Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  9. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  10. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  13. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  14. Irland: Messerangriff auf Messbesucherin
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht

16. März 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Hochschule vermittle ein „rückständiges Geschlechterbild“


Gießen (kath.net/idea) Der Farbbeutelanschlag auf das Gebäude der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen steht offenbar im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag am 8. März. Das legt ein anonymer Bekennerbrief nahe, der auf der Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ veröffentlicht wurde. In der Nacht vom 7. auf den 8. März waren Fenster, Wände und das Schild der evangelikalen Hochschule stark verunreinigt worden. In dem Schreiben unter der Schlagzeile „Zum Frauen*kampftag sexistische Strukturen markiert“ heißt es, man habe der Hochschule „einen Besuch abgestattet“. Grund sei das dortige Institut für Ethik und Werte. Es vermittele „ein rückständiges, zutiefst (hetero)sexistisches Geschlechterbild“. Die FTH sei Teil eines Netzwerkes, „welches dieses heteronormative Weltbild verbreitet und abseits dessen Menschen nicht als Teil der Gesellschaft akzeptieren will“. Ausdrücklich erwähnt werden auch der ebenfalls in Gießen ansässige evangelikale Brunnen Verlag und das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft der ökumenischen Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC/Reichelsheim im Odenwald).


Verantwortung für weitere Anschläge übernommen

Die Initiative übernimmt auch die Verantwortung für weitere Farbanschläge in Gießen – etwa auf das Wohnhaus eines Kommunalpolitikers der Alternative für Deutschland (AfD) sowie auf zwei Gießener Studentenverbindungen. Es sei nicht akzeptabel, dass solche Institutionen und Parteien immer noch ein Weltbild propagierten, das „selbstbestimmtem Leben entgegensteht und die freie Wahl, welche Person wen liebt, nicht akzeptieren will“. Das sei menschenverachtend.

Die Internetplattform bezeichnet sich als „ein dezentral organisiertes, weltweites Netzwerk sozialer Bewegungen“. Man biete die Möglichkeit, „frei von staatlichen Kontrollen und kapitalistischen Interessen Berichte, Erfahrungen, Analysen, Träume und Meinungen zu verbreiten, um Gegenöffentlichkeit zu schaffen“.

Bereits 2007 gab es einen Anschlag auf die FTH

Der Rektor der FTH, Prof. Stephan Holthaus, zeigte sich gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zuversichtlich, dass es gelingen werde, den oder die Täter zu ermitteln. Man habe eine Kopie des Bekennerschreibens an die Polizei weitergeleitet. Holthaus zufolge war es nach 2007 bereits die zweite Attacke auf die evangelikale Ausbildungsstätte. Damals habe kein Täter ermittelt werden können. An der FTH studieren 140 Frauen und Männer. Sie werden von 15 Professoren und Dozenten unterrichtet. Die seit 1981 in Gießen ansässige Ausbildungsstätte ist seit 2008 eine staatlich anerkannte Hochschule. Ihre etwa 900 Absolventen sind nach Angaben der FTH in 42 Ländern tätig.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung von

  1. BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
  2. Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
  3. OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
  4. Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
  5. Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
  6. Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
  7. Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption
  8. Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
  9. 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa
  10. Intoleranz gegenüber christlichen Überzeugungen in Europa wächst






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  14. Irrtümer über den Jakobsweg
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz