Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark

2. Jänner 2026 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die NEOS möchten das Papstkreuz ‚kontextualisieren‘ – mit Gedenktafeln von Opfern der Verfolgung durch Christen wie Giordano Bruno. Ein ‚boshafter Akt‘ gegen das christliche Erbe Österreichs, hält die ÖVP dagegen.


Wien (kath.net/jg)
Anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. in Wien wurde im Donaupark ein 40 Meter hohes und 56 Tonnen schweres Kreuz aus Stahl errichtet. Johannes Paul II. feierte dort eine heilige Messe vor ungefähr 350.000 Personen, der wahrscheinlich größten Menschenansammlung in Österreich nach dem 2. Weltkrieg, berichtet die österreichische Kronen Zeitung.

Die Fraktion der NEOS (Neues Österreich) in der Bezirksvertretung des Wiener Bezirks Donaustadt brachten nun einen Antrag ein, das Papstkreuz zu „kontextualisieren“. Das Kreuz benötige eine historische und gesellschaftliche Einordnung, verlangt die Partei. Konkret sollen Gedenktafeln mit Inschriften für Anna Göldi, Hypatia von Alexandria und Giordano Bruno in der Nähe des Kreuzes aufgestellt werden.


Anna Göldi wurde 1782 in Glarus (Schweiz) hingerichtet. Sie war die letzte Frau der Schweiz und Westeuropas, die wegen des Vorwurfs der Hexerei getötet wurde. Hypatia wurde im Jahr 415 n. Chr. In Alexandria (Ägypten) von einem religiösen Mob getötet. Giordano Bruno wurde im Jahr 1600 in Rom wegen Ketzerei und Magie hingerichtet.

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) kann diesem Vorschlag nichts abgewinnen. Offenbar sei kein Platz mehr für religiöse Symbole, heißt es gegenüber der Kronen Zeitung. Einen Zusammenhang zwischen dem Papstbesuch und den für die Gedenktafeln genannten Personen könne man beim besten Willen nicht erkennen. Der Antrag der NEOS wertet die Volkspartei als „einen boshaften Akt gegen das christliche Erbe Österreichs“.

Der Antrag der NEOS wurde der Kulturkommission zugewiesen, die ihn weiter behandeln muss.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz