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Französischer Bischof nach Covid kraftlos: Papst nahm Rücktritt an

12. Jänner 2021 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Michel Santier war im April am Coronavirus erkrankt und wurde wochenlang im Krankenhaus behandelt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Weil er sich nach einer Corona-Infektion kraftlos fühlt, ist Creteils Bischof Michel Santier (73) von seinem Amt zurückgetreten. Wie der Vatikan am Samstag bestätigte, nahm Papst Franziskus ein entsprechendes Gesuch des Franzosen an. Eigentlich sind Bischöfe vom Kirchenrecht erst mit Vollendung ihres 75. Lebensjahres gehalten, dem Papst ihren Amtsverzicht anzubieten.


Santier war im April am Coronavirus erkrankt und wurde wochenlang im Krankenhaus behandelt. Im Juni bat er um seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand, da er nicht mehr die nötige Energie für die Ausübung seines Amtes habe. "Die Tortur, die ich gerade durchgemacht habe, hat die Dinge nicht besser gemacht. Ich erhole mich gut, aber die Müdigkeit bleibt", schrieb der Bischof in einem Brief. Schon vor der Infektion habe ihm die verschmutzte Luft in Creteil gesundheitliche Probleme bereitet.

Santier hat die im Großraum Paris gelegene Diözese Creteil seit 2007 geleitet. Als Nachfolger ernannte der Papst den Vizepräsidenten der Französischen Bischofskonferenz, Dominique Blanchet (54). Dieser amtierte bisher als Leiter der ostfranzösischen Diözese Belfort-Montbeliard.
Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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