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EU-Bischofskommission begrüßt Urteil zur Homo-Ehe

16. Juni 2016 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Die EU-Bischofskommission COMECE begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, wonach Staaten die Homo-Ehe verweigern dürfen.


Brüssel (kath.net/KNA) Die EU-Bischofskommission COMECE begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), wonach Staaten die Homo-Ehe verweigern dürfen. Das Urteil lege erneut dar, dass es nicht diskriminierend sei, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare einzuschränken, erklärte die COMECE auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwochabend in Brüssel. Die Bischofskommission hoffe, dass der Menschengerichtshof diesem Ansatz auch in den kommenden Jahren folgen werde. Das Thema sei zentral für nationale Identitäten und Traditionen.


Ende vergangener Woche hatte der EGMR entschieden, dass die Mitgliedsstaaten des Europarates die Ehe weiterhin als exklusives Rechtsinstitut für Mann und Frau definieren dürfen. Es genüge, wenn ein Staat homosexuellen Paaren hinreichende rechtliche Alternativen anbiete, etwa die «eingetragene Partnerschaft». Dies ist in Deutschland, Italien und einigen osteuropäischen Ländern der Fall.

Eine ähnliche Entscheidung hatte der EGMR 2010 im Fall eines schwulen Paares aus Österreich getroffen. Die Richter hoben hervor, dass die Ehe «tief verwurzelte soziale und kulturelle Aspekte» habe; diese könnten von Land zu Land variieren, um den jeweiligen Bedürfnissen einer Gesellschaft besser zu entsprechen.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Ehrmann 16. Juni 2016 

Gute Nachricht? Traurig, daß es so weit kommen mußte.


3
 
 Herbstlicht 16. Juni 2016 
 

Es gibt auch noch gute Nachrichten!

Hätte das Gericht anders geurteilt, hätte dies bedeutet, dass ein Zwangskorsett über alle Staaten gelegt worden wäre.


9
 

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