ehe für alle zu tun.“


Auch zum Lebensschutz sagte er gegenüber „idea“ Vertiefendes. Er könne in einer weiteren Liberalisierung des Abtreibungsrechts er nichts Fortschrittliches finden. Vielmehr werde das wirklich Lebensentfaltende auf Dauer durchsetzen. Außerdem wünschte er sich, dass die EKD das Thema Mission wieder höher bewerte.

Im vergangenen Jahr war Bischof Abromeit als erster und bisher einziger Bischof der EKD zum Marsch für das Leben gekommen, dort hatte er am ökumenischen Gottesdienst mitgewirkt, kath.net hat berichtet.

Foto Bischof Abromeit (c) Nordkirche


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  2. Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
  3. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  4. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  5. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  6. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  7. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  8. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  9. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  10. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  12. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz