Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  2. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  3. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  4. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  5. Berliner Christenverfolgung
  6. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  7. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  8. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  9. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  10. Kardinal Woelki warnt vor Entstehung einer deutschen Nationalkirche
  11. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  12. Ignoriert Kardinal Hollerich die Lehre der Kirche?
  13. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  14. O Crux, ave spes unica – die Gnade von ‚Summorum Pontificum’
  15. Vatikan will Abkommen mit China "ad experimentum" verlängern

Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption

20. November 2017 in Familie, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Behörden der Provinz Alberta haben einem evangelikalen Ehepaar die Adoption untersagt, weil es LGBT-Kinder ablehnen würde. Das Ehepaar streitet dies ab und geht gerichtlich gegen die Behörden vor.


Edmonton (kath.net/LSN/jg)
Die Behörden der kanadischen Provinz Alberta haben einem christlichen Ehepaar die Adoption eines Kindes untersagt, weil es an der biblischen Haltung zur Homosexualität festhält. Das Ehepaar geht gerichtlich gegen diese Entscheidung vor und beruft sich auf die in der kanadischen Verfassung festgelegte Religionsfreiheit.

Das Ehepaar hat im Oktober 2016 einen Antrag auf Adoption eines Kindes bei den Child and Family Services der Provinz Alberta eingereicht. Die Behörde beauftragte die Catholic Social Services in Edmonton mit dem Fall. Diese erfassten die psychologische, finanzielle und wirtschaftliche Situation des Ehepaares und empfahlen der Provinzbehörde, dem Antrag auf Adoption statt zu geben.


Im März 2017 informierten die Catholic Social Services das Ehepaar, dass die Behörde zusätzliche Fragen betreffend deren Einstellung zur Homosexualität habe, weil die beiden evangelikale Christen seien. Das Paar gab an, jedes Kind mit bedingungsloser Liebe, Respekt und Mitgefühl anzunehmen, unabhängig von dessen sexueller Orientierung oder Verhalten. Dies berichtet das Justice Center for Constitutional Freedoms (JCCF), einer nicht gewinnorientierten Organisation, die sich für die Bewahrung der verfassungsmäßigen Rechte der Kanadier einsetzt.

Trotz dieser Zusicherung teilten die Catholic Social Services dem Ehepaar mit, dass sie ihre positive Beurteilung zurückziehen würden. Als Adoptiveltern würde das Paar nicht in der Lage sein, einem Kind „zu helfen“, das „auf der Suche nach seiner sexuellen Identität“ sei. Im Mai wurde das Ehepaar von den Child and Family Services darüber informiert, dass es keine Kinder adoptieren könne, weil es LGBT-Kinder „ablehne“. Dies sei die offizielle Entscheidung der Provinz Alberta, hieß in dem Schreiben.

Die Entscheidung der Behörde verletze das Recht des Ehepaares auf Religionsfreiheit und den Gleichheitsgrundsatz, wie sie in den Gesetzen Kanadas und der Provinz Alberta festgelegt seien, sagte John Carpay, der Vorsitzende des JCCF.

Diese Entscheidung könne schwerwiegende Konsequenzen für die Freiheit aller Kanadier haben, ganz abgesehen von den negativen Konsequenzen für viele Kinder, die nie eine Familie finden würden, die sie adoptieren könne, betonte Carpay.

Foto: Symbolbild



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 benedetto05 22. November 2017 
 

Widerstand ist Pflicht

Jetzt muss dieses Paar es so machen, wie vor ein paar Wochen die intersexuelle Vanja in Deutschland:klagen, klagen und nochmals klagen bis zum Verfassungsgericht gegen diese Diskriminierung aufgrund des religiösen Bekenntnisses. Und wie Vanja mit Sicherheit "Hintermänner" hatte (z.B. diese Initiative "Die dritte Option" und dahinter bestimmt weitere NGOs u./o. Stiftungen) so muss es nun auch auf christlicher Seite Hilfsorganisationen geben, die helfen, daß dem Ehepaar unterwegs nicht finanziell die Luft ausgeht (z.B. "Kirche in Not" und "CitizenGo"). Hier wäre echte Ökumene wirklich mal gefragt und es würde bestimmt nicht schaden, wenn ein oder mehrere Bischöfe als treibende Kräfte dafür auch öffentlich in Erscheinung treten. Auch ist zu überlegen, ob nicht parallel zivilgesellschaftlich mit Petitionen und Demos gegen diese dreiste Diskriminierung vorgegangen werden sollte. Nicht zuletzt ist auch unser aller Gebet für das Paar von Nöten.


2

0
 
 Chris2 20. November 2017 
 

Wetten, bei Muslimen

wäre man nicht so penibel, selbst wenn das Äußere der Adoptiveltern gewissen "Vorurteilen" entsprechen würde?


6

0
 
 Sefa 20. November 2017 
 

Diskriminierung von Christen?

Die eigentlich geschädigten sind doch wohl die Kinder, denen man gewiss liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern vorenthält.


11

0
 
 Rolando 20. November 2017 
 

Spieß umdrehen

Als Homofreundlich ausgeben, dann ist die Adoption kein Problem, dann christliche Erziehung.


7

0
 
 elmar69 20. November 2017 
 

"nicht helfen..."

Das ist ja wohl grober Unsinn. Was soll die Adoptiveltern denn davon abhalten, den Kindern aus einer sexuellen Identitätskrise herauszuhelfen?


3

0
 
 Aschermittwoch 20. November 2017 
 

Skandal

Was hier geschieht kann man als Diktatur der LGBT-Lobby bezeichnen. Kriminelle müssen nicht unbedingt immer nur mit dem Gewehr oder dem Messer ihre Straftaten verüben. Schreibtischtäter gehören ebenso zu dieser Sorte. Ein Skandal sondergleichen ist der Umstand, dass diese Catholic Social Services-Behörde bereits von der LGBT-Lobby durchsetzt ist, unter Bezeichnung "katholisch" arbeiten darf und die kanadische Bischofskonferenz darüber schweigt und ihre eigene Behörde nicht säubert. Beschämend für die kanadische katholische Kirche!!! Zu hoffen ist, dass Angehörige anderer Konfessionen diesen Repräsentanten den Spiegel vorhalten!!


9

0
 
 priska 20. November 2017 
 

Wir bräuchten wieder jemanden der Klartext reden würden..wo sind die Tapferen Priester ,Bischöfe...die Christlicher Werte vertreten wir sind bald Schafe die uns nicht mehr hüten und uns frei umherirren lassen ..werte werten kaum noch gepredigt ,Die Priester lassen sich lieber von den Frauen vertreten ,die haben sich schon auf den Altarraum geschlichen ..und die Priester lassen Sie gewähren ,geschiedene teilen die Kommunion aus..schwule werden verhätschelt in Deutschland dürfen Sie schon heiraten..und keiner sagt was,um ja nicht anzuecken..Wenn das so weitergeht sind wir nicht mehr Katholisch.


8

0
 
 antony 20. November 2017 

Der Begriff "LGBT-Kinder" ist Unsinn!

Längsschnittuntersuchungen zeigen:
Über 80% der Kinder mit Geschlechtsidentitätsstörung identifiziert sich bis zum Erwachsenenalter mit ihrem biologischen Geschlecht.
Ca. 90% der Jugendlichen, die sich selbst als "homosexuell" einstufen, haben mit 25 eine sexuelle Präferenz für das andere Geschlecht.


6

0
 
 Stephaninus 20. November 2017 
 

Die Umkehr aller Werte

das ist das, was wir derzeit erleben. Diese Beispiele mögen noch Einzelfälle sein, doch es geht ganz klar in diese Richtung. Ich kann leider der Kirche auch nicht den Vorwurf ersparen, dass sie vielenorts (nicht überall) zu lange zugeschaut hat (und es immer noch tut) und sich in die Geiselhaft des Zeitgeists begeben hat.


11

0
 
 Michael F. 20. November 2017 
 

Saudi-Arabien und Kanada

Die einen lassen Israelis nicht fliegen, die anderen Christen nicht adoptieren. Ach, was ist der Westen tolerant und offen!


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung von

  1. BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
  2. Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
  3. OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
  4. Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
  5. Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
  6. Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
  7. Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht
  8. Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
  9. 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa
  10. Intoleranz gegenüber christlichen Überzeugungen in Europa wächst








Top-15

meist-gelesen

  1. Berliner Christenverfolgung
  2. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  3. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  4. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  5. Priester in Italien auf offener Straße erstochen
  6. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  7. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  8. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  9. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  10. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2021 mit Bischof Marian Eleganti
  11. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  12. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  13. US-Bischof Seitz entsetzt über Vandalismus in Kathedrale: Wichtige Herz-Jesu-Statue zerschmettert
  14. Erzbischof Gänswein aus Krankenhaus in Rom entlassen
  15. „Der barmherzige Samariter hat auch seinen Mantel geteilt…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz