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‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘

21. August 2026 in Familie, keine Lesermeinung
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Harvard und andere US-Elite-Universitäten verbreiten antiamerikanische und antichristliche Ideen, schreibt US-Verkehrsminister Sean Duffy. Warum er seine Tochter trotzdem dort studieren lassen würde, erklärt er in einem Kommentar für Fox News.


Washington D.C. (kath.net/jg)
US-Verkehrsminister Sean Duffy und seine Frau, die Fox-News-Moderatorin Rachel Campos-Duffy, sind praktizierende Katholiken, die ihre neun Kinder im Glauben erziehen. Ihre Erziehungsprinzipien fassen sie gegenüber ihren Kindern oft in dem Satz zusammen: „Meine Aufgabe ist es, Dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard“.

Sean Duffy hat dieses Motto in einem Gastkommentar für Fox News vom 21. August näher erläutert. Die Familie hatte eine gemeinsame Reise durch die USA unternommen und dabei auch mögliche Colleges für die Kinder besucht. In Boston war die Familie auch an der Universität Harvard, an der sich ihre Tochter Paloma beworben hat.


Zuvor hatte Duffy seiner Tochter gesagt, dass Harvard ebenso wie viele andere Elite-Universitäten der USA ein Ort sei, an denen antiamerikanische und antichristliche Ideen verbreitet werden. Er wollte sie deshalb zunächst nicht in Harvard studieren lassen. Paloma bewarb sich trotzdem an der prestigeträchtigen Universität.

Der Besuch in Harvard änderte Duffys Perspektive. Bei einem Treffen mit dem Priester, der die katholische Studentenseelsorge leitet, sei er überrascht gewesen, wie groß die katholische Hochschulgemeinde an der Universität Harvard ist. Sie betreue nicht nur katholische Studenten, sondern auch eine bemerkenswert große Zahl an Konvertiten. Alleine im vergangenen Jahr sind 80 Studenten über die katholische Hochschulgemeinde in die katholische Kirche eingetreten.

Der Studentenseelsorger habe ihm dann aus seiner Erfahrung berichtet: „Wenn jemand schon vor seiner Ankunft ein Selbstbewusstsein und Gottbewusstsein hat, wird sich das nach meiner Meinung nur noch weiter entfalten.“ 

Junge Christen können auch in einem Umfeld wie der Universität Harvard ihren Glauben bewahren, wenn sie eine starke religiöse Gemeinschaft haben. Andere fallen der „woken Indoktrination“ zum Opfer, schreibt Duffy. Es sei seine Aufgabe als Vater, welches seiner Kinder sich in diesem Umfeld entfalten kann und für welches die Unterstützung einer explizit christlichen Universität am besten ist.

Er und seine Frau hätten sich entschieden, Paloma nach Harvard gehen zu lassen, falls sie dort einen Studienplatz bekommt, schreibt Duffy. 


Foto: US-Verkehrsminister Sean Duffy mit Familie

 


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