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Atheismus16. Mai 2010 in Spirituelles, 26 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Religion und Krieg, Kommunismus und Russland, Richard Dawkins - Argumente aus dem neuen Rundbrief des australischen Mystikers Alan Ames.
Perth (kath.net/alanames.org) Weltweit gibt es viele Menschen, die behaupten, Atheisten zu sein. Für sie ist die Religion nichts weiter als reiner Aberglaube, der für die meisten oder gar alle Probleme der Welt verantwortlich ist. Als ich neulich in den USA unterwegs war, sah ich einen früheren Gouverneur eines der Bundesstaaten, der kühn behauptete, alle Kriege seien durch die Religionen verursacht worden. Diese Aussage habe ich auch von vielen Atheisten gehört. Niemand stellte seine Aussage in Frage, was den Anschein erweckte, dass diese auf Tatsachen beruhe. Tatsächlich ist das, was er sagte, natürlich Unsinn. Ein paar Beispiele genügen, um dies zu beweisen: In den Kriegen zwischen Frankreich und England ging es generell um Herrschaftsansprüche. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde durch die Teesteuer ausgelöst. Im Amerikanischen Bürgerkrieg ging es um die Sklaverei. Die Kriege Napoleons wurden um die Herrschaft über Territorien und Völker geführt. Beim Chinesisch-Russischen Krieg ging es um Landansprüche. Anlass für den Ersten Weltkrieg war die Ermordung des österreichischen Erzherzogs Ferdinand und seiner Frau durch serbische Terroristen der (Geheimgesellschaft) "Schwarze Hand". Eigentlich ging es um politische Bündnisse und territoriales Machtstreben. Im Zweiten Weltkrieg übernahm die Nationalsozialistische Partei Deutschlands die Macht und besetzte andere Länder (z.B. Polen). Der Vietnamkrieg wurde gegen die Kommunisten geführt, ebenso der Koreakrieg. Es gäbe noch viele Kriege aufzuzählen, die nicht durch die Religion verursacht wurden. Das soll nicht heißen, dass es keine Religionskriege gegeben hat, doch Religion ist nicht der einzige Grund für Kriege, und in den zwei Weltkriegen ging es keineswegs um die Religion. Der Atheismus selbst hat einen großen Anteil am Ausbruch von Kriegshandlungen. Diese Tatsache wird von Atheisten häufig ignoriert oder geleugnet. Atheisten behaupten, in einer vom Atheismus geprägten Welt sei vieles bedeutend besser als in einer von Religion beeinflussten Welt, doch bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass dies nicht stimmt. Unter den russischen Kommunisten war das Leben für die meisten Menschen sehr hart, Millionen wurden getötet. In China kostete die Kulturrevolution Maos enorm viele Menschen das Leben und verursachte gewaltiges Leiden. Auch unter Pol Pot und seinem Ideal eines kommunistischen Staates in Kambodscha wurden sehr viele Menschen getötet. Genauso war es unter Ho Chi Minh in Vietnam und unter Kim in Nordkorea. 
All diesen atheistischen Staaten ist gemein, dass das Volk kaum Freiheit hatte oder hat, viele wurden gefoltert und getötet, viele haben nichts zu essen und viele wurden inhaftiert, weil sie der Parteilinie nicht folgten. Das Wenige, was an Religion erlaubt war bzw. ist, wurde bzw. wird vom Staat kontrolliert und für seine Zwecke eingesetzt. Dies sind die Früchte des Atheismus. Kürzlich hörte ich Richard Dawkins, einen bekannten Atheisten. Er behauptete, die Menschen glaubten einzig deshalb an Gott, weil sie dies in jungen Jahren durch ihre Eltern so vermittelt bekamen, und ebenso aufgrund einer Gehirnwäsche. Er sagte, die Kinder glaubten, weil ihre Eltern sie so geheißen hätten, und so glaubten sie an Jesus wie an den Weihnachtsmann. Er ignorierte aber die Tatsache, dass Kinder, wenn sie älter werden, die Wahrheit über den Weihnachtsmann herausfinden ... Auch wenn sie älter und weiser werden, halten viele an ihrem Glauben fest und erfassen mit ihrem eigenen Verstand, in ihrem Herzen und in ihrer Seele, dass es Gott wirklich gibt. Sie halten aufgrund persönlicher Erfahrungen am Glauben fest, nicht aufgrund dessen, was man ihnen erzählt hat. Die Darlegungen von Dawkins ignorieren außerdem vollkommen, was in Ländern wie Russland geschah, in denen ein atheistischer kommunistischer Staat 70 Jahre lang an der Macht war. Der kommunistische Staat verfolgte und verbannte die Religion, er tötete und inhaftierte die Gläubigen und ließ sie "umerziehen". Der orthodoxen Kirche wurde begrenzte Aktivität zugestanden, die vom Staat kontrolliert wurde. Dies war keine Religionsfreiheit. In Schulen und zu Hause war es untersagt, über Religion zu diskutieren oder sie zu lehren. Als Russland nach 70 Jahren den Kommunismus überwand, wandten sich viele Menschen dem Christentum zu. Die orthodoxe Kirche (und in einem kleineren Ausmaß die katholische Kirche) in Russland ist enorm gewachsen, viele Menschen gehen zur Kirche. Sogar der russische Präsident und der Premierminister nehmen an der orthodoxen Liturgie teil. Vor kurzem ermutigte der russische Premierminister Wladimir Putin die Studenten dazu, sie sollten versuchen, nach der Art des heiligen Franz von Assisi zu leben. Bei einem Fußballspiel in der Osterzeit (am 5. April im Moskauer Lokomotiv-Stadion) rief ein Teil der Menschenmenge, die mehrere Tausend zählte: "Christus ist auferstanden!", und die andere Hälfte antwortete: "Er ist wahrhaft auferstanden!" Wie kann die Behauptung von Dawkins dann zutreffen, wenn Menschen, die zumeist nichts über Gott gelernt haben bzw. nicht ermutigt worden sind, an Gott zu glauben, Gott aus freien Stücken annehmen? Wie ist es möglich, dass Menschen, die erzogen wurden, Gott zu leugnen und den Atheismus der Kommunisten als einzige Wahrheit zu akzeptieren, in so großer Zahl umkehren und Gott annehmen? Der Atheismus hat der Welt nicht viel Gutes gebracht, sondern vielmehr zum Verfall der Moral und der Gesellschaft beigetragen. Die Atheisten sagen den Menschen: "Es gibt keinen Gott, genieße das Leben, lebe für das Hier und Jetzt." Wie wenn man das Leben nicht genießen könnte, wenn man an Gott glaubt! Welcher Unsinn! Ihr Aufruf, das Leben zu genießen, ist ein Aufruf zur Selbstsucht, weil vertreten wird, man solle tun, was man will, solange es niemandem weh tut. Wird aber Falsches akzeptiert, verletzt dies immer jemanden: manchmal die Person selbst, weil sie durch ihr Tun vielleicht ihren eigenen Körper oder den der anderen herabsetzt, den Respekt für sich selbst oder gegenüber anderen verliert, ebenso wie das Gefühl der wahren Liebe. Oft behaupten Atheisten, die Menschen oder die Gesellschaft könnten selbst entscheiden, was richtig oder falsch sei. Wie töricht ist das! Was richtig oder falsch ist, hängt nicht von dem ab, was ein Mensch oder eine Gesellschaft glaubt, sondern es ist eine Konstante, die sich nie ändert. Wenn die Menschen entscheiden könnten, was richtig oder falsch ist, würden sich diese Werte ändern wie der Wind, entsprechend der öffentlichen oder persönlichen Meinung. Was heute richtig scheint, kann morgen falsch sein und umgekehrt. Die Geschichte ist voller Beispiele, wie Menschen oder die Gesellschaft darüber entschieden haben, was richtig oder falsch sei, und welch schreckliche Konsequenzen dies nach sich zog. Atheisten sprechen von Toleranz, doch sind sie häufig am intolerantesten, wenn sie jene lächerlich machen, beschimpfen und angreifen, die an Gott glauben. Ich bin Atheisten begegnet, die verlangten, ich solle beweisen, dass es Gott gebe. Meine Antwort lautet: Beweise mir, dass es keinen Gott gibt! Manche Atheisten erwarten, dass in Schulen oder zu Hause nicht über Religion gesprochen wird, aber sie erwarten, dass ihre atheistischen Werte gelehrt werden, ungeachtet dessen, was die Menschen vielleicht wollen. Atheistische Regierungen und Führer zwingen Menschen, die Gott lieben, dazu, Gesetze zu befolgen, die den Gesetzen oder Lehren Gottes widersprechen. Das ist deutlich sichtbar in manchen kommunistischen Staaten und Diktaturen, in denen es an der Tagesordnung ist, diejenigen zu inhaftieren oder gar zu töten, die ihre atheistischen Verordnungen nicht akzeptieren. Natürlich dürfen Christen denjenigen, die nicht an Gott glauben, niemals das Recht des Nicht-Glaubens verweigern. Christen dürfen jedoch nie atheistische Vorgaben akzeptieren, die dem Weg Jesu widersprechen. Christen dürfen nie Veränderungen in der Gesellschaft akzeptieren, die offenkundig Menschen verletzen, indem sie die Moral sowie den wahren gegenseitigen Respekt degradieren. Christen dürfen nie ihren Herrn verleugnen, indem sie ihren Glauben verleugnen. Sie müssen Jesus standhaft, jedoch sanft und liebevoll der ganzen Welt als den Herrn verkündigen, ganz gleich, was es kostet. Gott segne Euch! Alan Ames In der Nachrichtensendung ABC Good Morning America interviewte Anchor George Stephanopoulos den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, nachdem dieser den neuen START-Vertrag unterzeichnet hatte. STEPHANOPOULOS: Sie erleben ein großes Comeback! Die amerikanische Öffentlichkeit weiß nicht allzuviel über Sie. Ich war fasziniert von vielen Details, die ich in Ihrer Biographie las. Sie wuchsen im sowjetischen Russland auf, ohne Religion. Doch im Alter von 23 Jahren gehen Sie in eine Kirche, um sich taufen zu lassen. Warum? MEDWEDEW: Ich fühlte, dass ich das brauchte. Ich wollte das. Warum gehen Leute in die Kirche? Sie kommen, weil sie ein Bedürfnis spüren, außer wenn sie nur zur Besichtigung da sind. Als ich 23 war, fühlte ich, dass ich es brauchte. Ich glaube, dass es mir gut tut, denn danach hat sich mein Leben geändert. Man spricht nicht öffentlich über so etwas, weil man die religiösen Gefühle tief im Innern bewahren sollte. Wenn jemand sie zur Schau stellt, ist das nicht wirklich aufrichtig, sondern ist eher PR (Werbung) für sich. Doch ich glaube, dass Religion für jeden Menschen wichtig ist. Meinen Sie nicht?
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Lesermeinungen | Comté 5. Juni 2010 | | | Alle, jeder, sämtliche ? Zitat:
\"der kühn behauptete, alle Kriege seien durch die Religionen verursacht worden\"
Wer solche puachalisierenen Argumente als Grundlage für eine ernsthafte Diskussion in den Raum stellt disqualifiziert sich schlicht selbst als ernstzunehmender Gsprächspartner, würde ich sagen.
Nicht alle Atheisten vertreten im Übrigen die im Eingangstext vertretene Meinung ;-)
Auch wenn ich Atheist bin, hege ich weder zu irgendwelchen vermeintlich kommunistischen, sozialistischen noch sonstwie gearteten gewalausübenden Staatsformen Zuneigung.
Gewalt lehne ich aus tiefster Überzeugung ab.
Zitat:
\"Atheisten behaupten, in einer vom Atheismus geprägten Welt sei vieles bedeutend besser als in einer von Religion beeinflussten Welt, doch bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass dies nicht stimmt.\"
Auch dieser Meinung schließe ich mich nicht an. Pauschalisierungen sind immer heikel. Ein Atheist ist nicht deshlab ein besserer Mensch, nur weil er Atheist ist. Ebenso ein Christ, Moslem oder Buddhist.
Mit der Entscheidung für oder gegen einen Glauben beginnt ja erst die eigentlich Arbeit der Sinnfindung des Lebens, der Werte, der Haltung zu verscheidenen Themen.
Der Grund, warum christliche Gemeinschaften heftiger kritisiert werden, wenn Dinge schief laufen, liegt doch schlicht an dem hohen Maßsstab, den die Bibel den Nachfolgern auferlegt, und die diese oft selbst nicht einhalten.
Authentizität als Stichwort.
Ein Atheist hat eigentlich die viel schwierigere Aufgabe, seinen Standpunkt zu Menschlichkeit selbst zu definieren. Nicht der Atheismus ist ursächlich für
Fehlentwicklungen, sondern die Frage nach der eigenen Fähigkeit selbstreflektiert durch das Leben zugehen. Es gibt auch außerhalb eines Glaubens
Zugang zu Reflektiertheit, Menschlichkeit und
allem, was sinst scheinbar nur gläubige Menschen für sich beanspruchen.
Ich behaupte mal in den Raum hinein, dass die Mehrheit der Menschen sich weder zum Thema Atheismus, noch zum Thema Glauben ernsthaft Gedanken gemacht hat.
Zitat:
\"Die Atheisten sagen den Menschen: \"Es gibt keinen Gott, genieße das Leben, lebe für das Hier und Jetzt.\"
Kleiner Gedanke am Rande. Es gibt nicht DIE Atheisten? ;-)
Zitat:
\"Atheisten sprechen von Toleranz, doch sind sie häufig am intolerantesten, wenn sie jene lächerlich machen, beschimpfen und angreifen, die an Gott glauben.\"
Das ist mir als Atheist unglaublich peinlich. Am lebsten würde ich mich dann entschuldigen für denjenigen. Kinderstube hat wohl nicht jeder genossen. Leider.
Seht es Ihnen nach, sie wissen es (noch) nicht besser. ;-)
\"Manche Atheisten erwarten, dass in Schulen oder zu Hause nicht über Religion gesprochen wird, aber sie erwarten, dass ihre atheistischen Werte gelehrt werden, ungeachtet dessen, was die Menschen vielleicht wollen.\"
Was sind denn atheistische Werte?
Zitat:
\"Christen dürfen nie Veränderungen in der Gesellschaft akzeptieren, die offenkundig Menschen verletzen, indem sie die Moral sowie den wahren gegenseitigen Respekt degradieren. Christen dürfen nie ihren Herrn verleugnen, indem sie ihren Glauben verleugnen. Sie müssen Jesus standhaft, jedoch sanft und liebevoll der ganzen Welt als den Herrn verkündigen, ganz gleich, was es kostet.\"
Hier gebe ich Dir als Atheist sogar recht.
Die Frage nach dem \"Wie\" ist dabei allerdings noch nicht entgültig beantwortet und wäre durchaus diskussionswürdig.
Comté |  1
| | | Blaise Pascal 23. Mai 2010 | | | Nachtrag Welche neurologischen Zustände das sind, macht im materialistischen Weltbild keinen Unterschied. Materie wertet nicht und kann auch sittlich nicht bewertet werden.
Handlungen können nur dann sittliche bewertet werden, wenn sie von einem vernunftbegabten freien Wesen ausgeführt werden. (Hier ist insbesondere die praktische Vernunft gemeint, die das sittliche Gute vom sittlich Falschen unterscheiden kann).
Hier lauert aber schon die nächste Schwierigkeit: Selbst wenn es eine moralische Ordnung im Materialismus GÄBE, die es nicht gibt und dem Wesen materialismus auch nicht geben KANN, dann könnte dennoch kein einziges Lebewesen sittlich beurteilt werden, weil kein Wesen FREI handeln kann. Also auch keine Verantwortung für seine Taten übernehmen kann. Der Determinismus geht nämlich mit dem Materialismus Hand in Hand. Der Mensch, also der Materiehaufen, wird bestimmt durch fest determinierte Abfolgen von neurologischen Zuständen. Falls Motorneuronen aktiviert werden folgen auch noch muskuläre Kontraktionen und Bewegungen, des Muskell-Skelett Apparates.
Sie können noch so lange suchen, sie werden so etwas wie Verantwortung, Pflicht, sittlich Gut und sittlich Schlecht im Materialismus nicht finden. |  0
| | | Blaise Pascal 23. Mai 2010 | | | @tomberger \"Auch im Materialismus gelten Grundsätze wie der kategorische Imperativ.\"
Da der Materialismus jede höhere Ordnung als das Materielle verneint, sind alle moralischen Grundsätze im Materialismus bloß subjektiv. Das Geistige ist bloß ein Epiphänomen des Materiellen. Von daher gibt es im Materialismus keine allgemeingültigen moralischen Grundsätze. Es ist überhaupt nicht einzusehen warum sich ein Haufen organischer Materie an irgendwelche moralischen Grundsätze halten sollte. Es ist alles beliebig.
\"Altruismus kann man anhand der Mendelschen Regeln erklären\"
Und das wars auch schon. Weiter kommen sie im Materialismus nicht. Dass man seinem Nächsten helfen SOLL, kann man im Materialismus nicht sagen. Bloß, dass bestimmte Menschen ihrem Nächsten helfen. Im Materialismus kann man nur IST-Aussagen machen. Man kann nur das Tatsächliche beschreiben. Es gibt im Materialismus keine allgemeingültige SOLL-Aussagen. Es gibt keinen Telos in der Natur.
Sie exemplifizieren gewissermaßen, was ich vorhin gesagt habe. Atheisten denken ihre Ideologie nicht konsequent bis zum Ende durch. Im Materialismus gibt es nur die Materie. Jede Aussage, jede Relation muss, nach materialistischen Weltbild, auf eine Aussage über Materie reduziert werden können. Dass aber der Menschen Pflichten hat, dass es z.B. falsch ist einem Wohltäter gegenüber undankbar zu sein, das kann nicht auf eine Aussage über Materie reduziert werden. Man kann SOLL-Aussagen nicht auf Aussagen über Materie reduzieren. Man kann im Materialismus höchstens sagen: Ein haufen organischer Materie handelt gegenüber einem anderen Haufen organischer Materie auf eine bestimmte Weise. Ob diese Handlung nun Mord oder tätige Nächstenliebe ist, macht materielle keinen Unterschied. Man kann höchstens sagen: die eine Handlung produziert in dem einen Haufen organischer Materie bestimmte neurologische Zustände, die ein bestimmtes geistiges Phänomen bedingen (Schmerz, Freude). |  0
| | | tomberger 21. Mai 2010 | | | Nachtrag Nachtrag @Tomberger: Damit wollte ich zeigen, dass Mitgefühl durchaus integraler Bestandteil materialistischer Ideologien ist. Wenn Mitgefühl im Sozialismus nicht beachtet wird, dann wird das aus den gleichen Gründen nicht beachtet, wie im Kapitalismus Menschen gemordet werden und wie die christlichen Kreuzzügler damals wie die moslemischen Gotteskrieger heute massenhaft Menschen meucheln. Und zwar aus Gründen, die allerlei Hintergrund haben können, aber eher nicht aus der jeweiligen Ideologie abgeleitet werden können. |  1
| | | tomberger 21. Mai 2010 | | | Pawlowscher Reflex anstatt Reflexion @Blaise Pascal: vollkommen falsch! Der Materialismus kann sich darüber nicht hinwegsetzten, und setzt sich nicht darüber hinweg, dass es Gefühle gibt, die jeder Mensch ähnlich empfindet, und dass auch Tiere Gefühle empfinden. Auch im Materialismus gelten Grundsätze wie der kategorische Imperativ, der nahe am Altruismus steht um ein Beispiel zu nennen. Um bei diesem Beispiel zu bleiben:
Altruismus kann man anhand der Mendelschen Regeln erklären, und anhand dieser Mendelschen Regeln kann man sogar vorhersagen, bei welchem Verwandschaftsgrad ein Individuum sich wie stark altruistisch verhalten wird. Womit nicht gesagt ist, dass damit jeder weitere Hintergrund dahinter ausgeschlossen ist. Aber alleine die Mendelschen Regeln genügen schon aus, um Altruismus zu erklären.
Da das bisschen Minimal-Grundbildung, um die Grundzüge der Naturwissenschaften zu verstehen, in Mitteleuropa vorausgesetzt werden muss, muss ich leider bei Kommentaren wie diesem vorsätzliche Verleumdung unterstellen, ein Versehen kann das keines mehr sein. Überhaupt scheint in diesem Kreis Reflexion eher mit Pawlowschen Reflexen verwechselt zu werden – wer Glaube in Frage stellt wird automatisch zum Sozialisten. Das ist ein enttäuschend kleiner Horizont… |  1
| | | Blaise Pascal 20. Mai 2010 | | | @Epikuräer \"wo bitte erlaubt der Sozialismus Egoismus?\" Sozialismus ist der ideologisierte Neid auf den Besitz und Erfolg des anderen.
Was die Morde des Sozialismus angeht: diese sind ein direktes Ergebnis einer materialistischen Weltanschauung, die den Sozialismen zugrunde liegt, die alles, was über das sinnlich-wahrnehmbare hinausgeht, leugnet, wie moralische Werte, ein zukünftiges Leben oder Gott.
In einem materialistischen Weltbild ist der Mensch bloß eine zufällige Anhäufung von Atomen. Konsequent zu Ende gedacht, ist im atheistischen Materialismus oder Naturalismus, das Erstechen eines Menschen genauso wenig schlimm wie das Aufschlitzen von einem Sack von Schlachtabfällen. Beides sind bloß zufällige, blinde und sinnlose Anhäufungen von Materieteilchen, wenn man einen materialistische Weltsicht zugrunde legt. |  0
| | | 19. Mai 2010 | | | @ Loalbushie: 80% Philosophen?!? Die Behauptung, 80% der Sachsen-Anhaltiner seien Agnostiker, ist schon gewagt. Agnostizismus erfordert eine sehr bewusste Bekenntnis: Die Demut, sich einzugestehen, dass man die wesentlichen Dinge der Welt nicht kennen kann! Dazu muss man schon tief in die Philiosophie einsteigen. Sachen-Anhalt, das Land der Philosophen?
Ich kenne dort vor allem Leute, denen das Thema Weltanschauung schlicht wurscht ist. Nennen wir sie \"Wurschtisten\" - Agnostiker sind sie damit noch lange nicht. |  0
| | | 19. Mai 2010 | | | Es lebe das Vorurteil... Alan Ames hat recht, dass auch ein Atheismus keine bessere Welt bringt. Mit der Behauptung, Religionen seien an Kriegen und Elend schuld, haben sich die Atheisten gewaltig verstiegen, keine Frage.
Warum aber tut er dann genau das gleiche? Ames behauptet ja selber, Religion brächte automatisch eine bessere Welt! Das ist zum einen mal Geschichtsvergessen. Ärgerlich ist jedoch, wie er alles in einem Topf wirft, was sich auf -ismus reimt: An den Verbrechen des Sozialismus ist der Sozialismus schuld, niemand anderes. Der Widerspruch hätte ihm doch auffallen können: Er wirft den Atheisten Egoismus vor - wo bitte erlaubt der Sozialismus Egoismus?
Ich bin selber Atheist - und so weit weg vom Sozialismus wie nur denkbar. Auch alle Atheisten in meiner Umgebung sind eher liberal statt links eingestellt. Aber wie sagte schon Einstein: Man spaltet leicher ein Atom als ein Vorurteil...
Wenn den Christen zum Thema Atheismus nichts als Stalin einfälltt, fasse ich das mal als Kompliment auf: Am Atheismus selbst können sie offenbar nichts anstößiges finden. |  0
| | | M.Schn-Fl 17. Mai 2010 | | | Bluthilde Richtig! Tomberger ist ein Fall für die Genossin Bluthilde. |  1
| | | loyalbushie 17. Mai 2010 | |  | Direktive Dein Beitrag, Genosse tomberger, war so gut, dass wir nicht anders konnten, als daraus eine Direktive zu machen! :) bluthilde.wordpress.com/2010/05/17/bluthildes-direktiven-6-freiheit-von-religion-plus-an-lebensqualitat/ |  2
| | | M.Schn-Fl 17. Mai 2010 | | | Ein bißchen Bildung bitte!!! @tomberger
Manche Leute sind nicht schuld daran, daß sie so heftig am Pisa-Syndrom leiden. Ihnen wurde einfach in der Schule nix beigebracht.Aber eine Entschuldigung für alles ist das nun auch nicht. Man kann sich auch selber um ein wenig Bildung und um Differenzierung bemühen. Ich möchte mich nicht aufs hohe Ross setzen,aber ich kann mir doch nicht die Bermerkung verkneifen, daß Ihr Kenntnisstand und Ihre Weltsicht doch sehr sehr schlicht sind. |  1
| | | loyalbushie 17. Mai 2010 | |  | *lol* tomberger ist echt kultig... \"Dort, wo Religion etwas zu sagen hat, geht es den Menschen schlechter, als dort, wo die Religion eine untergeordnete Rolle spielt.\"
Wie geil... *lol*
In Nordkorea und auf Kuba gibt es nicht einmal Arbeitslosigkeit...
Und der allgegenwärtige Reichtum im kommunistischen Paradies Simbabwe ist auch sprichwörtlich: In keinem Land der Welt gibt es mehr Millionäre.
Aber warum in die Ferne schweifen... W6 gibt es denn mehr Nazis und wo erzielt die NPD ihre besten Ergebnisse? In Bayern oder in den Neuen Bundesländern? |  3
| | | Spectator 17. Mai 2010 | | | Ja, ja, ja, hier wird ... ... fleißig herumgetrickst und gedreht: Wie jemand zu bestimmten Ereignissen steht, lässt sich natürlich nicht von seiner jeweiligen Weltanschauung trennen (also der Atheismus spielt hier wohl ebenso hinein, wie die Religion, wenn sie es denn jeweils tun), d. h. aber noch lange nicht, dass die jeweiligen Ursachen für kriegerische Auseinandersetzungen speziell etwas, mit einer bestimmten Weltanschauung oder gar allen Komponenten der Weltanschauung einer Person zu tun haben (die ja aus sehr vielen unterschiedlichen Teilen besteht, in unterschiedlichen Bereichen, die oft nicht einmal zusammenpassen) weiters kann die jeweilige Person, selbst, wenn sie meint, in Namen ihrer Weltanschauung zu handeln, das trotzdem nicht tun, da sie sich darüber irrt oder aber, inkonsequenterweise, etwas tun, was durch ihre Weltanschauung nicht gedeckt, ja sogar verboten ist, das liegt jeweils in der Verantwortung des Einzelnen.
Ah ja, wenn sich der Atheismus in der UdSSR \"religiös\" gebärdet hat, dann ist das auch ein starker Hinweis darauf, dass er eine quasi-religiöse Weltanschauung ist ...
Ach ja, bzgl. @Mithrandir, ist die Behauptung bzgl. Kim Il-sung (den man übrigens nicht bekehren kann, weil er schon AD 1994 verstorben ist) mehr, als bloß absurd und widerlegt gar nichts. So ein Himmelfahrtskommado kommt für jeden Menschen mit einem Funken Verstand, einem Selbstmord gleich; eine derartige Aktion wäre eine schlichte Versuchung Gottes (vgl. Lk 4,12). Die Märtyrer haben das Martyrium nicht herausgefordert oder provoziert (die Typen, die das taten - die gab es auch, speziell bei rigoristischen Sekten -, wurden von der Kirche auch schon in antiken Tagen als hochgradig suspekt betrachtet), denn Gott ist der einzige Herr über Leben und Tod, hier ist ein Maßstab vorhanden.
---
Und lieber Herr @tomberger, Sie kennen wohl den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation nicht und versuchen irgendwelche Milchmädchenrechnungen aufzumachen, die schlicht absurd sind (wie hier gänzlich unterschiedliche - in JEDER Beziehung unterschiedliche! - Weltgegenden, die sich auf einen jeweils vollkommen anderen ökonom., kulturell., sozialen und auch religiös. Stand befinden, in einen Topf geworfen werden, ist ja generell \"eindrucksvoll\").
Besonders faszinierend ist, wie Sie die Vereinigten Staaten, mit - bspw. - dem Tschad in einen Topf werfen, um dann zu verstehen zu geben, es wäre dieselbe Situation. Da wird es schon lächerlich. Ebenso könnte man behaupten, der hohe \"Zivilisationsgrad\" in Europa, wurde durch das Christentum bewirkt (was wohl auch nicht verkehrter wäre, als solche lächerlichen Behauptungen, wenn man auf die dauerhafte Durchdringung der europ. Zivilisation mit dem Christentum denkt, die, von allen Weltgegenden, die sie hier angeführt haben, die mit zeitlich gesehen, mit Abstand längste ist). Außer mit solch billigen Tricks, funktioniert da wohl nichts, scheint es ...
PS. Noch schnell zur Ihrer rhetorischen Witzfrage dort oben: Nein, Kanada hat keine Staatsreligion, die USA auch nicht, genauso wenig, wie der größte Teil der südamerikan. oder afrikan. Länder., also, was soll der Quatsch ...? |  2
| | | Felizitas Küble 17. Mai 2010 | | | Viele Agnostiker sind nette Leute! Zu \"Loyalbushie\": Völlig richtig, zwischen Atheisten und Agnostikern klar zu unterscheiden.
Ich habe in all den Jahrzehnten genau dieselbe Erfanrung gemacht, auch in meiner Nachbarschaft:
Agnostiker sind oft menschlich sehr nett und anständig, fair und hilfsbereit - sie haben auch nichts gegen den Glauben, erst recht nicht gegen die Gläubigen - es fehlt ihnen nur selbst der Glaubensbezug, wobei sie mitunter auch mal leichte religiöse Anwandlungen bekommen können.
Den moralischen Grundsätzen des Christentums stehen sie wohlwollend gegenüber und praktizieren sie sogar vielfach selber. - Ganz anders die eigentlichen \"Atheisten\", die einen gottlosen Kampf gegen den Glauben führen und meist in ihrer Verbissenheit kaum zu übertreffen sind. |  2
| | | reconciliatus 17. Mai 2010 | | | Atheistischer Wertmaßstab? Gibt es nicht so viele atheistische Wertmaßstäbe, wie es gerade Atheisten gibt?
Wenn ich Atheist bin, wer hat dann das Recht, mir einen Wertmaßstab vorzugeben, da ich mir doch selbst meine Maßstäbe setzte und ändere, wie es mir gerade gutdünkt?
Wenn ich Atheist bin, warum muß ich das Leben anderer achten oder das meine, denn ich bin das Maß aller Dinge.
Wenn ich Atheist bin, bin ich ein biologisches Zufallsprodukt aufgrund physikalischer Gesetze. Ob, wann, wie oder warum ich als solche Zellansammlung existiere, ist völlig belanglos oder von höchster Bedeutung, je nach Wertmaßstab, den ich gerade anlege, ja selbst ob ich einen Wertmaßstab anlege, ist völlig beliebig.
Wenn ich Atheist bin, ist es gleichgültig, ob ich jemanden ums Leben bringe, verletze oder wie auch immer schädige, weil nur ich Nutzen oder Schaden definiere, denn ich bin der alleinige Maßstab, der für mich zählt.
Wenn ich Atheist bin, ...
Absurd?
Ja, für die, die glauben in jedem Fall. Für Atheisten je nach dem. |  1
| | | Descartes 17. Mai 2010 | | | Gedanken Alles Böse auf \"die\" Atheisten zu schieben, ist zunächst einmal genauso vereinfachend wie wenn Atheisten Religionen für alles Böse verantwortlich machen.
Z. B. waren und sind die kommunistischen Regime quasi-religiöse Systeme, siehe die Verehrung von Kim Il Sung. Es gibt also zumindest solche und solche Atheisten. Ich gebe zu bedenken, dass man mehr auf die Früchte schauen sollte. Und da würde ich zumindest das historische Christentum nun wirklich nicht als überlegen bezeichnen. Was aber dann?
Weiters sind Kriegsursachen nicht einfach von religiösen Komponenten zu trennen, die im Leben der Menschen fast immer eine wichtige Rolle gespielt haben und spielen. Ich weise nur mal auf die Rolle von Papst Pius XII und sein Verhalten zum Faschismus hin.
@Mithrandir:
Ich widerlege Dein Argument, in dem ich frage:
Wenn es einen Gott gibt, warum dann nicht ein bisschen mehr Gottvertrauen und es darauf ankommen lassen, schneller bei ihm sein zu können, z. B. indem man zu Kim Il Sung geht und versucht, ihn zu bekehren? Wäre das nicht eine wichtige Aufgabe? |  2
| | | tomberger 17. Mai 2010 | | | Lebensumstände Man muss sich nur mal umschauen in der Welt, wo sind die Lebensumstände wie:
In Südamerika, vielleicht die katholischste Weltgegend überhaupt, herrscht Mord und Totschlag. In den USA, eines der religiösesten Länder der Erde, ebenso. In Afrika, der Kontinent, auf dem die christliche Mission weltweit am aktivsten ist, herrscht Mord und Totschlag. Über die Lebensumstände und die Lebenserwartung in arabischen Ländern, brauchen wir uns gar nicht unterhalten.
In Kanada ist die Mordrate um ein vielfaches geringer als ein paar Kilometer über der Grenze in den USA. Hat Kanada überhaupt eine Staatsreligion? Wie ist der Lebensstandard in Skandinavien, im Vergleich zu, Süditalien? Wo werden die Leute älter? Wo gibt es weniger Kriminalität? In Norwegen oder in Sizilien? Und welche Rolle spielt die Religion in Skandinavien im Vergleich Südeuropa?
Dort, wo Religion etwas zu sagen hat, geht es den Menschen schlechter, als dort, wo die Religion eine untergeordnete Rolle spielt. |  2
| | | tomberger 17. Mai 2010 | | | Kriminalitätsraten vergleichen Hallo,
man muss sich nur mal umschauen in der Welt, wo sind die Lebensumstände wie:
In Südamerika, vielleicht die katholischste Weltgegend überhaupt, herrscht Mord und Totschlag. In den USA, eines der religiösesten Länder der Erde, herrscht Mord und Totschlag. In Afrika, der Kontinent, auf dem die christliche Mission weltweit am aktivsten ist, herrscht Mord und Totschlag. Über die Lebensumstände und die Lebenserwartung in arabischen Ländern, brauchen wir uns gar nicht unterhalten.
In Kanada ist die Mordrate um ein vielfaches geringer als ein paar Kilometer über der Grenze in den USA. Hat Kanada überhaupt eine Staatsreligion? Wie ist der Lebensstandard in Skandinavien, im Vergleich zu, sagen wir mal, Süditalien? Wo werden die Leute älter? Wo gibt es weniger Kriminalität? In Norwegen oder in Sizilien? Und welche Rolle spielt die Religion in Skandinavien im Vergleich zu dem Süden Europas?
Es geht kein Weg daran vorbei – dort, wo Religion etwas zu sagen hat, geht es den Menschen schlechter, als in den Weltgegenden, wo die Religion eine untergeordnete Rolle spielt. Und diese Tatsache kann man sich nicht schön reden. |  2
| | | 17. Mai 2010 | | | @loyalbushie Ich kenne auch einen ganzen Haufen Agnostiker, die ihren Glauben, nämlich dass man nichts für/gegen Gott aussagen kann, \"missionieren\", und wie bei Atheisten und Vhristen gibt es solche, die ine gute Kinderstube besitzen und solche, bei denen das nicht der Fall ist. Linken innerhalb der Kirche gebührt natürlich besondere Aufmerksamkeit im negativen Sinne... ;) |  2
| | | loyalbushie 17. Mai 2010 | |  | @ Apfelkuchen Ich pflege immer zwischen Atheisten und Agnostikern zu unterscheiden. Agnostiker sind die Leute, von denen ich zB hier in Sachsen-Anhalt zu 80%+x umgeben bin. Das sind Leute, die aus nachvollziehbaren Gründen (Geschichte, Familie usw.) keinen Bezug zum Glauben haben. Das sind aber auch Leute, die nicht dumm über Gläubige reden, sondern ihnen mit Achtung und Respekt gegenübertreten, manchmal auch mit ehrlich gemeintem Interesse. Sie glauben bloß eben selbst nicht. Alles in allem sind das aber sehr angenehme Zeitgenossen, viel angenehmer noch als linksgewirkte und angepasste Kirchenmitglieder, Pastoralassistenten, Religionslehrer etc.
Unter \"Atheisten\" verstehe ich hingegen Leute, die fest glauben, es gäbe keinen Gott und im Sinne dieses Glaubens andere missionieren wollen. Das sind die Leute, mit denen es Probleme gibt, weil sie sich für etwas Besseres halten und es ihnen nicht selten an elementaren Merkmalen einer intakten Kinderstube fehlt. Im Grunde betreiben sie auch noch im hohen Alter eine Form pubertärer Rebellion. Ihnen mehr Respekt entgegenzubringen als einem 14-Jährigen, der Kaugummi kauend mit seinem \"Deicide\"-T-Shirt durch die Gegend läuft, ist extrem schwierig. |  4
| | | 17. Mai 2010 | | | Auch Atheismus ist ein Glaube nur wenn es keinen Gott gibt, warum springt man dann nicht von der Brücke und nimmt all die Leiden und Mühen des Lebens auf sich? |  3
| | | orpheus 17. Mai 2010 | | | Danke Apfelkuchen für Deinen Standpunkt! Ich denke auch, dass man nicht alle Atheisten über einen Kamm scheren kann! Es gibt inzwischen einfach sehr viele Menschen, die bisher kaum Berührung mit der Religion hatten (viele aus der ehem. DDR z.B.). Vielleicht werden sie sich eines Tages bekehren, wenn sie auf eine Religion treffen, die sie nicht sofort verurteilt, weil sie (noch) nicht getauft sind.
Ich denke, hier liegt eine ganz große Aufgabe für die Katholiken unserer Zeit! |  1
| | | Blaise Pascal 17. Mai 2010 | | | Eine weitere Folge des Atheismus ist die Unfruchtbarkeit Die egoistische Moral des Atheismus hat die künstliche Unfruchtbarkeit durch Pille und andere Verhütungsmittel zur Folge. Kinder sind ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk scheint des Atheisten nicht zu bekommen. Sie sterben aus. |  2
| | | 16. Mai 2010 | | | Mal eine Lanze für einen Teil der Atheisten Man sagt der Kommunismus sei atheistisch gewesen.
Da ist aber nur die halbe Wahrheit,denn es gibt auch friedliche Atheisten,also keine militant-Antiklerikalen.Diese erkennen wohl die Leistungen an,die das Christentum in Europa und anderswo in der Welt erbringt und die wehren sich auch nicht energisch dagegen vom \"Roten Kreuz\" abgeholt zu werden,wenn sie gesundheitlich in Bedrängnis geraten sind.
Die ganze Wahrheit ist diese:
Der Kommunismus war satanisch.
Karl Marx war Satanist.
http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/42/40/
Was, was! Ich stech\', stech\' ohne Fehle
Blutschwarz den Säbel in deine Seele,
Gott kennt sie nicht, Gott acht\'t nicht die Kunst,
die stieß in den Kopf aus Höllendurst,
Bis das Hirn vernarrt, bis das Herz verwandelt,
Die hab ich lebendig vom Schwarzen erhandelt!
Der schlägt mir den Takt, der kreidet die Zeichen . . .
Ich glaube, DEUTLICHER gehts nicht mehr.Hätte man nur seine Gedichte auch gelesen,dann hätte man wissen können,WAS sich hier regt. |  1
| | | 16. Mai 2010 | | | Die Selbstsucht und der Wille des Vaters Ihr Aufruf, das Leben zu genießen, ist ein Aufruf zur Selbstsucht, weil vertreten wird, man solle tun, was man will, solange es niemandem weh tut.
\"Tu was du willst, soll sein das ganze des Gesetzes.
Du hast kein Recht als Deinen Willen zu tun.
Es gibt kein Gesetz jenseits Tu was du willst\"
Hier :
http://de.wikipedia.org/wiki/Thelema#Das_Gesetz
http://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley
Dieses antichristliche \"Gesetz\" steht im totalen Widerspruch zur Forderung der Vaterunsers:
...DEIN Wille geschehe... ( eben nicht meiner)...wie im Himmel so auf Erden. |  1
| | | 16. Mai 2010 | | | Wie schrieb mal ein Atheist aufschlussreich \"Man kann diese Christen doch einfach nicht ernst nehmen,die sind ja alle viel zu lieb.\"
Und genau da liegt die Überlegenheit des Christentums.
Man nimmt es nicht ernst.Die Kommunisten haben alle umgebracht bis auf die alten, treuen Betweiblein und Männlein,die haben sie sowieso nicht ernst genommen,die sterben von selber aus.Und doch haben gerade diese in ihrer Glaubenszähigkeit letztlich die Roten besiegt.Sie sind einfach unterschätzt worden,denn sie waren ja kein echter Gegner.Allerdings.Diese Frauen und Männer waren den Roten mit Christus im Rücken haushoch überlegen. |  3
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