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| ![]() Gewaltdelikte in Deutschland: Fast sieben von zehn Gesuchten sind Ausländervor 50 Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung Neue Zahlen des Bundesinnenministeriums zeigen eine dramatische Entwicklung bei Haftbefehlen wegen Gewaltkriminalität. Zugleich weist die Bundesregierung erhebliche Wissenslücken bei der Verknüpfung von Fahndungsdaten und Sozialleistungen auf. Berlin (kath.net) In der Debatte um Innere Sicherheit und Migration in Deutschland liegen neue, brisante Zahlen der Bundesregierung vor. Wie aus einer Antwort auf eine Große beziehungsweise Kleine Anfrage im Deutschen Bundestag hervorgeht, über die zuerst die BILD-Zeitung berichtete, stieg die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen, die mit Haftbefehl gesucht werden, in den letzten Jahren drastisch an. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 107.510 Personen neu zur Fahndung per Haftbefehl ausgeschrieben. 68.009 dieser Personen – und damit 63,3 Prozent – besaßen keinen deutschen Pass. Besonders gravierend zeigt sich das Bild bei Gewaltdelikten und Schwerstkriminalität: Gewaltkriminalität allgemein: Von 7.589 neu gesuchten Personen waren 5.201 Ausländer (68,5 Prozent). Straftaten gegen das Leben (z. B. Mord, Totschlag): Hier lag der Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei 75,8 Prozent. Sexualdelikte: 66 Prozent der Gesuchten hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit. Besonders drastisch ist die Dynamik seit 2020: Während die Zahl der gesuchten Deutschen (inklusive Doppelstaatlern) wegen Gewaltkriminalität um neun Prozent sank (von 2.631 auf 2.388), stieg die Zahl der gesuchten Ausländer im selben Zeitraum um 43 Prozent – von 3.628 auf 5.201. Der gesamte zahlenmäßige Anstieg bei den Fahndungen in diesem Bereich geht somit auf Personen ohne deutschen Pass zurück. Auch der Blick auf die allgemeine Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt deutliche Diskrepanzen: Im Jahr 2025 wurden Syrer gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil fast elfmal so häufig als Tatverdächtige bei Gewaltkriminalität registriert wie Deutsche, Afghanen rund 9,5-mal so häufig. Der Zürcher Kriminologe Prof. Dirk Baier betonte gegenüber der Presse, dass diese Überrepräsentation ein unbestreitbarer Fakt sei – sowohl in den offiziellen Statistiken als auch im Dunkelfeld. Als Ursachen nennt die Kriminologie unter anderem den hohen Anteil junger Männer unter Zuwanderern, prekäre Lebenslagen sowie teils gewaltbefürwortende Prägungen. Zugleich weist Baier darauf hin, dass Personen mit Netzwerken im Ausland sich leichter dem Zugriff der deutschen Justiz entziehen können, wodurch Haftbefehle teils länger offenbleiben. Manuel Ostermann von der Bundespolizeigewerkschaft fordert angesichts der Zahlen ein entschlosseneres Handeln des Staates: Neben mehr Polizeipersonal brauche es zentralisierte Abschiebeverfahren und die konsequente Durchsetzung von Abschiebehaft, um der anhaltenden Überlastung der Sicherheitsbehörden entgegenzuwirken. Für Kritik sorgt zudem eine eklatante Wissenslücke auf Behördenseite: Obwohl die Bundesregierung beschlossen hat, rechtskräftig verurteilten Straftätern, die sich ihrer Haftstrafe entziehen, die Sozialleistungen (Bürgergeld) zu streichen, existiert bislang kein automatisierter Datenabgleich zwischen Justiz-, Polizei- und Sozialbehörden. Die Bundesregierung kann derzeit nicht beziffern, wie viele der per Haftbefehl Gesuchten gleichzeitig weiterhin staatliche Unterstützungsleistungen beziehen. Kritiker und Oppositionspolitiker fordern daher die umgehende Schließung dieser Datenlücke sowie den sofortigen Stopp jeglicher Transferleistungen an Personen, die sich dem deutschen Rechtssystem entziehen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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