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Freiburger Memorandisten attackieren Glaubenspräfekten Müller

25. November 2013 in Deutschland, 53 Lesermeinungen
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Wir „bedauern... die Äußerungen des Präfekten der Glaubenskongregation“ - Zollitsch wird ohne Ende gelobt - Zollitsch-Sprecher Eberle war Teilnehmer bei Treffen der Anti-Rom-Gruppierung


Freiburg (kath.net) "Wir „bedauern... die Äußerungen des Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof G. Müller im L‘Osservatore Romano vom 13.11.2013. Weder Inhalt noch Form seiner Intervention entsprechen einem dialogischen und communialen Verständnis von Kirche in der Welt von heute, wie es das II. Vat. Konzil vorgezeichnet hat.“ Dies behauptet die unter den Namen "Freiburger Memorandumspriester“ bekannt gewordenen Gruppe von ungehorsamen Priestern und Diakonen in einer Erklärung. Das Schreiben der Freiburger Memorandumspriester kursiert offenbar gerade in der Erzdiözese Freiburg. Die Erklärung ist bisher nicht öffentlich zugänglich, liegt kath.net aber vor (Screenshot siehe unten).

In der aktuellen Stellungnahme geht es um die derzeitige Diskussion über die Frage der Sakramentenzulassung für Kirchenmitglieder, die nach einer Scheidung zivilrechtlich eine neue Ehe eingegangen sind, deren sakramental gültige Ehe aber nicht annuliert wurde.

Die umstrittene Gruppe lobt Erzbischof Zollitsch ohne Einschränkung: „Wir Initiatoren (Memorandum-Priester-und-Diakone-Erzdiözese-Freiburg) begrüßen diese Handreichung ausdrücklich. Unserem Bischof R. Zollitsch, der sich in den diözesanen Gremien, in der Freiburger Diözesanversammlung und auch in den Gesprächen mit uns Initiatoren eindeutig für eine Veränderung des seelsorglichen Umgangs mit den wiederverheiratet Geschiedenen ausgesprochen hat, sei hierfür ausdrücklich gedankt. Der eingeschlagene Weg einer integrierenden Pastoral muss unbedingt und mutig weitergegangen und die vorliegende Handreichung in diesem Sinn umgesetzt und auch weiterentwickelt werden.“ (Hervorhebung durch kath.net).


Eigens wird betont, dass „viele Betroffene sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger“ die Handreichung des Freiburger Seelsorgeamtes „als ein ermutigendes Zeichen und mit Erleichterung aufgenommen“ haben, damit die Handreichung „ein erster wichtiger Schritt“ „im Sinn einer evangeliumsgemäß barmherzigen und menschenfreundlichen Pastoral“. Sie müsse weiterentwickelt werden, „es besteht weder für uns Seelsorger und Seelsorgerinnen noch für die Betroffenen selbst oder unsere Gemeinden Grund, hinter die theologischen, pastoralen und kirchenrechtlichen Perspektiven dieser Handreichung zurückzugehen“.

In diesem Schreiben beanspruchen die Freiburger Memorandumspriester und -diakone für ihre Positionen auch Aussagen von Papst Benedikt XVI.: „Wir bitten daher unseren Erzbischof und alle deutschen Bischöfe, mit Entschiedenheit dem Anliegen weiterhin Rechnung zu tragen, das Papst Benedikt XVI. beim VII. Weltfamilientreffen in Mailand 2012 äußerte, als er den Geschiedenen in seiner Predigt zurief: ‚Ich ermutige euch, mit euern Gemeinden verbunden zu bleiben, und wünsche mir zugleich, dass die Diözesen geeignete Initiativen ergreifen, um euch aufzunehmen und Nähe zu vermitteln‘.“

Das Schreiben trägt das Datum vom „21. November 2013“. Bereits im Juni hatte gemäß Auskunft auf der Homepage der Gruppe ein Treffen in Offenburg stattgefunden. Von den insgesamt 1390 Priestern, Ordenspriestern und ständigen Diakonen des Erzbistums Freiburg (Stand Ende 2011, Quelle: Annuario Pontificio 2013) war dieses Treffen gerade mal 38 Menschen wichtig genug gewesen, um persönlich zu erscheinen. Die Initiatoren bemüßigten sich deshalb zu der Erläuterung: „Viele Kollegen bekundeten ihr großes Interesse, auch wenn Sie an diesem Tag nicht teilnehmen.“ [Anm: Die Mängel in Grammatik und Orthographie entsprechen dem Originaltext] Unter den wenigen Teilnehmern waren Personen, die auf Diözesanebene Mitverantwortung tragen, spürbar stark vertreten, wie die Initiatoren feststellten: „Unter den 38 Teilnehmern waren auch Mitglieder des Priesterrats, darunter die Domkapitulare Peter Kohl und Andreas Möhrle sowie Pressesprecher Robert Eberle“.

Diese Gruppe reformorientierter Kleriker macht nicht zum ersten Mal mit Unterschriftenaktionen und Stellungnahmen auf ihre privaten Vorstellungen zur Lösung innerkirchlicher Problemfelder auf sich aufmerksam.

Hintergrund:

Für das Erzbistum Freiburg hatte ausgerechnet das erzbischöfliche Seelsorgeamt eine „Handreichung“ veröffentlicht, die Vorschläge beschreibt, wie nach einer zivilrechtlichen Scheidung standesamtlich in einer zweiten Ehe lebenden Katholiken ohne kirchliche Annullierung der ersten Ehe, aber mit kirchlicher Erlaubnis beichten und zur Kommunion gehen können. Der apostolische Administrator von Freiburg, Erzbischof Robert Zollitsch, hatte die Handreichung zunächst als „vorläufigen Impuls“ kleingeredet. Der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, forderte daraufhin ausdrücklich dazu auf, das Papier zurückzunehmen, kath.net hat berichtet. Daraufhin stellte Zollitsch auf der Versammlung des Diözesanrates mit einer „klaren Botschaft“ fest, wie das „Konradsblatt“ berichtete, „dass es in Sachen Handreichung nichts zurückzunehmen gibt. Die Freiburger Initiative verstehe sich als Beitrag zur derzeit laufenden Diskussion über dieses Thema“.

Die Handreichung war weltkirchlich stark diskutiert worden. Selbst kirchliche Verantwortliche, die ansonsten ebenfalls für eine Lockerung der Vorschriften von zivilrechtlich in zweiter Ehe lebenden Katholiken plädieren, kritisierten den Alleingang des Erzbistums Freiburg mit dem Hinweis, dass für diese Problematik nicht eine regionale Teillösung, sondern eine weltkirchlich tragende Lösung gefunden werden müsse. Zur Auseinandersetzung mit dem Problem der Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene wurde für 2014 eine Bischofssynode angesetzt, derzeit laufen weltweit die Erhebungen im Zuge einer vatikanischen Umfrage.

Die Erklärung der Memorandumspriester und -diakone zur Freiburger Handreichung




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Lesermeinungen

  30. November 2013 
 

@olmütza

lieber mitkatholik olmütza. sie haben es richtig zusammengefasst: ich relativiere und denke das dies die einzig adäquate weise ist, mit gesellschaftlichen Realitäten umzugehen. als pädagoge und Soziologe habe ich gelernt, das jeweilige Klientel dort abzuholen, wo es gerade steht.
in unserem Beispiel, der Ehescheidung, gehe ich davon aus, dass sich kaum jemand "mutwillig" seinen Partner verläßt, sondern aus einer - wie auch immer gearteten - notlage heraus. da es meist jüngere menschen sind, die ihre ehe aufgeben, ist ein restliches leben ohne Partner undenkbar, auch für ernsthafte Katholiken.
im übrigen fühle ich mich mit dieser Haltung in der polyedertheorie von papst Franziskus bestens aufgehoben. das dies erhebliche pastorale Konsequenzen mit sich bringt, ist zu erwarten.


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 Olmütza 30. November 2013 
 

Relativist, alfredprivat, Lesen Sie Fender an Marx!

Der offene Brief der jungen Wiener Kommunikationsstudentin Frau Fender an den Münchner Kardinal Marx gibt Ihnen und den Priestern vor "Ort" die notwendige Antworten. Die Freiburger Handreichung leistet dem Selbstausschluss von betroffenen Gläubigen aus der heilsnotwendigen Gottesnähe Vorschub.Ihre Abwertung der Lehre Jesu Christi als "reine Lehre" Roms zwecks Legalisierung des Bruchs mit Gott ist unverantwortlich. Die Handreichung ist in zwei zentralen Punkten gegen den Alten und Neuen Bund Gottes mit den Menschen gerichtet. Wissen Sie, was das pastoral für alle Beteiligten bedeutet, wenn das Elaborat nicht schleunigst zurückgenommen wird?


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  29. November 2013 
 

die freiburger initiative war dringend notwendig

wenn ich mir die Situation in der kirche ansehe, fällt mir ein deutlicher bruch auf:
Rom predigt die reine lehre mit dem vermerk, dass davon kein Jota abgewichen werden kann. das ist aber nicht haltbar, wenn jede zweite bis dritte ehe geschieden wird. Scheidung und in deren gefolge Wiederverheiratung sind zum Normalfall geworden, auch bei Katholiken, denen ihr glaube wichtig ist.
das Ergebnis ist, dass der Priester vor ort ohne Rückendeckung "von oben" die kohlen aus dem feuer holen muß. beispielsweise kenne ich keine(!) gemeinde, die einem wiederverheirateten paar einen sogenannten segnungsgottesdienst verweigert. das geschieht zwar im verborgenen, aber jede gemeinde macht es.


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 Romika 29. November 2013 
 

Antiautoritär

Freiburg macht, was es will. Zeit zum Eingreifen, sollte man meinen. Derartige "Geschäfte" wie in den Handreichungen dargestellt, sind auch nicht delegierfähig.


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 Olmütza 28. November 2013 
 

Vincentius Ein paar Zeilen ins Brevier!

Lesen Sie ihren letzten Post noch eimal in aller Ruhe durch. Meinen Sie, dass Sie damit über Ihrem Niveau geblieben sind, oder eher darunter? Würde mich freuen, wenn ich von Ihrer ehrlichen Selbsteinschätzung erfahren könnte. Lassen Sie sich ruhig Zeit. Die braucht man zur Selbsterkenntnis, wenn man sich verrannt hat.


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 Vincentius 28. November 2013 

@ kathole

Das nennt man eine apodiktische Argumentationsverweigerung. Schade, dass Sie meinen, Sie hätten die Wahrheit in Besitz - sie muss ja doch errungen werden. Zugleich zeigen Sie, dass Sie Angst haben. Ich habe keine Angst, denn wenn ich widerlegt werde, komme ich der Wahrheit näher, und wenn ich bestätigt werde, zeigt sich, das die Wahrheit schon von mir Besitz ergriffen hat.


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 Kathole 28. November 2013 
 

@Vincentius: Die Trollfütterung ist somit beendet.

Auf Ihre an den Haaren herbeigezogene O.T.-Diskussion lasse ich mich in der Tat nicht ein. Genug der Trollfütterung!


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 Vincentius 27. November 2013 

@ kathole: Bitte Argumente statt Diffamierung!

Schade, dass Sie sich dem Ringen um die Wahrheit nicht stellen und stattdessen auf wüste Polemik („Sie haben es nicht kapiert“, „Heuchelei“, „krank“) verfallen. Ich werde das nicht tun.
Der Papst kann – und wird meinen Informationen nach – die Praxis ändern, da sie eben kein göttliches Recht darstellt. Sie können gerne die notwendige Unterscheidung von Joseph Ratzinger als Präfekt und Papst Benedikt diffamieren. Die Wahrheit kann nicht aus der Welt geschafft werden. Es ist bezeichnend, dass Sie auf mein Beispiel mit der Abrogation des Messbuches nicht eingegangen sind. Es zeigt nämlich unwiderleglich und eindeutig diese Unterscheidung. Ich hoffe, Sie wollen Papst Benedikt nicht unterstellen, er habe gelogen, als er eine der beiden Positionen vertrat.


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 Kathole 27. November 2013 
 

@Vincentius: Sie haben es offensichtlich immer noch nicht kapiert

"Die Kirche kann auch nicht pastorale Praktiken – etwa in der Sakramentenpastoral – gutheißen, die dem eindeutigen Gebot des Herrn widersprechen. Mit anderen Worten: Wenn die vorausgehende Ehe von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen gültig war, kann ihre neue Verbindung unter keinen Umständen als rechtmäßig betrachtet werden, daher ist ein Sakramentenempfang aus inneren Gründen nicht möglich. Das Gewissen des einzelnen ist ausnahmslos an diese Norm gebunden."

D.h., die von Ihnen sehnlich gewünschte Änderung der Praxis (ersparen Sie uns bitte die Heuchelei von wegen "schwer fallen") kann aus inneren Gründen NICHT RECHTMÄßIG stattfinden. Würde der Papst -rein hypothetisch- eine solche Änderung anordnen oder auch nur tolerieren, so dürfte diese Praxis dennoch nicht ausgeübt werden, da sie gegen göttliches Gebot verstoßen würde. Kein Papst kann göttliches Recht aufheben.

Ihre Erfindung eines Gegensatzes zwischen dem CDF-Präfekten J. Ratzinger und Papst Benedikt XVI. ist krank!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19980101_ratzinger-comm-divorced_ge.html


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 Kathole 27. November 2013 
 

@Vincentius: "Im ökumenischen Dialog muß dieses Problem unbedingt zur Sprache gebracht werden"

"In der Reichskirche nach Konstantin suchte man mit der immer stärkeren Verflechtung von Staat und Kirche eine größere Flexibilität und Kompromißbereitschaft in schwierigen Ehesituationen. Bis zur Gregorianischen Reform zeigte sich auch im gallischen und germanischen Raum eine ähnliche Tendenz. In den von Rom getrennten Ostkirchen setzte sich diese Entwicklung im zweiten Jahrtausend weiter fort und führte zu einer immer liberaleren Praxis. Heute gibt es in manchen orthodoxen Kirchen eine Vielzahl von Scheidungsgründen, ja bereits eine Theologie der Scheidung, die mit den Worten Jesu über die Unauflöslichkeit der Ehe nicht zu vereinbaren ist. Im ökumenischen Dialog muß dieses Problem unbedingt zur Sprache gebracht werden."

Das klingt nicht gerade nach einer "auch von Benedikt XVI. geschätzte(n) Praxis". Bleiben Sie mal auf dem Boden der Realität! Daß der junge Professor Ratzinger einmal mit dem Gedanken geliebäugelt haben soll, mag ja schon sein, doch war er fähig zur Korrektur!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19980101_ratzinger-comm-divorced_ge.html


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 Kathole 27. November 2013 
 

@Vincentius: Fantasieren Sie nicht! Klare Ablehnung der getrennt-ostkirchlichen Praxis durch BXVI

Das bereits von mir zitierte Schreiben des Präfekten der CDF, Joseph Kardinal Ratzinger, spricht eine klare Ablehnung AUS LEHRMÄßIGEN GRÜNDEN aus:

"Die Praxis der von Rom getrennten Ostkirchen, die Folge eines komplexen historischen Prozesses, einer immer liberaleren – und sich mehr und mehr vom Herrenwort entfernenden – Interpretation einiger dunkler Vätertexte sowie eines nicht geringen Einflusses ziviler Gesetze ist, kann von der katholischen Kirche aus lehrmäßigen Gründen nicht übernommen werden. Zudem ist die Behauptung unrichtig, daß die katholische Kirche die orientalische Praxis einfach toleriert habe. Gewiß hat Trient keine ausdrückliche Verurteilung ausgesprochen. Die mittelalterlichen Kanonisten sprachen allerdings durchgehend von einer mißbräuchlichen Praxis. Zudem gibt es Zeugnisse, daß Gruppen orthodoxer Gläubiger, die katholisch wurden, ein Glaubensbekenntnis mit einem ausdrücklichen Verweis auf die Unmöglichkeit einer Zweitehe unterzeichnen mußten."

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19980101_ratzinger-comm-divorced_ge.html


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 speedy 27. November 2013 
 

vielleicht könnte man ungehorsame Priester eine reise nach Nordkorea schenken, um ihnen zu zeigen wie treue christen ihren glauben bis zum Tod verteidigen, wieviele menschen leiden für die nekehrung solcher Priester, und uns allen


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 Kathole 27. November 2013 
 

@Vincentius: Eine "auf die Heilige Schrift gegründete Praxis der Kirche" ist unverfügbar

Sie blenden wieder einmal mit der Verkündung einer Binsenweisheit, wenn sie statuieren, daß "(...) die Untersagung der Kommunion für geschieden Wiederverheiratete im Gegensatz zur Unauflöslichkeit der sakramental geschlossenen und vollzogenen Ehe kein Dogma ist".

Da Dogmen definitionsgemäß nur Gegenstände des katholischen Glaubens sind, die von der Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt werden, kann eine Praxis als solche natürlich kein Dogma sein.

Was sie mit der Wiedergabe dieser Banalität in diesem Zusammenhang dem Leser aber tatsächlich vorgaukeln wollen, ist, daß die angesprochene (wie prinzipiell auch jede andere) Praxis der Kirche einfach problemlos geändert werden und diese Veränderung betrieben werden könne, ohne dadurch mit der Lehre der Kirche in Konflikt zu kommen.

Dies träfe jedoch allenfalls zu, wenn die Praxis rein menschlichen Rechts -etwa auf Klugheitsabwägungen gegründet- wäre, nicht jedoch, wenn sie in innerem Zusammenhang mit der Lehre steht.


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 Victor 26. November 2013 
 

Danke @Kathole

für all Ihre Mühen und Informationen.
Ich habe mir das alles rauskopiert als Argumentationshilfe für mich.
Vielen Dank auch kath.net.


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 Vincentius 26. November 2013 

Kurze Analyse II

Der Ton des Papstes ist aber ungewohnt. Ich kann die schockierten Forumsteilnehmer nur bitten, einfach die Worte des Papstes mit einem Vertrauensvorschuss als katholische Lehre anzunehmen. Es gibt keinen Grund, hysterisch zu werden. Wir dürfen ja auf den Beistand des Hl. Geistes vertrauen. Zum Thema „geschiedene Wiederverheiratete“ werden wir uns, wenn meine Quellen recht haben, wohl oder übel auf eine Änderung gefasst machen müssen. Der Papst hat Ex. Müller die bisherige Lehre wohl zum Zweck der besseren Diskussionsmöglichkeit zusammenfassen lassen, er soll sie aber angeblich nicht Freiburg und Co. aufoktroyieren wollen. Das wäre eine in der Tat seltene, aber mögliche Kehrtwende, da die Untersagung der Kommunion für geschieden Wiederverheiratete im Gegensatz zur Unauflöslichkeit der sakramental geschlossenen und vollzogenen Ehe kein Dogma ist (@kathole, @Olmütza: bitte unterstellen Sie mir nichts, was ich gar nicht geschrieben habe – die Freiburger Priester leugnen kein Dogma!).


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 Vincentius 26. November 2013 

Kurze Analyse I

Halten wir doch mal kurz die Fakten fest:
Das Schreiben enthält in etwa Folgendes:
- keine überraschenden Wendungen nach rechts oder links;
- eine sehr knappe Absage an das Frauenpriestertum;
- Plädoyer für mehr Macht der Laien in der Kirche;
- eine derbe Schelte des Raubtierkapitalismus;
- eine indirekte Absage an den liturgischen Fetischismus der sogenannten Piusbrüder;
- die Passage Johannes XXIII. aus der Eröffnungsrede des II. Vatikanum Gaudet mater ecclesia, in welcher Johannes die Propheten des Unheils (damit ist v.a. der Präfekt der Glaubenskongregation gemeint) kritisiert;
- eine warme, ermunternde Sprache, die Freude am Glauben vermittelt.
Einige Forumsteilnehmer sind regelrecht schockiert (Johannes, Evangelist; AlbinoL; kathole; Aegidius), andere sehr angetan (jrr; Gernkatholisch). Hier sieht man, ganz nüchtern festgestellt, eben auch Bruchlinien in der Kirche. Denn die Inhalte des Papstes sind recht konventionell (er kann ja auch nichts anderes als katholisch lehren).


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 Konrad Georg 26. November 2013 
 

Danke, Kathole

Die Lehre JP II. von 1981 war mir nicht bewußt.

Trotzdem war ich schon zur Einsicht gekommen, daß die zerbrochene Ehe als öffentliches Sakrament nur durch ein ebenso öffentliches Enthaltsamkeitsversprechen, -Gelöbnis "saniert" werden kann.

Ich weiß, das klingt furchtbar hart.


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 Kathole 26. November 2013 
 

Nachtrag/Korrektur

Das Nachsynodale Apostolische Schreiben Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007 heißt natürlich "Sacramentum Caritatis" und nicht "Sacramentum Veritatis". Da kamen mir wohl die Gedanken an das ebenfalls zitierte Schreiben "Veritatis Splendor" von Johannes Paul II. in die Quere. Sorry! :=)


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (6)

Es folgt die klare Bestätigung der gültigen Praxis der Kirche:

"Die Bischofssynode hat die auf die Heilige Schrift (vgl. Mc 10,2-12) gegründete Praxis der Kirche, wiederverheiratete Geschiedene nicht zu den Sakramenten zuzulassen, bestätigt, weil ihr Status und ihre Lebenslage objektiv jener Liebesvereinigung zwischen Christus und seiner Kirche widersprechen, die in der Eucharistie bedeutet und verwirklicht wird. Die wiederverheirateten Geschiedenen gehören jedoch trotz ihrer Situation weiter zur Kirche, die ihnen mit spezieller Aufmerksamkeit nachgeht, in dem Wunsch, daß sie so weit als möglich einen christlichen Lebensstil pflegen durch die Teilnahme an der heiligen Messe, wenn auch ohne Kommunionempfang, das Hören des Wortes Gottes, die eucharistische Anbetung, das Gebet, die Teilnahme am Gemeindeleben, das vertrauensvolle Gespräch mit einem Priester oder einem geistlichen Führer, hingebungsvoll geübte Nächstenliebe, Werke der Buße und den Einsatz in der Erziehung der Kinder."

www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20070222_sacramentum-caritatis_ge.html


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (5)

Einführend erklärt Benedikt XVI. die Bedeutung der Problematik:

"29. Wenn die Eucharistie die Unwiderruflichkeit der Liebe Gottes in Christus zu seiner Kirche ausdrückt, wird verständlich, warum sie in Beziehung zum Sakrament der Ehe jene Unauflöslichkeit einschließt, nach der sich jede wahre Liebe unweigerlich sehnt. Darum ist die pastorale Aufmerksamkeit mehr als gerechtfertigt, die die Synode den schmerzlichen Situationen gewidmet hat, in denen sich nicht wenige Gläubige befinden, die sich nach einer sakramentalen Trauung haben scheiden lassen und eine neue Verbindung eingegangen sind. Es handelt sich um ein dornenreiches und kompliziertes pastorales Problem, eine wahre Plage des heutigen sozialen Umfelds, die in zunehmendem Maße auch auf katholische Kreise übergreift. Die Hirten sind aus Liebe zur Wahrheit verpflichtet, die verschiedenen Situationen genau zu unterscheiden, um den betroffenen Gläubigen in angemessener Weise geistlich zu helfen."

www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20070222_sacramentum-caritatis_ge.html


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (4)

Die einzige legitime "pastorale Lösung" hatte Johannes Paul II. -ausgewiesener Experte der Ehe- und Familienpastoral- bereits 1981 im Apostolischen Schreiben "Familiaris Consortio" beschrieben:

„Die Wiederversöhnung im Sakrament der Buße, das den Weg zum Sakrament der Eucharistie öffnet, kann nur denen gewährt werden, welche die Verletzung des Zeichens des Bundes mit Christus und der Treue zu ihm bereut und die aufrichtige Bereitschaft zu einem Leben haben, das nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe steht. Das heißt konkret, daß, wenn die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, sie sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind.“

Benedikt XVI. hat 2007 im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben "Sacramentum Veritatis" diese Lehre noch einmal eindrucksvoll bestätigt:

www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_19811122_familiaris-consortio_ge.html


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (3)

JPII. hatte bereits 1993 dem Trick mit den sog. "pastoralen Lösungen" den Boden entzogen, mit dem die Lehre der Kirche links liegen gelassen und so eine Sakramentenpraxis eingeführt werden sollte, welche zur Lehre der Kirche im Widerspruch steht:

"Auf diese Weise entsteht in einigen Fällen eine Trennung oder auch ein Gegensatz zwischen der Lehre von der im allgemeinen gültigen Vorschrift und der Norm des einzelnen Gewissens, das in der Tat letzten Endes über Gut und Böse entscheiden würde. Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.

Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, daß mit diesen Ansätzen nichts weniger als die Identität des sittlichen Gewissens selbst () in Frage gestellt wird."

www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_06081993_veritatis-splendor_ge.html


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (2)

Joseph Ratzinger erklärt 1998 als Präfekt der CDF die Unmöglichkeit des rechtmäßigen Sakramentenempfangs durch wiederverheiratete geschiedene Gläubige:

"Epikie und Aequitas canonica sind im Bereich menschlicher und rein kirchlicher Normen von großer Bedeutung, können aber nicht im Bereich von Normen angewandt werden, über die die Kirche keine Verfügungsgewalt hat. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist eine dieser Normen, die auf den Herrn selbst zurückgehen und daher als Normen göttlichen Rechts bezeichnet werden. Die Kirche kann auch nicht pastorale Praktiken – etwa in der Sakramentenpastoral – gutheißen, die dem eindeutigen Gebot des Herrn widersprechen. Mit anderen Worten: Wenn die vorausgehende Ehe von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen gültig war, kann ihre neue Verbindung unter keinen Umständen als rechtmäßig betrachtet werden, daher ist ein Sakramentenempfang aus inneren Gründen nicht möglich. Das Gewissen des einzelnen ist ausnahmslos an diese Norm gebunden."

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19980101_ratzinger-comm-divorced_ge.html


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 Kathole 26. November 2013 
 

Die Kirche kann nicht pastorale Praktiken gutheißen, die dem Gebot des Herrn widersprechen (1)

@Vincentius:
Ihr Verharmlosungsversuch des Ungehorsams der Freiburger Kleriker -mit Rückendeckung ihres Diözesanadministrators und einiger Elemente des deutschen Episkopats- verrät ihren wahren Standpunkt der Lehramtsuntreue, den Sie uns hier schon so oft als besondere "Papsttreue" zu verkaufen versucht haben.

Der Präfekt der CDF, EB Müller, hat in seinem im OR publizierten Artikel ja keineswegs eine rein persönliche theologische Meinung geäußert, sondern die verbindliche und beständige Lehre der Kirche dargelegt, wie sie bereits sein Vor-Vorgänger, Joseph Kardinal Ratzinger, im Pontifikat Johannes Paul II. in seinem Schreiben „Zu einigen Einwänden gegen die kirchliche Lehre über den Kommunionempfang von wiederverheirateten Geschiedenen Gläubigen“ gegenüber diversen Einwänden und Angriffen bestätigt hatte. Unter seinem eigenen Pontifikat ließ Benedikt XVI. es am 29.11.2011 erneut im Osservatore Romano veröffentlichen. Es nimmt Bezug auf zahlreiche lehramtliche Quellen.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19980101_ratzinger-comm-divorced_ge.html


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 Mr. Incredible 26. November 2013 
 

Freiburger Memorandisten

hört sich an wie Weihnachtsgebäck aus der Gegend =)


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 Kathole 26. November 2013 
 

@willibald reichert @Lämmchen: Bei A.Grün sehe ich rot! (Ist hier aber OT)

Es gehört leider zur langen Liste der Versäumnisse der Episkopate deutscher Sprache, nicht vor den Schriften Anselm Grüns gewarnt zu haben. In der spanischsprachigen Welt, die auch von einer massiven Verbreitung der Schriften des geschäftstüchtigen Mönchs heimgesucht wurde, ist die Lage schon ein wenig besser. So hat der Erzbischof von La Plata (Argentinien), Héctor Aguer, Anselm Grün bereits vor einiger Zeit als "extrem schädlich" bezeichnet, da er ein Echo der "New Age"-Kultur sei.

Die umfassendste Kritik habe ich beim renommierten uruguayischen Priester, Theologen und Jesuiten Horacio Bojorge S.J. gefunden, leider nur auf spanisch. Auch auf spanisch hat P. Gabino Tabossi die Theologie Anselm Grüns analysiert und in dem programmatischen Satz zusammengefasst: "Und da sprach der Mensch: lasst uns Gott nach unserem Ebenbild und Abbild machen".

Die lateinamerikanische Nachrichtenagentur aciprensa hat sich vor anderthalb Jahren ausgiebig damit befasst und auf die Quellen verwiesen.

www.aciprensa.com/noticias/experto-anselm-grun-reduce-evangelio-a-libro-de-autoayuda/


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 bellis 26. November 2013 

Leonid - sehr wichtig!!

Vielen Dank: "Die Welt führt Dialog mit den Priestern/ Bischöfen und zwingt sie mittels Dialog weltliche Werte zu respektieren und die Bischöfe wollen mit dem Vatikan Dialog führen. Wenn Christliche Gemeinschaften heute dialogisieren bedeutet das immer Anpassung an den Zeitgeist." - dies kann nicht oft genug wiederholt werden. Deswegen war ich so entsetzt als ich von meinem Kardinal las, dass "der Altar (in seiner Bischofskirche)sich nicht zum Dialog eignet". Was geht nicht? Man kann sich nicht hinter den Altar stellen, um auf die Gläubigen zu sehen, er ist baulich quasi ein Hochaltar. Nun, .....es soll ja umgebaut werden.
Ich danke Gott, dass Er Seine Kirche hierarchisch gegründet hat.


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 Olmütza 26. November 2013 
 

Machen Sie sich keine Illusionen!

Vincetius
versuchen Sie nicht die Freiburger Gehorsamsverweigerung tiefer zu hängen. Eb Müllers Brief ist kein Privatschreiben, sondern eine offizielle Verlautbarung des Vatikans auf zweithöchster Ebene -
nach dem Osservatore Romano in Absprache mit Papst Franziskus. Es geht nicht an, dass ein Erzbistum versucht, der bislang tolerierten Praxis ein semioffizielles Mäntelchen des Ortshirten umzuhängen, zumal die Berufung auf eine individualistische "Königsteiner Gewissensentscheidung" als letzte Instanz nach KKK nicht statthaft ist. Wenn Freiburg die Rücknahme der Handreichung verweigert, wird es ernste Probleme bekommen, ebenso wie die liberal sich anbiedernden bischöflichen Helfershelfer Ackermann und Marx. Das Thema ist nicht dazu angetan, Punkte für die Wahl zum DBK-Vorsitz zu sammeln.Was Papst em. Benedikt XVI. betrifft, hat er am Familientag in Mailand 2005 das pastoral Nötige gesagt. Von einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten war nicht die Rede.


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 willibald reichert 26. November 2013 
 

Lämmchen

Ich werde den Patris-Verlag wegen Oosterhuis/Jäger/Grün anfragen, ob
der religiöse Relativismus
nunmehr auch bei ihnen gefördert werden
soll.


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 Vincentius 25. November 2013 

@ victor

Da keiner Freiburger presbyter material die Lehre der Sakramentalität und Unauflöslichkeit der sakramental gültig gespendeten und auch vollzogenen Ehen (andere Ehe können kirchenrechtlich nämlich sehr wohl GESCHIEDEN - und nicht nur ANNULLIERT werden) leugnet, ist auch keiner exkommuniziert. Die Freiburger presbyter tragen (ob es mir passt oder nicht, ist irrelevant) nur ein Anliegen vor, das hier im Forum kaum jemanden gefällt.
Es geht ja nicht um die Einführung der Scheidung (das ist nach katholischem Eheverständnis unmöglich), sondern um die Möglichkeit des Sakramentenempfang, wenn eine Ehe scheitert, aber die Gatten einer gescheiterten Ehe einen neuen Partner gefunden haben.
Da die orthodoxe Kirche, die zwar eine Mehrfachverheiratung kennt, aber genauso glaubwürdig wie unsere für die Unauflöslichkeit der Ehe eintritt, kann man den Freiburger Presbytern auch keine Irrlehre vorwerfen. In Unionsverhandlungen war diese Angelegenheit nie ein Problem - Benedikt XVI. sieht dies auch so.


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 Victor 25. November 2013 
 

Da steckt der Böse dahinter

Es geht den Protagonisten der "Handreichungen" letztlich nicht um sog. wvh. Geschiedene. Diese sind für sie nur billiges Kanonenfutter gegen die Lehre Christi und Seiner Kirche. Sog. wvh. Geschiedene werden von den untreuen Bischöfen und Priestern mißbraucht - für eine Kirche ohne Christus.
Der Herr hat eindeutig die Ehescheidung, die Mose den Israeliten wg. ihrer Hartherzigkeit zugestanden hatte, verworfen- außer wg Unzucht.
Jetzt wollen sie so wischiwaschi den Herrn und Schöpfer Mores lehren und ihn sogar der Unbarmherzigkeit zeihen.

Die Ehe zwischen Mann undn Frau ist Abbild der Liebe und des Bundes Gottes mit seinem Volk. Und dieser Bund Gottes mit seinem Volk ist geschrieben mit dem Blut des Herrn und Erlösers, der Gott ist. Und daraus ergibt sich, daß eine kirchlich nicht annulierte Ehe weiterhin gültig ist und eine staatliche Wiederheirat eindeutig Ehebruch, der automatisch vom hochheiligen Sakrament ausschließt.
Haben sich die Memorandisten nicht schon selbst exkommuniziert?


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 Lämmchen 25. November 2013 
 

@Willibald Reichert

Einiges Ihrer Ausführungen zu Osterhuis, Grün und Jäger war mir bekannt, doch muss ich zugeben, nicht alles. Haben Sie das dem Patris Verlag schon mal mitgeteilt bzw. möchten/können Sie das einmal tun?


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 M.Schn-Fl 25. November 2013 
 

"Ist der Ruf mal ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert."

EB Zollitsch hat in Rom nichts mehr zu verlieren!
Sein Ansehen dort war noch nie sehr groß und dürfte nun auf dem Nullpunkt sein.
Aber immerhin könnte man ihn zum Jahresende auch als Administrator pensionieren und die DBK so veranlssen, gleich zu Jahresbeginn neu zu wählen.

Kath.Net ist zu danken für den Abdruck des Originalschreibens, das noch nicht öffentlich ist.
So etwas muß ausgedruckt werden und ist zu verwahren und bei passender Gelegenheit zu verwenden.


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 willibald reichert 25. November 2013 
 

Albinol

anderer Religionen auf, weshalb schon mancher Kritiker den Vorwurf des Synkre-
tismus erhoben hat. Es ist auch darauf
hinzuweisen, daß Jäger der geistliche
Lehrer von Grün war. Grün stellt auch den
Priesterzölibat in Frage, befürwortet das Ausleben homosexueller Neigungen
und relativiert den Erlösertod Jesu
Christi. Es sollte auch darauf hingewie-
sen werden, daß der vielschreibende Pater aus Münsterschwarzach in seiner
Funktion als Cellar seines Klosters
durch riskante Spekulationen Beträge in
siebenstelliger Höhe verloren hat, indem
er auf Staatsanleihen des Irans und Rußlands setzte. Mann kann Grün getrost
als den Hauptvertreter einer christlichen Wellness-Religion bezeich-
nen, der dem Zeitgeist eine Stimme gibt.
Wie können die Verantwortlichen des Pat-
ris-Verlages die Verbreitung von Grün
und Jäger auch noch befördern? Ist es
die Gier nach dem Mammon bzw. ist man
dort auch auf den ins Nirgendwo führen-
den Zug der Anpassung an die säkulare
Welt aufgesprungen?


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 bernhard_k 25. November 2013 
 

Wir müssen beten

dass diese modernen Theologen und Priester wieder klarer sehen können. Die Ehe ist heilig! Wenn die Priester wieder verstärkt darauf hinweisen würden und auch darauf, dass man - ganz generell - in schwerer Sünde nicht zur Kommunion gehen soll, würden die Gläubigen auch wieder mehr darüber nachdenken, es schließlich verstehen und ihre Haltungen überdenken!


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 Leonid 25. November 2013 
 

Dialogisches Verständnis von Kirche von heute

Dialog, das Zauberwort unserer Zeit. Nur wer versteht es? Dialog ist heute Codewort für: Instrument zur Verwässerung von christlichen Werten. Die Welt führt Dialog mit den Priestern/ Bischöfen und zwingt sie mittels Dialog weltliche Werte zu respektieren und die Bischöfe wollen mit dem Vatikan Dialog führen. Wenn Christliche Gemeinschaften heute dialogisieren bedeutet das immer Anpassung an den Zeitgeist. Aber: Der Papst ist kein Dialogpartner, sondern Stellvertreter Christi auf Erden. Spätestens an dieser Stelle muß der Dialog enden.


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 Kathole 25. November 2013 
 

Die Erklärung ist nun online verfügbar!

Nachdem kath.net die Erklärung bereits öffentlich gemacht hat, sehen die häretisch inspirierten Freiburger Schismatiker offenbar keinen Grund mehr, das Rundschreiben weiter nur im Kreis der hauptamtlichen Kirchenbediensteten und Sympathisanten zu verbreiten.

www.memorandum-priester-und-diakone-freiburg.de/wp-content/uploads/2013/11/Erklärung-der-Initiatoren-zur-Handreichung.pdf


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 Kathole 25. November 2013 
 

Eine weitere Steigerung auf der anscheinend nach oben offenen Dreistigkeitsskala ... (2)

Nun ist aber der Empfang der Hl. Kommunion in der Feier der Hl. Eucharistie nicht irgendein Mittel, um gestrauchelte Gläubige "aufzunehmen und Nähe zu vermitteln", sondern Ausdruck der vollkommenen Gemeinschaft mit Christus und Seiner Kirche sowie "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (LG 11).

Nachfolgend die vervollständigten Worte BXVI. in Mailand an die von Scheitern und Trennung gezeichneten Gläubigen:

"Ein Wort möchte ich auch den Gläubigen widmen, die zwar die Lehre der Kirche über die Familie teilen, jedoch von schmerzlichen Erfahrungen des Scheiterns und der Trennung gezeichnet sind. Ihr sollt wissen, dass der Papst und die Kirche euch in eurer Not unterstützen. Ich ermutige euch, mit euren Gemeinden verbunden zu bleiben, und wünsche mir zugleich, dass die Diözesen geeignete Initiativen ergreifen, um euch aufzunehmen und Nähe zu vermitteln."

Von "wiederverheirateten Geschiedenen" ist da nirgends die Rede!

www.kath.net/news/36811


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 girsberg74 25. November 2013 
 

Fast mit den Händen zu greifen!

@ EinChrist

„Persönlich!
Ich vermute persönlich auch noch eine etwas andere Motivation hinter dem ganzen Spiel“

Ihrer Vermutung zustimmend, ginge ich zwar nicht jede Wette ein, doch eine sehr hohe.


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 Kathole 25. November 2013 
 

Eine weitere Steigerung auf der anscheinend nach oben offenen Dreistigkeitsskala ... (1)

... stellt die Inanspruchnahme nun auch von Benedikt XVI. für ihre lehramtsverachtenden Ziele dar. Bisher hatten Sie sich ja bereits einiger -leider nicht sehr klarer und eindeutiger- lockerer Interviewäußerungen und Gedächtnisprotokollwiedergaben von Papst Franziskus bemächtigt, um die lehramtlich sauber begründeten Weisungen des Präfekten der CDF -in vollständiger inhaltlicher Kontinuität zu seinem Vorvorgänger J. Ratzinger unter JPII.- zurückzuweisen.

Dabei unterschlagen die Freiburger Söhne des "Vaters der Lüge" jetzt, daß BXVI. beim Mailänder Familientreffen sich sogar ausdrücklich nur an die -mit Erfahrungen der Trennung beladenen- Gläubigen gewandt hat, welche "die Lehre der Kirche über die Familie teilen", also ganz gewiß nicht an die Freiburger Klientel, die ein Recht auf Kommunion auch bei fortbestehendem Ehebruch fordert.

Ferner sprach er überhaupt nicht über Zulassung zur Kommunion, sondern über "geeignete Initiativen (), um euch aufzunehmen und Nähe zu vermitteln".

www.kath.net/news/36811


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 Philalethes 25. November 2013 
 

@ Adson v.Melk !

Fällt Ihnen nichts auf:
"bücherwurm am 22.11.2013
Danke, Olmütza, besser, ja.
Mein Tipp, von Frau zu Frau: Erfahrungsgemäß gewinnen Posts an inhaltlicher Schärfe, wenn sie nicht zu sehr ad personam gehen ;)"


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 Suarez 25. November 2013 

Wenn Häretiker sich der Kirche bemächtigen

Für die richtige Auslegung der Lehre ist allein die Kongregation für die Glaubenslehre zuständig. Dem Präfekten der Kongregation ist Gehorsam zu leisten. Dieses dauernde Gerede vom "Geist" des Vaticanum II ist unsäglich, weil damit der Ungeist des Relativismus in die Kirche getragen wird. Wenn kleine Priestergruppen oder auch einzelne Bischöfe sich anmaßen, zentrale Lehraussagen zu revidieren, stellt das die Katholizität infrage!

Solchen spalterischen Tendenzen, sollte Rom keinen weiteren Spielraum lassen, denn bald werden diese Gruppen dem Papst diktieren wollen, was er zu dulden hat und was nicht.

Zudem haben diese Gruppen ein derart verkürztes Glaubensverständnis, dass man von Katholizität kaum mehr sprechen kann. Wer der Kongregation für die Glaubenslehre den Gehorsam verweigert, der stellt sich außerhalb der Katholizität. Das hat nichts mit einem autoritären Glaubensverständnis zu tun, sondern allein damit, dass anders eine authentische Auslegung des Glaubens unmöglich ist.


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 EinChrist 25. November 2013 
 

Persönlich!

Ich vermute persönlich auch noch eine etwas andere Motivation hinter dem ganzen Spiel:

Status quo erhalten. Man muss sich vorstellen: Da kommt ein Kollege aus meiner ehemaligen Bischofskonferenz nun (dooferweise) an eine hohe Karrierestelle in Rom. Nun habe ich mit dem Jahre lang gearbeitet und bin doch als Erzbischof, oder sogar als Kardinal, gleich oder sogar noch höher. Und dieser liebe Kollege will mir jetzt vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe?
Da kommt Neid und Stolz zusammen. Und was hat Erz. Zollitsch schon zu verlieren? Gar nichts. Gesicherte hohe Rente, Job ist rum und damit ist an sich alles in trockenen Tüchern.
Aber sich so vorspielen zu lassen von einem ehemaligen Kollegen, dem man sogar noch höher stand (als Vors. der Bischofskonferenz). Nein Nein, das geht nicht!


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 helveticus 25. November 2013 
 

VIELLEICHT

wäre eine "Handreichung" betreffend Wesen der Eucharistie und rechter Einstellung zum Kommunionempfang mehr als angebracht, und zwar ganz unabhängig von der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen. Wenn man mitansehen muss, wie wenig Ehrfurcht dem Sakrament entgegengebracht wird, wie der Kommunionempfang zu einem Gewohnheitsritual erstarrt, einem nicht einmal eine Minute schweigender Andacht gewährt wird (denn die Zeit drängt, die Feuer raschestens abzuschliessen), und bei besonderen Gelegenheiten (zB Hochzeiten) Leute zur Kommunion schreiten, die sonst den Kirchgang scheuen...

Etwas anders noch; " Kirchenmitglieder, die nach einer Scheidung zivilrechtlich eine neue Ehe eingegangen sind, deren sakramental gültige Ehe aber nicht annuliert wurde." - Ein unbeabsichtigter Patzer? Sakramental Gültiges ist nicht annullierbar.


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 Kurti 25. November 2013 
 

Herr Zolitsch hat sich nur den Schönstättern angebiedert.

Innerlich denkt er ganz anders und lässt das nur nicht immer raus. Jetzt aber, da er bald in Pension geht und nur noch Administrator der Diözese ist, kommt sein Wolfsein immer mehr zum Ausdruck. Von dem Mann habe ich ernsthaft noch nie etwas gehalten. Leider finden sich in der Kirche reichlich Heuchler auch solche in hohen Ämtern.


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 QuintusNSachs 25. November 2013 
 

Evangeliumsgemäß?

Wie wär's mit dem evangeliumsgemäßen "Was Gott verbunden hatt, soll der Mensch nicht scheiden", oder "Was ihr verbindet, wird auch im Himmel verbunden sein". Oder machen wir da einen Luther? (Was mir nicht gefällt, schneide ich einfach raus...)


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 kreuz 25. November 2013 

ich hoffe doch,

daß kath.net die Memoranden zu unseren Bischöfen nach Rom schickt, "zum Abgleich"...

www.kathtube.com/player.php?id=33182


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 Marienzweig 25. November 2013 

@AlbinoL

Vordergründig hat Limburg wirklich nichts mit Limburg zu tun.
Wie gesagt - vordergründig!
In Wirklichkeit spielen sehr wohl andere Motive eine Rolle. Das wissen wir alle!

Einer der aktivsten Memoranden-Priester der ED Freiburg wohnt im Nachbarort.
Redegewandt und von großem theologischen Wissen, bringt er durch sehr gute Predigten, allerdings immer wieder fein gewürzt mit Stichen gegen Kirche und Lehramt, viele Menschen hinter sich.

Vor wenigen Jahren hat er mich einmal ernsthaft als "Krüppel" bezeichnet, als ich ihm sagte, dass ich keinen Computer und auch keine Kenntnisse darüber habe.
Das war wie ein Schlag in die Magengrube, weil ich als 6 Monate altes Baby tatsächlich an Kinderlähmung erkrankte, was nicht zu übersehen ist.
Er, der Barmherzigkeit predigt, fühlt sie also selbst nicht immer.
Ausserdem bezeichnete er sich selbst in einer späteren Mail an mich als Zyniker.
Übrigens, für seinen verbalen Missgriff hat er sich später entschuldigt.


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 AlbinoL 25. November 2013 

@Marienzweig

lass Limburg aus dem Spiel.
Dass der Mann für einen Häuserkomplex 30 Millionen ausgibt hat mit der Situation in Freiburg wirklich nichts zu tun.
Die Waage wäre eher Kardinal Meisner und Zollitsch


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 Marienzweig 25. November 2013 

1. oder 2.

1. Ein lehramtstreuer Bischof des Bistums Limburg wird gemobbt - von eigenen Leuten und unterstützt von den Medien.

2. Ein Erz-Bischof, sich offensichtlich dem Lehramt weniger verbunden fühlend, wird gelobt, wiederum von eigenen Leuten.
Das ist die Realität von heute!

Position 2 ist eindeutig gefälliger, bequemer, sie "kommt besser an".

Auf welcher Seite wird die Waage nach oben bzw. nach unten gehen?

Nun - man wird sehen!


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 AlbinoL 25. November 2013 

Anbei verschiedene Statistiken die ich auf kathtube ausgewertet habe

Es sind immer die Gleichen Unruhestifter.
Einige der Initiatoren sind mir bekannt.
Oft Priester die eine 35 Stundenwoche pflegen (da hat man Zeit)und Spaltung in ihre Gemeinden gebracht haben.
Aufrechte Katholiken wurden rausgemobbt.
Weitere mir bekannte sind dann plötzlich für ein paar Monate in Kur bzw. psychologische Behandlung etc. Sie scheinen aber in Freiburg gehör zu finden.
Die früher so stolzen Schönstätter(auf Zollitsch) sind mittlerweile ebenfalls tief enttäuscht von ihrem Bischof.

www.kathtube.com/player.php?id=32196


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 Victor 25. November 2013 
 

"Freiburg: Avantgarde des Ungehorsams"

fand ich irgendwo.
Das ist in Freiburg wie in Limburg, in Trier, in Stuttgart-Rottenburg usw.


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 Kostadinov 25. November 2013 

geographische Schwächen...

bei vielen deutschen "Reform"-katholiken: man hält das eigene Dorfbistum für den Nabel der römisch-katholischen Welt... ist das alte Küng-Problem, der sich bis heute wundert, dass sich eine Weltkirche nicht in allem nach ihm richten möchte...


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