Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  11. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  12. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Kardinal Frank Leo: Juni ist der Monat des Heiligsten Herzens Jesu

5. Juni 2025 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Erzbischof von Toronto fordert die Gläubigen dazu auf, keine Symbole zu verwenden, die im Widerspruch zur göttlichen Offenbarung stehen und legt ihnen die Weihe an das Heiligste Herz Jesu nahe.


Toronto (kath.net/CNA/jg)
Frank Kardinal Leo, der Erzbischof von Toronto (Kanada), hat die Gläubigen dazu aufgerufen, im Juni das Heiligste Herz Jesu zu verehren und keine Symbole zu verwenden, die im Widerspruch zur göttlichen Offenbarung stehen.

Das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu werde am 27. Juni gefeiert, der ganze Monat sei der langjährigen und in der Kirche hoch geschätzten Andacht des Herzens Jesu gewidmet, schreibt Kardinal Leo in einer Stellungnahme, die auf der Internetseite der Erzdiözese Toronto veröffentlicht worden ist.

Der Monat Juni sei eine Zeit, das „liebende, brennende, opfernde und lebensspendende Herz“ Jesu zu betrachten. Die Verehrung des Herzens Jesu sei eine der tiefsten und beständigsten Symbole des katholischen Andachtslebens.


Symbole „helfen uns, unseren Glauben zu vertiefen und unser Gebetsleben zu formen, ganz zu schweigen von dem Leben, das wir führen, und den Entscheidungen, die wir treffen.“

Der Monat Juni wird in vielen Städten Nordamerikas und Europas als so genannter „Pride Month“ begangen. Es werden Paraden und Partys veranstaltet, um die LBGT-Bewegung zu feiern.

Kardinal Leo rief die Gläubigen auf, im Juni Symbole zu verwenden, die mit dem katholischen Glauben vereinbar sind und nicht von „ideologischen Foren geborgt, von Lobbygruppen gefördert und politischen Bewegungen empfohlen“ werden. „Wir sollten unsere Traditionen ehren und respektieren und der Integrität unseres Glaubens nicht durch die Verwendung von Symbolen schaden, indem wir Symbole verwenden, die im Widerspruch zur Offenbarung Gottes stehen“, schreibt er wörtlich.

Im nächsten Absatz wird Kardinal Leo noch deutlicher: „Wir tun gut daran, unsere eigenen Symbole zu verwenden, um unsere eigene Geschichte zu erzählen, ohne auf modische, fehlgeleitete und unangemessene Symbole zurückzugreifen, die uns nicht als Katholiken repräsentieren, sondern eher zu Verwirrung, Verzerrungen und Zweideutigkeiten darüber beitragen, was der katholische Glaube wirklich über die menschliche Person, die menschliche Natur und das natürliche Sittengesetz lehrt.“

Das Heiligste Herz Jesu, welches das physische Herz Christ darstelle, „das durchbohrt und von Dornen umgeben ist, die an sein Leiden erinnern, und das von der unauslöschlichen Flamme seiner Liebe durchdrungen ist, ist letztlich das einzige Symbol, das wir wirklich brauchen.“

Das Heiligste Herz beziehe sich nicht nur auf das physische Herz, sondern das gesamte innere Leben Christi – seinen Willen, seine Emotionen, Gedanken, Wünsche und Liebe. „Es steht für die Liebe, welche ihn zur Menschwerdung, zum irdischen Wirken unseres Herrn, seinem Leiden und schließlich seiner Selbsthingabe am Kreuz für die Erlösung der Welt motiviert hat.“

Abschließend lädt Kardinal Leo die Gläubigen ein, sich während des Monats Juni dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  14. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  15. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz