Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Athen: Orthodoxe Kirche ruft Griechen zur Covid-Impfung auf

15. Juli 2021 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synod der Kirche veröffentlicht offizielles Schreiben: Impfung einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen - Kritik an skeptischen Bischöfen und Geistlichen


Athen (kath.net/KAP) Die orthodoxe Kirche Griechenlands hat die Bevölkerung eindringlich zur Covid-Impfung aufgerufen. Die Impfung sei die einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen, hielt der Synod - das höchste ständige Gremium der Kirche - in einem offiziellen Schreiben fest. Zugleich wird ausdrücklich betont, dass dies die offizielle Position der Kirche sei. Der Hintergrund: Orthodoxe Bischöfe und Geistliche hatten sich immer wieder skeptisch zur Impfung geäußert. Das habe zu Verwirrung unter den Gläubigen geführt, wie der Synod laut einem Bericht des Infoportals "orthodoxtimes" kritisiert.


Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte schon zuvor die orthodoxen Bischöfe aufgerufen, die Gläubigen zu ermutigen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Im Jänner hatte der Heilige Synod der griechischen Kirche erklärt, dass die Frage der Impfung weder eine theologische noch eine kirchliche Angelegenheit sei, sondern eine freie medizinische Entscheidung eines jeden Menschen in Absprache mit seinem Arzt. Doch schon im April rief der Primas der griechischen Kirche, Erzbischof Hieronymos von Athen, alle dazu auf, ihre freie Entscheidung zu nutzen, sich impfen zu lassen, und nannte dies einen Akt der Gottes- und Nächstenliebe.

In der Orthodoxie gibt es unterschiedliche Positionen zur Impfung. So erklärte etwa im Februar der Heilige Synod der Georgischen Orthodoxen Kirche ausdrücklich, dass er die Verantwortung für die Förderung des Impfstoffs nicht übernehmen werde. Besondere Aufmerksamkeit erregte Metropolit Neophytos Masouras von Morphou (Kirche von Zypern) im türkisch besetzten Nordteil der Insel, durch seine Predigten zur Covid-Pandemie und speziell seine Position gegen Impfstoffe. Auch etliche angesehene Athos-Mönche haben sich jüngst ablehnend geäußert.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Heilige und das Tier
  3. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  6. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  7. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  10. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  11. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  12. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  13. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  14. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  15. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz