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Intoleranz gegen Christen in Europa nimmt zu16. Mai 2014 in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Beobachtungsstelle dokumentiert 241 Fälle von Diskriminierung und Gewalt - In Deutschland gibt es durchschnittlich jeden Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Gewalttat
Wien (kath.net/idea) Die Feindseligkeiten gegen Christen in Europa nehmen offenbar zu. Darauf deuten Erkenntnisse der Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen (Wien) hin. Sie legte am 15. Mai ihren Bericht für das Jahr 2013 vor. Darin sind 241 Fälle dokumentiert. Die Bandbreite reicht von anti-christlichen Aktionen in Kunst und Medien, Benachteiligungen durch Gesetze bis hin zu gewalttätigen Übergriffen auf Christen, Kirchen und Friedhöfe. Damit seien aber längst nicht alle Fälle erfasst, da religiös motivierte Straftaten in den meisten Ländern nicht gesondert erfasst würden, sagte die Leiterin der Beobachtungsstelle, die Juristin und katholische Theologin Gudrun Kugler, auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Einrichtung erhalte aber immer mehr Mitteilungen über Intoleranz gegen Christen. 
Deutschland: Pro Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Gewalttat Im Blick auf Deutschland könne man davon ausgehen, dass sich jeden Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Straftat gegen eine christliche Einrichtung ereigne. Aufgelistet sind unter anderem Brandstiftungen in Kirchen, geschändete Friedhöfe und Kirchengebäude, die mit gotteslästerlichen Sprüchen beschmiert wurden. Der Bericht listet beispielhaft 133 Fälle von Vandalismus gegen Christen in elf verschiedenen Ländern auf. Wie es zu Frankreich für das Jahr 2012 heißt, haben sich dort 543 Fälle von Zerstörungswut gegen Christen gerichtet, 84 gegen Muslime und 40 gegen Juden. Der Bericht führt auch 41 Gesetze in 14 Ländern an, die die freie Religionsausübung von Christen einschränkten. Christen werden zunehmend in ihren Freiheiten eingeschränkt Hinsichtlich der Situation in Deutschland kritisiert die Beobachtungsstelle, dass Christen ihre Kinder nicht zu Hause unterrichten dürften, wie dies in vielen anderen Ländern erlaubt sei. Das Verbot sei ein Verstoß gegen Menschenrechte, so Kugler. Ihr Fazit: Die zunehmende Säkularisierung Europas schränkt Christen in ihren Freiheiten immer mehr ein. Es gebe Regierungen und Gruppen, die versuchten, das Christentum immer mehr an den Rand zu drängen. Die Beobachtungsstelle versuche, durch ihre Arbeit ein Problembewusstsein zu schaffen: Das ist notwendig, damit das Zusammenleben verschiedener Strömungen und Geisteshaltungen in Europa gelingen kann.
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Lesermeinungen | Der Nürnberger 18. Mai 2014 | |  | @Klaffer und Gipsy Ihr habt beide recht. Es gibt wohl beiderlei Geistliche. Es gibt aber auch Geistliche (wie bei uns im Bistum Eichstätt, ich wiederhole es gerne mehrfach), die einen "Draht" zu ihrer Herde haben. Sehen wir uns als Gemeinschaft von unterschiedlichen Fähigkeiten bei unterschiedlichen Menschen. |  0
| | | 18. Mai 2014 | | | Priester als Sozialarbeiter? @Gipsy
Ich habe noch keinen Priester erlebt, der sich in erster Linie als Sozialarbeiter engagiert. Wo treffen Sie diese?
Ich erlebe Priester eher so: Ich lese die Messe, bin im Beichtsuhl, alles andere interessiert mich nicht.
Wenn ein Priester den Glauben verkündet und dann auch noch sozial engagiert ist, dann ist er meiner Meinung nach nicht weit von Jesus entfernt. |  0
| | | Gipsy 16. Mai 2014 | |  | @ der Nürnberger WO SIND UNSERE BISCHÖFE, GEISTLICHEN UND GLÄUBIGEN???
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die meisten Gläubigen laufen herum in einer Verwirrung, die von den Geistlichen, die gerne modern sein möchten, nicht entwirrt werden kann.
Ja, und wo sind die Bischöfe? Die halten Konferenzen ab oder gehen ihrem Beruf nach. Viele Geistliche engagieren sich überwiegend als Sozialarbeiter und passen sich den jeweiligen Gegebenheiten an, auch wenn sie nicht christlich sind .
Wir haben nicht mehr viele Hirten, jedoch eine Riesen Herde, die nicht mehr ordentlich versorgt wird. |  6
| | | speedy 16. Mai 2014 | | |
ich wuerde intoleranz, als kampf gegen die Christen und ganz besonders gegen die katholische Kirche verstehen und den Papst, der kampf begann mit der Verführung von eva im Paradies als sie die verbotetene Frucht ass, und scheint jetzt auf dem weg zu seiner Höchstform aufzulaufen, oder bewegt sich darauf zu!
gerniesst noch das ihr in die messe könnt, wer wielange das uns noch trösten kann? |  1
| | | Der Nürnberger 16. Mai 2014 | |  | Leider kann man schon allegorisch die Offenbarung des Johannes zitieren: Sie werden geldliebend, eigensüchtig sein...
Was uns jahrzehntelang in Salami-Taktik präsentiert wurde, irgendwann ist die Salami fertig. Das ist das, was wir heute erleben. Wird darauf aufmerksam gemacht, wird man sofort diskriminiert, abgehört, einer medialen Hetzjagd ausgeliefert. ABER: in Deutschland sind wir doch aufgeklärt, fragt sich nur, in welchem Sinne. Ich meine hier die Aufklärung der Moderne, deren Auswüchse nun in der Postmoderne zutage treten. Von unseren Regierungen ist das ja so gewollt. Den Menschen entwurzeln, damit die Masse der Bevölkerung lenkbar wird und man dann nur eine Information streuen braucht, und davon ausgehen kann, daß mindestens 75% wie vorgesehen reagieren. Dazu gibt es Brot und Spiele (siehe gestellte!!! Talkshows etc.) Auch unsere Jüngsten dürfen sich in "VoiceKids" usw. schon daran gewöhnen.
Da wundert dieser Bericht nicht mehr. WO SIND UNSERE BISCHÖFE, GEISTLICHEN UND GLÄUBIGEN??? |  4
| | | friederschaefer 16. Mai 2014 | | | Vorbei die Zeiten Deutschland ist viele andere europäische Länder schon lange kein christliches Land mehr. In kultureller Hinsicht wirken zwar noch christliche Prägungen aus dem Mittelalter und der Neuzeit nach. Selbst die Kirchgänger laufen zu 90% (geschätzt)dem Mainstream hinterher. Bestenfalls 1% der Gesamtbevölkerung bemüht sich noch ernsthaft, das Christentum als Chance zu einem guten, aufregendem Leben zu begreifen. Und diese wenigen schaffen es (noch?)nicht, sich in den Pfarrgemeinden zu organisieren. |  6
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