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Kardinal Cupich zieht die 'Rassismus-Karte'

29. August 2018 in Weltkirche, 39 Lesermeinungen
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Angesprochen auf Vertuschungsvorwürfe gegenüber Papst Franziskus meinte Cupich: "Der Papst hat eine größere Agenda, beispielsweise Umweltschutz und Schutz der Migranten" - Dann zieht der Kardinal die Rassismus-Karte


Chicago (kath.net)
"Die Menschen sind gegen den Papst, weil er ein Latino ist." Dies behauptet Kardinal Blase Cupich, Erzbischof von Chicago, in einem Interview mit NBC. Angesprochen auf die schwere Kritik vom früheren US-Nuntius, Erzbischof Carlo Maria Viganò, dass Papst Franziskus die Missbrauchsfälle von Kardinal Theodore McCarrick vertuscht habe, meinte Cupich lapidar: "Der Papst hat eine größere Agenda." Er beschäftige sich mit anderen Dingen, beispielsweise mit Umweltschutz oder Schutz der Migranten.

Brisant sind die Entwicklungen für Cupich seit Wochen, weil er als enger Freund von Kardinal McCarrick gilt, dem zahlreiche Missbrauchsfälle vorgeworfen werden. 2016 hatte der Kardinal von Chicago eine Laudatio auf McCarrick gehalten, ihm einen "Geist von Franziskus"-Award überreicht und den Missbrauchs-Kardinal gelobt (siehe Archivfoto oben und Video unten).

Cupich gilt auch als besonderer Freund des umstrittenen Jesuitenpaters James Martin, der im Wochentakt Gay-Propaganda in den sozialen Netzwerken verbreitet und sich immer wieder bei dem Thema gegen die Lehre der Kirche stellt. In einigen US-Diözesen hat Martin bereits Auftrittsverbot, nicht allerdings in Chicago. Dort wird er von Cupich gelobt. Dieser behauptet sogar, dass der Jesuitenpater vor allem für junge Menschen ein großer Evangelisierer sei. "Ich möchte ihm mitteilen, dass ich ihn unterstütze."


VIDEO: In diesem Video von 2016 wird Ex-Kardinal McCarrick noch sehr gelobt - Kard. Cupich überreicht McCarrick den ´Spirit of Francis Award´









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