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Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!

15. Juni 2026 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
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Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Metropolit Epifanij, verurteilt russischen Angriff auf Kiewer Höhlenkloster - Hauptkirche in Brand - Das im 11. Jahrhundert gegründete Kiewer Höhlenkloster gehört zum Unesco-Weltkulturerbe


Kiew  (kath.net/KAP/red)

Metropolit Epifanij, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), hat in einer scharfen Stellungnahme den russischen Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster verurteilt. Er sprach von einem "weiteren russische Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen die Geschichte und gegen das Christentum". Das Dach einer der heiligsten Stätten der christlichen Welt - der Mariä-Entschlafens-Kathedrale - brennt", schrieb der Metropolit in den Sozialen Medien der OKU: "Wir bitten um das Gebet, damit dieses Heiligtum vor der Zerstörung bewahrt wird." Im Zuge der massiven russischen Angriffe auf Kiew in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde auch das Kiewer Höhlenkloster getroffen.

Auf dem Klostergelände brach ein Feuer aus, das laut ukrainischen Medienberichten durch einen direkten Treffer verursacht wurde. Nicht nur die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, eine der Hauptkirchen des Klosters, wurde getroffen. Der Angriff richtete auch erhebliche Zerstörungen an Wohnhäusern und weiteren Gebäuden des Klosterkomplexes an. So geriet etwa auch ein Gebäude des Nationalen Kultur-, Kunst- und Museumskomplexes "Kunstarsenal" in Brand. Wiege des ostslawischen Christentums und Wahrzeichen Kiews Wie der Metropolit, so sprach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einem der bisher schwerwiegendsten "Verbrechen Russlands gegen die christliche Kultur".


Das Höhlenkloster war bisher von Angriffen weitgehend verschont geblieben. Zumindest wurde es von Russland noch nicht in dem Ausmaß direkt beschossen wie diesmal. Das im Jahr 1051 gegründete Kiewer Höhlenkloster steht seit 1990 auf der Welterbe-Liste der Unesco. Es gilt als Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums und als Wahrzeichen der Stadt. Die Russen hätten "gezielt das Herzstück eines der größten christlichen Heiligtümer" angegriffen, hieß es entsprechend etwa auf dem ukrainischen Infoportal "risu.ua". Weiters vermeldete das Portal, dass durch das beherzten Eingreifens der Geistlichen und Angestellten des Klosters sowie der Eisatzkräfte die wichtigsten liturgischen Geräte, Ikonen und sonstigen wertvollen Gegenstände aus der Kirche gerettet werden konnten.

Bilder vom Angriff der russischen Verbrecher auf die Kiev:

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich, Alle Rechte vorbehalten


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