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Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

11. September 2026 in Jugend, 7 Lesermeinungen
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Ein 13-jähriger US-amerikanischer Schüler aus New Jersey berichtet von göttlichen Eingebungen, einer Erscheinung der Muttergottes und der unerklärlichen Schrumpfung eines Hirntumors. Seit 4 weiß er, dass er Priester werden möchte


Westfield (kath.net/gem/rn)
Bereits im Alter von vier Jahren spürte der heute 13-jährige Dominic Auricchio aus New Jersey den Ruf zum Priestertum. In einem Traum sei Gott zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, dass er Priester werden solle, berichtet die New York Post exklusiv am Wochenende. Seit diesem Vorfall verlor der Junge, der die katholische Schule Holy Trinity in Westfield besucht, seine geistliche Berufung nie aus den Augen – auch wenn er zwischendurch den Wunsch äußerte, zunächst den Marines beizutreten, inspiriert von seinem Vater, einem ausgezeichneten Irak-Veteranen.

Im Dezember 2022 nahm das Leben der Familie jedoch eine dramatische Wende: Dominic litt unter schweren Kopfschmerzen. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) enthüllte eine große Masse in seinem Gehirn. Aufgrund der schwierigen Lage des Tumors zögerten die Ärzte und die Familie mit einer Operation, da dafür Knochensubstanz hätte entfernt werden müssen. In dieser schweren Zeit betete Dominic unaufhörlich.

Im Mai 2023 erlebte der Junge laut eigenen Angaben schließlich ein besonderes Ereignis: Die Jungfrau Maria sei ihm in seinem Kinderzimmer erschienen, um ihm Trost zu spenden und ihm zuzusichern, dass alles gut werden würde. Nur einen Monat später folgte die überraschende Nachricht der Mediziner: Bei einer Kontrolluntersuchung stellten die Ärzte fest, dass eine Operation nicht mehr notwendig sei. Der Tumor war nahezu vollständig verschwunden und auf zukünftigen Aufnahmen nur noch als winziger Punkt zu erkennen.

Trotz weiterer gesundheitlicher Herausforderungen – darunter mehrere Krampfanfälle ungewisser Ursache, die ihn im März dieses Jahres für sechs Tage ins Krankenhaus brachten – bleibt Dominic stark im Glauben. Die eigenen Leiden haben in ihm ein tiefes Mitgefühl für andere geweckt. „Diese Erfahrungen haben mir geholfen zu verstehen, wie sich andere Menschen fühlen, wenn sie Angst haben oder leiden. Ich möchte jemand sein, der Trost und Hoffnung bringt“, erklärt der Schüler.

In seiner Heimatpfarrei St. Helen dient Dominic als Messdiener und engagiert sich besonders für Kinder mit Behinderungen, indem er sie bei inklusiven Messen begleitet. Für die Familie hat der Sonntagsgottesdienst stets Vorrang vor sportlichen Aktivitäten.

Kürzlich gewann Dominic den renommierten Cardinal Joseph Tobin Essay & Video Contest der Erzdiözese Newark, an dem 49 Siebtklässler teilnahmen. In seinem Gewinnerbeitrag spricht er offen über seinen Glauben und seine Berufung: „Das Priestertum ist ein Leben des Dienstes, des Opfers und der Freude, zentriert auf Jesus. Ich vertraue darauf, dass Gott mich Schritt für Schritt führt.“ Mit dem Preisgeld des Wettbewerbs in Höhe von 1.500 US-Dollar und einer Ehrentafel wurde der junge Katholik nun für sein Zeugnis geehrt.



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Lesermeinungen

 M.Schn-Fl 13. September 2026 
 

Wunder

Die Welt ist immer noch voll Wunder. Aber leider haben auch Christen verlernt die Augen und Ohren des Herzens zu öffnen.


3
 
 Wirt1929 11. September 2026 
 

Wundersame Heilung

an der Hand Mariens. Sie wird auch weiter Begleiterin auf dem Weg Dominics sein, egal wohin sein Weg führen wird. Oft vergessen wir im Alltag die Strahlkraft der Gottesmutter in unser aller Begleitung. Solche Berichte erden uns wieder im Glauben und geben Kraft und Zuversicht. Beten wir für Dominic und allen Glaubensleuchttürmen in unseren Tagen.


2
 
 Bilbo B. 11. September 2026 
 

Jüngerschaft Christi

Ob Dominic Auricchio Priester, Ordensmann oder einfach ein guter katholischer Familienvater wird, wissen wir noch nicht. Entscheidend ist, dass er als junger katholischer Christ die Jüngerschaft Christi angetreten hat. Dabei begleitet ihn die Hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria bestimmt auf irgendeine Weise. Bravo! Die Tatsache, dass ein Junge dieses Alters sich ernsthaft Gedanken über die Berufung zum Weihepriestertum macht, ist einfach grossartig und verdient Hochachtung und Wertschätzung. Leider gibt es im europäischen Raum keine sog. „Kleinen Seminare“ als optimale Vorbereitung - und bei aller Freiheit - zum Priesterseminar mehr. Hingegen fördern Sportverbände ihren Nachwuchs schon von früher Jugend an. Sie wissen warum. Sind uns das Reich Gottes, aufkeimende Priesterberufungen und die Neu-Evangelisation weniger wert, als irgendwelche sportlichen Erfolge?


4
 
 Mariat 11. September 2026 

@Paddel

Mein tiefes Mitgefühl.
Ihr Bruder lebt jetzt im Herzen Jesus. Dort ist der Himmel.
Manchmal wünscht Gott seine lieben Kinder, um sie bei sich zu haben, schon früher.
Gottes Segen


2
 
 Mariat 11. September 2026 

Danke lieber Dominic für dieses Zeugnis!

Ja, wenn Jesus ruft - und die Gottesmutter auch noch erscheint, prägt es sich unvergesslich tief in das Herz.
Dieser Junge wird vom Himmel geführt.
Ich wünsche ihm: Jesus und die Gottesmutter immer im Herzen zu tragen - dann ist der Weg etwas leichter.
Gelobt sei Jesus Christus.


5
 
 Paddel 11. September 2026 

Geht auch mal so rum

eine Heilung fürs Priestertum.

Mein Bruder wollte Priester werden und wurde auch krebskrank. Verstarb innerhalb von 3 Monaten in jungen Jahren. So wie Carlo Acutis und andere.

Gottes Ratschlüsse sind eben unergründlich.

Freue mich für diesen jungen Mann, der sicher noch so manch andere Prüfungen durchringen muss. Wer so begnadet ist, leidet in der Regel auch viel. So ist die Liebe, sie leidet viel und gleichzeit beinhaltet sie tiefe Freude.

Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht.


5
 
 Versusdeum 11. September 2026 
 

Wäre dieser wackere junge Mann in Deutschland

überhaupt in allen Priesterseminaren willkommen?


2
 

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