Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  5. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  6. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  7. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  8. Papst Franziskus in Geldnot!
  9. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  10. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen

"Das Forum Deutscher Katholiken lehnt diese Forderung entschieden ab"

17. Juli 2019 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Forderungen des „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ an künftigen Augsburger Bischof führen zur Spaltung der Katholiken - „Erwartungen“ wie „ökumenische Abendmahlsfeiern“ stehen im Gegensatz zur Lehre der Kirche und zum Bischofs-Weihe-Versprechen


Augsburg (kath.net) kath.net dokumentiert die Erklärung des Forums Deutscher Katholiken vom 16.7.2019 zu den Erwartungen an den neuen Bischof von Augsburg in voller Länge:

Die Diözese Augsburg erwartet einen neuen Bischof.

Im Vorfeld der Berufung wurde ein „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ gegründet, der seine „Erwartungen“ an den künftigen Bischof formuliert hat. Diese umfassen die Dialogbereitschaft „Auch in die moderne Gesellschaft und die verschiedenen Milieus hinein“, die „Respektvolle Begegnung mit den Verantwortlichen“ und „Die Anerkennung ihrer (Mit-)Verantwortung“. Das sind Forderungen, die man auch an andere Führungskräfte richten kann.

Die „Erwartungen“ des „Initiativkreises Bistumsreform Augsburg“ gehen aber weiter: Gefordert werden vom neuen Bischof die Zulassung „neuer Formen der Seelsorge“ und der „Mut zu ökumenischen Schritten“, konkret zu einer „gemeinsamen Abendmahlsfeier“.

Wenn „Erwartungen“, wie „ökumenische Abendmahlsfeiern“ aber im Gegensatz zur Lehre der Kirche und zum Versprechen bei der Bischofsweihe stehen, dann können sie nicht erfüllt werden. Denn der neue Bischof verspricht bei seiner Weihe: „Ich werde die Einheit der ganzen Kirche schützen und deswegen werde ich mich eifrig bemühen, den von den Aposteln überlieferten Glauben rein und unverfälscht zu bewahren“ (eig. Übersetzung aus der geltenden Formel des Treueides, abgedruckt in: Archiv für katholisches Kirchenrecht 157 (1988) 378 f.,Anm. 93; www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html).

Die Forderungen des „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ führen zur Verwirrung unter den Gläubigen und zur Spaltung der Katholiken. Das „Forum Deutscher Katholiken“ lehnt die Forderung dieses Initiativkreises entschieden ab.

Prof. Dr. Hubert Gindert,
Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Eremitin 22. Juli 2019 
 

all diese Forderungen sind uralt und kommen

immer dann auf den Tisch, wenn es in der katholischen Kirche schwächelt. Bisher hatte ich ein gutes Bild von der Augsburger Kirche . Will man dies jetzt auch zerstören, wie schon all die anderen Bistümer. "Reformkatholiken" sind Spaltpilze. Gottlob finden sich immer wieder kirchentreue Gegenstimmen, das gibt mir Hoffnung.


3

0
 
 Catherine 19. Juli 2019 
 

Prof. Dr. Hubert Gindert

ist einer der wenigen Türme im derzeitigen Getümmel in der Kirche. Deshalb kann er wohl auch seine Kongresse nicht mehr in Fulda abhalten, wo die Gebeine des Hl. Bonifatius im Dom bestattet sind. Möge ihm Gott noch viele Lebensjahre im Dienste der Wahrheit schenken.


2

0
 
 Hartmut8948 18. Juli 2019 
 

Welcher Bischof für Augsburg wäre denn genehm?

Es pfeifen ja die Spatzen von den Dächern, dass Kardinal Marx schon recht klare Vorstellungen hat, wer denn der nächste Bischof für Augsburg sein könnte: In München wird gerade der Stuhl des GV frei und für den Dr. Beer käme eine bischöfliche Mytra gerade
recht. Ob es aber den Augsburgern taugen wird, da hat so manch Einer schon seine Fragezeichen. Wie war das damals in Jerusalem: Sie waren einmütig im Gebet ( nicht im Planen taktischer Vorgänge ) ...


5

0
 
 Diadochus 18. Juli 2019 
 

Unanständig

Laut Homepage gibt es den Initiativkreis Bistumsreform Augsburg schon seit dem Jahr 2012. Einen Bischof in spe mit solchen Forderungen zu begrüßen, ist unanständig. Solche Forderungen kann ein Bischof niemals vor Gott verantworten. Wo es im Bistum lang geht, bestimmt der Hirte, nicht die Schafe. Blökt schön weiter.


10

0
 
 Klostermann 18. Juli 2019 

Immer dreister?

Ich verstehe einfach nicht die evangelischen Glaubensbrüder und Schwestern nicht. Wenn sie unbedingt unter allen Umständen, mit Druck und fast schon unverschämter Forderung am gemeinsamen Abendmahl teilnehmen wollen, warum treten sie dann der kath. Kirche nicht bei? Die Messfeiern unterscheiden sich eh fast nicht mehr. Und wenn sie wollen, willkommen in der kath. Kirche würde ich sagen.


9

0
 
 ThomasR 17. Juli 2019 
 

Mitbestimmung der Gläubigen bei der Verteilung der Kirchensteuereinnahmen dringendst gefragt

Momentan dürfen die Gläubigen selbst nicht über 5% der Kirchensteuereinnahmen zu befinden und damit diese Mittel z.b. der Einrichtung der Frauenhäuser für ungewollt schwanger gewordene sozialschwache und jugendliche Mütter zuzuwenden und damit die Anazahl der Abteribungen wenigstens um 10% versuchen zu reduzieren.Momentan entscheidet allein die Amtskirche über die Verteilung der Kirchensteuereinnahmen, die scheinbar die Zuwendung von 5 Kirchensteuereinnahmen/Jahr dem Lebensschutz verweigert.
Hlg Messe ist auch Zeichen der Einheit mit dem Papst und damit das Feiern von ökumenischen Abendsmahlfeiern ist der Errichtung von einem weiteren zerstörerischen Dekonstrukt gleizusetzen. Man hofft,daß bei jeder Probe der Errichtung von Ökumenischen Abendsmahlfeiern sich Gerechte finden um es in Rom zu verklagen(ähnlich Vorgehensweise von dieser Gruppe der Bischöfe die nach der Ingolstädter Erklärung von DBK gegen eine bedingungslose Spendung der Hlg Kommunion an evang Ehepartner in Rom klagten


5

0
 
 Chris2 17. Juli 2019 
 

Den Leib des Herrn

ganz bewusst jemandem zu reichen, der nicht an dessen Gegenwart glaubt, handelt unverantwortlich und versündigt sich an seinem Nachsten, denn jener "isst und trinkt sich das Gericht" (1 Korinther 11,34).


13

0
 
 Mariat 17. Juli 2019 

Vielen Dank Hr. Prof. Dr. Hubert Gindert,

für diese Vorwarnung, was so unter der Decke brodelt.
Wir werden beten, Gott bitten; dass er verhindern möge, dass ökumenische Abendmahlsfeiern in unserem, meinem Bistum eingeführt werden.
Nie und nimmer; darf die WELT gegen das Kirchenrecht gewinnen.
Der Hl. Erzengel Michael sei mit unser geistiger Kämpfer gegen diese Versuchung, Verblendung.Amen.


17

0
 
 benedetto05 17. Juli 2019 
 

Gebetssturm für die Kirche

Dank an Prof. Gindert für die klare und rasche Stellung-
nahme.

Unter Franziskus tanzen die Puppen mehr und mehr auf dem
Tisch, was mit Sicherheit auch so gewollt ist. Eine sau-
mäßige Ausübung des Petrusamtes. Es spottet jeder Be-
schreibung.

Komm Heiliger Geist herab auf die noch glaubenstreuen
katholischen Christen weltweit(Bischöfe, Priester, Diakone und Laien).

Erwecke einen Aufbruch unter ihnen, eine Sammlung, die den Neomodernisten, und hier zu allererst dem Papst, klar aufzeigt, dass der Weg von AL, Amazo-
nassynode und anderem synodalem Heckmeck auf keinen Fall
toleriert wird und zwangsläufig in eine Spaltung führt.
Herr kümmert es dich denn nicht, dass deine Kirche zu-
grunde gerichtet werden soll?


12

0
 
 Aschermittwoch 17. Juli 2019 
 

Keine Ahnung

Scheinbar haben im Bistum Augsburg einige, zwar ausgebildete Theologen, immer noch keine Ahnung was die Eucharistie ist...


17

0
 
 hape 17. Juli 2019 

Ich hab's befürchtet.

Wer das Bistum Augsburg etwas näher kennt, der weiß, dass reformkatholische Forderungen auch hier kräftig unter der Decke brodeln. Es dürfte sich dabei bei weitem nicht nur um den Initiativkreis Bistumsreform Augsburg handeln. Der ist nur die Spitze des Eisberges. Allerdings gibt es in Augsburg auch viele gute katholische Initiativen, sowohl von Priestern als auch von Laien. Offenbar hat Bisch. em. Zdarsa aber mit seiner Kritik am synodalen Weg nicht allen aus dem Herzen gesprochen. Das kirchenpolitische Hauen und Stechen hat jedenfalls begonnen. Das war zu erwarten. Mein Dank und mein Gebet gilt dem Forum Deutscher Katholiken, insbesondere Herrn Prof. Dr. Hubert Gindert, für die klare katholische Positionierung.


28

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Augsburg

  1. Augsburg: Bischofsweihe des designierten Bischofs Meier am 6. Juni
  2. Ernannter Bischof Bertram weiht heute Bistum Augsburg der Gottesmutter
  3. „Lasst einander nicht allein!“
  4. Bertram Meier wird neuer Bischof von Augsburg
  5. Bistum Augsburg: Gebetswache vor dem "Marsch für das Leben"
  6. „Zur sprudelnden Quelle für andere werden“
  7. Augsburg: Domdekan Bertram Meier wird Administrator
  8. "Vergelt's Gott!" - Abschied vom Augsburger Bischof Zdarsa
  9. Papst nimmt altersbedingten Amtsverzicht von Bischof Zdarsa an
  10. „Das Recht auf Leben in Politik und Gesellschaft“







Top-10

meist-gelesen

  1. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  2. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  3. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Vom Lehramt längst beantwortet
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  9. Noch eine letzte Messe
  10. Papst Franziskus in Geldnot!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US