Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Gegner der Homosexuellen-Ehe in Luxemburg gehen vor Gericht

30. September 2014 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dass nur jene Unterstützer eines Begehrens gezählt werden, die sich auch auf einer entsprechenden Internetseite des Parlaments eintragen, sieht die Initiative «Schutz fir d'Kand» (Schutz für Kinder) als eine Benachteiligung von Personen ohne Internet


Luxemburg (kath.net/KNA) Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe in Luxemburg wollen gegen die Nichtanerkennung von Unterschriften einer Petition gerichtlich vorgehen. Hintergrund ist laut der Luxemburger Zeitung «Tageblatt» (Montag), dass nur diejenigen Unterstützer eines Begehrens gezählt werden, die sich auch auf einer entsprechenden Internetseite des Parlaments eintragen. Die betreffende Initiative «Schutz fir d'Kand» (Schutz für Kinder) sehe darin eine Benachteiligung von Personen ohne Internetzugang, hieß es.


«Schutz fir d'Kand» wendet sich gegen ein neues Gesetz, das gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung und die Adoption von Kindern erlaubt. Damit würden Grundrechte des Kindes verletzt, insbesondere das Recht, seine leiblichen Eltern zu kennen. Die neue Rechtslage könne «einem Markt der künstlichen Befruchtung und Verletzungen der Kinder- und Menschenrechte» Tür und Tor öffnen, so die Initiative. Der Gesetzentwurf war im Luxemburger Parlament im Juni mit 56 zu vier Stimmen angenommen worden.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 j@cobus 30. September 2014 
 

Lackmustest der Demokratie

Anderseits wurden mehr als 25000 Unterschriften der Gruppe 'Fir de choix' (Für die Wahlfreiheit) gesammelt, den Religionsunterricht und Moralunterricht gegenüber dem geplanten einheitlichen Werteunterricht beizubehalten, zumeist auf Papier und elektronischem Wege (siehe http://www.firdechoix.lu/). Hier wird eine öffentliche Debatte gefordert. Die Prozedur des Parlaments sieht vor, der betreffende Minister (hier Bildungsminister) wird vom Parlament kontaktiert und zur Diskussion mit der Gruppe unter Ausschluss der Öffentlichkeit eingeladen, eine öffentliche Debatte ist nicht vorgesehen. Empfängt das Parlament diese Gruppe der Petenten, würde sie unglaubwürdig gegenüber den Petenten gegen die Homoehe sein. Eine Annahme der Petition in Luxemburg erfolgt, wenn mindestens 4500 Unterschriften eingesammelt sind.


1
 
 Ehrmann 30. September 2014 

56+4=60 sollten das alle Abstimmenden gewesen sein? Die Gesamtzahl der Petitionen?

Das ist wohl keine überwältigende Eahlbeteiligung, auch wenn Luxenburg ein kleines Land ist - da ist der Einspruch bezüglich des Ausschlusses all jener, die nicht über einen Computerzugang verfügen, wohl mehr als berechtigt!


3
 
  30. September 2014 
 

Gibt es denn andere Petitionen in Deutschland?

Kinder zu kaufen ist kein Recht, genauso wenig wie Sklaven zu halten. Ein hilfloses Kind hat das Recht, die besten Bedingungen zu haben. Das heißt, beiden leiblichen Eltern aufzuwachsen, aus Liebe entstanden zu sein und nicht ( eine gekaufte befruchtete Eizelle in einem geleasten Bauch ausgebrütet) sich wie eine bestellte Wäre sich zu fühlen


4
 
 confrater-stefan 30. September 2014 
 

In Deutschland laufen Petitionen an den Bundestag auch online...könnte es in D genauso sein wie in LUX?


1
 
 Hans-Maria 30. September 2014 
 

Klarer Fall

Das ist ein klarer Fall für Benachteiligung. Ob die Richter es auch so sehen ? Auch dort hat die Gender-Herrschaft Einzug gehalten.


5
 
 dominique 30. September 2014 
 

56:4

Das ist heftig. Wir sind in einem der EU-Epizentren mit ihren großen ethischen Verwüstungen.


6
 
 Chris2 30. September 2014 
 

56:4

Da weiß man zumindest, was man als Luxemburger an seinem Parlament hat...


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Luxemburg

  1. ‚Barbarisch’ – Kardinal Hollerich lehnt Abtreibung ab
  2. Neo-Kardinal Hollerich relativiert die Zölibatsverpflichtung
  3. Früherer Luxemburger Generalvikar will kein Priester mehr sein
  4. Luxemburg trennt Religionsgemeinschaften vom Staat
  5. Geldkürzungen für Priester?
  6. Luxemburg: Christdemokraten wollen Religionsunterricht abschaffen
  7. Neuer Erzbischof für Luxemburg
  8. Jean-Claude Hollerich wird neuer Erzbischof von Luxemburg
  9. Vatikan: Ehrung für Großherzog von Luxemburg
  10. 'Ihre Entscheidung ist ein Beispiel für Mut und Loyalität zum Glauben'






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  8. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  9. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  12. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei
  15. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz