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Krisengeschütteltes Portugal streicht vier Feiertage

10. Mai 2012 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Fronleichnam und Allerheiligen ab 2013 nicht mehr arbeitsfrei, auch zwei staatliche Feiertage werden gestrichen. Vorläufig auf fünf Jahre befristet.


Lissabon (kath.net/KAP) Das von der Finanzkrise schwer getroffene Portugal streicht ab 2013 vier der derzeit landesweit gültigen 14 Feiertage. Neben dem "Fest der Republik" am 5. Oktober und dem Unabhängigkeitstag am 1. Dezember müssen die Portugiesen ab dem kommenden Jahr auch an den kirchlichen Feiertagen Fronleichnam und Allerheiligen arbeiten.


Die Maßnahme ist vorerst auf fünf Jahre befristet. Das Aussetzen der Feiertage solle Portugal dabei helfen, die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise zu überwinden, hieß es in einer Regierungserklärung. Man erhoffe sich von der Maßnahme eine Ankurbelung der Wirtschaft.

Der Entscheidung waren in den vergangenen Wochen Verhandlungen zwischen dem Vatikan und portugiesischen Regierungsvertretern vorausgegangen, da die kirchlichen Feiertage auch in dem seit 2004 gültigen Konkordat geregelt sind. Die portugiesische Regierung erklärte laut Medienberichten, dass der Vatikan selbst entschieden habe, welche Feiertage ausgesetzt werden könnten.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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