Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Linke US-Moderatorin Rachel Maddow gibt Rückkehr zum katholischen Glauben bekannt

New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern

29. Dezember 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Bundesstaat wirft den Plattformen Facebook und Instagram vor, zu einem Umschlagplatz für Kinderpornographie geworden zu sein, ohne dass die Muttergesellschaft Meta etwas dagegen unternimmt.


Santa Fe (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der US-Bundesstaat New Mexico hat Klage gegen Meta Platforms, die Muttergesellschaft von Facebook und Instagram, sowie gegen deren Geschäftsführer Mark Zuckerberg eingebracht.

Raúl Torrez, der Generalstaatsanwalt (Attorney General) von New Mexico, der sich auf Internetkriminalität spezialisiert hat, wirft Meta Platforms vor, dass die Plattformen kein sicherer Ort für Kinder seien, sondern bevorzugte Orte von Menschen, die Kinderpornographie verbreiten und Minderjährige für Sex anwerben.


Über die Plattformen von Meta würde schädliches und unangemessenes Material an Minderjährige verbreitet. Erwachsene hätten uneingeschränkten Zugang zu ihnen. Meta hätte die Möglichkeit, diese Kunden als Minderjährige zu identifizieren und ihnen Warnungen oder andere Schutzmaßnahmen zukommen zu lassen.

Laut Klageschrift hat das Büro von Torrez bei einer monatelangen Untersuchung festgestellt, dass die Plattformen von Meta Konten von Kindern sexuell eindeutige Inhalte vermittelt haben, selbst dann, wenn das Kind kein Interesse an diesen Inhalten gezeigt hat. Erwachsenen war es möglich, mit Kindern in Kontakt zu treten und diese für pornographische Bilder oder Videos anzuwerben. Darüber hinaus gebe es auf den Meta-Plattformen Gruppen, die Kinder auf kommerzielle Weise sexuell ausbeuten. Nutzer hätten die Möglichkeit, über die Plattformen Kinderpornographie anzusehen, zu teilen und zu verkaufen.

Die Untersuchungen des Büros von Attorney General Torrez sind durch die britische Zeitung The Guardian bestätigt worden. Recherchen der Zeitung haben ergeben, dass Meta Kriminelle nicht davon abhält, seine Plattformen für den Handel mit Kinderpornographie aber auch den Handel mit Kindern zu sexuellen Zwecken zu verwenden. Der Guardian berichtet, dass mehrere Pensions- und Investmentfonds, die Anteile an Meta besitzen, das Unternehmen bereits im März geklagt haben, weil sie nichts dagegen unternehmen, dass ihre Plattformen für die sexuelle Ausbeutung von Kindern verwendet werden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  3. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  4. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  5. "Hassprediger und Hofnarr"
  6. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte

Missbrauch

  1. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  2. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  3. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  4. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  5. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  6. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  7. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  14. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz