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Kardinal Lehmann besorgt über teils halbleere Hallen auf Katholikentag

28. Mai 2016 in Deutschland, 68 Lesermeinungen
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Früherer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz statuiert teils halbleere Hallen trotz prominenter Politiker: «Man wird das sorgfältig untersuchen müssen» - UPDATE: Foto schlechtbesuchte Veranstaltung mit Ministerin Andrea Nahles (SPD)


Leipzig (kath.net/KNA) Besorgt über teils halbleere Hallen trotz prominenter Politiker hat sich auf dem Katholikentag Kardinal Karl Lehmann geäußert. «Man wird das sorgfältig untersuchen müssen», sagte der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Freitagabend in Leipzig. Bei Auftritten etwa der Bundesminister Thomas de Maiziere (CDU) und Andrea Nahles (SPD) waren zuvor viele Plätze leergeblieben.


Lehmann nannte als mögliche Ursachen nicht nur «die übliche Verdrossenheit», sondern auch «ein Stück weit Hoffnungslosigkeit». Manche Menschen zögen sich von aktuellen Themen wohl zurück. Er sehe aber eine Gefahr darin, wenn ihr Interesse daran dauerhaft nachlasse.

´Halbleere´ Hallen auf dem Katholikentag Leipzig - Während einer Veranstaltung mit Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD)


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Archivfoto Kardinal Lehmann © Bistum Mainz


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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 31. Mai 2016 
 

Wen wundert`s?

Wenn sich die katholische Kirche Deutschlands weiterhin als "wir sind keine Filiale..." benimmt, so werden beim nächsten Katholikentag die Gremien von ZdK, Wisiki, BDKJ, einige Bischöfe und Kardinäle unter sich sein können bei ganz und nicht nur halb leeren Hallen. Wen wundert`s ??


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 Aschermittwoch 31. Mai 2016 
 

Wen wundert`s


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 queenie 30. Mai 2016 
 

Prinzipiell kommt es nicht

auf die Anzahl der Besucher an. Hören wir mit der Kritik und der verbreiteten Miesepeterei auf auf und freuen uns über gelungene kleine und große Sachen. Dann finden uns auch Mitmenschen attraktiv.


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 K.H.Friedgen 30. Mai 2016 
 

Man wundert sich, daß der Kardinal sich wundert!

Wer so seit über 50 Jahren den Glauben sinnentleert, aus der Kirche einen Selbstbedienungsladen macht, der muß sich doch nicht wundern, wenn die "Gläubigen" wegbleiben. Kardinal Lehmann hätte sich viel früher Gedanken machen sollen, wie er die immer leerer werdenden Kirchen wieder füllt, statt sich über halbleere Säle aufzuregen. Als Bischof wäre es seine Aufgabe gewesen, Hirte und Hüter der Gläubigen zu sein, statt sie mit flotten Sprüchen nur weiter zu verunsichern.


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 Theodor69 30. Mai 2016 
 

@antony

Das ist natürlich ein Problem, wenn moderne Menschen altern (wie ein "modernes Gebäude" aus den 80er Jahren). Gleichzeitig gibt mir das aber auch enorme Hoffnung. Die jungen Priester sind aus meiner Erfahrung wirklich gut.


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 Gipsy 30. Mai 2016 

@ Willigis

-....Der Katholikentag ist also aus der Politisierung des katholischen Milieus entstanden. Es handelt sich dabei nicht (und nie) um eine Katecheseveranstaltung oder einen Glaubenskurs.-
_______________________________________

Desshalb werde die Hallen immer leerer. War dann wohl ein Missverständnis und die Gläubigen sehen so langsam immer klarer.
Der Katholikentag erfüllt nicht mehr die Erwartungen ganz und gar nicht mehr. Die Menschen sind der kirchlichen Politikbegeisterung überdrüssig geworden. Das nächste Mal, werden die Hallen noch viel leerer sein, wenn keine Umkehr auf das kath. Wesentliche erfolgt.

Nächstes Jahr ist eine gute Gelegenheit sich zum Katholischsein, ohne politische Seiltänze , zu bekennen.


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 Steve Acker 30. Mai 2016 
 

Sind ja gute Nachrichten.

Die politischen Veranstaltungen beim Katholikentag schlecht besucht.
die geistlichen, wie Antony vom Nightfever berichtet, sehr gut.
Also ganz klar wo es hinlaufen muss, Herr Kardinal: weniger Politik, mehr Gebet.


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 antony 29. Mai 2016 

Was manche auch beunruhigen könnte: Die Altersstruktur bei "Wir sind Kirche"

Bin an deren Zelt vorbei gelaufen, da war gerade eine Veranstaltung. Keiner unter 60.


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 Karlmaria 29. Mai 2016 

Ein Gottesdienst wo man sich selbst das Gericht isst

Tief in der Seele spürt das doch jeder Mensch dass Sakrilegien der Seele nicht gut tun. Wann hat ihr Pfarrer zum letzen Mal über die Sexualmoral und über den Stand der Gnade gepredigt der zum Empfang des Leibes Christi nötig ist? Wer nicht im Stand der Gnade ist der isst sich selbst das Gericht. Die Seele spürt dass so ein Gottesdienst der Seele nicht gut tut. Das erste Gebot der Stunde ist wieder über den Stand der Gnade zu predigen und auch den Stand der Gnade nicht mit einem Grauschleier zu umgeben. Dann spürt die Seele dass so ein Gottesdienst der Seele gut tut. Dann werden die Menschen auch in großen Schaaren kommen!


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 antony 28. Mai 2016 

Also das Nightfever in der großen Nikolaikirche war proppenvoll.


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 Elster 28. Mai 2016 

"Prüfet alles und das Gute behaltet!"

@ Christin 16: "Oder hat Jesus vielleicht die Stars seiner Zeit für die Verkündung Seiner Botschaft gebraucht?
Seine Botschaft wollten die Leute hören, IHN sehen.
Mein Reich ist nicht von dieser Welt, darum gehts." !!! - danke für diese klare Formulierung! Diese Erkenntnis ist das "Untersuchungsergebnis", das am tiefsten und ureigentlich die Herzen aller Menschen bewegt und beschäftigt, da sie zur unbegreiflich gigantischen Gemeinschaft mit Gott in seinem Reich ("im Himmel so auf Erden") geschaffen wurden. Der Auftrag der Getauften, seiner Jünger, ist es, dieses "Wissen", das unser Glaube, unsere Hoffnung, unser Ziel und Gipfel unserer Liebe ist allen zu verkünden! Auch auf einem Katholikentag findet das statt! Sehr oft sogar ... vermutlich und offensichtlich allerdings nicht unbedingt in jeder Halle. "Prüfet (untersuchet) alles und das Gute behaltet!" 1 Tess 5,21


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 gebsy 28. Mai 2016 

Geteilte Sorge

ist halbe Sorge; halb leere sind zugleich halb volle Hallen.
Wenn nun diesen Besuchern nicht geboten wurde, was sie erwarten, werden sie auch wegbleiben.
Soll die Sorge der Glaubwürdigkeit gelten, ist festzustellen, dass mit jedem Tag, an dem die Königsteiner Erklärung nicht widerrufen wird, die Verbindlichkeit besorgniserregend sinkt.


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 Diadochus 28. Mai 2016 
 

Glaube und Geld

Mit Geld kann man den Glauben und die Gläubigen eben nicht kaufen, mag der Katholikentag noch so aufwendig und teuer organisiert sein. Der Glaube ist eine Gnade und Frucht des Gebetes und der Umkehr. Gegen Politiker auf Katholikentagen habe ich übrigens nichts auszusetzen, wenn diese sich für katholische Positionen einsetzen würden, geht es doch darum, den Glauben aus der Kirche in die Welt hineinzutragen und zu verwirklichen. Doch das geschieht leider nicht.


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 Theobald 28. Mai 2016 
 

???

Ich frage mich, WIE abgehoben ein Kardinal sein muss, um diese Frage ernsthaft zu stellen!
Ein glaubensfernes Gremium veranstaltet in der entchristlichten Diaspora in einer Stadt ohne nennenswerten Katholikenbestand eine Politveranstaltung und nennt das "Katholikentag"... warum um alles in der Welt sollte ich DA hingehen?
Wenn ich mir meinen Glauben madig machen lassen will, kann ich das für sehr viel weniger Geld haben, wenn ich mir eine BILDzeitung kaufe...


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 Helena_WW 28. Mai 2016 
 

Hier im Thread von Diskutanten Neuevangelisierung erwünscht,so kontrovers wir auch sonst diskutieren

Wenn ich das richtig überblicke wird von den meisten Diskutanten hier im Thread Neuevangelisierung, tiefgründige Glaubensvermittelung, Glaubenleben, Begegnung mit Jesus Christus gewüsncht und ein dringender Bedarf erkannt, anstatt Politveranstaltung und Eventsparty. Das doch nenne ich mal ein gutes und hoffungsvolles Zeichen, so kontrovers wir sonst im kathnet-Forum diskutieren und unterschiedliche Ansichten einander mitteilen, gibt es hier eine große Gemeinsamkeit im Wesentlichen.


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 Waldi 28. Mai 2016 
 

Mir als Katholik genügt die Tatsache ,

dass das "ZdK" seit 1970 Träger des Katholikentags ist, um mich für alle Zeiten davon fern zu halten.


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 evangelisch 28. Mai 2016 
 

Der Kardinal hat Recht

Hoffnungslosigkeit plagt die Menschen. Wo sollen sie auch hin? Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter und Erlöser! Das ist die Botschaft, die Hoffnung macht. Der Glaube an den dreieinigen Gott ist die Rettung. Wir müssen bei Christus das Heil suchen. Prominente Politiker haben wir viele - mir sind keine bekannt, die deutlich die Botschaft von Christus predigen. DAS und nichts anderes erwartet man von einem Kirchentag. Wir können uns doch nicht zurückziehen und nur noch politisches Geplänkel von uns geben. Ist uns Christen bewusst, das die Menschen um uns herum keine Hoffnung haben und jämerlich zu Grunde gehen, weil sie keine Liebe erfahren? Die Kirche hat einen Auftrag der da lautet: Weltmission!


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 Krisi 28. Mai 2016 
 

at Queenie

Sie schreiben als hätten sie soeben das Christentum das erste Mal für Sich entdeckt. In China wirkt der Heilige Geist und zieht sich nicht zurück. Keine Sorge Gott ist überall.


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 Chris2 28. Mai 2016 
 

Die falschen Politiker

1994 war Steffen Heitmann, ein wackerer Protestant, der als Bundespräsidentenkandidat medial abgeschossen worden war, auf dem Katholikentag, und sprach über den Gottesbezug in den europäischen Verfassungen. Das war ein Vortrag... @papale Zum "Ecce homo" = Menschenzentriert (?) fällt mir ein altes BDKJ-Plakat mit dem Text "Damit aus diesen Steinen Brot werde" wieder ein. Ich hoffe sehr, die Macher hatten wirklich nicht den Schimmer einer Ahnung, wer das im NT gesagt hat (und welche Antwort er bekommen hat)...


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 Christin16 28. Mai 2016 

Wenn ich meinem Herrn begegnen will,

werde ich bestimmt nicht auf ein Massenevent dieser Art gehen. Wenn ich Jesus Christus begegnen und Ihn hören will, gehe ich dahin, wo Stille ist, wo ich Ihn hören kann.
Politprominez als Zugpferd? Und dann wundern über leere Hallen? Oh mei, da haben einige wirklich sehr wenig verstanden, was Sache ist. Als Christ will ich von Gott hören, den Weg zu IHM finden, und nicht das seichte allerwelts-Austauschgelaber der Dauergäste als allen Polit-Talkshows, die eines für ihr eigenes Leben noch nicht begriffen haben: Sie sind bestimmt nicht wichtig für das Glaubensleben und Demut und Bescheidenheit, Reflektion über das eigene Tun und Handeln, über die Folgen dieses Handelns würden ihnen gut zu Gesicht stehen.
So aber sind sie für mich ein Grund, solche Veranstaltungen gerade zu meiden.
Oder hat Jesus vielleicht die Stars seiner Zeit für die Verkündung Seiner Botschaft gebraucht?
Seine Botschaft wollten die Leute hören, IHN sehen.
Mein Reich ist nicht von dieser Welt, darum gehts.


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 Eva 1941 28. Mai 2016 
 

Katholikentag 1956 in Köln

Gerne erinnere ich mich an den Katholikentag 1956 in Köln, insbesondere an die Rede von Konrad Adenauer am 2. September. Sie findet sich im Internet:
"Rede auf der Schlußkundgebung des 77. Deutschen Katholikentages in Köln"
Ein Vergleich mit den geladenen Politikern in Leipzig erübrigt sich.


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 Elisabeth53 28. Mai 2016 
 

eine Kirche, die sich inzwischen auch den kleinen Gläubigen und den Armen

abwendet ist nicht glaubwürdig und hat keine Zukunft


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 queenie 28. Mai 2016 
 

Noch etwas Chinesisches

Nicht zuerst Missionieren und Moralisieren - sondern einfach nur Freunde machen. So bahnen Asiaten Dinge an. In der Studentenverbindung stürmten früher 10 Alte Herren auf einen neugierigen Besucher zu und versuchten ihn schon nach 5 Minuten massiv zu bearbeiten. Ergebnis: Alle kamen nicht wieder. Den jungen Mitgliedern wollte man ständig ein festes Programm überstülpen. Ein Wandel war nicht möglich. Ergebnis: Kaum noch Mitglieder heute. Vielleicht kann Papst Franziskus die Dinge noch aufbrechen und einen
Organisationswandel zu mehr Christentum einleiten.


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 queenie 28. Mai 2016 
 

@helena WW

Chinesische Verhältnisse: In Kanton oder Peking z.B. sind die Kirchen voll. 5 Messen sonntäglich; 1-2 tgl. während der Woche. 1 Messe für Afrikaner. Sie singen nach Ende noch 2 Stunden christliche Lieder und verteilen jedem ein Mittagessen mit z.B. 1/2 Hähnchen gratis. Die Bettler des Stadtviertels
erhalten alle etwas. Die Gesänge kann man in der ganzen Umgebung hören. Natürlich
weiß die chin. Stadtregierung von der Veranstaltung - davon ist zumindest auszugehen.


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 Waldi 28. Mai 2016 
 

Ja, lieber @Marcus, der mit dem C,

Sie haben die wahre Ursache für die leeren Kirchen und Hallen mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.


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 queenie 28. Mai 2016 
 

Tendenz zu Hauskirchen und Hausgruppen

bis zu Internetforen und -zusammenschlüssen.


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 Antigone 28. Mai 2016 
 

@carl eugen

"Fragen Sie sich allen Ernstes, warum kaum jemand zum Katholikentag geht Eminenz?"
Kaum jemand - naja, 30 000 Leute immerhin. (Ich bin nicht dabei.)


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 Tonika 28. Mai 2016 
 

Ein Katholikentag mit viel Fehlanzeigen

Neuevangelisierung - Fehlanzeige. Entweltlichung - Fehlanzeige.
Bekenntnis zu Christus und zum Kreuz - Fehlanzeige.

Solidarität mit verfolgten Christen weltweit - Fehlanzeige.
Verteidigung der katholischen Lehre - Fehlanzeige

Gott im Zentrum stellen - Fehlanzeige.

Dafür aber viel Lauheit und schal gewordenes Salz. Der laue Christ versucht, die Nachteile im Leben auszuschließen und die Vorteile gut zu kombinieren. Er schließt aus, dass er in der Welt sein Kreuz tragen muss.
In den Himmel kommen: Ja. Aber bitte ohne schwere Lasten.
So setzen sich viele Christen zwischen die Stühle, mit der Gefahr, ins Bodenlose zu fallen. Sicher: Man kann als Grenzgänger leben. Man kann versuchen, Vorteile für sich zu kombinieren und Nachteile auszuschließen.Aber:Man kann nicht Sieger werden
Ein Katholikentag ohne Katholizismus.
Nicht Christus u. sein Evangelium sollen Menschen anziehen, sondern Politprominenz. Traurig, wie sich die obersten Hirten als blinde Blindenführer entpuppen.


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 SpatzInDerHand 28. Mai 2016 

An ihren Früchten wird man sie erkennen... ;)

Wenige Früchte. Und das, was an Früchten noch da ist, wird von Wurm und Fäule gefressen.
Herr Kardinal, wir brauchen keine politischen Kirchentage, sondern Neuevangelisierung!


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 rappix 28. Mai 2016 

Leipzig, die Stadt der "Gottlosen"?

Aus Wikipedia:

evangelisch 62.609 11,8 %
römisch-katholisch 22.586 4,3 %
verschiedene oder ohne 443.345 83,9 %

Spitz gesagt in Bier hat es mehr Prozent Bier als in Leipzig Prozentsatz an Katholiken.


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 serafina 28. Mai 2016 
 

Wundert mich nicht

Lehmann und die Mehrheit der DBK haben eben über Jahre hinweg "ganze Arbeit" geleistet. Für sie gilt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".


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 Philipp Neri 28. Mai 2016 

Kein Wunder, wenn man Parteien im Vorfeld auslädt, die aber mittlerweile mehr als 10% der Wähler ausmachen.
Außerdem diskriminiert der Katholikentag hier eine ganze Wähler-Klientel, stellt man sie doch allesamt als Populisten dar.
Wie verträgt sich das aber dann mit den Repräsetanten z.B. der Linkspartei, die in meinen Augen natürlich dann auch Populisten wären. Diese sind natürlich auf den Foren reichlich vertreten.

Auf der einen Seite will man keine Parteien bei den Veranstaltungen, die in den Augen der Veranstalter andere Menschen diskriminieren, aber selbst diskriminiert man aber hier gewaltig!

Das ist jedenfalls kein christlicher Weg!


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 carl eugen 28. Mai 2016 

Ich frage provozierend:

Wer, der bei klarem, katholischen Verstand ist geht schon freiwillig zum Katholikentag? Jeder Parteitag der Linkspartei ist katholischer als diese Veranstaltung. "Ironie off"

Fragen Sie sich wirklich allen Ernstes, warum kaum jemand zum Katholikentag geht Eminenz? Dann tun Sie mir leid!


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 Krisi 28. Mai 2016 
 

Tja,

daran kann man sehen, dass Gott lebendig ist.


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 Michmas 28. Mai 2016 
 

Was hat

die DBK in all den Jahren seines Bischofvorsitzes getan? Ihr Hirtenamt mit Machtspielchen und Liberalen Seilschaften gebildet,das Katholische verwässert usw.
und jetzt frägt man sich wo die Schäfchen sind??Nicht erst die Hallen sind fast leer die Kirchen sind noch leerer, wenn nicht gerade ein Konzert zum Wohlsein gegeben wird.(Ohren haben sie aber Hören nicht Augen haben Sie aber Sehen nicht)


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 Bentheim 28. Mai 2016 
 

Man sollte unterscheiden: das Fundament und die Grundsätze

Das >Fundament< einer Konfession ist ihr dogmatisches Verständnis der Hl.Schrift, von dem sie lebt und besteht.
Die >Grundsätze< einer Konfession sind ihr Programm, wonach sie im Einzelfall handelt oder nicht handelt.

Folglich lösen sich nicht die >Fundamente< auf, sondern die >Grundsätze


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 Tadeusz 28. Mai 2016 

Es gab mal in Deutschland katholische Hirten wie

Faulhaber oder Frings.

Sie haben Ihre Größe im Widerstand gegen das Böse unter lebensbedrohlichen Umständen bewiesen.

Heute ist das anders.

Heute sind die angeblich "katholische" Gestalten nicht mal ein Schatten der vergangenen Größen.

Statt Widerstand, die erbarmungslose Anbiederung an den Zeitgeist.


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 Tonika 28. Mai 2016 
 

Die Bischöfe beider Kirchen haben alle christliche Werte zur Zerstörung freigegeben.


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 topi 28. Mai 2016 

Die Halle mit der AfD wäre sicher voll gewesen

Aber davor hatten die Organisatoren eben Angst. Das sollte Eminenz auch zu denken geben.


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 Sol 28. Mai 2016 
 

Trotz prominenter Politiker?

Wenn die Hallen halbleer geblieben sind dann nicht trotz sondern wegen der prominenten Politiker. Kardinal Lehmann sieht eine Gefahr darin, dass viele Menschen sich von aktuellen Themen zurückzögen. Er verkennt hierbei, dass die eigentliche Gefahr für unsere Gesellschaft darin besteht, dass noch niemals (bis auf wenige Ausnahmen) von katholischen Politikern auch katholische Positionen vertreten werden. Die Teilnahme von Vertretern der AFD hätte etlichen Katholikentagteilnehmern die Augen öffnen können. Dies ist natürlich nicht im Interesse des ZdK.


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 Stefan Fleischer 28. Mai 2016 

Wenn sich seine Emminenz

darüber beklagt hätte, dass die "ewige Anbetung" während dieser Tage so schlecht besucht gewesen sei, das wäre ein Hirtenwort zum Tag gewesen! Oder gab es gar keine "ewige Anbetung" während dieser Tate? Das allerdings wäre ein himmeltrauriges Zeugnis für die Katholizität der Trägerschaft dieses Anlasses.


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 Simon Cyrenaeus 28. Mai 2016 
 

Die Fundamente lösen sich auf

Mit dieser Überschrift findet sich unter http://www.kath.net/news/55302 ein lesenswerter Kommentar zur Lage der Politik und insbesondere der Evangelischen Kirche in Deutschland. Eine Zwischenüberschrift dieses Kommentars lautet "Der Papst als Star bei der Luther-Party 2017?".
Während also die Katholiken glauben, die Hallen ihrer diesjährigen Großveranstaltung durch die Anwesenheit von Politikern füllen zu können, überlegen die Protestanten anscheinend allen Ernstes, Papst Franziskus zu ihrer "Luther-Party 2017" einzuladen. Offenbar befürchten sie, dass diese ansonsten, also ohne das Zugpferd Franziskus, ein "Abbrenner" werden könnte.
Wahrlich: Die Fundamente lösen sich auf - bei Katholiken und Protestanten gleicherweise.


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 M.Schn-Fl 28. Mai 2016 
 

Untersuchen Sie, Herr Kardinal, untersuchen Sie.

Sie werden hoffentlich zu dem richtigen Schluss kommen. Er ist nicht schwer zu finden. Schon das Schreiben des Papstes, das er Ihnen beim Ad Limina mitgegeben hat, gibt Auskunft darüber.


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 Bentheim 28. Mai 2016 
 

@ Willigis

"Man wundert sich schon sehr über das hiesige Gemecker bezüglich der politischen Prägung der Katholikentagen."
Haben Sie kein historisches Verständnis dafür, dass diese politische Prägung
überhölt ist und man eine Neugestaltung fordert.

"Der deutsche Katholikentag IST schon historisch eine politische Veranstaltung!... Der Katholikentag ist also aus der Politisierung des katholischen Milieus entstanden..."
Und wo steht, dass er das bleiben soll?
Die Ehrfucht vor dem historisch Gewordenen hat für einen Katholikentag kein entscheidendes Gewicht.


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 R.W 28. Mai 2016 
 

@Willigis

Ihr Hinweis bezüglich der politischen Geschichte des Katholikentages verfehlt meiner Ansicht nach sowohl die Hauptstoßrichtung der hier geäußerten Kritik als auch die wirkliche Dimension des Begriffes "politisch" im Kontext des Katholizismus. Zu erstem Punkt muss nicht viel gesagt werden. Es geht den meisten hier um den grundsätzlichen Mangel an echtem Christentum bei dieser Veranstaltung im besonderen und der Katholischen Kirche im allgemeinen. Was nun den politischen Katholizismus anbelangt, so ging es diesem gerade im 19. Jh. -man muss nur an Joseph Görres denken- um das Recht der Katholiken sich nicht von Politik und Zeitgeist diktieren zu lassen, wie sie zu glauben und zu leben haben. Es ging um Selbstbehauptung des Katholischen. Ginge es heute darum noch, dann würden sich die Spitzenpolitiker sozialistischer Parteien dort ebensowenig blicken lassen, wie Vertreter der AFD - zumindest nicht in der Funktion als Parteifunktionäre. Was sollten sie auch bei einem solchen Treffen.


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 FranciscoL 28. Mai 2016 

:-)


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 Elster 28. Mai 2016 

Untersuchen? Das ist doch sonnenklar!

Wer will schon so ne Kirche? Schal gewordenes Salz! ... Gähn!und nochmals Gäähn!
Zum Glück lebt sie ganz woanders weiter! Herzlich Willkommen!


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 Tisserant 28. Mai 2016 

@ R.W
Danke für Ihren kraftvollen Kommentar!

Gläubige Priester, Diakone und auch Gemeinderefereten sind in der Kirche in Deutschland nicht gerne gesehen!
Dagegen die feministische Pseudotheologen schon!

Eine Kirche die sich selbst zur Lächerlichkeit führt ist lächerlich!

Bei der Eröffnung des "Katholiken Tages" segnete Bischof Hanke mehre Frauen mit Weihwasser, dem asperges me, das schlimme an diesen Fernsehbildern war, diese Damen lachten sich dabei kaputt!! Lustig, haha wir werden nass gemacht!

Dies ist idt der innere geistige Zustand dieses Vereins!

Transsubstantiation nie gehört, was issn das?
Iiiih ich esse doch kein Menschenfleisch!
Ich bin eine Frau und arbeite im Altenheim und weil ich Theologie im Fernkurs studiere, bin Diakonin und Seelsorgerin, ob es der Kirche paßt oder nicht!

Dies sind nur die wenigen täglichen Beispiele, wie sie mir begegnen, einer toten deutschen Kirche!


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 ballabomm 28. Mai 2016 
 

Aktuellen Themen?

Seit wann hat denn die ewiggestrige katholische Kirche aktuelle Themen?


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 Bentheim 28. Mai 2016 
 

Der öffentliche Gottesdienst am Dreifaltigkeitssonntag

hat mir zugesagt, die Predigt von Erzbischof Koch war hervorragend.
Ich habe Verständnis dafür, dass die Politisierung vielen missfällt. Mir missfällt schon der Hinweis auf die lange Geschichte der Katholikentage. Hier geht es nicht um historische Kontinuität, sondern um spirituelle Aktualität, um das, was hier und heute für den Glauben bedeutsam ist. So sagt @Innozenz: "Ohne tiefgründige Glaubensvermittlung
an Jesus Christus wird ein Katholikentag uninteressant." Mit dieser Glaubensvermittlung sollte endlich begonnen werden, nachdem so oft das Wort Neuevangelisierung gefallen ist!


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 Willigis 28. Mai 2016 
 

Politpopanz?

Man wundert sich schon sehr über das hiesige Gemecker bezüglich der politischen Prägung der Katholikentagen.

Daher noch mal kurz zur Erinnerung: Der deutsche Katholikentag IST schon historisch eine politische Veranstaltung!

Im 19. Jahrhundert kam es im Gefolge der politischen Umwälzungen und der Einflussnahme der Politik auf die Kirchen überall im Reich zur Gründung so genannter "Vereine für religiöse Freiheit" später kurz als "Piusvereine" (nach Pius IX.) bezeichnet.

Die erste Zentralversammlung dieser Piusvereine fand 1848 in Mainz statt - und genau das gilt heute als 1. Katholikentag.

Der Katholikentag ist also aus der Politisierung des katholischen Milieus entstanden. Es handelt sich dabei nicht (und nie) um eine Katecheseveranstaltung oder einen Glaubenskurs.


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 wedlerg 28. Mai 2016 
 

Kardinal Lehmann hat eben zuviel Politik gemacht

Mich ermutigt es, wenn Politiker auf Katholikentagen niemanden mehr interessieren. Dann kommen wir nämlich bald zum wesentlichen.


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 Fink 28. Mai 2016 
 

Was lehrt die Theologie ? Welche Folgen hat das für unseren Glauben ?

Statt dessen: Politik, Gesellschaftskritik, Flüchtlinge. Da macht sich Überdruss breit.
Außerdem: Die Generation der rotgrünen "Kirche von unten"- Christen stirbt langsam weg. Genau die, die besonders zahlreich auf Kirchentagen vertreten sind bzw. waren.


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 papale 28. Mai 2016 

Gott sei Dank sind die Hallen halbleer !

Denn um Gott geht es bei diesen Großveranstaltungen und Kirche-Staat-Kungeleien ja ohnehin immer weniger
( siehe fragwürdige Verwendung von ECCE HOMO als Motto > Blick auf den Menschen ???). Es ist doch im Grunde ein gutes Zeichen, daß die Menschen, die dorthin kommen, etwas anderes von einer Kirchenveranstaltung erwarten, als die abgedroschenen Phrasen der Politiker zu allen möglichen Themen - da sind sie bei Anne Will wahrscheinlich besser bedient.
Nein, sie kommen, weil sie mehrheitlich ein wirklich spirituelles, religiöses Bedürfnis haben - in der bisherigen Form immer weniger erfüllt. Wenn die Organisatoren so weiter machen, werden schon bald nicht nur die Zelte halbleer sein - es werden überhaupt kaum noch Leute kommen - außer den Event-Dauer-Teilnehmern natürlich.


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 nicodemus 28. Mai 2016 
 

Prima! @borromeo!

Ein "ZdK-Happening" das auf der Welt
einmalig ist! Keiner braucht es!
Willkommen, EMINENZ!
Ich hoffe nur,dass Ihr E r w a c h e n, auch für Sie persönlich, einen Nutzen hat!
Ja, zum Kongreß "Freude am Glauben", sollten alle kommen, die die Kirche Jesu Christi lieben!


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 huegel76 28. Mai 2016 

Das ist mir auch schon aufgefallen,

dass viele Besucher ein weitaus besseres Gespür für das wesentliche zu haben scheinen als die Veranstalter.


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 Innozenz 28. Mai 2016 
 

Ohne tiefgründige Glaubensvermittlung

an Jesus Christus wird ein Katholikentag uninteressant!


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 anjali 28. Mai 2016 
 

@Stefan Fleischer

Ja, ich bin ganz Ihrer Meinung. Ich will Gott und keine politische Versammlung.


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 borromeo 28. Mai 2016 

"Verdrossenheit", "Hoffnungslosigkeit"

Wenn ich Politiker hören und sehen möchte, gehe ich zu den einschlägigen Parteiveranstaltungen. Warum Politiker als "Zugpferde" für Katholikentagsveranstaltungen gepriesen werden, geht mir nicht ganz ein.

OK, einen Zusammenhang sehe ich schon: Das sogenannte "ZdK" ist dermaßen mit der Politik verquickt, daß es vermutlich für dieses "Gremium" als das Natürlichste von der Welt erscheinen muß, Politiker als die Glanzlichter dieser Veranstalter aufzufahren. Natürlich nicht solche, die mit ihrer Kritik "stören" und den politisch korrekten "Katholikentagsfrieden" gefährden könnten...

Aber anders als Kardinal Lehmann vielleicht vermuten würde, könnten gerade die halbleeren Hallen sogar eher ein Zeichen der Hoffnung sein! Die Menschen merken, daß hier Politik die Kirche infiltriert und in eine "genehme" Richtung lenken soll, wie das beim "Vorbild" EKD schon weitestgehend gelungen ist.

Vielleicht kommen diese Katholiken ja demnächst zum Kongreß "Freude am Glauben"?!


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 Antigone 28. Mai 2016 
 

@Charles X.

Ausgerechnet Leipzig liegt verkehrstechnisch nicht günstig? Die Städte an den westlichen Rändern der Republik liegen günstiger? Für wen? Ich habe gehört, dass die Quartiere gar nicht ausgereicht haben für die Zahl der Interessenten! Nur eben: was ist wichtig an Angeboten bei so einem Event? Und, ja, tatsächlich, brauchen wir das überhaupt?


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 Helena_WW 28. Mai 2016 
 

@Charles X : Unsere MItchristen in Krisengebieten werden vergessen, aber PolitPopanz

Es geht nicht nur darum ob ich dahingehe oder nicht sondern ob ich unterstützen möchte. Nein ich möchte das nicht unterstützen, es ist grundsätzlich in der Form zu hinterfragen. Ich möchte Rückbesinnung und Entweltlichung.

anbei : aus http://kath.net/news/55298
zitiere ich Mitforist:" bellis am 24.5.2016
Subventionen des Katholikentages 2016 / JP2B16
Katholikentag 2016 (*beantragte Gelder):
Quelle: www.mittelbayerische.de; siehe auch Interview mit Leipziger Kulturdezernent

Land Sachsen: 3.000.000 EUR
Bund: 500.000 EUR
Stadt Leipzig: 1.000.000 EUR
Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Bistum Dresden-Meißen, Teilnehmerbeiträge, Sponsoring, Einnahmen, etc: 5.400.000 EUR
Gesamt:
9.900.000 EUR

Enorm viel Geld für die Zerstörung der Kirche - vom Steuerzahler und Kirchensteuerzahler.

Leider steuern wir wirklich auf chinesische Verhältnisse zu."


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 R.W 28. Mai 2016 
 

Tja Eminenz, woran das wohl liegt?

Nun öffnet sich die Kirche und öffnet und öffnet und öffnet sich. Aggiornamento bis der Papst einen Atheisten zum Haus und Hof Journalisten macht. Und was hat es gebracht? NIX. Ich war kürzlich auf einer Fronleichnamsprozession. In einer Gemeinde mit weit über 1000 Katholiken nahmen c.a 70 Personen an der Prozession teil. Altersdurchschnitt c.a 60 Jahre. Geredet wurde viel an den Stationen - natürlich über "Zeitgemäßen Glauben." - so eine Überraschung. --> Eine Kirche die sich selbst nicht mehr ernst nimmt, die sich selbst nicht mehr als unbedingt notwendig begreift, die braucht man nicht. Events können andere besser. Zur Kirche geht man nicht, um Podiumsdiskussionen zu hören, sondern um "durch, ihn, mit ihm und in ihm" zu beten und Kraft zu sammeln, um im Alltag ein gottgefälliges Leben zu führen. Das ist das Kerngeschäft der Kirche. Und erst wenn sie DAS wieder in den Fokus nimmt, werden die Kirchen auch wieder voller.


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 Bernhard Joseph 28. Mai 2016 
 

Das Kardinal Lehmann sich wundert, verwundert mich nicht

Klar, denken doch progressive Kräfte in der Kirche immer, dass eine Relativierung der Lehre dazu führe, dass die Akzeptanz zu Glaubensinhalten damit wachse und werden stets von der Realität widerlegt, ohne dies aber akzeptieren zu wollen.

Ein Glaube, der sich damit begnügt, Sozialpolitik zu sein, wird als überflüssig empfunden, nicht einmal zu unrecht, wozu sollte man sich an ein Wort binden, das keine Verbindlichkeit hat.

Und wenn in der Kirche niemand mehr so recht weiß, was sie eigentlich verkünden soll, dann sind leere Hallen auf einem Katholikentag eben die logische Folge. Für einen lauen Glauben überwindet niemand seine Bequemlichkeit.

Tja, der Franziskus-Effekt scheint auch keine Zugkraft mehr zu entwickeln. Zu befürchten ist, dass bald auch die Kirchen immer leerer werden und es am Ende ohne Relevanz sein könnte, was die Kirche lehrt und was nicht.

Übrigens ist aus meiner Sicht Kardinal Lehmann nicht unschuldig an dieser Entwicklung.


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 Charles X. 28. Mai 2016 
 

@Antigone

Wohl eher deswegen, weil Leipzig verkehrstechnisch nicht günstig liegt. Da muss man eher nach Mainz, Frankfurt, Köln, Kassel.
@Helena_WW: es ist Ihnen unbenommen, nicht hinzugehen. Mich interessieren Kirchentage auch nicht. Aber man muss deswegen nicht gleich poltern.


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 Antigone 28. Mai 2016 
 

Überangebot?

Wie war das? Über 1000 Veranstaltungen? Wieviele Teilnehmer insgesamt? Sandstrand, Flipflopbasteln? Ehe man seine Schlussfolgerungen zieht, sollte man alles in Relation setzen.


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 Helena_WW 28. Mai 2016 
 

Wozu überhaupt Katholikentag oder ev. Kirchentag, wenn das Politpopanz, politisch überfrachtet ist

und dabei dann noch viel zusätzliches Geld kostet, mit den man Christen in Krisengebieten sehr gut hätte helfen können.

Warum nicht einfach mal wieder in die Kirche gehen, an einer Fronleichnamsprozession teilnehmen, eucharistische Anbetung, Wallfahrten.


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 Stefan Fleischer 28. Mai 2016 

trotz prominenter Politiker?

oder vielleicht wegen? Suchen vielleicht die Normalkatholiken eben nicht Politik in der Kirche, sondern - bewusst oder unbewusst- Gott, die Beziehung zu ihm?


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 Marcus, der mit dem C 28. Mai 2016 
 

Entleert man den Glauben...

dann werden auch irgendwann die Kirchen und Hallen leer!


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