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US-Diözese Tyler ruft für 22. Januar besonderen Sühnetag für die Heiligkeit des Lebens aus

14. Jänner 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Der Anlass, das tragische Urteil Roe vs. Wade in den 1970ern, ist heuer besonders aktuell, weil der Oberste Gerichtshof die damalige Entscheidung noch heuer zu Fall bringen könnte.


Washington D.C. (kath.net/Catholic East Texas/mk) Ein Komitee für die Heiligkeit des Lebens in der US-Diözese Tyler (Texas) hat für Samstag, den 22. Jänner, einen besonderen Tag des Gebets und der Sühne anlässlich des traurigen Jubiläums von Roe vs. Wade geplant. Dieses Urteil, mit dem die Abtreibung in den USA bis weit in die Schwangerschaft hinein legalisiert wurde, bedeutete in den 1970er Jahren einen Dammbruch.


„Lasst uns sühnen für die über 64 Millionen ungeborenen Kinder, deren Leben durch diese ungerechte Entscheidung auf tragische Weise abgebrochen wurden“, rief Bischof Joseph Strickland die Gläubigen seiner Diözese auf. Zu Mittag des Gedenktages wird der Bischof in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in Tyler eine besondere Messe feiern. In den USA gibt es eine generelle kirchliche Anordnung, dass in allen Diözesen am 22. Jänner ein besonderer Tag des Gebetes für die volle Wiederherstellung des Rechts auf Leben und zur Sühne für Abtreibungen gefeiert werden soll.

Heuer, beinahe 50 Jahre nach dem tragischen Urteil, ist das Gebet besonders aktuell, weil der Oberste Gerichtshof der USA sich derzeit mit einer Abtreibungsthematik beschäftigt, die das Urteil zu Fall bringen könnte. Mehrere Beobachter gehen davon aus, dass der Gerichtshof plant, die Abtreibungsgesetzgebung wieder in die Hände der einzelnen Bundesstaaten zu legen, was in vielen konservativen Staaten zu einer deutlich restriktiveren Regelung führen würde.


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Lesermeinungen

 dubia 14. Jänner 2022 
 

Oberster Gerichtshof

Es ist ein Glücksfall, daß der letzte gläubige Präsident der USA wieder eine Mehrheit an gläubigen Richtern im Obersten Gerichtshof installiert hat. So wird dieses Unrechtsurteil von 1970 bald aufgehoben. Der aktuelle Präsident hingegen fördert weiterhin die millionenfache Abtreibung. Wie kann ein christliches Land nur einen solchen Präsidenten wählen ...?


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