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Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

14. Oktober 2026 in Familie, 3 Lesermeinungen
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Ablenkungen beim Gebet kennt jeder: Einige Tipps, wie man mit ihnen umgehen kann.


Wien (kath.net / pk) „Hat J. seine Schuljause mitgenommen? Ist nicht diese Woche ein Zahnarzttermin? Die Reifen gehören dringend gewechselt!“ Wer sich zum Gebet hinsetzt, bekommt meistens nicht sofort die erwartete Ruhe. Viele unerledigte Dinge der To-Do-Liste fallen einem ein, während man die Bibel liest oder ein Ave Maria betet.

Wie umgehen mit solchen Ablenkungen? Eine sehr einfache Methode ist es, sich ein kleines Notizbuch neben die Bibel zu legen. Wenn du unterwegs betest, kannst du auch eine Audio-Nachricht am Smartphone aufnehmen, um Dinge festzuhalten, die dir plötzlich einfallen.


Was auch immer deine Ablenkung ist: Lass nicht zu, dass sie dein Gebetsleben zu sehr irritiert. Kanalisiere deine Ablenkungen gut und nimm sie mit einem gewissen Gleichmut an. Es ist ganz normal, dass unsere Gedanken herumflattern, wenn wir endlich einmal still werden.

Ablenkungen beruhigen sich, wenn du gut mit ihnen umgehst. Lass dich nicht zum Grübeln verleiten, sondern schreibe deine Gedanken nieder. So kannst du sicher sein, dass nichts vergessen wird, und du kannst deinen Geist wieder auf Gott richten.

Eine andere Form von Ablenkung sind Situationen, Ideen oder Menschen, die uns während des Gebets einfallen. Bete für alles, was dir in den Sinn kommt, denn der Heilige Geist arbeitet auch durch unsere Gedanken.

Dein Gebet ist so lebendig wie dein Atem. Manchmal wird dein Rosenkranzgebet unterbrochen, weil du plötzlich ein feuriges Fürbittgebet für deinen kranken Arbeitskollegen sprichst. Er ist dir gerade in den Sinn gekommen. Das Ziel unserer Gebete ist nicht, geistliche To-Do-Listen abzuhaken.

Manchmal will Gott uns herausreißen und uns durch unsere Gedanken auf Menschen und Situationen aufmerksam machen, für die wir in diesem Moment beten sollen. Bleib also flexibel in deinem geistlichen Leben. Bete und höre – und lass dich von Gott überraschen!


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Lesermeinungen

 SarahK 14. Oktober 2026 
 

PS: musste gerade nochmal darüber nachdenken was ich geschrieben hatte

Also doch, ich spreche doch schonmal öfter mit Gott während des Tages aber das sind dann mehr so „Stöhn Gebete“, heute zum Beispiel als was abgeschlossen war und ich zwar zufrieden aber auch erschöpft war habe ich ihn gefragt „na toll, danke Gott, habe ich das dem Feminismus zu verdanken“ oder „Na toll danke, jetzt hat irgend jemand von den anderen die ganzen leckeren Bonbons auf dem CandyJar gegessen“ und oft „Du weißt dass das jetzt nicht ernst gemeint war, das war keine Sünde hoffe ich“ oder „Sorry das war Sarkasmus“ oder ganz oft „Danke, dass du mich kennst und trotzdem liebst“


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 SarahK 14. Oktober 2026 
 

Klasse vielen Dank für diese Anregungen

Bei mir klappt es während des Tages gar nicht @Versusdeum, sobald Ich morgens mein Laptop aufgeklappt habe oder wenn ich im Hotel übernachte schon beim Frühstück durch die Nachrichten scrolle die über Nacht neu rein gekommen sind, ist mein Gehirn engagiert und rechnet alles was am Tag schonallein theoretisch über mich rein brechen könnte theoretisch durch. Versuche um 12 an den Angelus zu denken und bin froh für jeden Abend an dem ich in eine ruhige und ordentliche Heilige Messe komme. Gestern musste ich einen Kunden begleiten und heute war ich mit Stakeholdern essen und bin sowieso bis morgen Nachmittag in einer anderen Stadt im Ausland ich merke es schon, wie mir die Hl Messe fehlt, die armen Menschen in der Diaspora (!) und deswegen gibt es bei mir 3x am Tag feste Gebetszeiten, auch wenn die letzte je nach Terminen mal früher mal später ist. Ich habe gestern und heute Zeugnis für meinen Glauben geben können, das ist dann mein „Gebet“ und dass ich trotz Stress lache und freundlich b


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 Versusdeum 14. Oktober 2026 
 

Das klappt auch umgekehrt:

Kleine Pausen im Alltag, z.B. die vielen kleinen und großen täglichen Fußwege, oder auch die (ansonsten beim Gebet störenden) Ablenkungen einfach selbst mit Gebet bereichern.


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