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Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet19. September 2026 in Prolife, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erstmals wurde ein zweijähriges, schwerkrankes Kind in den Niederlanden aktiv getötet - Die Niederlande hatten 2024 bestehende großzügige Regelungen zur Sterbehilfe nochmals ausgeweitet, nun können auch Kinder von 1- 12 Jahre euthanasiert werden
Amsterdam (kath.net) Ein zweijähriges Kind wurde in den Niederlanden durch Euthanasie getötet. Das Kind starb Ende 2025, wie aus einem Schreiben der niederländischen Gesundheitsministerin Sophie Hermans an das Parlament im Juni hervorging. Darüber berichtet „LifeSiteNews“ anhand einer Darstellung von „Right to Life UK“.
In den Niederlanden wird Euthanasie bei Säuglingen seit vielen Jahren praktiziert, berichtet „LifeSiteNews“ weiter. Außerdem sei Sterbehilfe für Jugendliche über 12 Jahren erlaubt. Die Niederlande weiteten 2024 diese Regelungen nochmal aus, um Euthanasie auch bei Kindern im Alter von einem bis zwölf Jahren zu ermöglichen. Nun wurde erstmals ein Kind getötet, das weder Säugling noch über 12 Jahre alt war. 
Bevor das Leben des Kindes beendet wurde, konsultierte der behandelnde Arzt unabhängige Mediziner von außerhalb seines eigenen Tätigkeitsbereichs. Diese anderen Ärzte kamen zu dem Schluss, dass „das Kind nicht durchgehend unerträglich litt“, so der Prüfungsausschuss für Spätabbrüche sowie die Beendigung des Lebens bei Neugeborenen und Kindern unter zwölf Jahren. Der Prüfungsausschuss gab bekannt, dass die anderen Ärzte der Ansicht waren, es „gäbe noch vertretbare Alternativen, wie etwa palliative Maßnahmen und andere Medikamente, die möglicherweise zu einer besseren Kontrolle der epileptischen Anfälle führen könnten“.
Dennoch wurde das Kind später durch Euthanasie getötet, nachdem der Arzt eine weitere Zweitmeinung bei einem anderen Mediziner eingeholt hatte; dieser kam zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für die Beendigung des Lebens des Kindes durch Euthanasie erfüllt seien. Der Prüfungsausschuss stellte später fest, dass der Arzt die geltenden Sorgfaltsanforderungen eingehalten hatte, schreibt „LifeSiteNews“.
Der in Großbritannien für seine klar Haltung gegen Sterbehilfe bekannte Lord Alton reagierte auf diese Nachricht mit folgenden Worten: „Man fängt mit ein bisschen Sterbehilfe an, und das ist unausweichlich der Weg dorthin. Legalisiert man sie, wird sie einfach zu einer weiteren ‚Option‘.“ In England und Wales hatte das Unterhaus vor wenigen Tagen einen Gesetzentwurf zur Ausweitung der assistierten Sterbehilfe abgelehnt.
Catherine Robinson, Sprecherin von „Right To Life UK“, sagte: „Es ist sehr traurig, von der Tragödie in den Niederlanden zu hören, bei der das Leben eines kleinen Kindes durch Sterbehilfe beendet wurde. Ein beschleunigter Tod ist keine Lösung für Kranke, unabhängig vom Alter.“ „Genau vor dieser Gesetzesausweitung hatten Kritiker des Gesetzes zur Sterbehilfe in England und Wales gewarnt. Wir danken den Abgeordneten, dass sie gegen das Gesetz gestimmt und so sichergestellt haben, dass sich Tragödien dieser Art“ nicht auch in England und Wales „wiederholen können“.
Symbildbild (c) pixabay/ds_30
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Lesermeinungen| | Versusdeum 25. September 2026 | | | | So etwas nennt man "Dammbruch" Jetzt fehlt nur noch die "Euthanasie" für Kinder unter einem Jahr - und der Abtreibung nach (!) der Geburt steht praktisch nichts mehr im Weg. |  0
| | | | | Richelius 19. September 2026 | | | | @ Freude an der Kirche Als bei uns sind die meisten Ärzte gegen die Euthanasie. Das Volk macht Stimmung dafür und setzt die Ärzte unter Druck.
Und die Mainstream Medien sind eigentlich der KI gegenüber kritisch eingestellt; egal ob im linken odrr im rechten Spektrum. |  0
| | | | | Freude an der Kirche 19. September 2026 | | | | Für ein paar Mücken … … laufen die meisten Ärzte mit und beteiligen sich am Mord! |  3
| | | | | Freude an der Kirche 19. September 2026 | | | | Satan wütet Mord bleibt Mord! Die Menschen hören auf Satan und seine Helfer und lehnen den wahren römisch-katholischen Glauben ab. Blind laufen viele der gottlosen Mainstreampolitik nach und hören willenlos auf die KI. Bald bestimmt diese, wann Euthanasie angebracht ist. Was für jeden, der sich selbstständig außerhalb der Mainstreammedien informiert, glasklar ist: KI kann durch ständige Selbstoptimierung bald auch Kriege beginnen und führen. Sie kann Pandemien planen und den Bürger dadurch seiner Freiheit berauben… KI kann Überweisungen sperren, wenn nach gewissen Regeln einem Bürger ein Produkt, das er bestellte, angeblich nicht zusteht… Lauft nur weiter so, blindes Volk, all dem hinterher!!! |  4
| | | | | dasUrmel 19. September 2026 | | | | Euthanasie Aktive Sterbehilfe - Euthanasie ist auf jeden Fall abzulehnen. Es ist sicher verständlich, wenn man zusehen muss, wie schwerkranke Angehörige Schmerzen haben, leiden und dass man ihnen die Schmerzen erleichtern will, aber es ist ein schmalter Grat und ich denke, dass das weiterführt. Man legt dann sehr schnell fest, wen man alles von seinen Schmerzen, Leiden, Qualen erlösen möchte oder sollte. Und dann haben wir das, was wir verurteilt haben, als es vor 90 Jahren geschehen ist. Zuerst sind die Scherkranken dran, dann alte Menschen, dann behinderte Menschen. Man sollte sich nicht zum Herrn über Leben und Tod aufschwingen.
Ich selbst habe nacheinander bei meinen Eltern gesehen, wie krank sie waren. Sie waren Schwerstfplegefälle und meine Geschwister und ich konnten es nicht mit ansehen, wie sie sich geplagt haben. Man darf ihnen das Leben erleichtern, man darf sie begleiten, ihnen Schmerz- und Schlafmittel geben, aber nicht damit sie einschlafen und nicht mehr aufwachen. |  4
| | | | | Stefan Fleischer 19. September 2026 | |  | Es fehlt nur noch dass solche Enscheide durch die KI gefällt, bzw. gerechtfertigt werden. |  6
| | | | | dalet 19. September 2026 | |  | Pflegeversicherung Wir hören in jüngerer Zeit, dass das Geld für die Krankenversorgung und die Pflege immer weniger wird. Gleichzeitig beginnt man, Euthanasie als "Gesundheitsleistung" einzuführen, selbstverständlich nur innerhalb ganz eng definierter Grenzen.
Ich denke, niemand will mir ernsthaft sagen, hier bestünde kein Zusammenhang. |  4
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