
"Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"vor 2 Stunden in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Diskussion über die Alte Messe berge die Gefahr in sich, die Menschen vom Wesentlichen abzulenken, warnt der französische Priester Père Michel-Marie Zanotti- Sorkine.
Paris (kath.net/jg)
Der französische Priester Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine hat in einem Interview mit Academia Christiana zu einer Beruhigung in der Diskussion um die Messe im alten Ritus aufgerufen. Im Zentrum sollte Christus stehen, nicht die Frage der Liturgie, betont er.
„Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen“, warnt Zanotti-Sorkine. Er sieht die Frage pragmatisch. „Zur Messe des Heiligen Pius V. gehen oder die FSSPX besuchen? [...] Geht hin, wenn es eure Seele nährt, aber hört auf, eure Zeit mit diesen Kapellenkriegen zu verschwenden“, sagt er wörtlich. 
Die Diskussion um die Liturgie berge eine große Gefahr in sich. „Die ‚kleine interne Kirchenpolitik‘ ist eine monumentale spirituelle Falle, die uns vom Wesentlichen abbringen soll: von Christus“, sagt Zanotti-Sorkine.
Das Video ist ein kurzer Ausschnitt aus einem längeren Interview, das Zanotti-Sorkine dem französischen Institut Academia Christiana gegeben hat. Das etwa eine Stunde dauernde Gespräch ist am 13. Juli auf YouTube veröffentlicht worden.
Foto: Symbolbild Messe im alten Ritus
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Lesermeinungen| | Versusdeum vor 48 Minuten | | | | Gerade weil es um Christus geht, ist die Liturgiefrage zentral. Wobei auch hier gilt: Ja, der überlieferte Ritus der Kirche ist grundsätzlich gottzentrierter (sogar sprachlich, z.B. beim "Volksaltar"), aber letztlich entscheidend sind die innere Einstellung und äußere Ausgestaltung: Hl. Messe als Kult des Allerhöchsten oder als "Gemeinschaftsmahl", Kirchensprache oder Volkssprache, gemeinsame Gebetsrichtung oder "sich anschauen", Treue Wiedergabe oder willkürliche Veränderung der Texte, innere Teilnahme aller oder sich produzieren weniger (z.B. des selbsternannten Dorfadels oder gar offen in schwerer Sünde lebender), Gottesdienst oder politisch-ideoöogischer Aktivismus usw.
Habe das bei Freikirchlern gelernt: Sie stehen zwar theolohisch anderswo, sind aber auf Gott hin ausgerichtet. "Unsere eigenen" Anderekirchler stehen uns theoretisch näher, aber es scheint ihnen egal zu sein, was Gott will bzw. uns für unser ewiges Heil anbietet, selbst bei den Sakramenten (z.B "Frauenpriestertum" oder Sündenvergebung) |  0
| | | | | Jothekieker vor 2 Stunden | | | | Nicht zielführend Die Frage der Freiheit der Alten Messe kann man nicht klären, indem man die Diskussion darüber verdammt. |  0
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