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US-Bischof Strickland: Präsident Biden verleugnet katholischen Glauben ‚auf aggressive Weise’

26. Jänner 2023 in Prolife, 8 Lesermeinungen
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Biden hatte die Aufhebung des Abtreibungsurteils ‚Roe v. Wade’ kritisiert und Abtreibung als ‚Gesundheitsleistung’ bezeichnet.


Tyler (kath.net/jg)

Joseph Strickland, der Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas), hat auf Twitter erneut scharfe Kritik an der Abtreibungspolitik von US-Präsident Joe Biden geübt und diesem vorgeworfen, den katholischen Glauben zu verleugnen.

Biden hatte am 22. Januar auf Twitter eine Nachricht versandt, in welcher er die Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof kritisierte und Politikern der Republikanischen Partei vorwarf, Frauenrechte einschränken zu wollen. Wörtlich schrieb der US-Präsident: „Heute hätte der 50. Jahrestag von Roe v. Wade sein sollen. Stattdessen führen MAGA-Republikaner einen Krieg gegen das Recht der Frauen, ihre eigenen Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. Aber dieser Kampf ist noch nicht vorbei.“


Bischof Strickland antwortete ebenfalls auf Twitter: „Was immer er behauptet, Präsident Biden verleugnet auf aggressive Weise seinen katholischen Glauben und leugnet den Wert des Lebens eines ungeborenen Kindes. Die Ermordung eines unschuldigen Kindes ist keine Gesundheitsleistung und Abtreibung zerstört Frauen. Wir müssen uns um beide annehmen.“

© kath.net - Foto Bischof Strickland mit kath.net-Lesern beim March for Life 2023 in Washington D.C.

 

Fotos bei kath.net-MeWe: https://mewe.com/p/kathnet

Rede von Jesus-Darsteller Jonathan Roumie

 

Rede von der Tochter der Hl. Gianna Beretta Molla

 

Der gesamte Marsch im Zeitraffer:

 

 

Weitere Filme:

 


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Lesermeinungen

 Chris2 26. Jänner 2023 
 

@hoodie

Danke für die Übersicht. Dass Kommunisten wie Stalin oder Pol Pot keine Katholiken waren, war anzunehmen. Leider hat die Kirche die Lehre aus mangelnder Distanz zu Diktaturen und falschen Systemen* soweit ad absurdum geführt, dass sie sich ohne Not komplett von der Theorie katholischer Staaten verabschiedet hat. Das Ergebnis ist heute zu betrachten: Neben linken Diktaturen und islamisch geplagten Ländern reihenweise einstige Säkularstaaten, die längst von politischen Ersatzreligionen und deren Weltuntergangsprophetinnen vor sich hergetrieben und von unfähigen Studienabbrechern in den Ruin getrieben werden. "Zum Glück" kam die Ukraine dazwischen, denn jetzt kann man Putin auch gleich das eigene Versagen unterjubeln (schon zuvor doppelt so hohe Strompreise etc.).


0
 
 hoodie 26. Jänner 2023 
 

@Chris2

Spannende Frage. Von dem, was ich so weiß, waren Stalin, Mao, Polpot Atheisten. Hitler war katholisch getauft und ist nie ausgetreten, der Vatikan hat 1935 das Reichtagskonkordat mit ihm abgeschlossen. Franco und Pinochet waren katholisch und auch von der katholischen Kirche akzeptiert, Pinochet hat m.W. sogar bis kurz vor seinem Tod die Kommunion von Kardinal Sodano empfangen, der ihn auch vor Verfolgung geschützt haben soll. In der ehemaligen DDR haben Staat und dortige Bischöfe eine Übereinkunft gehabt, wenn sich die Kirche aus der Politik raushält, dass sie dann keine Einschränkungen erleidet. Das haben die Bischöfe akzeptiert.


1
 
 ottokar 26. Jänner 2023 
 

Ist dieser Präsident noch bei Sinnen?

Bis vor wenigen Jahren übernahmen die Krankenkassen der USA keine Kosten für eine Geburt, da eine Geburt keine Krankheit sei. Man konnte die Geburt eines Kindes nur mit hohe Zusatzkosten versichern. Jetzt fordert der Präsident dieses Staates, dass Frauen das Recht hätten über ihre Gesundheit zu entscheiden. Demnach ist Schwangerschaft eine erworbene Krankheit.Gehts noch?


3
 
 Chris2 26. Jänner 2023 
 

Wie ging die Kirche bisher mit Diktatoren und Massenmördern um?

Gab es Fälle, in denen solche Personen exkommuniziert wurden? Speziell dann, wenn sie "einen auf katholisch machten", um die Menschen zu täuschen, so wie der millionenfache Massentöter Biden?


1
 
 Chris2 26. Jänner 2023 
 

Welch ein Mut. Wenn ich mir dagegen

die deutschen Bischöfe jenseits von Köln und Bayern (also u.a. München) ansehe, wird mir fast immer rot-"grün" vor Augen...


2
 
 Gundula 26. Jänner 2023 
 

Wie recht Herr Bischof Strickland hat, Biden verleugnet ganz agressiv den waren katholischen Glauben er sollte ihn sofort exkommunizieren.


4
 
 Karlmaria 26. Jänner 2023 

Vielleicht das Schwierigste in dieser Zeit

Ist nicht selbst radikal zu werden. Ich sehe das ja bei mir wie nur eine einzige Geschichte das mit den Wiederverheirateten dazu geführt hat dass ich irgendwie als seltsam angesehen werde. Und da ist eben die Gefahr selbst radikal zu werden schon ziemlich groß. Dabei möchte ich doch möglichst liberal bleiben. Liberal in dem Sinne dass es auch andere Meinungen geben darf. Aber es gibt eben ewige Wahrheiten die man nicht einfach verleugnen darf. Bei der Abtreibung und Pille da kann man ja einfach nicht darüber reden aber wenn jemand mal wieder einen anderen Partner hat das sehe ich halt auch deutlich. Ich denke schon zum katholisch sein gehört auch dass all die offensichtlichen Sünder auch dazu gehören. Aber schwierig ist das schon. Denn von denen die sich erwischt fühlen kommt dann ja auch das Kontra. Trotzdem denke ich das muss ein Christ eben aushalten und den anderen trotzdem respektieren und lieben und nicht gleich zur nächsten Sekte rennen. Denn katholisch bedeutet ja allumfassend!


0
 
 Katholikheute 26. Jänner 2023 
 

Bischof Strickland

hat jede Woche eine Radiosendung, die auch als Video zu sehen ist, die "Bishop Strickland Hour".
Wirklich katholisch und mit tief amerikanischer Seele.
Hier der Link:

virginmostpowerfulradio.org/our-shows/thebishopstricklandhour/


3
 

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