Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Schweigen des Papstes zu den ‚dubia’ der vier Kardinäle ist verwirrend

28. Februar 2017 in Weltkirche, 63 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hätten keine Zweifel daran gelassen, dass Katholiken, die in einer nichtehelichen Gemeinschaft leben, enthaltsam bleiben müssen, wenn sie die Eucharistie empfangen wollen.


Vancouver (kath.net/jg)
„Jesus hat mit aller Klarheit die Würde der Ehe bestimmt. Er hat sogar den Ehebruch verurteilt, den man im Herzen begeht“, schreibt Msgr. Pedro Lopez-Gallo in The B.C. Catholic, der Zeitung des Erzbistums Vancouver (Kanada). Das sechste Gebot und das Neue Testament verbieten Ehebruch ohne Ausnahme, fügt er hinzu.

Lopez-Gallo hat sich in zwei Artikeln mit der Interpretation des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ befasst. Wie viele Katholiken sei auch er nach der Veröffentlichung des päpstlichen Rundschreibens „beunruhigt“ gewesen. Seine Verwirrung habe noch zugenommen, als vier Kardinäle, ausgewiesene Experten in Kirchenrecht, Moraltheologie und Dogmatik, Papst Franziskus um die Klärung einiger Fragen zu „Amoris laetitia“ ersucht hatten. Es sei fast nicht zu glauben, dass die einzige Reaktion des Papstes Schweigen gewesen sei, schreibt Lopez-Gallo.

Eine Interpretation von „Amoris laetitia“ wie sie etwa die Bischöfe Maltas veröffentlicht haben, widerspreche der Lehre der Kirche, wie sie im Evangelium, im Katechismus und zuletzt in den Lehrschreiben von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. festgelegt worden sei. Die beiden Vorgänger von Franziskus hätten keinen Zweifel daran gelassen, dass Katholiken, die in einer nichtehelichen Gemeinschaft leben, enthaltsam sein müssen, wenn sie die Eucharistie empfangen wollen. Die Bischöfe Maltas hätten diese Bedingung als nicht erfüllbar bezeichnet, zitiert Lopez-Gallo die Richtlinien.

Es sei daher davon auszugehen, dass die maltesischen Richtlinien der überlieferten Lehre der Kirche widersprechen. Um so erstaunlicher sei es, dass sie im L’ Osservatore Romano, der offiziellen Zeitung des Vatikan, veröffentlicht worden seien, schreibt der Priester.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 leibniz 4. März 2017 
 

Korrektur

Im meinem Beitrag fehlt ein Wort; es muss “ gegenüber wiederverheiratet Geschiedenen“ heißen.


1

0
 
 leibniz 4. März 2017 
 

@ Reik Fortsetzung

Ich lasse Ihnen gerne per email meine Telefonnummer zukommen.
Am besten nehmen Sie auch einen moralisch hochstehenden Amtsträger mit. Es kann ja nicht schwer sein, einen aus dieser Gruppe zu finden, denn diese macht ja die "überwältigende Mehrheit" aus. Dieser kann dann ebenfalls Barmherzigkeit üben und diejenige Barmherzigkeit, die er ständig im Munde führt gegenüber, einmal in die Wirklichkeit versetzen.
Denn: über Barmherzigkeit REDEN ist das eine, Barmherzigkeit ÜBEN das andere!


7

0
 
 leibniz 4. März 2017 
 

@ Reik

"Die überwältigende Mehrheit von Amtsträgern, Theologen und Laien haben keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis. Wenn eine Minderheit nicht verstehen will oder kann, ist das erst einmal ein Problem von deren Verstandesleistung oder Moral, aber nicht ein Problem des Papstes."
Ich weiß ja schon, dass ich ein wenig dumm und moralisch fragwürdig bin, aber für diese Behauptung hätte ich gerne einen Beleg.
Werter Reik, Sie haben wohl eine weltweite Studie gemacht!?
Wie viel Prozent der Bischöfe, Priester usw. und Laien sind ein wenig dumm und unmoralisch und haben daher ein Problem mit AL und wie viele Prozent sind so klug wie Sie selbst und moralisch auf der Höhe?
Außerdem hätte ich gerne einen Beweis für Ihre moralisch so hoch stehende Gesinnung:
Bitte kommen Sie an einem Sonntag Nachmittag zu mir ins Pflegeheim, wenn ich wieder einmal mit 14 dementen, in die Pflegegrade 4-5 eingeteilten Personen alleine bin und unterstützen Sie mich.


7

0
 
 leibniz 3. März 2017 
 

@ Reik,
freut mich, dass Sie einen Überblick haben und dass Sie treu sind!
Leider muss ich aber dabei bleiben, dass der Papst nicht der liebe Gott persönlich ist!
Sie wissen nicht einmal, dass die Schreiben eines Papstes eine gestufte Verbindlichkeit haben.
AL ist keine Enzyklika! AL wurde auch nicht “ex cathedra“ verkündet!
Das hätten Sie vielleicht gerne!


10

0
 
 hl_neri 3. März 2017 
 

Reik meint "Selbstverständlich gehört Amoris Laetitia zum ordentlichen Lehramt."

Sagt Reik, was sagt der Verfasser selbst? "5. Dieses Schreiben gewinnt eine spezielle Bedeutung im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit. An erster Stelle, weil ich das Schreiben als einen Vorschlag für die christlichen Familien verstehe, der sie anregen soll, die Gaben der Ehe und der Familie zu würdigen und eine starke und uneingeschränkte Liebe zu Werten wie Großherzigkeit, Verbindlichkeit, Treue oder Geduld zu pflegen. An zweiter Stelle, weil es alle ermutigen soll, dort selbst Zeichen der Barmherzigkeit und der Nähe zu sein, wo das Familienleben sich nicht vollkommen verwirklicht oder sich nicht in Frieden und Freude entfaltet." Mir fällt schwer, angesichts der zitierten Papstäußerung der Behauptung Reiks, zuzustimmen, soviel Akrobatik vermag ich nicht aufzubringen.


7

0
 
 A.Reik 3. März 2017 

@Montfort

Herr Heberl legt das 6. Gebot nur gemäß der Anweisungen von Pius XII. in Divino afflante spiritu aus. Pornographie ist übrigens vielmehr ein Verstoß gegen das Wahrheit- als gegen das Ehebruchgebot. Sie müssen bitte auch mal erläutern, inwiefern 13, 14jährige Mädchen und Buben, die masturbieren, eine Ehe, die gar nicht da ist brechen können.


1

0
 
 bernhard_k 3. März 2017 
 

Lieber Montfort, da blieb mir auch die Spucke weg ...

... was heute so alles veröffentlicht werden darf auf hochoffiziell katholischen Webseiten, schwer zu begreifen ...


7

0
 
 Montfort 3. März 2017 

@k_bernhard - Unglaublich, was da vertreten wird!

Das ist ja wirklich unglaublich! Ist das denn auf der "Linie" Ihres Wiener Kardinals? Ihr ebendort abgegebener Kommentar benennt die wesentlichen Punkte ja durchaus klar:
Die Ehe ist KEIN Ideal! etc.

Der Autor des Artikels, Stefan Heberl (Univ. Salzburg), scheint der Diözese Wien da keinen guten Dienst zu tun:
„In seinem ursprünglichen Wortlaut intendiert das 6. Gebot weder eine generelle Abwertung von Sexualität NOCH BEGRÜNDET ES EIN PAUSCHALES VERBOT VON HANDLUNGEN WIE MASTURBATION, PORNOGRAPHIE, PROSTITUTION, etc. ES EIGNET SICH NICHT EINMAL OHNE WEITERES ZUR BEGRÜNDUNG DER UNAUFLÖSLICHKEIT DER EHE, sondern setzt vielmehr ein Scheidungsrecht voraus, das es in Israel auch gab.“

Aber wer ist denn so „unkatholisch“, das auch noch auf die Webseite einer katholischen Diözese zu veröffentlichen?


8

0
 
 bernhard_k 3. März 2017 
 

Verwirrung hoch 1000

Wie groß die Verwirrung ist, zeigt eindrucksvoll die Erzdiözese ...

https://www.erzdioezese-wien.at/10-gebote/6-gebot


7

0
 
 Zeitzeuge 3. März 2017 
 

Dubia-Kritiker

Die bekannten Schwachstellen von AL sind offenkundig und eigentlich ausdiskutiert,
alle Kritiker der Dubia frage ich, ob sie z.B. Humane Vitae in den vergangenen fast 50 Jahren genauso intensiv verteidigt haben, das gleiche gilt z.B. auch für FC Nr. 84, was durch AL nicht aufgehoben werden kann!
Ganz ehrlich, welcher Dubia-Kritiker hat HV und FC, hier bes. Nr, 84 stets vehement verteidigt?


9

0
 
 A.Reik 2. März 2017 

@Leibniz

Verehrter Leibniz,

Reik mit E, soviel Korrektheit darf sein. Selbstverständlich gehört Amoris Laetitia zum ordentlichen Lehramt, dem Katholiken, wurscht ob Kleriker oder Laien, Gehorsam schulden. Und selbstverständlich ist Amoris Laetitia sehr wohl klar und verständlich. Die überwältigende Mehrheit von Amtsträgern, Theologen und Laien haben keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis. Wenn eine Minderheit nicht verstehen will oder kann, ist das erst einmal ein Problem von deren Verstandesleistung oder Moral, aber nicht ein Problem des Papstes. Das kann und muss man schon auch noch sagen dürfen.


0

0
 
 Montfort 2. März 2017 

@Reik - Sind Sie wirklich dem GESAMTEN Lehramt der Kirche gehorsam?

Dieses umfasst nämlich wesentlich MEHR und wohl auch ANDERES als das, was Sie vom jetzigen Papst als "neue Lehre" erhoffen bzw. ihm unterstellen.

Und haben Sie denn dem Lehramt der Katholischen Kirche auch unter den Päpsten Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. solch AUSSERGEWÖHNLICHEN GEHORSAM erwiesen und tun es in Treue weiterhin?

Als dem Lehramt der universalen Katholischen Kirche in Freude unterstehender Christ darf ich Ihre Gleichsetzungen (Papst=Lehramt bw. Papst=Kirche) IM GLAUBENSGEHORSAM GETROST ZURÜCKWEISEN.


11

0
 
 Zeitzeuge 2. März 2017 
 

Lehramt und Papst

Der Papst ist kein "Sonnenkönig" sondern Servus servorum Dei! Lt. LG 25/Vat. II lehren die Bischöfe( und damit auch die Kardinäle, die alle auch die Bischofsweihe haben) in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof die Kirche. Der Papst ist nicht das Lehramt sondern sein höchster Träger und selbst er kann nicht die in Schrift und Tradition endgültig festgeschriebene Lehre ändern. Früher war das anscheinend viel bewußter, bis inkl. Paul VI. wurde der Krönungseid mit Selbstverfluchung bei Abweichen von der Tradition seit dem 7. Jahrhundert(!!) abgelegt, hier die Eingangsformel:
"Ich gelobe nichts an der Überlieferung, nichts an dem, was meine gottgefälligen Vorgänger bewahrt vorgefunden haben, zu schmälern, zu ändern, oder darin irgendeine Neuerung zuzulassen"
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!


6

0
 
 hl_neri 2. März 2017 
 

A.Reick an @[email protected]

Sie sollten die geistig akrobatische Leistung (Schlussfolgerung) zwischen der Feststellung unter Punkt 3) und der diesem Punkt nachgestellten Schlussfolgerung überdenken! Die - im Übrigen von mir als vollkommen klar und richtig gehaltenen - Dubia sind eine sowohl moralisch wie rechtlich wie lehramtlich in jeder Hinsicht an den Papst gerichtete und gerechtfertigte Erinnerung, dass dieser seiner Lehramtsverpflichtung nachkommt, zumal sowohl die an deutlichen Feststellungen mangelnden, ja gegenüber der geltenden Lehre in verdeckten Widerspruch stehenden Ausführungen in AL als auch in auf diese fußenden Anordnungen berechtigte Sorgen als gegeben erscheinen lassen.


10

0
 
 A.Reik 2. März 2017 

@[email protected]

1) Dass die Kardinäle diesen Eid auch nach der Neuwahl eines Papstes ablegen, habe ich auch nicht behauptet.
2) "das sich übrigens ausdrücklich auf CHRISTUS und Seine KIRCHE - nicht aber auf den Papst bezieht". Es gibt keine Kirche ohne Papst. Überall wo Kirche ist, ist Papst.

3) "Auch dort meint das Gehorsamsversprechen keinen Kadaver-Gehorsam, sondern eine Treue zum Lehramt der Kirche. Wo dieses aber missachtet wird, haben sie die Pflicht, dafür Sorge zu tragen, die Gläubigen vor Täuschung und Irrtum zu schützen."
Gerade das taten sie nicht bei den Dubia, weil der Papst das Lehramt ist und nicht die Kardinäle. Man kann nicht dem Papst untreu und dem Lehramt treu oder dem Papst treu und dem Lehramt untreu sein. Wer dem Papst treu ist, ist es auch dem Lehramt.


1

0
 
 kirche3000 2. März 2017 
 

Gehorsam setzt Gehorsam voraus!

Zur Ergänzung: Die Kardinäle können dem Papst keinen Gehorsam leisten, wenn dieser dem Lehramt der Kirche gegenüber ungehorsam ist!
Wer springt schon aus dem Fenster nur weil es der Vorgesetzte so will?


12

0
 
 kirche3000 2. März 2017 
 

usque ad sanguinis effusionem

Werter @ A. Reik,
dieses Versprechen, das sich übrigens ausdrücklich auf CHRISTUS und Seine KIRCHE - nicht aber auf den Papst bezieht - legen die Kardinäle unmittelbar nach ihrer Kreierung zum Kardinal ab, wenn sie das purpurrote Birett erhalten - und nicht nach der Wahl eines neuen Papstes!!!
Auch dort meint das Gehorsamsversprechen keinen Kadaver-Gehorsam, sondern eine Treue zum Lehramt der Kirche. Wo dieses aber missachtet wird, haben sie die Pflicht, dafür Sorge zu tragen, die Gläubigen vor Täuschung und Irrtum zu schützen. Nichts anderes taten sie in den Dubia!


10

0
 
 A.Reik 2. März 2017 

@kirche3000, Carleugen

Dann lesen sich bitte den Konsistorialeid durch. Bis zum letzten Atemzug. Und der Papst greift das auf "usque ad sanguinis effusionem".


0

0
 
 Kurti 1. März 2017 
 

Die Kommunion ist nicht für perfekte Menschen hat der

Papst richtigerweise gesagt, aber sie ist auch nicht für diejenigen, die nicht im Stande der Gnade sind. Das hat er damals eben nicht dazu gesagt. Somit könnten viele daraus folgern, man könne ja auch in Sünde kommunizieren. Es gibt aber laut der Kirche auch eine sakrilegische Kommunion. Davon sind sehr viele Katholiken betroffen und das sind nicht nur die wvG, sondern alle, die in Todsünden leben. Leider wird das vom Papst auch nicht richtig und vollständig erklärt, denn das gehört auch zum Thema Kommunion. http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2015/10/kna-in-deutschland-massenhaft.html


12

0
 
 kirche3000 1. März 2017 
 

Treue

@ A.Reik
Das Kardinals-Purpur deutet allein die Bereitschaft an, wenn nötig, für den HERRN und die HEILIGE KIRCHE GOTTES das Blut zu vergießen, nicht aber für den Stellvertreter; der übrigens nicht befugt ist, nach eigenem Gutdünken zu Walten und zu Schalten!
Das Kirchenrecht sieht ein Einschreiten der Kardinäle vor, wenn der Papst Gefahr läuft, einer Häresie zu verfallen und/oder die Hl. Sakramente nicht ordnungsgemäß verwaltet.


11

0
 
 carl eugen 1. März 2017 

Lieber @A. Reik!

Wie so oft, schreiben Sie nur die halbe Wahrheit. Kardinäle schwören dem Papst die Treue, allerdings nicht bis zum Blutvergiessen. Das Rot der Kardinäle steht für das Blut, dass sie bereit sein müssen für den GLAUBEN zu vergiessen. Also Christus, nicht den Papst, sollen sie bis aufs Blut bezeugen.
Das ist für "Kardinal" Marx sicher ein Fremdwort, der verleugnet Christus schon beim kleinsten Widerstand.


9

0
 
 A.Reik 1. März 2017 

@Kirche3000

Sie irren sich. Die Kardinäle schwören bei ihrer Kreierung dem Papst treu bis zum Blutvergießen zu sein.


2

0
 
 kirche3000 1. März 2017 
 

Kommunion für alle?

@ quovadis
Joh 13,27a: "Als Judas von dem Bissen nahm fuhr der Satan in ihn."
1 Kor 11, 27-29: "Wer unwürdig den Leib des Herrn isst oder aus dem Kelch trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht."
Es ist demnach keine Lappalie in einer schweren Sünde die Hl. Kommunion zu empfangen!


19

0
 
 kirche3000 1. März 2017 
 

Heilige Pflicht

@ A. Reik
Sie verwechseln die Schweizer Gardisten mit den Kardinälen!


11

0
 
 Bentheim 1. März 2017 
 

"Die Sakramente können Menschen dabei unterstützen, sich überhaupt erst zu entscheiden, den Weg der

Umkehr zu betreten."

Was Sie schreiben, geht nicht.
Die beabsichtigte Umkehr ist VORAUSSETZUNG des Kommunionempfanges. Wenn Sie Recht hätten, wäre doch um AL nicht eine solche Verwirrung entstanden.


12

0
 
 Bärbel 1. März 2017 
 

zu Sefa

"Wer zu Fischer, Schröder, Trump schweigt, soll AL nicht kritisieren" schreiben sie. Das sind doch alles Leute , die mit katholischem Glauben nichts zu tun haben. Alle protestantischen Christen können heiraten so oft sie wollen. Luther hat gesagt "die Ehe ist ein weltlich Ding". Für sie ist die Ehe kein Sakrament. Es steht mir daher absolut nicht zu andere zu kritisieren, wenn sie mehrfach heiraten.


6

0
 
 quovadis 1. März 2017 
 

Jesus handelt immer bedingungslos

Jesus reicht das Brot allen Jüngern, sogar dem Judas, und auch den Kelch ("Trinkt alle daraus"). Warum?
Die Kommunion ist nicht für perfekte Menschen. Jesus schenkt sich allen bedingungslos. Durch seine Hingabe aber KANN der jeweilige Sünder - überwältigt durch die erfahrene Gnade - erst zur Umkehr motiviert werden und die Kraft bekommen, bei seiner Entscheidung zu bleiben.
Jeder, der also die Sakramente als Hilfe auf dem anspruchsvollen Weg der Umkehr versteht, darf und soll sie in Anspruch nehmen. Denn die Umkehr ist bei niemandem auf einmal vollzogen. Die Sakramente können Menschen dabei unterstützen, sich überhaupt erst zu entscheiden, den Weg der Umkehr zu betreten.
Für mich ist das nicht Theorie, sondern erfahrene Wirklichkeit.
Jesus hat sich uns bedingungslos hingegeben. Fatal wird es für den, der sich ihm total verschließt wie Judas.
Kommunion für alle? Nein. Aber es ist im Beichtstuhl zu klären, wo der Betreffende (wG) steht. Ich denke, der Papst hat es klar ausgedrückt.


4

0
 
 lakota 1. März 2017 
 

@Naturmensch

Sie sehen das schon richtig. Wenn ich nur an Weihnachten denke, wo scharenweise Leute zur Kommunion gehen, die man das ganze Jahr über nicht in der Kirche gesehen hat (bei der Beichte auch nicht, denn da bin ich immer sehr allein). Wenn man sieht, wie sie nach dem Empfang der Kommunion sich in der Kirche umsehen und Armeschlenkernd in ihre Bank zurückschlendern...da könnte man schon meinen, sie haben sich ein "Weihnachtsbretle" abgeholt - und nicht den Leib Christi empfangen.


12

0
 
 Sefa 1. März 2017 
 

@naturmensch_: ... Keks ...

Reden Sie nicht so respektlos über den Leib des Herren.


2

0
 
 Bentheim 1. März 2017 
 

@ A.Reik

A.Reik vor 3 Stunden an:
@Kirche3000
"Es ist die HEILIGE PFLICHT der Kardinäle, dem Papst bis zum Blutvergießen treu zu sein. ER ist der Fels. Nicht die Kardinäle."

Lieber Mitforist,
was Sie hier geschrieben haben. gilt lediglich für ein Dogma.


9

0
 
 naturmensch_ 1. März 2017 
 

"Eucharistie empfangen"

Aber alle haben schon die zuvor stattzufindende Beichte ganz vergessen. Die heilige Kommunion wird zu einem Keks degradiert, auf den jeder - auch jene , die nicht bereuen und auf ihren SÜNDEN festhalten, ein Recht haben. Das hat nichts mit Christentum und Katholischsein zu tun. Aber wenn 100.000 Theologen und sogar der Papst selbst sich dazu bekennen.


12

0
 
 kirche3000 1. März 2017 
 

Es ist die HEILIGE PFLICHT der Kardinäle, die Lehre der Kirche rein zu erhalten und vor Häresien zu schützen. In der Ausübung ihres Hüter- und Wächteramtes führt demnach kein Weg an den dubia vorbei.
Da der Papst diese partout nicht beantworten will, besteht der dringende Verdacht, dass er die Absicht hat, die Lehre der Kirche zu ändern.


24

0
 
 DamianBLogos 1. März 2017 
 

bitte Argumente zur Sache, keine Unterstellung einer Absicht

Leider habe ich bei keinem Kritiker der Dubia je ein Argument zur Sache gelesen, nur Angriffe gegen die angeblichen Absichten der Person, die die Aussage getätigt hat. Dabei wird ein logischer Argumentationsfehler begangen, den C. S. Lewis „Bulverism“ genannt hat.
Auch A. Reik führt dies hier ebenfalls exemplarisch vor.
Es wird von ihm behauptet, die Urheber der Dubia „wollten“ AL nicht verstehen. Dabei geht es gar nicht darum, dass die Kritiker AL verstehen, sondern darum, dass dieses Schreiben faktisch unterschiedlich verstanden wird. Jeder kann nämlich feststellen - und das wurde von niemandem bisher bestritten -, dass AL von sehr gelehrten Personen (als völlig klar empfunden, aber) gegensätzlich ausgelegt wird. Da sind der Präfekt der Glaubenskongregation und Prof. Spindelböck u.a. auf der einen Seite und die deutschen und maltesischen und Buenos-Aires- Bischöfe auf der anderen Seite. Und dieses Faktum fällt nunmal auf das AL genannte Schreiben zurück.


18

0
 
 speri17 28. Februar 2017 
 

@ a.Reik

Dann ist ja alles "KLAR".
Ein kurzer Überblick:
In Malta, Deutschland, Argentinien, Teilen der USA und Kanadas usw. dürfen WvG als "Ausnahme" zur hl. Kommunion. Bischöfe in anderen Diözesen "wollen" nicht lesen könne und daher dürfen diese die Sakramente nicht empfangen.

Wunderbar Einheitlich.

Ich bin mir ganz sicher das in 2 bis 3 Jahren die "Ausnahme " zur Regel geworden ist. Wie in so vielen Dingen.
Alle Beteiligten sollen sich aber eines bewusst sein:
Die Sakramente Beichte, Ehe und Eucharistie werden inflationiert, Jesus Christus unser Herr wird aufs tiefste beleidigt und die WvG werden angeleitet sich das Gericht zu essen.
Ich bin mir bewußt das ich wegen dieser Aussagen kritisiert werde, aber ich sowie alle anderen müssen sich vor Gott rechtfertigen, nicht vor den Menschen.
Es geht um die Ewigkeit!!!!!
Schweigen zum Seelenheil so vieler unsterblicher und von Gott geliebter Seelen ist keine Pädagogik sondern eher unter Fahrlässigkeit einzuordnen.


21

0
 
 Sefa 28. Februar 2017 
 

@Bärbel: "Dieser Nachsatz wird heute verschwiegen"

Mitnichten, "geh hin und sündige nicht mehr" ist eines der meistzitierten Gottesworte. Es folgt aber kein "Wenn ich dich aber noch einmal erwische, dann...".

Christus entwickelt damit die jüdische Tradition weiter: Das atavistische "Auge um Auge, Zahn um Zahn" des AT war in der Praxis längst in einen friedlicheren (pekuniärem) Ausgleich übergegangen; die Entschädigung sollte nur dem Schaden entsprechen. Christus sagt nun, dass manche Vergehen einer (biblischen) Bestrafung entzogen sind.

Damit sind sie aber keineswegs gebilligt oder folgenlos:
1. Jede Tat wird vom Jüngsten Gericht bewertet.
2. Die Folgen von Sünden im privaten Bereich treffen die Täter oft selber (z.B. Vertrauensverlust).
3. Die soziale Strafe bleibt in Johannes 8 bestehen! Die Umgebenden wenden sich von der Ehebrecherin ab. Das ist der fundamentale Mißstand: Ehebruch/Mehrfachheirat wird heute nicht mehr thematisiert, geschweige geächtet! Wer zu Schröder, Fischer, Trump schweigt, soll auch AL nicht kritisieren.


4

0
 
 ulrichmoskopp 28. Februar 2017 

Der innerkirchliche Umgangston

auf beiden Seiten sollte sich mäßigen. Das tut niemandem gut und ist auch kein heiliger Zorn. Dies schreibt ein ehemals sehr Zorniger. Wie kann man sachliche Kritik üben, die dennoch vom Herzen kommt?
Dies ist eine Lebensaufgabe, der Gattin oder dem Gatten gegenüber, dem Papst oder dem Priester gegenüber. Wenn der Hass in uns gedrungen ist, sollten wir sofort umkehren. Es wird etwas Gutes auch in diesem Tohuwabohu stecken. Beten und vernünftig sein. Wenn man nicht schweigen kann zu "AL&Co" aus Verantwortung der Kirche gegenüber, dann sollte es den Papst im Gebet einschließen. Das Paradox der Liebe: Wir werden den Relativismus besiegen!


7

0
 
 Smaragdos 28. Februar 2017 
 

Wenn der Papst schreibt, ist es verwirrend, siehe AL, und wenn der Papst schweigt, ist es verwirrend, siehe Dubia. Kein gutes Zeichen.


20

0
 
 lakota 28. Februar 2017 
 

@A.Reik

Was Sie hier an @Speri17 geschrieben haben, ist eine Unverschämtheit gegenüber verdienten Bischöfen und Kardinälen. Es sind ja nicht nur die 4, die die Dubia verfasst haben, inzwischen haben sich ja noch mehr kluge und glaubensfeste Bischöfe zu Wort gemeldet. Wer sind Sie, diesen zu unterstellen, sie würden nicht verstehenWollen?


21

0
 
 bernhard_k 28. Februar 2017 
 

@A.Reik

Sie können lesen, wollen verstehen bzw. haben vielleicht sogar verstanden!?

Dann erklären Sie, wie AL in Bezug auf die wvGeschiedenen denn nun wirklich zu interpretieren sei! Bzw. wie, denken Sie, würde Papst Franziskus denn die 5 Ja/Nein-Fragen beantworten, falls er das (theoretisch angenommen) auch wollte ...


15

0
 
 carl eugen 28. Februar 2017 

2 Dinge gibt es zu diesem Thema zu sagen.

1.: Ich kann tatsächlich den Papst verstehen. Die in den Dubia aufgeworfenen Fragen sind gerechtfertigt, der grosse Fehler war aber, die Dubia zu veröffentlichen. Der Sinn hinter dem Schritt war, den Papst unter Druck zu setzen, und das ist nicht akzeptabel. Man setzt einen Papst nicht unter Druck. Wäre ich an Franziskus Stelle, ich würde auch nicht antworten. Als Papst darf man sich nicht so vorführen lassen. Ich weiss, ein Dubia wurden Franziskus erst privat übermittelt, erst als keine Antwort kam, wurden sie veröffentlicht. Die Kardinäle hätten mit mehr Nachdruck um eine interne Klärung bitten können. Die Veröffentlichung macht aber eine Antwort des Papstes unmöglich. Ich finde, es war keine gute Sache.

2. WvG sind zur Kommunion zugelassen, das ist ganz eindeutig, da braucht es kein Statement des Papstes mehr. Malta, Deutschland ect. zeigen das deutlich. Hätten sie AL nicht im Sinne des Papstes ausgelegt, wäre er eingeschritten. Ergo, die Unauflöslichkeit der Ehe ist passè!


3

0
 
 A.Reik 28. Februar 2017 

@speri17

Lieber Speri17,

das sind erwachsene Leut, die können selber lesen. Und wenn man AL nicht beim ersten Lesen versteht, liest man es nochmal. Aber hier gebricht's eben am VerstehenWOLLEN. Und da ist die richtige Pädagogik eben Schweigen.


5

0
 
 Herbstlicht 28. Februar 2017 
 

@A.Reik

"Der Papst tut gut daran, nicht zu antworten."
Das ist Ihre Überzeugung.
Andere und nicht wenige sehen das durchaus anders und mit gleichem Recht. Wenn bei vielen der Eindruck entsteht, wirklich Wichtiges sei in einer Fußnote versteckt, kann das nicht wieder gutzumachende Folgen haben.
Papst Franziskus sollte konkret sagen, wie er seine Worte verstanden haben will, dies ist auch im Nachhinein möglich.
Ansonsten gewinnt das Verständnisproblem um AL eine Eigendynamik, die kaum in seinem Interesse sein kann.
Wer bemerkt, dass etwas falsch verstanden wurde oder unklar geblieben ist, sollte er dann nicht eine Präzisierung vornehmen?
Dies wäre keine Blamage, sondern eine notwendige Geste, die wieder für Frieden sorgen könnte.
Wir haben doch schon genug an Zertrennung.
Jesus sagte einst und dies gilt auch heute: "Friede sei mit Euch!"


20

0
 
 Johann Martin 28. Februar 2017 
 

War die heutiges Situation beabsichtigt?

Warum drückt sich der Papst so unklar und widersprüchlich aus? Ich vermute, dass er genau die Situation gewollt hat, die jetzt eingertreten ist. Die Bischöfe die unbedingt die Kommunion für die Wiederverheirateten wollten, (z.B. in Deutschland etc.) finden in AL Hinweise, dass sie das zulassen dürfen. Die in anderen, konservativen Ländern (z.B. in Afrika)aber finden hier die Bestätigung, dass sich in der Lehre nichts geändert hat und dass sie in ihren Diözesen entsprechend verfahren können. Jeder bekommt also das, was er gewünscht hat.

Wenn der Papst die Dubia beantworten würde, ware diese unterschiedlich Verhaltensweisen der Bischöfe nicht mehr möglich. Eine Seite müsste zurückgewie-
sen werden. Und deswegen beantwortet Papst Franziskus diese Fragen nicht.


23

0
 
 speri17 28. Februar 2017 
 

Warum ist es so schwer zu Antworten?

@A.Reik: Wenn alles SOOOOO klar ist wie Sie behaupten, dann kann es doch auch kein Problem sein 5 einfache Fragen zu beantworten. Oder gibt es berechtigte Furcht?
Ist die Zielrichtung der 5 Fragen, nämlich die bisherige Lehre der Kirche, so gefährlich, abwegig, Menschen verachtend, unbarmherzig?
Es steck leider oft eine Unvereinbarkeit zwischen den Willen Gottes und den Willen der Menschen. Selbst Petrus der 1. Papst musste sich (für mich persönlich eine der härtesten Worte Jesu) anhören: "Weiche Satan, den du willst nicht das was Gott will, sondern was die Menschen wollen".
Jeder sollte darüber reflektieren, nicht nur Papst Franziskus, vor allem im Zusammenhang ob man die Gebote Gottes mit "Barmherzigkeit" und Menschlichkeit aushebeln kann, darf und soll.

Abgesehen davon sollte ein (hl.) Vater seinen kindern auch Antworten, auch wenn es für ihn oft nervig ist.
Ich hab nur 4 Kinder aber ich versuche nach besten Wissen und Gewissen JEDE Frage zu beantworten.


25

0
 
 Tadeusz 28. Februar 2017 

Es freut mich, dass

...es Kardinäle gibt, die die Lehre Jesu verteidigen.

Demjenigen, der an Himmel und Hölle nicht glaubt, ist es natürlich gleich, was mit Lehre Jesu passiert. Da ist die Kirchensteuer (oder Ruhe oder Ämter oder Reformen oder sonstiger Kram) gewiss wichtiger.

Gott sei Dank für diejenigen, die Dubia äußern. Dann haben wir noch eine Chance.


24

0
 
 Christa.marga 28. Februar 2017 
 

Papst Franziskus...

...ist unhöflich! Wie heißt ein altes Sprichwort: "Keine Antwort ist auch eine Antwort". Es ist verletzend, wenn man auf eine (berechtigte) Frage keine Antwort erhält, die Person ist es scheinbar nicht wert, eine Antwort zu erhalten. Wo bleibt da die Barmherzigkeit, von der Papst Franziskus andauernd spricht? Außerdem, so finde ich, ist es enorm wichtig für alle Katholiken, dass diese Fragen geklärt werden, sonst gibt es keine klare Linie mehr und jeder kann tun und Lassen, was er will.


25

0
 
 bernhard_k 28. Februar 2017 
 

Wenn von verschiedenen Seiten widersprüchliche Meinungen kommen...

dann gehen die verunsicherten Katholiken erst recht nicht mehr zur Beichte, denn sie hören nämlich "ja, das kann man auch anders sehen", "das ist heute anders", "keine Sünde mehr", "Barmherzigkeit hoch zwei²", "dein Gewissen sagt dir schon" ... usw.

Wer solche Meinungen hört, noch dazu von ganz "oben", geht wahrscheinlich nicht mehr zur Beichte, denn der arme Tropf kann nur mehr der Meinuing sein, dass 2017 die Sünden abgeschafft wurden ...


24

0
 
 Kostadinov 28. Februar 2017 

@Laus Deo

schliesse mich Ihren Ausführungen bezüglich der Schweiz an. Das "ich verurteile nicht" wird breit gewalzt, das "sündige nicht mehr" wird unter den Teppich gekehrt. Die Priester, die sich an die Lehre halten, finden sich zumindest in Zürich zuvorderst bei der FSSP. Nebenbemerkung, die hat die drei jünsten Priester, die ich je in Zürich gesehen habe...


20

0
 
 bernhard_k 28. Februar 2017 
 

@Schlegl und Laus Deo

"Jemand, der im Beichtstuhl genau das sagt, was Sie unten ausgedrückt haben, kommt überhaupt nicht her! Leute mit einer solchen Meinung betreten keinen Beichtstuhl, sondern machen ohnedies, was sie wollen.Da hat der Seelsorger keine Chance mehr."

Wichtig ist, dass alle Katholiken, ob sie beichten gehen oder nicht, die Wahrheit und Klarheit hören. Und wenn die Wahrheit klar und gut begründet vermittelt wird (d.h. nicht widersprüchlich), werden diejenigen, denen - dann nämlich erst - ein "Licht aufgeht", wieder in den Beichtstuhl kommen.

--> Es nützt also alles nichts. Die Unklarheit muss beseitigt werden ...


22

0
 
 Laus Deo 28. Februar 2017 

@Msgr Schlegl.

Sie machen das so, das finde ich vorbildlich und heiligmässig weil ihnen die Gesetze der Kirche und die Gebote heilig sind, hier in der "liberalen" Schweiz denken leider viele Priester anders und durch das Schweigen des Heiligen Vaters sind sie nun in ihrem Tun bestätigt.... Das meinte ich. Bei uns leiden gerade Priester welche sich an die Lehre halten, dass weiss ich aus eigenen Erfahrungen den ich kenne viele solche.


21

0
 
 SCHLEGL 28. Februar 2017 
 

@ Laus Deo

Sie können mir ruhig widersprechen, das ist Ihr gutes Recht! Nur, so glaube ich, leben Sie aber an der pastoralen Wirklichkeit in Westeuropa vorbei.
Jemand, der im Beichtstuhl genau das sagt, was Sie unten ausgedrückt haben, kommt überhaupt nicht her! Leute mit einer solchen Meinung betreten keinen Beichtstuhl, sondern machen ohnedies, was sie wollen.Da hat der Seelsorger keine Chance mehr.
Hypothetische Annahme,jemand würde mir so etwas sagen, wäre meine erste Frage, ob er/sie eine Annullierung beim Kirchengericht versucht hat. Sagt der betreffende "Nein", ist die Sache erledigt, ich sage ihm klipp und klar, er darf NICHT kommunizieren! Sagte er mir die Zeugen seien verstorben, Dokumente unauffindbar, lasse ich mir den ganzen Fall erzählen. Unter Umständen werde ich die betreffende Person bitten, mir so viel Zeit zu lassen, bis ich über das ganze mit einem Moraltheologen bzw. Kirchenrechtler gesprochen habe. Wenn der Person das wichtig ist, wird sie warten.Msgr. Franz Schlegl


9

0
 
 Zeitzeuge 28. Februar 2017 
 

Stimmen des Zeitgeistes

Die "Stimmen der Zeit" sind seit 1966 in Deutschland ganz oben angesiedelt- bei der Verbreitung des "theologischen" Zeitgeistes, "tolle" Empfehlung! Herausgeber sind natürlich
Jesuiten, oh Jesus, was für eine Gesellschaft, nicht pauschal, aber grundsätzlich, den besagten Kardinälen, sicher theologisch haushoch dem Papst überlegen, gewollte Unwissenheit zu unterstellen, ist überhaupt kein Argument und könnte ebenso der Gegenseite unterstellt werden eben gerade wegen der Nichtbeantwortung der Dubia!


16

0
 
 Laus Deo 28. Februar 2017 

Da muss Msgr Schlegl widersprochen werden...

...die Verwirrung ist da, die Bischöfe legen AL anders aus als mit der Lehre vereinbar. Was macht ein Priester in Malta oder Deutschland wenn ein WvG zu ihm in die Beichte kommt und sagt nach seinem Gewissen sei seine Ehe nicht gültig und darum könne er zu den Sakramenten?? Folgt der Priester der Lehre welche immer war, dem Gebot Christi gemäss der Schrift oder folgt er der Richtlinie der Bischöfe welchen er eigentlich Gehorsam versprochen hat??? Die Dubia beantworten würde alle Verwirrung beseitigen. Papst Franziskus ist das Oberhaupt der Kirche aber sicherlich nicht der grösste Theologe und Kirchenrechtler. WB Athanasius Schneider hat mehrmals darauf hingewiesen das auch ein Papst irren kann wenn er nicht Ex Cathedra spricht und auch Kardinal Burke hat das bestätigt. Papst Franziskus geht es sicherlich um das Heil der Welt, doch durch sein Schweigen lässt er den Irrlehren freien lauf wie man in Malta deutlich sehen kann, wo es nicht mehr um Einzelfälle geht.


27

0
 
 Ninivebote 28. Februar 2017 
 

Dauernde Wiederholung

Auch wenn es dauernd wiederholt wird, ändert es nichts daran: Der Papst hat alles wichtige gesagt, amoris laetitia geht ausgiebig auf alle Fragen ein und die Fragen der vier Kardinäle wurden während der Synode ausführlich diskutiert. Und wer davon spricht, dass die Predigten von "Barmherzigkeit triefen" verschließt sich dem Anliegen des Papstes. An Barmherzigkeit haben wir nie genug und wenn wir sie verdächtigen und in unsere engen Gerüste einengen wollen, beweisen wir damit nur, dass wir ihrer dringend bedürfen, um unser Herz wandeln zu lassen. Und es gibt genügend Beispiele im NT, wo Jesus sich den Sündern widmet und Gemeinschaft mit ihnen hat, ohne eine Bedingung daran zu knüpfen. Gerade das kennzeichnet das Geheimnis seiner Liebe und sollte uns nachdenklich und weniger rechthaberisch machen.


10

0
 
 bernhard_k 28. Februar 2017 
 

@Carola Pokall

Darum geht es in dieser Frage ja gar nicht.

Es geht um die Frage: "Ist fortgesetzter Sex mit einem zweiten (=falschen) Partner Ehebruch dem richtigen (=ersten) Partner gegenüber?"

Jesus Christus jedenfalls sagt dazu laut JA im Evangelium!

Und der ganz normale Menschen-/Hausverstand antwortet ebenso, auch Kindern ist dies im Grunde schon klar ...


28

0
 
 Bentheim 28. Februar 2017 
 

"Monsignore Schlegl hat bereits

auf einen guten Artikel in den aktuellen Stimmen der Zeit hingewiesen." (A.Reik)

1)Es kommt nicht allein darauf an, dass der Papst verstehbar ist, sondern auch darauf, ob seine in diesem Artikel in Rede stehende Aussage begründbar ist.

2)Es geht aus dem Schreiben der vier Kardinäle klar hervor, dass ihre Zweifel keine ignorantia affectata, sondern echte dubia argumentata sind.

3)Der Verfasser des Artikels der "Stimmen der Zeit" sollte sich prüfen, ob seine Auslegung der dubia nicht eine interpretatio affectata ist.


19

0
 
 zeitundewigkeit 28. Februar 2017 
 

zeitundewigkeit

Was macht eine gute Mutter, wenn ihre Kinder etwas nicht auf Anhieb verstanden haben? Sie erklärt es noch einmal mit Liebe und Geduld. Warum kann das nicht auch ein Papst so machen, wenn er liest, wie gegensätzlich seine Worte in Fragen des Glaubens und der Sitte ausgelegt werden? Warum schreitet er nicht ein? Es ist ein Akt der Liebe, die Menschen in der Wahrheit zu festigen.


25

0
 
 bernhard_k 28. Februar 2017 
 

Die Kernkompetenz wird leider nicht wahrgenommen durch Schweigen zu wichtigsten Fragen,

die zudem das komplette Konzept des christlichen Glaubens betreffen. Denn nur der erste "Zweifel" befasst sich ja mit den wvG, die Zweifel 2 bis 5 betreffen den gesamten Glauben (Sünde, Umstände, Gewissen ...).

Traurig, wenn der oberste Lehrer zu Lehrfragen schweigt! Wäre das nicht eine seiner Kernkompetenzen?


36

0
 
 Carola Pokall 28. Februar 2017 
 

Johanna

Laut KKK gibt es nur EINE Sünde, die nicht
vergeben werden kann; das ist die Sünde
gegen den Heiligen Geist, d.h. die Verstocktheit und Unbußfertigkeit. Sie
haftet WVG aber nicht automatisch auf ewig
an! Darum sehe ich Kap. 8 in Amoris laetitia als eine große pastorale Aufgabe - nicht nur für Priester, sondern auch für Laien an!


7

0
 
 Kostadinov 28. Februar 2017 

Man könnte sprechen von...

beredtem Schweigen, vielleicht sogar von ohrenbetäubender Stille


27

0
 
 Chris2 28. Februar 2017 
 

"Nicht erfüllbar"?

Sagen diese zwei Worte nicht schon alles über die Autoren dieses bischöflichen Schreibens?


16

0
 
 Bärbel 28. Februar 2017 
 

Franziskus und die Barmherzigkeit

Was macht der Papst schöne Worte in seinen Predigten. Alles trieft von Güte und Barmherzigkeit. In den Evangelien lese ich aber nur, dass der damit gemeint ist, der "umkehrt". Auch zu der Ehebrecherin hat Jesus gesagt "geh und sündige nicht mehr". Dieser Nachsatz wird heute verschwiegen. Es heißt immer nur "auch ich verurteile dich nicht". Es steht auch geschrieben "nicht wer zu mir sagt Herr, Herr, sondern wer den Willen meines Vaters tut, wird in das Himmelreich eingehen." Das widerspricht doch der von Franziskus propagierten Barmherzigkeit, die nur das Wohl der Menschen im Auge hat und Gottes Gebote relativiert.


36

0
 
 A.Reik 28. Februar 2017 

Monsignore Schlegl hat bereits auf einen guten Artikel in den aktuellen Stimmen der Zeit hingewiesen

In diesem wird sehr klar gesagt, dass der Papst durchaus verstehbar ist und es sich bei den Zweifeln der Kardinäle letztlich um eine ignorantia affectata handelt. Der Papst tut gut daran, nicht zu antworten.


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis
  6. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  7. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  8. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  9. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  10. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz