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Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort

27. August 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Nach Gespräch mit Außenminister Lawrow stand am Mittwoch ein Treffen Gallaghers mit Putin-Berater Uschakow auf dem Programm


Vatikanstadt/Moskau (kath.net/KAP) Am zweiten Tag seines Moskau-Besuchs hat der vatikanische Außenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher, wichtige Begegnungen mit Vertretern des russisch-orthodoxen Patriarchats gehabt. Dieses steht im russisch-ukrainischen Krieg fest an der Seite von Staatspräsident Wladimir Putin und der russischen Armee.

Wie das Portal "Vatican News" am Mittwochabend berichtete, besichtigte Erzbischof Gallagher die orthodoxe Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, die zugleich Sitz des Moskauer Patriarchen ist, und traf dort russisch-orthodoxe Geistliche. Bereits am Vortag hatte Gallagher nach dem russischen Außenminister Lawrow auch den Außenbeauftragten des Moskauer Patriarchats, Metropolit Antonij, zu Gesprächen getroffen.


Auf dem vom vatikanischen Staatssekretariat vorab verbreiteten Programm Gallaghers in Moskau war der Besuch in der Christ-Erlöser-Kathedrale zunächst nicht verzeichnet. Angekündigt war hingegen für Mittwoch ein Treffen Gallaghers mit Juri Uschakow, der seit 2012 als außenpolitischer Berater von Präsident Putin fungiert und zuvor lange russischer Botschafter in den USA war. Er steht wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf der Liste der von vielen Staaten mit Sanktionen belegten Vertreter Russlands.

Ob und wann das Treffen Gallaghers mit Uschakow stattfand, teilte der Vatikan zunächst nicht mit. Für Donnerstag stehen Begegnungen des vatikanischen Außenministers mit Vertretern der römisch-katholischen Minderheit in Russland auf dem Programm.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto aus diesen Begegnungen (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Anaximander Ansorg vor 6 Tagen 
 

Abschluss?

Ich möchte Sie bitten, diesem Zwischenbericht einen Abschlussbericht (inkl. Stellungnahmen Lawrows/Uschakows, ob vorhanden oder nicht) hinzuzufügen. Ich möchte auch alle Leser bitten, regelmäßig den Rosenkranz für den Frieden zu beten.


0
 
 Rolando 27. August 2026 
 

verkuender

Ich habe nur geschrieben, das diese Delegation nun auch mal die Sicht aus der russischen Perspektive sieht oder hört.
Aus diesem Satz Rückschlüsse zu ziehen, ohne die russ. Sichtweise zu kennen, ist eine Einseitigkeit, der Sie unterliegen, sonst hätten Sie nicht so geantwortet. Der ehrenwerte @Gandalf hat meinen Folgekommentar leider zensiert, ich weiß nicht warum? Es ging doch nur um die Sichtweise aus beiden Seiten. Selbst wenn jeder dem anderen Propaganda vorwirft, was durchaus berechtigt ist, ist das Hören BEIDER Seiten aus jeweils ihrer Sicht notwendig. Wie wollen Sie entscheiden oder erkennen, ob die jeweilige Presse richtig berichtet.Berichterstatter, die wegen ihrer Berichte direkt aus dem Kriegsgebiet sanktioniert werden, wirken glaubhafter als bezahlte Berichterstatter. Aber auch das setzt die Sicht beider Seiten voraus.


2
 
 verkuender 27. August 2026 
 

@Rolando

Die russische "Sichtweise" sehen wir seit Jahren täglich in den Nachrichten. @gandalf hat vor kurzem explizit darauf hingewiesen. Ich meine, sogar als Replik an Sie, kann mich da aber irren. Jedenfalls halte ich es für unwahrscheinlich, dass der Kreml dem Vatikan die Ermordung von unschuldigen Menschen, darunter vielen Kindern, erklären kann.

In Deutschland gefällt manchen Traditionalisten die AfD. Darin finden sich viele "Christen", denen das Leid der Menschen in der Ukraine völlig egal ist. Das "Ja, aber" der AfD-Politiker wiegt da mehr als das, was wir als Katholiken denken sollten. Wer davon ausgeht, dass er sich da auf dem richtigen Kurs befindet, macht sich etwas vor. Da bastelt man sich dann eben selbst etwas zurecht, wie das im Juli in einer anderen Angelegenheit geschehen ist. Was nicht passt, wird passend gemacht. Gilt nicht nur für manchen deutschen Bischof, sondern auch für Organisationen, die sich selbst außerhalb der römisch-katholischen Kirche gestellt haben.


1
 
 Rolando 27. August 2026 
 

Ist gut, da hören sie auch mal die russische Sichtweise.


1
 

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