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| ![]() Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamistenvor 53 Minuten in Chronik, keine Lesermeinung Die Allianz sei eine ‚Vernunftehe zwischen zwei Ideologien, die sich in einer Sache einig sind: die jüdisch-christliche Zivilisation zu zerstören‘, schreibt Dr. Michael A. Youssef. Washington D.C. (kath.net/jg) Die Beobachtung ist nicht neu. Konservative Autoren haben seit Jahrzehnten die Fähigkeit linker Bewegungen beschrieben, Anliegen miteinander zu verbinden, die nichts miteinander zu tun haben. Der Fabriksarbeiter, der schlecht behandelt wird, der Homosexuelle, der sich unterdrückt fühlt, Frauen, die abtreiben wollen und Palästinenser in Israel haben völlig unterschiedliche Interessen, aber es ist ziemlich sicher, dass der Gewerkschaftschef alle genannten Anliegen unterstützen wird, ebenso wie der Abtreibungsbefürworter und der LGBT-Aktivist. Youssef warnt vor einer aktuellen Entwicklung, dem Werben der Linken um islamische Unterstützung. In seinem Buch „An Unholy Alliance: How Progressivism Brought About an Islamist Invasion“ (dt. „Eine unheilige Alllianz: Wie der Progressismus eine islamische Invasion herbeigeführt hat“) weist er darauf hin, dass Quatar amerikanische Universitäten sponsert und die Wahl „sozialistisch-islamistischer Politiker“ unterstützt. Die Allianz sei eine „Vernunftehe zwischen zwei Ideologien, die sich in einer Sache einig sind: die jüdisch-christliche Zivilisation zu zerstören.“ In der Geschichte gibt es Beispiele ähnlicher Bewegungen, die einen Hinweis darauf geben, wohin die Entwicklung führen kann. Die iranische Revolution 1979 wurde nicht nur von Theokraten unterstützt, die letztlich an die Macht kamen, sondern auch von einem breiten Spektrum linker Gruppen und Parteien. Als die islamische Fraktion ihre Macht unter Ayatollah Khomeini konsolidiert hatte, wurden die linken Parteien zunehmen an den Rand gedrängt und schließlich so stark unterdrückt, dass sie aufhörten zu existieren. Youssef will sein Buch als „Weckruf für die christliche Kirche – und für die westliche Gesellschaft“ verstanden wissen. Es richtet sich in erster Linie an ein amerikanisches Publikum, hat aber auch Relevanz für Europa.
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