Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis

20. Jänner 2018 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwei Unterzeichner der an Papst Franziskus gerichteten ‚kindlichen Zurechtweisung’ sind von der Liste der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Katholischen Universität Mailande gestrichen worden, berichtet Marco Tosatti.


Mailand (kath.net/LSN/jg)
Zwei Wissenschaftler der Katholischen Universität des Heiligsten Herzens in Mailand sind von der Liste der Mitarbeiter der Universität gestrichen worden, offenbar weil sie die „kindliche Zurechtweisung“ (Correctio filialis) an Papst Franziskus unterschrieben haben. Dies berichtet der Vatikankenner Marco Tosatti auf seinem Blog.

Im November 2017 hätten die beiden ein Warnung von der Katholischen Universität Mailand erhalten, weil sie die Zurechtweisung mit Hinweis auf ihre Tätigkeit an der Universität unterzeichnet hätten. Dies sei nur in akademischen Zusammenhängen erlaubt, habe die Universität betont.


Dies sei nur ein Vorwand, habe ihm einer der beiden mitgeteilt. Der betroffene Wissenschaftler frage sich nun, ob die Universität alle Rechtsanwälte in Mailand zurechtweisen werde, die auf ihren Kanzleischildern ihre Verbindung zur Katholischen Universität Mailand angeben, schreibt Tosatti.

Anfang Dezember habe er festgestellt, dass er von der Liste der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität gestrichen worden sei. Das bedeute, dass er zumindest in den kommenden Monaten keinen Forschungsauftrag von der Universität erhalten werde. Weder er noch sein Kollege hätten eine persönliche Mitteilung über diese Maßnahme erhalten, berichtet Tosatti.

Die Betroffenen wollen anonym bleiben. Die „kindliche Zurechtweisung“ (Correctio filialis de haeresibus propagatis) wurde Papst Franziskus am 11. August 2017 übergeben und am 24. August veröffentlicht. Deren Unterzeichner fordern Papst Franziskus auf, sich von häretischen Standpunkten zu Ehe, Moral und zur Sakramentenlehre zu distanzieren, die sie in der nachsynodalen Exhortation „Amoris laetitia“ enthalten sehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  6. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  7. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  8. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  9. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’
  10. Kardinal Pujats: ‚Amoris laetitia’ bedarf einer Klärung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz