Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

"Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"

vor 2 Stunden in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Diskussion über die Alte Messe berge die Gefahr in sich, die Menschen vom Wesentlichen abzulenken, warnt der französische Priester Père Michel-Marie Zanotti- Sorkine.


Paris (kath.net/jg)
Der französische Priester Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine hat in einem Interview mit Academia Christiana zu einer Beruhigung in der Diskussion um die Messe im alten Ritus aufgerufen. Im Zentrum sollte Christus stehen, nicht die Frage der Liturgie, betont er.

„Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen“, warnt Zanotti-Sorkine. Er sieht die Frage pragmatisch. „Zur Messe des Heiligen Pius V. gehen oder die FSSPX besuchen? [...] Geht hin, wenn es eure Seele nährt, aber hört auf, eure Zeit mit diesen Kapellenkriegen zu verschwenden“, sagt er wörtlich.


Die Diskussion um die Liturgie berge eine große Gefahr in sich. „Die ‚kleine interne Kirchenpolitik‘ ist eine monumentale spirituelle Falle, die uns vom Wesentlichen abbringen soll: von Christus“, sagt Zanotti-Sorkine.

Das Video ist ein kurzer Ausschnitt aus einem längeren Interview, das Zanotti-Sorkine dem französischen Institut Academia Christiana gegeben hat. Das etwa eine Stunde dauernde Gespräch ist am 13. Juli auf YouTube veröffentlicht worden.

Foto: Symbolbild Messe im alten Ritus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum vor 48 Minuten 
 

Gerade weil es um Christus geht,

ist die Liturgiefrage zentral. Wobei auch hier gilt: Ja, der überlieferte Ritus der Kirche ist grundsätzlich gottzentrierter (sogar sprachlich, z.B. beim "Volksaltar"), aber letztlich entscheidend sind die innere Einstellung und äußere Ausgestaltung: Hl. Messe als Kult des Allerhöchsten oder als "Gemeinschaftsmahl", Kirchensprache oder Volkssprache, gemeinsame Gebetsrichtung oder "sich anschauen", Treue Wiedergabe oder willkürliche Veränderung der Texte, innere Teilnahme aller oder sich produzieren weniger (z.B. des selbsternannten Dorfadels oder gar offen in schwerer Sünde lebender), Gottesdienst oder politisch-ideoöogischer Aktivismus usw.
Habe das bei Freikirchlern gelernt: Sie stehen zwar theolohisch anderswo, sind aber auf Gott hin ausgerichtet. "Unsere eigenen" Anderekirchler stehen uns theoretisch näher, aber es scheint ihnen egal zu sein, was Gott will bzw. uns für unser ewiges Heil anbietet, selbst bei den Sakramenten (z.B "Frauenpriestertum" oder Sündenvergebung)


0
 
 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Nicht zielführend

Die Frage der Freiheit der Alten Messe kann man nicht klären, indem man die Diskussion darüber verdammt.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  14. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  15. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz