Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück

16. Jänner 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Russischer Auslandsgeheimdienst wirft Patriarch Bartholomaios vor, auf vielfältige Weise Orthodoxie zu spalten und Zwietracht zu säen


Moskau/Istanbul (kath.net/KAP) Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat jüngste schwere Angriffe vonseiten des russischen Auslandsgeheimdienstes gegen Patriarch Bartholomaios (Archivfoto) entschieden zurückgewiesen. In einer offiziellen Erklärung des Patriarchats vom Dienstag hieß es: "Die Mutterkirche von Konstantinopel - die auch die Mutterkirche Russlands ist - drückt ihr tiefes Bedauern über den erneuten russischen Angriff auf die Person Seiner Heiligkeit, des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios, aus, der diesmal von staatlichen Stellen des Landes verübt wurde."

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte am Montag eine Mitteilung des Geheimdienstes, wonach der Patriarch auf verschiedene Weise versuche, die Orthodoxie zu spalten und Zwietracht zu säen. So arbeite Patriarch Bartholomaios etwa aktiv mit dem britischen Geheimdienst zusammen, um in europäischen Ländern die Russisch-orthodoxe Kirche zu schwächen.
Besonders umtriebig sei der Patriarch im Baltikum, wo er sich zudem auf ideologischen Verbündeten stütze, die in der Mitteilung als lokale Nationalisten und Neonazis bezeichnet werden. Ziel sei es, die litauischen, lettischen und estnischen orthodoxen Kirchen vom Moskauer Patriarchat zu trennen und Priester und ihre Gemeinden in Marionetten-Religionsstrukturen zu locken, die von Konstantinopel künstlich geschaffen wurden.


Der "aggressive Machthunger" des Patriarchen von Konstantinopel beschränke sich aber nicht auf die Ukraine und das Baltikum. Die "Heimtücke" des Patriarchen greife von Osteuropa auch auf den Balkan über. So wolle Bartholomaios der umstrittenen und nicht anerkannten montenegrinischen Orthodoxen Kirche die Unabhängigkeit gewähren, um damit der Serbisch-orthodoxen Kirche eines auszuwischen, wie es in der Mitteilung hieß. In kirchlichen Kreisen werde beobachtet, so der besorgte Geheimdienst, dass Bartholomaios den "lebendigen Leib der Kirche buchstäblich zerreißt".

Das Patriarchat von Konstantinopel erinnerte in seiner Erwiderung am Dienstag daran, dass es seit 2018, als man der Kirche der Ukraine den Status der Autokephalie verlieh, konsequent davon abgesehen habe, auf zahlreiche ähnliche Angriffe zu reagieren. Es handle sich um "fantasievolle Szenarien, Falschnachrichten, Beleidigungen und erfundene Informationen jeglicher Art durch Propagandisten". Er werde sich davon nicht entmutigen lassen, so Patriarch Bartholomaios.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mystery 16. Jänner 2026 

Man kann nur hoffen,

dass es nicht plötzlich zu einem Fenstersturz des Patriarchen Bartholomaios kommt......


2
 
 heikostir 16. Jänner 2026 
 

Klassische Opfer-Täter-Umkehr

Kardinal Koch vom Ökumene-Dikasterium wurde sehr deutlich: Es sei eine Häresie, dass der Patriarch aus pseudo-religiösen Gründen den brutalen Krieg in der Ukraine legitimiert.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  4. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  7. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  8. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  9. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  10. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz