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Kirche in Mulhouse/Elsass verwüstet: Verdächtiger wurde in Psychiatrie eingewiesen

8. Juli 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Pfarrer: „Er handelte voller Wut und zielte auf christliche religiöse Symbole ab“


Mulhouse (kath.net) Die katholische Kirche St. Stefan (Erzbistum Straßburg) wurde am Sonntag, dem 5. Juli, Ziel von Vandalismus. Ein Mann – bekleidet mit Shorts, aber mit nacktem Oberkörper und barfuß – betrat das Gebäude gegen 16:30 Uhr. Er steuerte sofort auf den Altar zu, ergriff das dort stehende Kreuz und warf es zu Boden. Das schildert die französische überregionale Tageszeitung „Le Figaro“. Danach nahm der Mann eine Vase und schüttete Wasser und Blumen auf den Altar. Schließlich brach er die Türen dreier Beichtstühle auf; dabei benutzte er ein Kreuz als Brecheisen. Der Vorfall dauerte nur etwa fünf Minuten, die Kirche war leer. Es wurde nichts gestohlen, was darauf hindeutet, dass die Tat vorwiegend antichristlich motiviert war.


„Er handelte voller Wut und zielte auf christliche religiöse Symbole ab“, beklagte Pfarrer Pascal Boulic am Montag gegenüber „Le Figaro“. Zuvor hatte der Pfarrer der Polizei Mulhouse Anzeige erstattet. Der Vandalismus wurde von einer Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet.

Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen und dann in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Der Staatsanwalt von Mulhouse, Nicolas Heitz, erklärte am Dienstag, dass der psychische Zustand des Tatverdächtigen „als nicht mit einem Polizeigewahrsam vereinbar eingestuft“ wurde. „Die Ermittlungen laufen, und der Mann könnte nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus erneut in Gewahrsam genommen werden.“


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