![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“vor 58 Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung Islamismusforscherin Prof. Susanne Schröter: „Eine kritische Perspektive auf die Migrationspolitik zunehmend unerwünscht“ – Intendant des „Hessischen Rundfunk“, „Florian Hager gesteht Fehler in der Berichterstattung über Migration zu“ Frankfurt a.M. (kath.net) „HR-Intendant Florian Hager gesteht Fehler in der Berichterstattung über Migration zu. Ich habe die Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt. Während der Hochphase des IS-Terrors wurde ich als Expertin so oft in den Sender eingeladen, dass Mitarbeiter bereits witzelten, ob ich vielleicht gleich ins Gebäude einziehen wolle.“ Das schildert eine der bekanntesten Islamismusforscherinnen in Deutschland, Susanne Schröter, auf X. Dazu retweetet sie einen Beitrag in der „Welt“ mit dem Titel „‚Wir waren bei Migration nicht kritisch genug‘ – das überraschende Geständnis des ARD-Chefs“. Schröter ist Professorin em. am Institut für Ethnologie und war bis September 2025 Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die weithin anerkannte Islamismusexpertin schildert auf X weiter, dass sich dann „alles“ geändert habe: „Islamismus war kein Thema mehr, eine kritische Perspektive auf die Migrationspolitik zunehmend unerwünscht.“ Genau dadurch sei aber im Hessischen Rundfunk eine „Repräsentationslücke“ entstanden, diese sei durch „private Medien“ gefüllt worden. Sie bezeichnete es als „keine Überraschung“, dass Zuschauer zu diesen Medien gewechselt seien – auch sei verständlich, dass diese Zuschauer/Leser dann nicht mehr für diese öffentlich-rechtlichen Medien bezahlen wollte. Hier seien Selbstkritik und Änderung der Berichterstattung „bitter nötig“. Denn niemand brauche „geschönte Berichte über tatsächliche Missstände, niemand möchte moralisierend belehrt werden, niemand sollte mit langatmigen Darstellungen marginaler Themen gelangweilt werden“. Zuvor hatte sich Florian Hager – Intendant des Hessischen Rundfunks und der ARD – im Podcast „Ronzheimer“ selbstkritisch gezeigt, berichtete die „Welt“. „Beim Thema Migration muss man wahrscheinlich auch selbstkritisch sagen: Wir haben in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht und waren an manchen Stellen wahrscheinlich nicht kritisch genug, haben Dinge nicht hinterfragt“, sagte Hager wörtlich. Auch verwies Hager beispielsweise auf Gespräche mit Polizeivertretern, die ihn in Bezug auf AfD-Wähler nachdenklich gemacht hätten. Wer seit Jahren in dasselbe schwierige Wohngebiet fahre, ohne Veränderungen zu erleben, „egal, wer regiert hat“, der fühle sich von der Politik nicht gehört, fasst der Beitrag in der „Welt“ zusammen. Außerdem berichtete er von seinem Austausch mit Kommunen und Bürgermeistern sowie den Problemen, die vor Ort nicht gelöst werden, davon habe vieles in der Berichterstattung zu wenig Raum bekommen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||