Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  15. Viel Lärm um nichts?

Nächster Katholikentag reagiert auf Besuchermangel bei Politikthemen

13. Juni 2016 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Genn sagte nach Angaben des Bistums Münster: Beim Katholikentag in Leipzig habe sich gezeigt, dass manche Formate wie große Podiumsdiskussionen mit Politikern offensichtlich nicht mehr so gewünscht seien.


Münster (kath.net) Der Bischof von Münster, Felix Genn, möchte für den Katholikentag in Münster 2018 Folgerungen daraus ziehen, dass beim letzten Katholikentag Podiumsdiskussionen mit Politikern bei den Besuchern nicht mehr so gefragt waren. Das Bistum Münster fasste in einer Presseaussendung Äußerungen Genns während einer Tagung des Diözesanrats folgendermaßen zusammen: In Absprache mit dem Veranstalter des Treffens, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), müsse darum gehen, "auch zu schauen, was wir in Münster anders machen sollten." Denn es habe sich beim Katholikentag in Leipzig beispielsweise gezeigt, dass manche Formate wie große Podiumsdiskussionen mit Politikern offensichtlich nicht mehr so gewünscht seien. Zudem müsse man überlegen, ob die sehr große Fülle an Veranstaltungen für die Zukunft der richtige Weg sei und auch, wie man eine möglichst große räumliche Konzentration erreichen könne.


Bischof Genn ist damit der zweite deutsche Bischof, der öffentlich auf den eklatanten Besuchermangel bei politischen Podiumsdiskussionen während des Katholikentags in Leipzig hinweist. Zuvor hatte sich bereits der emeritierte Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, besorgt über teils halbleere Hallen auf Katholikentag geäußert.

Der Präsident des Zentralkommitees der deutschen Katholiken (ZdK) hatte die Gegebenheiten des Leipziger Katholikentags anders interpretiert. Gemäß Darstellung auf der Homepage des Bistums Münster hatte Sternberg Beobachtungen zurückgewiesen, wonach Veranstaltungen mit prominenten Politikern nur schwach besucht gewesen wären. Manche Podien hätten zu falschen Zeiten in zu großen Sälen und an zu weit entfernten Orten stattgefunden, doch wenn "zu einer Diskussion mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière über den Flüchtlingsschutz nur 1.000 Menschen in eine auf 5.000 Besucher ausgelegte Halle kommen, sagt das auch etwas über unser Themenverhalten". Gleichzeitig hatte er eingeräumt,dass Podien künftig "etwas schärfer besetzt werden" könnten.

´Halbleere´ Hallen auf dem Katholikentag Leipzig - Während einer Veranstaltung mit Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD)


Kurzer Eindruck vom Nightfever beim Katholikentag Leipzig - Veranstalterangabe: Großer Andrang!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Katholikentag

  1. Programm des Katholikentages vorgestellt: Demokratie und Vielfalt, Klimagerechtigkeit und Gaza
  2. Italiens Katholikentag findet größtenteils online statt
  3. „Ich habe keine Lust mehr auf diese Banalitäten“
  4. FAZ zum Katholikentag: Warum wurde nicht das Kreuz gezeigt?
  5. „Der Auftrag von Jesus war aber nie: Schafft Häuser!“
  6. 'Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate!'
  7. Katholische Kirche muss immer Global Player bleiben
  8. „Kinder sind Zukunft!“
  9. Wir brauchen eine neue Friedensbewegung
  10. FAZ: 'Katholische Kirche - Schamlos paternalistisch'







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. "Derselbe Polarstern"
  8. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz