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| ![]() Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage30. Jänner 2026 in Deutschland, 11 Lesermeinungen Der Sender eröffnete eine Dokumentation über das Leben im Kloster mit einer Frage um Intimleben. Stuttgart (kath.net/jg) Die Reaktion des Klosters Hegne am Bodensee auf die bereits im Dezember ausgestrahlte Dokumentation war zurückhaltend, berichtet Apollo News. Auf der Facebook-Seite ist zu lesen: „Hinweis zum Video: Mit dem Schnitt und der Titelgebung der Reportage ist das Kloster Hegne nicht in allen Punkten einverstanden.“ Doch sei die Dokumentation insgesamt respektvoll und nahbar ausgefallen. Der SWR hat zum Instagram-Video ergänzt: „Mit unserer Frage zum Thema Masturbation wollten wir in keinem Fall geschmacklos sein.“ Es gebe viele Klischees dazu, deshalb habe sich die Redaktion entschieden, die Frage zu stellen. Die Frage sei nicht der Einstieg in das Gespräch mit Schwester Marie-Salome gewesen, sondern nur in das Instagram Video. Allerdings beginnt auch die Dokumentation mit dieser Frage, was der Sender verschweigt. Die SWR-Journalistin Leonie Maderstein hielt sich einen Tag und eine Nacht im Kloster auf und befragte die Nonne über ihren Alltag. Schwester Marie-Salome begleitete sie durch das Kloster. Sie ist vor neun Jahren im Alter von 25 Jahren ins Kloster eingetreten. Den Namen Marie-Salome wählte sie einerseits in Referenz zu Maria, der Mutter Jesu, weil sie als Ordensfrau mit ihrem Leben Gott in die Welt bringen möchte. Salome war im Neuen Testament eine der ersten Frauen, die Jesus nach der Auferstehung sah. Der SWR hatte zuvor Nutzer auf Reddit gebeten, Fragen zu schreiben, die der Schwester gestellt würden. Während der Dokumentation kommt das Gespräch auch auf die Frage nach Partnerschaft und Kindern. Schwester Marie-Salome wird gefragt, ob sie es nicht vermisse, eine eigene Familie zu gründen. Unter den Schwestern werde manchmal über dieses Thema gesprochen, antwortet sie. „Ja, es sieht aus wie aufgegeben, aber wenn ich eine Partnerschaft lebe, dann binde ich mich auch an einen Menschen und geb andere Möglichkeiten irgendwo auch auf.“ Dann kommt die Frage nach dem Intimleben mit dem Hinweis darauf, dass ein Internetnutzer dies wissen wolle.
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