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Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"23. September 2026 in Jugend, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zweite Auflage des Eucharistie-Kongresses in Salzburg - Nächste Termine in Altötting (9 bis 11. Oktober) und erstmals in Kremsmünster (23. bis 25. Oktober)
Salzburg (kath.net/KAP) Mehr als 1.000 Menschen haben am vergangenen Wochenende den Salzburger Dom zum zweiten österreichischen Eucharistie-Kongress "Adoratio" besucht. Rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter besonders viele Jugendliche und junge Erwachsene, nahmen am dreitägigen Programm vom 18. bis 20. September teil; bei den frei zugänglichen Gottesdiensten stieg die Zahl auf über 1.000, wie die Erzdiözese Salzburg am Dienstag mitteilte. Das katholische Glaubensevent stand unter dem Motto "Himmlischer Friede" und ging am Sonntag mit einer Festmesse zu Ende.
Der Kongress, der im Jahr 2010 im bayerischen Altötting initiiert wurde und im Vorjahr seine Österreich-Premiere in Salzburg feierte, bot den Gläubigen ein dichtes Programm aus Gottesdiensten, gemeinsamen Gebetszeiten sowie Workshops zu spirituellen, kreativen, philosophischen und wissenschaftlichen Themen. Ausgetragen wurde er von Abteilungen der Erzdiözese Salzburg in Zusammenarbeit mit der Stelle Neuevangelisierung in Passau, gestützt von vielen ehrenamtlichen Helfern
Im Zentrum stand inhaltlich der persönliche und der weltweite Friede. "Kaum ein Motto könnte in unserer Zeit dringender sein als der Friede, der von Gott kommt", so der Hauptorganisator Rupert Santner alias "Don Rupi". Um Friede ging es unter anderem bei einer Talkrunde am Samstag mit Berichten aus Kriegs- und Krisenregionen. Dabei berichtete der in Lwiw geborene Generalvikar für den byzantinischen Ritus in Österreich, Yuriy Kolasa, von der dramatischen Situation in der Ukraine, aber auch von der Solidarität im kriegsgeplagten und leidgebeutelten Land. Die Kirche habe dort "die ungeheure Aufgabe, Menschen zuzuhören, mit ihnen zu trauern, zu schauen, dass aus Schmerz nicht Hass, nicht Gewalt wird". 
Wiederholung des Letzten Abendmahls
Bei "Adoratio" (Anbetung) steht das Sakrament der Eucharistie im Mittelpunkt. "Die Kirche lebt von der Eucharistie. Bei jeder Heiligen Messe passiert das Gleiche wie beim Letzten Abendmahl - das ist das Geheimnis unseres Glaubens", sagte dazu der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Predigt zum Auftakt am Freitag. Beim "Abend der Barmherzigkeit" wurde das Allerheiligste durch die Reihen zu Klängen moderner und ruhiger Lobpreismusik getragen. An den Seitenaltären, wo viele Priester das Sakrament der Versöhnung anboten, bildeten sich Schlangen, wie die Kirchenzeitung "Rupertusblatt" berichtete.
"Adoratio macht den innersten Herzschlag der Kirche sichtbar. Wir leben für die Eucharistie, und ohne sie kann die Kirche nicht wachsen", sagte Mitorganisatorin Bernadette Lang.
Am Samstagabend zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Lichterprozession ins Stift Nonnberg, um dort zu beten. Bei der Abschlussmesse am Sonntag rief der emeritierte Abt des Stiftes Kremsmünster, Ambros Ebhart, dazu auf, Christus sowohl in der Eucharistie als auch in den Mitmenschen zu begegnen. "Christus in der Eucharistie, Christus im Bruder und in der Schwester will und wird uns Kraft geben, denn er ist der gleiche Christus. Ihm begegnen wir in der Eucharistie, ihm begegnen wir in den Mitmenschen, vor allem in den Notleidenden", sagte Ebhart.
"Geheimnisse des Glaubens"
Höhepunkte waren zudem ein Gebetsabend am Samstag zum Thema "Werde Apostel des Friedens" und der abschließende Sendungsimpuls am Sonntag von "Olympiakaplan" Johannes Lackner, der auch Büroleiter des Salzburger Erzbischofs ist. "Wenn der Glaube und der Herrgott auch in Zukunft Bedeutung haben sollen, dann müssen wir uns mit den Geheimnissen des Glaubens auseinandersetzen. Ansonsten ergibt es für unsere Generation keinen Sinn, mit der Kirche verbunden zu bleiben", sagte Lackner.
Adoratio wurde nach dem Vorbild des internationalen Kongresses zur ewigen eucharistischen Anbetung gegründet, der 2011 erstmals in Rom stattfand. 2019 entstand die Initiative in Altötting und wurde von dort nach Österreich gebracht. Seither engagieren sich die Beteiligten in enger Verbundenheit für eine geistliche und eucharistische Erneuerung sowie für die Förderung der Anbetung im deutschsprachigen Raum.
Der Kongress hat sich laut Angaben der Organisatoren inzwischen zu einer Bewegung entwickelt, die Menschen verschiedener Generationen anspreche, besonders junge Erwachsene und Familien. So findet heuer neben Salzburg auch in Altötting (9. bis 11. Oktober) und erstmals in der Diözese Linz in Kremsmünster (23. bis 25. Oktober) ein Adoratio-Kongress statt. (Info: https://www.adoratio.at)
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Lesermeinungen| | Fatima 1713 23. September 2026 | | | | @Stefan Fleischer Über den Satz bin ich auch gestolpert. Er ist zumindest ungenau, wenn nicht gar irreführend. |  0
| | | | | Stefan Fleischer 23. September 2026 | |  | Ein gefährlicher Satz: 1 «Bei jeder Heiligen Messe passiert das Gleiche wie beim Letzten Abendmahl»
Man kann darunter verschiedenes verstehen. Man kann damit auch die Akzente verschieben. Man kann z.B. den Mahlcharakter überbetonen. Man kann aber damit auch den Opfercharakter des Heiligen Messopfer ganz vergessen, ja, man kann damit schlimmstenfalls diesen sogar leugnen. Dann ist es nicht mehr weit, bis der Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und die Heilige Messe als gleichwertig dargestellt werden. Letzthin musste ich einem Pastoralassistenen diesbezüglich schreiben:
(siehe Teil 2) |  1
| | | | | Stefan Fleischer 23. September 2026 | |  | Ein gefährlicher Satz: 2 Fortsetzung
Typisch ist Ihre Haltung gegenüber dem «heiligen und lebendigen Opfer», welches unsere Kirche in jeder Heiligen Messe Gott darbringt und untrennbar Teil der Heiligen Eucharistie ist. Dieser Teil fehlt in einem reinen Wortgottesdienst, weshalb unsere Kirche z.B. im Sonntagsgebot die Mitfeier der Heiligen Messe zwingend fordert, im Fall des Priestermangels dem Laien nur empfiehlt (wenn auch ebenfalls dringend), einen Wortgottesdienst zu besuchen, aber auch andere persönliche Formen als möglich darstellt. In diesem Opfer liegt auch ein grosser Teil des Gnadenschatzes, den uns die Heilige Messe schenken will. Ihn den Gläubigen ohne wirklich zwingenden Grund vorzuenthalten, grenzt nach meinem Empfinden an Betrug. |  2
| | | | | Peter2021 23. September 2026 | | | | Super! Hl. Carlo Acutis: „In der Sonne wird man braun. Bei der Anbetung vor der Heiligen Eucharistie wird man heilig.“
Für die hl. Therese von Lisieux ist die eucharistische Anbetung eine kindliche Liebesbeziehung. Auf ihrem „Kleinen Weg“ verweilt sie voller Vertrauen vor dem Tabernakel, um das Herz Jesu zu trösten und ihm Liebe zu schenken.
Für die hl. Margareta Maria Alacoque steht die Anbetung im Zeichen der Herz-Jesu-Verehrung. In der „Heiligen Stunde“ wacht sie mit dem leidenden Christus und leistet Sühne für die Kälte und Gleichgültigkeit der Welt.
Für die hl. Mutter Teresa ist die eucharistische Anbetung die Kraftquelle ihrer Nächstenliebe. Die Zeit vor dem Allerheiligsten stärkt sie, um Christus in den Ärmsten der Armen zu dienen.
Für Charles de Foucauld bedeutet eucharistische Anbetung radikale, verborgene Präsenz nach dem Vorbild von Nazareth. Sein Verweilen vor der Hostie in der Wüste strahlt die Liebe Gottes allein durch das schlichte Dasein in die Welt aus. www.bonifatius.tv/home/pere-florian-racine-ewige-eucharistische-anbetung-folge-4_7689 |  3
| | | | | gebsy 23. September 2026 | |  | Anbetung in der Pfarre angeboten zu bekommen, ist der Schlüssel zur ehrfürchtigen Feier der Heiligen Messe.
A - wie Anbetung, B - wie Beichte, C - wie Communio
Dass das ABC gelebt werde, braucht Gebetsbegleitung |  0
| | | | | Fatima 1713 23. September 2026 | | | | Ich war letztes Jahr in Salzburg dabei Heuer geht's nach Kremsmünster, die Vorfreude ist groß! |  0
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