Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  13. Der anderskatholische Papstkritiker
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!

15. Juni 2026 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Metropolit Epifanij, verurteilt russischen Angriff auf Kiewer Höhlenkloster - Hauptkirche in Brand - Das im 11. Jahrhundert gegründete Kiewer Höhlenkloster gehört zum Unesco-Weltkulturerbe


Kiew  (kath.net/KAP/red)

Metropolit Epifanij, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), hat in einer scharfen Stellungnahme den russischen Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster verurteilt. Er sprach von einem "weiteren russische Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen die Geschichte und gegen das Christentum". Das Dach einer der heiligsten Stätten der christlichen Welt - der Mariä-Entschlafens-Kathedrale - brennt", schrieb der Metropolit in den Sozialen Medien der OKU: "Wir bitten um das Gebet, damit dieses Heiligtum vor der Zerstörung bewahrt wird." Im Zuge der massiven russischen Angriffe auf Kiew in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde auch das Kiewer Höhlenkloster getroffen.

Auf dem Klostergelände brach ein Feuer aus, das laut ukrainischen Medienberichten durch einen direkten Treffer verursacht wurde. Nicht nur die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, eine der Hauptkirchen des Klosters, wurde getroffen. Der Angriff richtete auch erhebliche Zerstörungen an Wohnhäusern und weiteren Gebäuden des Klosterkomplexes an. So geriet etwa auch ein Gebäude des Nationalen Kultur-, Kunst- und Museumskomplexes "Kunstarsenal" in Brand. Wiege des ostslawischen Christentums und Wahrzeichen Kiews Wie der Metropolit, so sprach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einem der bisher schwerwiegendsten "Verbrechen Russlands gegen die christliche Kultur".


Das Höhlenkloster war bisher von Angriffen weitgehend verschont geblieben. Zumindest wurde es von Russland noch nicht in dem Ausmaß direkt beschossen wie diesmal. Das im Jahr 1051 gegründete Kiewer Höhlenkloster steht seit 1990 auf der Welterbe-Liste der Unesco. Es gilt als Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums und als Wahrzeichen der Stadt. Die Russen hätten "gezielt das Herzstück eines der größten christlichen Heiligtümer" angegriffen, hieß es entsprechend etwa auf dem ukrainischen Infoportal "risu.ua". Weiters vermeldete das Portal, dass durch das beherzten Eingreifens der Geistlichen und Angestellten des Klosters sowie der Eisatzkräfte die wichtigsten liturgischen Geräte, Ikonen und sonstigen wertvollen Gegenstände aus der Kirche gerettet werden konnten.

Bilder vom Angriff der russischen Verbrecher auf die Kiev:

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich, Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Russischer Metropolit für Besetzung weiterer Gebiete der Ukraine
  2. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  3. Russland – Ein Beispiel für eine politische Religion
  4. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  5. Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten
  6. Wladimir Putin ist KEIN 'Geschenk Gottes'
  7. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"

Ukraine

  1. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  2. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  3. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  4. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  5. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  6. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  7. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  3. „Wir werden erwartet“
  4. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  5. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  6. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  7. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  8. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  11. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  12. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  13. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  14. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz