Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  12. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  13. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Geldkürzungen für Priester?

8. November 2014 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Luxemburg: Regierung will nicht mit Kirchen über Gehälter gesprochen haben. Von Kerstin Bücker (KNA)


Luxemburg (kath.net/KNA) Ein brisantes Dokument zur Kirchenfinanzierung sorgt in Luxemburg für Aufregung. In dem Arbeitspapier aus dem Staatsministerium wird laut Medienberichten der Vorschlag unterbreitet, die Finanzierung der Gehälter von Priestern und anderen religiösen Würdenträgern schrittweise bis 2026 zu kürzen. Nach zehn Jahren soll es dann gar kein Geld mehr aus der Staatskasse für Priester geben.

Ende Oktober hatte die Gratiszeitung «L'Essentiel» berichtet, die Regierung plane die Abschaffung der Kirchenfinanzierung bis 2026. Das Staatsministerium dementierte die Äußerungen. Einen derartigen Vorschlag habe die Regierung nicht gemacht.


Anfang der Woche veröffentlichte «L'Essentiel» nun ein Dokument aus dem Ministerium, das die Pläne der Regierung schwarz auf weiß zu bestätigen scheint. Die jungen Christlich-Sozialen (CSJ) zeigten sich erstaunt, dass die Finanzierungsregelung offenbar bereits beschlossene Sache sei - und dies lange vor dem geplanten Referendum am 7. Juni 2015. Eigentlich sollten dann die Bürger über diese Frage entscheiden.

Das Staatsministerium ruderte daraufhin mit seinem Dementi zurück, ein solches Dokument habe es nie gegeben. Allerdings wies es darauf hin, dass die Vorlage nicht bei dem Treffen von Regierungsmitgliedern und Vertretern der verschiedenen Glaubensgemeinschaften Mitte Juli auf den Tisch gekommen sei. Regierungssprecher Paul Konsbruck sagte der Tageszeitung «Luxemburger Tageblatt», das Modell sei zwar in einem Arbeitspapier erwähnt; die Regierung habe sich jedoch darauf verständigt, den Vorschlag zu verwerfen.

Was genau bei den Gesprächen von Kirchenvertretern und Regierung besprochen wurde, ist bislang nicht bekannt. Weder Kirchenvertreter noch die Regierung haben sich bislang dazu geäußert. Auch Ministerpräsident Xavier Bettel schweigt zu den Diskussionen. Bleibt es dabei, dann können die Luxemburger im Juni per Referendum selbst entscheiden, ob sie weiterhin Priestergehälter finanzieren wollen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Luxemburg

  1. ‚Barbarisch’ – Kardinal Hollerich lehnt Abtreibung ab
  2. Neo-Kardinal Hollerich relativiert die Zölibatsverpflichtung
  3. Früherer Luxemburger Generalvikar will kein Priester mehr sein
  4. Luxemburg trennt Religionsgemeinschaften vom Staat
  5. Gegner der Homosexuellen-Ehe in Luxemburg gehen vor Gericht
  6. Luxemburg: Christdemokraten wollen Religionsunterricht abschaffen
  7. Neuer Erzbischof für Luxemburg
  8. Jean-Claude Hollerich wird neuer Erzbischof von Luxemburg
  9. Vatikan: Ehrung für Großherzog von Luxemburg
  10. 'Ihre Entscheidung ist ein Beispiel für Mut und Loyalität zum Glauben'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz