
INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab22. Juli 2026 in Deutschland, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Katholiken: Bei den katholischen Befragten sind 44 Prozent gegen Leihmutterschaft, während 35 Prozent ihr zustimmen - Parteienspektrum: Stärkste Ablehnung bei AfD und Union
Erfurt / Wetzlar (kath.net)
Eine relative Mehrheit der Bürger in Deutschland sieht im unerfüllten Kinderwunsch keine Rechtfertigung für den Einsatz einer Leihmutterschaft. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA hervor.
Auf die Frage, ob der Wunsch nach einem eigenen Kind eine Leihmutterschaft rechtfertige, antworteten 41 Prozent der Befragten mit Nein. 36 Prozent vertraten die gegenteilige Auffassung. 19 Prozent zeigten sich unentschlossen („Weiß nicht“), fünf Prozent machten keine Angaben.
Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung der Leihmutterschaft unter gläubigen Christen — wenn auch mit Unterschieden zwischen den Konfessionsgruppen: 
Freikirchler: Unter den Mitgliedern von Freikirchen fällt die Ablehnung am deutlichsten aus. 62 Prozent erklären, dass der Kinderwunsch keine Leihmutterschaft rechtfertigt (nur 31 Prozent sehen das anders).
Katholiken: Bei den katholischen Befragten sind 44 Prozent gegen Leihmutterschaft, während 35 Prozent ihr zustimmen.
Landeskirchliche Protestanten: Unter den Mitgliedern der evangelischen Landeskirchen ist das Meinungsbild mit 41 Prozent Ablehnung zu 38 Prozent Zustimmung am knappsten.
Männer, Ostdeutsche und bestimmte Altersgruppen skepsischer
Auch soziodemografisch zeigen sich klare Differenzen in der deutschen Bevölkerung:
Geschlecht: Während Männer die Leihmutterschaft mit 44 zu 34 Prozent mehrheitlich ablehnen, fällt der Vorsprung der Gegnerinnen bei den Frauen mit 39 zu 38 Prozent denkbar knapp aus.
Ost / West: Im Osten Deutschlands wird das Instrument der Leihmutterschaft mit 42 zu 32 Prozent deutlicher abgelehnt als im Westen (41 zu 37 Prozent).
Alter: Am stärksten sprechen sich die 30- bis 39-Jährigen gegen Leihmutterschaft aus (46 zu 34 Prozent). Eine Ausnahme bildet die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen: Hier liegt die Zustimmung mit 42 Prozent über der Ablehnung (36 Prozent).
Blickt man auf die politische Ausrichtung der Befragten, zeigt sich die stärkste Ablehnung bei den Anhängern von AfD (48 Prozent) sowie CDU/CSU (46 Prozent). Bei Sympathisanten der SPD (42 zu 39 Prozent) und der Linken (43 zu 40 Prozent) fällt das NEIN zur Leihmutterschaft moderater aus. Unter den Anhängern der Grünen halten sich Befürworter und Gegner mit jeweils 41 Prozent genau die Waage.
Zur Methodik: Für die repräsentative Erhebung befragte INSA-Consulere vom 17. bis 20. Juli 2026 insgesamt 2.005 erwachsene Bundesbürger im Online-Panel.
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Lesermeinungen| | Schillerlocke 23. Juli 2026 | | | | Auch ich wunderte mich letztes Jahr, warum Spahn diese Brosius-Gersdorf zunächst unterstützte und erst nach dem Aufstand in der Unionsfraktion sie fallen ließ. Es war mir rätselhaft wie man als Fraktionsvorsitzender das Meinungsbild in der eigenen Fraktion dermaßen falsch einschätzen konnte. Nun halte ich es für plausibel, dass Spahn bereits damals die Positionen der Brosius-Gersdorf teilte - durchaus mit Eigennutz, weil er für seinen Leihmutter-Coup auf Unterstützung hoffte. Denn es dürfte wahrscheinlich sein, dass er sich bereits damals Gedanken darüber machte, sich via Mietmutter einen kleinen Georg zuzulegen. |  2
| | | | | Jothekieker 23. Juli 2026 | | | | Die Kampagne läuft auch in der Union Eine neue Debatte über „altruistische Leihmutterschaft“ in der CDU fordert der Vorsitzende der Verbands der Lesben und Schwulen in der Union, Sönke Siegmann. Weitere werden folgen.
„Altruistische Leihmutterschaft“ ist offensichtlich als Parole der rechtlichen Erlaubnis dieses Geschäftsmodells auserkoren. |  1
| | | | | Paddel 23. Juli 2026 | |  | Ware Mensch Impfstoffe und Medikamente für welche Embryonen zu zwischenzeitlich zu tausende am lebendigen Leib seziert werden zur Zellgewinnung sind der Kern aller weiteren Probleme.
Diese Medikamente, Impfstoffe verändern das Denken der Menschen bewusst und auch unbewusst. Abgetriebene Kinder in der Kosmetik und sogenannte "Menstruationsregulierungen" sind weitere Schritte dieser Todesmaschinerie, die scheinbar im Verborgenen passieren, sprich "hinterm Vorhang". Danach kommen die Abtreibungspillen, danach dann die "normale" Abtreibung, auch aufgrund der künstlichen Befruchtungen, weitere Pläne sind dann Abtreibungen bis zur Geburt.
Leihmutterschaft und später die Euthanasie sind nur die weiteren Konsequenzen dieses Geschäftes mit dem Tod. Wir reden hier über die Spitze des Eisberges.
Wer von uns allen hier setzt sich für moralische Impfstoffe und Medikamente ein? Nicht einmal der Vatikan, obwohl es in der Imfpnote vom Vatikan deutlich gefordert wird. Das ist die Wurzel dieses Bösen. |  2
| | | | | Jothekieker 23. Juli 2026 | | | | @chorbisch Was meinen Sie, warum Spahn im letzten Jahr die Nominierung von Frau Brosius zur Verfassunsrichterin in den Vorgesprächen durchgewinkt hat? Als Opfer einer Panne? Weil ihm etwa ihre Haltung zum Lebensrecht nicht bekannt war? Weil er von ihrer These, daß das Leihmutterverbot der Verfassung widerspräche, nichts ahnte?
Oder vielleich doch gerade wegen dieser Einstellungen?
So funktioniert halt Machtpolitik. Was man durch Mehrheiten nicht durchsetzen kann, versucht man über die Gerichte zu erzwingen. Da hätte eine Verfassungsrichterin, die die Parteilinie zum Leihmutterschaftsverbot aushebeln könnte, ganz gut gepaßt.
Die Macht, solche Prozesse durchzuziehen, haben nicht die regulären Paare, die ungewollt kinderlos bleiben. Dazu bedarf es wohlorganisierter Netzwerke derer, denen allein die Biologie den Kinderwunsch verwehrt. |  1
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