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Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen

6. Februar 2026 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Appell bei Begegnung mit jungen orthodoxen Priestern und Mönchen zur Überwindung eigener Vorurteile und "Entwaffnung der Herzen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat Vertreter von Ostkirchen zu einer engeren Zusammenarbeit aufgerufen. Die historischen und kulturellen Unterschiede der Kirchen stellten ein wunderbares Mosaik des gemeinsamen christlichen Erbes dar, so Leo XIV. am Donnerstag im Vatikan. Seine Ansprache richtete er an junge Priester und Mönche der orthodoxen Ostkirchen. Trotz der Unterschiede "sollten wir uns weiterhin gegenseitig unterstützen, damit wir in unserem gemeinsamen Glauben an Christus wachsen können".


Das katholische Kirchenoberhaupt appellierte, eigene Vorurteile zu beseitigen und die Herzen zu entwaffnen. Dann "wachsen wir in der Nächstenliebe, arbeiten enger zusammen und stärken unsere Bande der Einheit in Christus", so Leo XIV. "Auf diese Weise wird die Einheit der Christen auch zu einem Sauerteig für den Frieden auf Erden und die Versöhnung aller."

Zu der Gruppe, die der Papst im Vatikan empfing, gehörten Angehörige der armenisch-apostolischen, koptischen, äthiopisch-orthodoxen, eritreisch-orthodoxen, malankarischen und syrisch-orthodoxen Kirche. Sie halten sich anlässlich einer Studienreise in Rom auf. Deren Ziel ist es, mehr über die katholische Kirche, insbesondere über die Weltkirchenverwaltung im Vatikan und römische Bildungseinrichtungen, zu erfahren.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media


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