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Katholische Kirche muss immer Global Player bleiben

12. Mai 2018 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Bamberger Erzbischof Schick warnt auf Katholikentag in Münster vor der Bildung von Nationalkirchen


Münster (kath.ent/pbb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft die katholische Kirche auf, ihre Rolle als Global Player zu stärken. Die Globalisierung sei eine Chance für Horizonterweiterung und den Austausch von materiellen, kulturellen und religiösen Gütern zur Bereicherung aller Menschen auf der Welt, sagte Schick am Freitagabend beim Weltkirchengottesdienst auf dem Katholikentag in Münster.

Dieser Gottesdienst mache in Farben, Musik und Riten die bunte und schöne Vielfalt der katholischen Kirche deutlich, so Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz ist. Ein Katholik sei immer auf die ganze Welt ausgerichtet, was der Begriff katholisch - weltumspannend - ausdrücke. Die weltkirchliche Arbeit wolle durch Verkündigung des Evangeliums, durch Entwicklungshilfe und durch den Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zum Wohl und Heil aller Menschen beitragen. Der Bau von Mauern und Stacheldraht, regionaler Egoismus und Nationalismus zeugten von falschem Denken. „Frieden finden wir nur, wenn wir uns darauf einlassen, was das Motto dieses Gottesdienstes aussagt: ‚Friede den Nahen und Friede den Fernen‘.“ Das Motto des Katholikentages mit über 1000 Veranstaltungen lautet „Suche Frieden“.

Zum Katholisch-Sein gehörten auch die Ökumene und der Interreligiöse Dialog, die zum Frieden beitragen sowie ebenso die klare Absage an Antisemitismus und jede religiöse Intoleranz. Die weltkirchliche Arbeit erfordere, die Katholizität der Kirche zu bewahren. „Sie ist ein hohes Gut, das wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen“, mahnte der Erzbischof und fügte hinzu, auch die Kirche in Deutschland könne hier eine Lerneinheit gut vertragen: „Wir dürfen keine Nationalkirche bilden und uns von den anderen Kirchen absetzen. Wir können von den Kirchen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas viel an Spiritualität und Einsatz, Glaubenstreue und Bekenntnismut lernen“.

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


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Lesermeinungen

 J.g.Ratkaj 14. Mai 2018 
 

Alpenglühen

Sie haben mich nicht zu belehren und auf Ihre sophistischen Tricks möchte ich auch nicht näher eingehen. Der Erzbischof v. Bamberg soll sich um seine originären Kompetenzen kümmern, ebenso natürlich auch der „Rat der Europäischen Bfs-Konferenzen",. In seinem Erzbistum gäbe es viel zu tun da braucht es nicht andere Staaten weltfremd naiv belehren zu müssen.


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 Alpenglühen 14. Mai 2018 

@J.g.Ratkaj

Abgesehen von Ihrer unflätigen Sprache u. Aggressivität:
EB Schick sagte, Zitat: „Der Bau von Mauern und Stacheldraht, regionaler Egoismus und Nationalismus zeugten von falschem Denken.“ Zitat Ende. Der Bf. hat kein! bestimmtes Land zitiert, das haben Sie ihm in Ihrem Post untergeschoben.
Wenn es aber Ihrer Meinung nach den EB v. Bbg einen Kehricht angeht, wie andere Staaten ihre Grenzen sichern – gilt das dann auch für andere kirchliche Würdenträger? z.B. „Rat der Europäischen Bfs-Konferenzen", s. Art. 52071? Oder auch für P. F.? Der hat während des Wahlkampfes dem US Präsid.-Kandidaten Trump sogar das Christ-sein abgesprochen, weil dieser an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen wollte. Und wenn es 100 Mal der Papst sagte: Das Christ-sein abzusprechen, weil jemand anderer Meinung ist od. etwas tun will, was ihm nicht paßt, ist m. E. unterirdisch u. eine andere Dimension als die Worte von EB Schick.


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 [email protected] 13. Mai 2018 
 

Reich Gottes

Das Reich Gottes ist global und inklusiv, also überall und für alle zugänglch.


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 Rolando 12. Mai 2018 
 

Katholisch

Katholisch, allumfassend, ist die Fülle der Heilsgnaden durch Jesus Christus in den sieben Sakramenten. Und das in dieser Art weltweit. Nur durch die katholische Kirche und der Ostkirchen die die apostolische Weihesukzession haben, setzt Jesus sein Erlösungswirken heute fort. Protestanten und Freikirchen, sowie Angehöriger anderer Religionen können dadurch auch erlöst werden, nicht jedoch durch ihren eigenen Glauben. Hier, http://www.drevermann.de/UserFiles/File/buch_gloria.pdf, zeigt dies Gott in einem über die Nahtoderfahrung hinausgehendem Zeugnis seiner einzigartige Kirche deutlich, auf S.42 Punkt 447.


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 lesa 12. Mai 2018 

Christus ist allumfassend

@wedlerg: Zustimmung! Erzbischof Schick hat das Ganze im Blick - den Christus der Eucharistie für alle! Ein renommierter Theologe unserer Tage sagte: "Die Kirche wird in erster Linie deswegen katholisch genannt – von dem griechischen Ausdruck kath`holou, Das Ganze betreffend -, weil sie in ihrer eigentlichen Beschaffenheit das Gegenteil einer Sekte ist. Wie klein und begrenzt die konkrete Erscheinungsform einer bestimmten Gemeinde auch ist, Christus ist in ihr gegenwärtig … Sie ist ja das wirkmächtige Zeichen einer Einheit … Abermals ist es vor allem die Feier der Eucharistie, die dieses Zeichen in vollem Umfang offenkundig macht. Die geografische Ausdehnung des Christentums ist nur der äußeren und sichtbaren Folgen dieser spezifischen Eigenschaft jeder wahren christlichen Gemeinde. Weil sie Christus gegenwärtig macht, den Einen in dem alle Schöpfung in Einheit mit Gott und somit in Einheit mit sich selbst gebracht wird, tendiert sie von ihrem Wesen her dazu, allumfassend zu sein."


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 J.g.Ratkaj 12. Mai 2018 
 

Es geht den Erzbischof v. Bamberg

einen Kehrricht an wie die USA oder Israel, aber auch Ungarn ihre Grenzen schützen.Der deutsche Tugendstolz meint gleichsam schon universal festschreiben zu dürfen wie Staaten ihre Sicherheitsagenden zu erledigen haben.


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 Stefan Fleischer 12. Mai 2018 

Global Player

Natürlich ist die wahre Kirche Christi von ihrem Wesen und Auftrag her ein Global Player, aber nicht auf dem Parket der Politik, noch im wirtschaftlichen Sektor, ja nicht einmal auf dem Markt der Weltanschauungen. Sie hat einfach ihren globalen Auftrag zu erfüllen, alle Menschen zu Jüngern des Herrn zu machen, und so jenes Reich Gottes aufzubauen, das im Frieden mit Gott, in der Versöhnung mit ihm, besteht und so alle Menschen heimzuführen zur ewigen Heimat.


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 nicodemus 12. Mai 2018 
 

Ja, ich sage das so einfach!

Nach dem Kriege strahlten die kath. Kirchentage noch Begeisterung im
G l a u b e n aus.
Heute ist nur ein buntes Happening ohne den Guten Geist zu sehen.
Vom Katholikentag geht schon lange kein Impuls mehr aus, der uns zeigt, wie schön unser kath. Glauben ist. Dass die Kirche unsere Mutter ist. Dass die 10 Gebote ihre Gültigkeit nach wie vor haben. Und vieles Schöne und Gute mehr!
Ausrichter dieses Spektakels ist das ZdK.Kann da etwas Positives kommen? Die offizielle Katholische Kirche von Deutschland fungiert nur als Anhängsel.
ZdK, eine Kirche innerhalb der Heiligen Kath. Kirche - ist überflüssig!
Kirchentage sind ein zusätzliches Forum, um Politik zu machen - aber ohne Gott!


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 Stanie 12. Mai 2018 
 

Vieles gut, aber

Warum eigentlich eine Trump-Schelte?- Es gibt nun einmal für Staaten oft keinen anderen Ausweg als Grenzen ein Stück weit zu überwachen und nicht alle Anklopfenden einzulassen. Das ist auch im Privaten so. Wer öffnet für alle die Tür und läßt sie bei sich wohnen? Wie soll das funktionieren? Keine Heuchelei bitte!

Was ich von diesem sog. Katholikentag gehört und gelesen habe, auch die Reden von der Bundeskanzlerin, läßt mich denken, daß da der Glaube nur ein Spielball für Politisches ist. Politik ist wichtig, aber doch nicht alles, speziell nicht für einen Katholikentag.

Auch "Bewahrung der Schöpfung" hört sich gut an, aber dazu gehört doch in erster Linie mal der Schutz der Kinder, geborenen wie ungeborenen.
Und wieso gehört zum Katholisch-Sein die "Ökumene" oder gar der "interreligiöse Dialog"?- Das sind oft so Schlagwörter, die meist den eigenen Unglauben überspielen wollen.
Wie wärs mal mit Rosenkranzbeten, beichten, einer hl. Messe ohne Theater u.a.m.?


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 wedlerg 12. Mai 2018 
 

absolut richtig

Einer der Aufrechten! Bizarr ist, wenn Kardinal Marx auf politischer Ebene Nationalismus anprangert, diesen aber - in guter SPD Sicht - mit Heimat und Identität verwechselt und gleichzeitig die dt. populistische Nationalkirche anstrebt. Erzbischof Schick kritisiert Marx hier sehr deutlich.


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 st.michael 12. Mai 2018 
 

Traeumer

Lieber Herr Bischof, die Nationalkirchen haben wir laengst.
Papst Franziskus arbeitet mit grosser Strenge daran.
"Reiche, moderne" Nationalkirchen wie die Deutsche geben den Ton an, andere haben sich zu fuegen.
Diese Rede bitte den og. Herrschaften halten.


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