Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  14. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Vorbereitungen auf Heiliges Jahr 2025 laufen auf Hochtouren

12. Mai 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Millionen Pilger in Rom erwartet - Vatikan bereitet sich auf weltkirchliches Großereignis auch digital vor - Neue Website www.iubilaeum2025.va ab Mittwoch zugänglich


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Vorbereitungen rund um das Heilige Jahr 2025 der katholischen Kirche nehmen Gestalt an. Am Dienstag stellte der Jubiläumsbeauftragte, Erzbischof Rino Fisichella, erste Ergebnisse und Projekte im Vatikan vor. So soll ab Mittwoch die Internetseite www.iubilaeum2025.va zum kommenden Jubiläum auf neun Sprachen zugänglich sein, ab September können sich Menschen für die Pilgerreise nach Rom und Veranstaltungen registrieren. Das exakte Datum für die Eröffnung im Dezember 2024 steht noch nicht fest. Es wird mit einer sogenannten Päpstlichen Bulle am 9. Mai nächsten Jahres bekannt gegeben.

Mit der Anmeldung auf der neuen Website erhalten die Pilger eine Art digitalen Ausweis. Die Anmeldung ist kostenlos, gegen einen kleinen Aufpreis soll es auch eine Pilgerkarte mit speziellen Rom-Rabatten geben. Jede Karte verfügt über einen QR-Code. Mit diesem ist der Zugang zu den Jubiläumsveranstaltungen und zur Heiligen Pforte möglich. Dieser bestimmte Eingang einer Kirche ist nur in Heiligen Jahren geöffnet. Nach katholischer Tradition bewirkt das Durchschreiten einer solchen Pforte in Verbindung mit Gebet, Beichte und dem Empfang der Eucharistie einen Ablass der Bußstrafen für Sünden.


Weiteres zentrales Element einer Heilig-Jahr-Wallfahrt ist der Besuch bestimmter römischer Kirchen. Neben der klassischen Sieben-Kirchen-Wallfahrt, sollen Pilger ihre Reise 2025 auch individuell über das Onlineportal planen können. Eine Tour widmet sich etwa römischen Kirchen, die Kirchenlehrerinnen und Patroninnen Europas gewidmet sind. Insgesamt sollen für Touristen eher unbekannte religiöse Orte erschlossen werden.

Ein Großteil der Inhalte des Onlineportals finden sich ab September zudem in einer Heilig-Jahr-App. Über Soziale Medien soll das Ereignis zusätzlich begleitet werden. Ab dem 1. Juni wird ein Pilgerzentrum in der auf den Vatikan zuführenden Via della Conciliazione eingerichtet.

Motto "Pilger der Hoffnung"

Thematisch soll das Jubiläum unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" auch dem Zweiten Vatikanischen Konzil gewidmet sein. Aus diesem Anlass veröffentlichte der Vatikan sogenannte "Konzilsnotizbücher". In den 35 Heften sind die zentralen Inhalte des Konzils beschrieben. Die Reihe ist bislang auf Italienisch und Spanisch verfügbar, soll aber noch in weitere Sprachen übersetzt werden.

Zugleich jährt sich 2025 das erste ökumenische Konzil von Nizäa zum 1.700. Mal. Im Jahr 325 wurden bei diesem die Grundlagen des christlichen Glaubens formuliert. Darum sollen auch andere christliche Konfessionen an dem Heiligen Jahr teilnehmen. Eine Ökumene-Kommission unterstützt die Organisation.

Weitere Kommissionen sind für das kulturelle Programm oder den Kontakt zu den Ortskirchen zuständig. Auch der Kalender mit Daten zu besonderen Schwerpunkten des Heiligen Jahres ist bereits gut gefüllt. Ende Juli, Anfang August 2025 ist ein spezielles Programm für Jugendliche geplant, das gilt für Kranke und Menschen mit Behinderung im April, für ältere Personen im Oktober. Der Juni ist fast ausschließlichen Kirchenleuten gewidmet.

Große Infrastrukturprojekte

Ein heikler Punkt sind die geplanten Infrastrukturprojekte, die zum Heiligen Jahr fertiggestellt werden sollen. Die Stadt soll vor allem fußgängerfreundlicher gestaltet werden, etwa mit einer Unterführung vor der Engelsburg. Außerdem sollen Plätze rund um den Vatikan umgebaut, neue Busse und Bahnen angeschafft werden. Die Republik Italien und ihre Hauptstadt planen dafür Investitionen in Höhe von 4 Milliarden Euro.

Vatikan, Stadt und Staat stehen dafür im engen Austausch. Erzbischof Fisichella kündigte am Dienstag einen baldigen Baubeginn an. Die größten Arbeiten für das Jubiläum sollen bis zum 8. Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Das letzte außerordentliche Heilige Jahr begann am 8. Dezember 2015. Das letzte ordentliche Jubiläumsjahr - es wird regulär alle 25 Jahre begangen - wurde am 24. Dezember 1999 eröffnet.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz